Archiv - 'aktuell'

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Mittwoch 14.03.18, 12:27 Uhr

Juristische Hilfe für Beschäftigte

In Bochum sind Beschäftigte in Bäckereien, Restaurants und Hotels überdurchschnittlich oft auf juristische Hilfe angewiesen. Das geht aus der Rechtsschutz-Bilanz der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Ruhrgebiet hervor. „In der Region waren unsere Fachleute im vergangenen Jahr insgesamt 335 Mal im Einsatz“, berichtet NGG-Geschäftsführerin Yvonne Sachtje. Besonders oft sei es hierbei um zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne gegangen. Allein in diesem Bereich zählte die NGG 173 Streitfälle. Auch unerlaubte Kündigungen und fehlendes Weihnachts- oder Urlaubsgeld sorgten nach Gewerkschaftsangaben häufig für Ärger. (weiterlesen)

Mittwoch 14.03.18, 12:01 Uhr

Bilanz und Umzug des Jugendringes

Der Bochumer Kinder- und Jugendring ist ab Freitag, dem 16. März im Herbert-Siebold-Haus der IFAK, Engelsburger Straße 168 zu finden. Telefon: 0234 51 64 61 56. Die bisherigen Räume im Evangelischen Jugendpfarramt in der Neustraße reichten für die Arbeit nicht mehr aus. Wie umfangreich die Aktivitäten sind, zeigt das Jahrbuch 2017 des Jugendringes. Wichtige Veranstaltungen und Projekte werden hier mit kurzen Texten, Presseberichten und Fotos vorgestellt. In der Mitteilung des Jugendringes heißt es: »Die Jugendverbände, die Jugendinitiativen und der Kinder- und Jugendring führen vielfältige Angebote für junge Geflüchtete durch, die ihnen helfen in Bochum anzukommen und hier eine neue Heimat zu finden. Der unsichere Aufenthaltsstatus von vielen Geflüchteten und die Aussetzung des Familiennachzugs erschwert diese Arbeit jedoch erheblich. (weiterlesen)

Montag 12.03.18, 19:44 Uhr

Waffenexporte verbieten statt verdoppeln

Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken Sevim Dagdelen erklärt zur WaffenexportPraxis von SPD und Union: Die Verdoppelung der Rüstungsexporte in den Nahen Osten durch die schwarz-rote Bundesregierung in den vergangenen vier Jahren ist völlig unverantwortlich. Über ihre Waffendeals mit der Kopf-ab-Diktatur Saudi-Arabien hat die Große Koalition sehenden Auges die Kriege im Jemen wie in Syrien mit befeuert. Die groß angekündigte restriktive Genehmigungspraxis hat sich endgültig als hohles Gerede entlarvt. Notwendig ist ein gesetzliches Verbot von Waffenexporten. (weiterlesen)

Montag 12.03.18, 17:22 Uhr

Kabale ohne Liebe

In einem offenen Brief an den Vorstand  des Trägervereins des Prinz Regent Theaters stellt der Kulturstammtisch der Freien Kulturszene Bochums einige Fragen dazu, warum Romy Schmidt und ihr  Team keine Perspektiven Perspektiven an den Theater haben sollen: Eine künstlerische Leiterin sieht sich zusammen mit ihrem Team gezwungen, unserer Stadt den Rücken zu kehren, eine Regisseurin, die dem Prinz Regent Theater weit über die Stadt hinaus, beim Publikum, in der Presse und bei Fachleuten einen Namen gemacht hat. Auch der Trägerverein zweifelt nicht an der Qualität ihrer künstlerischen Arbeit, hat ihr dennoch nur noch eine Vertragsverlängerung um ein Jahr angeboten. Als Vertreter*innen der Freien Szene unserer Stadt halten wir diese Entwicklung für ein Debakel, das seine Kreise über Bochum hinausziehen wird und freie Kulturarbeit grundsätzlich in Frage stellt. Was sind die Gründe dafür, Romy Schmidt und ihrem Team keine Perspektive am PRT zu bieten? (weiterlesen)

Montag 12.03.18, 16:48 Uhr
Drohende Schließung der Lehrschwimmbecken:

Noch sechs Wochen Zeit

Es sind nur noch sechs Wochen Zeit, um zu verhindern, dass fünf weitere Lehrschwimmbecken an den Bochumer Schulen geschlossen werden. Darauf weist Die Linke im Bochumer Rat hin: »Die Verwaltung will auf der Ratssitzung am 26. April endgültig über den weiteren Abbau der städtischen Infrastruktur abstimmen lassen. „Optimierung der Lehrschwimmbeckenangebote“ lautet der irreführende Titel der Beschlussvorlage. „Wollen die uns für dumm verkaufen?“, fragt der Vorsitzende der Linksfraktion Ralf-D. Lange. „In der Vorlage geht es nicht um eine Optimierung, sondern um die endgültige Schließung von fünf Schwimmbecken bereits zum nächsten Schuljahr. Dafür darf es keine Mehrheit geben. Fachleute beklagen seit Jahren, dass immer weniger Kinder ausreichend schwimmen lernen. Das ist gefährlich. Die Angebote für Schwimmunterricht müssen ausgebaut werden, dafür brauchen wir alle Becken. Jedes Ratsmitglied trägt eine persönliche Verantwortung, Nein zu diesen Plänen zu sagen.“ (weiterlesen)

Sonntag 11.03.18, 13:22 Uhr

Workshop “Raketenofenbau”

Vom 6.-8. April lädt das MaStaMo Netzwerk zu einen Wochenendworkshop an der Maarbrücke ein: »Diesmal wird ein mobiler Raketenofen gebaut, also ein Raketenofen, der einen fahrbaren Unterbau hat. Der Ofen wird in Bochum einen Parkplatz haben und kann dann kostenlos von Initiativen ausgeliehen werden, um bei Straßenfesten oder in Gemeinschaftsgärten darauf zu kochen. Angeleitet wird der Workshop von Vamos Zirkeldreher, der bereits Erfahrung im Bau solcher Öfen hat und Jascha , der professioneller Lehm- und Strohbauer ist. Neben dem Bauen wird es inhaltlichen Input zum Bauen mit Naturmaterialien geben. (weiterlesen)

Samstag 10.03.18, 08:04 Uhr
Performance des Instituts für Widerstand im Postfordismus

„Curveball” – Die Welt will betrogen sein

Am Donnerstag, den 15.3.und am Samstag, den 17. 3. präsentiert das Institut für Widerstand im Postfordismus (WIP) in den Rottstr.5/Kunsthallen die Produktion „Curveball”. Das Projekt von und mit Elisa Müller steht unter dem Motto „Mundus vult decipi, ergo decipiatur. – Die Welt will betrogen sein, darum sei sie betrogen.“ In der Ankündigung heißt es: »Der Zeuge „Curveball“, ein Agent des BND, spielte bei der Legitimierung des Irakkriegs durch Colin Powell vor der UN eine zentrale Rolle. Seine Geschichte eröffnet einen der größten Geheimdienstskandale: Im November 1999 beantragt er als Rafed Ahmed Alwan politisches Asyl in Deutschland und bietet im Gegenzug seine Story an: Nach seinem Studienabschluss sei er vom Saddam-Regime angeworben worden, um bei der geheimen Entwicklung von Massenvernichtungswaffen zu helfen. Die Deutschen informieren den amerikanischen Militärgeheimdienst. „Die Quelle ist ein Augenzeuge. Ein irakischer Chemieingenieur, der eine dieser Anlagen betreute. Er war tatsächlich anwesend, als biologische Kampfstoffe hergestellt wurden“, begründet US-Außenminister Colin Powell den Beginn des Irakkriegs vor der UN-Vollversammlung am 5. Februar 2003. Kurz darauf untersucht die CIA die Aussagen zu den Waffenanlagen und findet nichts als Lügen. (weiterlesen)

Donnerstag 08.03.18, 18:42 Uhr
Positionspapier des Netzwerlkes »Stadt für Alle«

Neugestaltung der Bochumer Innenstadt

Das Netzwerk »Stadt für Alle«  hat “ein paar erste Positionen” zur Neugestaltung der Bochumer Innenstadt veröffentlicht, die deutlich machen sollen, wie eine Stadt für Alle aussehen könnte. Der erste Punkt ist der Bereich “Soziales Wohnen bauen”: »Der Rat der Stadt Bochum hat beschlossen, das Bildungs- und Verwaltungszentrum in der Bochumer Innenstadt abzureißen. Die Stadtbücherei, die Volkshochschule, das Sozialamt, das Jugendamt und die anderen dort untergebrachten Einrichtungen sollen umziehen. Wird das bisherige BVZ-Areal wie geplant für Wohnungsneubau genutzt, fordert das Netzwerk »Stadt für Alle«, dass die Ausgleichsflächen für die betroffenen Einrichtungen ebenfalls in kommunaler Hand bleiben. Reine Mietlösungen oder Public-Private-Partnership-Modelle lehnen wir ab. (weiterlesen)

Mittwoch 07.03.18, 09:10 Uhr

Tagung der „Schulen ohne Rassismus“

VertreterInnen von 28 Schulen aus Herne, Gelsenkirchen und Bochum, die im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aktiv sind, treffen sich am Donnerstag, den 15. März, um 15 Uhr in der Erich-Kästner-Schule. Den Schwerpunkt des Treffens bildet ein Workshop zum Komplex „Islamangst und religiös begründete Feindlichkeit“. Referent ist Piotr Suder von der IFAK. Er ist Sozialwissenschaftler und seit zwei Jahren Projektleiter von #Selam, einem Fortbildungsprojekt gegen Radikalisierung. Außerdem arbeitet er in der Fach- und Koordinierungsstelle der „Partnerschaft für Demokratie“ in Hattingen und ist als Dozent für die Akademie für interkulturelle Handlungskompetenz tätig. In dem Workshop wird gemeinsam erarbeitet, was Islamfeindlichkeit auf der einen und gewaltbereiten Salafismus auf der anderen Seite auszeichnet und welche Möglichkeiten sich bieten, dagegen vorzugehen.

Mittwoch 07.03.18, 07:01 Uhr
Zum Internationalen Frauentag kritisiert der Flüchtlingsrat NRW

“Eine familienpolitische Katastrophe”

Zum Internationalen Frauentag fordert der Flüchtlingsrat NRW: »Eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs verlängert die Not und Verzweiflung der Familien und Ehepartner*innen, die zur Zeit auf eine Familienzusammenführung in Deutschland warten, um bis zu 5 Jahre. Gerade Frauen sind weiterhin den Gefahren von Existenznot und Missbrauch ausgesetzt und müssen zusehen, wie ihre Kinder aufwachsen, ohne eine Schule zu besuchen. Seit 17. März 2016 gilt die 2-jährige Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte. Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrats beschlossen, die Frist um 4,5 Monate zu verlängern. Diese Verlängerung sowie der Vorschlag der GroKo eine Kontingentregelung zu schaffen, so dass mit Ausnahme eng begrenzter Härtefälle höchstens 1000 Personen pro Monat ab August nachziehen dürfen, sind eine familienpolitische Katastrophe. (weiterlesen)

Montag 05.03.18, 15:38 Uhr
Bini Adamczak stellt ihr neues Buch vor:

Revolutionäre Geschlechterverhältnisse

Die Veranstaltung fällt wegen Erkrankung der Referentin aus!
Am Dienstag, den 13. März stellt Bini Adamczak um 19 Uhr ihr Buch “Beziehungsweise Revolution – 1917, 1968 und kommende” im Bahnhof Langendreer vor: “Im Oktober 2017 jährte sich die Russische Revolution zum 100. Mal. Anlass genug, die Ereignisse von 1917 durch das Prisma 1968 zu betrachten und beide Revolutionen in ein Verhältnis wechselseitiger Kritik zu bringen. Während 1917 auf den Staat fokussierte, zielte 1968 auf das Individuum. In Zukunft müsste es darum gehen, die »Beziehungsweisen« zwischen den Menschen in den Blick zu nehmen. “Beziehungsweise Revolution” analysiert die revolutionären Geschlechterverhältnisse als Verhältnisse, die zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, »Nahbeziehungen« und »Fernbeziehungen« geknüpft sind – das Geschlecht der Revolution. So tritt ein Begehren zutage, das nach wie vor seiner Realisierung harrt: das Begehren nach gesellschaftlichen Beziehungsweisen der Solidarität.

Montag 05.03.18, 15:35 Uhr

Hautpilz gefährdet Feuersalamander

Zum Schutz der im Stadtgebiet lebenden Feuersalamander vor einer aggressiven Hautpilz-Art bittet die Stadt Bochum Personen, die Kontakt mit den Tieren oder ihren Lebensräumen haben, einige Verhaltensregeln zu beachten: »Der Feuersalamander zählt zu den sogenannten „Verantwortungsarten“ im Bundesprogramm für Biologische Vielfalt. In diesem Programm werde alle jene Arten aufgelistet, für welche die Bundesrepublik Deutschland eine besonders hohe globale Verantwortung für deren Schutz und Erhalt trägt, beispielsweise aus dem Grunde, weil der Großteil des weltweiten Areals einer Art sich auf deutschem Territorium befindet. Innerhalb seiner nordrhein-westfälischen Verbreitung befindet sich die schwerpunktmäßig im Bergland verbreitete Art in Bochum an ihrem nördlichen Arealrand. (weiterlesen)

Montag 05.03.18, 11:18 Uhr

Wahlrecht, aber keine Lohngerechtigkeit

Die Teilzeit und der Niedriglohn – in Bochum ist beides weiblich: Noch immer sind hier 68 Prozent aller Teilzeit- und Minijobs in Frauenhand. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zum Internationalen Frauentag am 8. März hingewiesen. Bei den rund 41.000 Teilzeit-Stellen in der Stadt liegt der Frauenanteil nach Angaben der Arbeitsagentur sogar bei 75 Prozent. Yvonne Sachtje, Geschäftsführerin der NGG Ruhrgebiet, spricht von einer „Karrierefalle“: Gerade in Hotels, Restaurants und Bäckereien seien Minijobs und Teilzeit-Verträge stark verbreitet. „Die Kellnerin in Vollzeit ist die Ausnahme“, so Sachtje. Wer jedoch 20 oder 25 Stunden arbeite, habe es beim beruflichen Aufstieg deutlich schwerer. Das gehe aus einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung hervor. Danach sind für Teilzeit-Beschäftigte auch Gehaltszuwächse und Beförderungen seltener. (weiterlesen)

Sonntag 04.03.18, 21:52 Uhr
Die Bochumer Linkspartei wählt neue Sprecherin und fordert:

Schluss mit der Privatisierungsorgie

Die Bochumer Linke hat ihren Kreisvorstand neu aufgestellt. Als neue Sprecherin wurde Sabine Lehmann gewählt, die bisher Beisitzerin im Vorstand war. Wiebke Köllner komplettiert den Vorstand. Zuvor verabschiedete die Kreismitgliederversammlung eine Resolution für eine soziale Wohnungspolitik und legte damit den Arbeitsschwerpunkt für die nächsten Wochen fest. Dazu erklärt der Kreissprecher der Bochumer Linken Amid Rabieh:„Ich freue mich sehr über die Wahl von Sabine Lehmann und Wiebke Köllner, sie sind eine tolle Verstärkung im gemeinsamen Kampf für ein soziales Bochum. Den Privatisierungsplänen von SPD und Grünen setzen wir unsere Politik für bezahlbare Mieten entgegen: Wir streiten dafür, dass der Grund und Boden rund um das Bochumer Rathaus öffentliches Eigentum bleibt. Mit dieser Klientelpolitik und Privatisierungsorgie muss Schluss sein. (weiterlesen)

Sonntag 04.03.18, 08:39 Uhr

Leckere europäische Solidarität

Noch bis zum 10. März kann faires und solidarisch gehandeltes griechisches Olivenöl bei der “Öl-Connection Ruhr” bestellt werden. Wie bereits im letzten Jahr organisiert die Bochumer Initiative eine Sammelbestellung von ungepanschtem und nachhaltig unter fairen Arbeitsbedingungen produziertem Olivenöl aus Daras aus der Region Messinia (Südpeloponnes).  Die Hellas Solidarität Bochum, die die Bestellaktion trägt, kündigt an: »Die Bestellmenge von über 1.200 Litern Olivenöl der Qualität Extra Virgin aus 2017 wird in diesem Jahr mit über 2.000 Litern noch deutlich übertroffen. Alle Rückmeldungen im letzten Jahr waren wirklich positiv. Alle waren von dem Geschmack des Olivenöls begeistert.“ Über 250 Besteller können sich dieses Jahr auf das köstliche Öl aus Daras freuen. (weiterlesen)

 
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