Archiv - 'aktuell'

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Montag 26.03.18, 17:10 Uhr

Tatenlosigkeit & Luftverschmutzung

Die Soziale Liste fordert vom Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und der Verwaltung die Einleitung von umfassenden Maßnahmen, um die Umweltbelastungen an Bochums Hauptverkehrsstraßen drastisch zu senken und schreibt: »Auch der Rat der Stadt Bochum sollte sich in einer seiner nächsten Sitzung mit dem Thema ausführlich beschäftigen. Hierzu sollten auch Vertreter der Deutschen Umwelthilfe eingeladen werden.  Die Deutsch Umwelthilfe hat kürzlich einen Monat lang an 559 Orten in Deutschland die Luftqualität nachgemessen. Die Ergebnisse sind erschreckend! 89 Prozent der Messstellen zeigen mit Werten über 20 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft (ug/m3) gesundheitlich bedenkliche Belastungen der Atemluft mit dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2). In Bochum lag die Stickstoffdioxid-Belastung an den zwei Messstellen der DUH bei 50 und 36 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft (ug/m3), also ganz deutlich über den zulässigen Werten. (weiterlesen)

Sonntag 25.03.18, 11:40 Uhr

Das Bochumer Ostermarschprogramm

Am Ostersonntag kommt der Ostermarsch nach Bochum. Gegen 13.10 Uhr trifft die Fahrradetappe in Wattenscheid an der Friedenskirche, August Bebel Platz ein. Bei diesem mittäglichen Stopp wird traditionell eine Stärkung durch eine gehaltvolle Suppe gereicht. Felix Oekentorp vom „Kuratorium Stelen der Erinnerung“ begrüßt den Ostermarsch. Anschließend wird  Deniz Sert, Sprecherin des „Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur“, in ihrer Rede das aktuelle Problem „Rassismus als soziale Frage“ thematisieren. Danach führt die Etappe über Herne zur sonntäglichen Abschlussveranstaltung um ca. 16:15 Uhr in die ver-di-Geschäftsstelle, Universitätsstr. 76. Hier gibt es ein reichhaltiges Buffet. Ver.di-Gewerkschaftssekretär Norbert Arndt, der auch Sprecher der Initiative Gewerkschafter für Frieden und Solidarität ist, wird in seiner Begrüßung u. a.  die Kampagne „Abrüsten statt Aufrüsten“ vorstellen und zur Unterstützung aufrufen. Die Bundessprecherin der DFG-VK Katharina Müller wird dann über den UN-Vertrag für ein Atomwaffenverbot berichten, der bereits von 56 Staaten unterzeichnet wurde. Die Bundesregierung weigert sich nicht nur dem Abkommen beizutreten, sie lässt auch weiterhin zu, dass US-amerikanische Atomwaffen in Büchel, Rheinland-Pfalz gelagert werden. (weiterlesen)

Sonntag 25.03.18, 11:33 Uhr

Krebs hat nicht nur individuelle Ursachen

Dagmar Wolf hat einen Brief an Fritz Pleitgen geschrieben, in dem sie ihn auffordert, nicht nur auf die individuelle Ursachen von Krebserkrankungen hinzuweisen, sondern auch die gesellschaftlichen Faktoren zu benennen, die Krebserkrankungen begünstigen: »Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag, ich wünsche Ihnen alles Gute, besonders Gesundheit!
Vielen Dank für Ihr Engagement bei der Deutschen Krebshilfe, auch dafür, dass Sie sich als eine in der Öffentlichkeit präsente Person für die Verbesserung der Krebsprävention einsetzen! Aber ist denn der Hinweis auf gesunde Lebensführung, auf intelligenten Umgang mit Drogen und sportliche Betätigung nicht ein bisschen einfach? Solche Ratschläge und Appelle an jede Einzelne sind inzwischen doch allgegenwärtig -  Ärztinnen, Engagierte in Selbsthilfegruppen, Krankenkassen, Medien (von fundierten Gesundheitsmagazinen im öffentlich rechtlichen Rundfunk bis hin zu populären Apothekenblättern) – weisen erfreulicherweise immer wieder darauf hin, dass falsches Essen, Saufen, Rauchen, andere Drogen sowie auf-der-Couch-rumhängen für Herz, Leber, Rücken, Füße, Kopf usw. ungesund ist und außerdem wahrscheinlich Krebs befördert.  Gut so! Der Rückgang des Zigarettenkonsums und die Zuwendung zu fleischarmer Esskultur geben Anlass zur Hoffnung. (weiterlesen)

Sonntag 25.03.18, 10:29 Uhr

Naturfreunde ziehen Bilanz

Die Naturfreunde-Bochum Langendreer haben auf ihrer Jahreshauptversammlung auf ein Jahr “voller natur-freundlicher Aktionen” zurückgeblickt und schreiben: »Schon die Gründung der Gruppe „Urban Gardening Langendreer“ auf Mit- Initiative der Naturfreunde hat im letzten Frühjahr für Akzente im Stadtteil gesorgt, die sich auch in diesem Jahr weiter entwickeln. Entstanden ist alles nach einem Bildungsabend der Naturfreunde, zu deren Highlights im letzten Jahr auch der Besuch der Zeitzeugin und Journalistin Ruth Weiss gehörte, aber auch z.B. Veranstaltungen über den Klimagipfel sowie Proteste gegen die Waldzerstörung des Hambacher Forsts durch den Braunkohletagebau. Aber auch die im Naturfreundezentrum stattfindende Kindergruppe erfreut sich großer Beliebtheit und wurde inzwischen auf zwei Wochentermine erweitert, was aber auch den Bedarf im Stadtteil zeigt. (weiterlesen)

Donnerstag 22.03.18, 21:19 Uhr
Aktion für den Erhalt der Lehrschwimmbecken

Schwimmen lernen als soziale Frage

Die Linksfraktion hat ihre Kampagne gegen die Schließung von weiteren fünf Bochumer Schul-Schwimmbecken mit einer Aktion in der Innenstadt gestartet und schreibt: “Symbolisch haben wir Schwimmflügel verteilt, um darauf hinzuweisen, dass immer weniger Kinder schwimmen können und welche Gefahren damit verbunden sind. Und wir haben deutlich gemacht: Die Frage, ob man schwimmen lernen kann oder nicht, ist eine soziale Frage. (weiterlesen)

Donnerstag 22.03.18, 16:47 Uhr

Bochum: Kampfbereit


Am Dienstag, den 20. März, folgten über 4850 Beschäftigte  dem ver.di-Aufruf zum zweiten Warnstreik im öffentlichen Dienst und legten eine “richtig dicke” Demonstration und Kundgebung ab. Die Beschäftigten der BoGeStra sicherten die Betriebshöfe, damit keine Busse und  Bahnen ausfahren konnten. Die Arbeitgeber verweigern jegliches Angebot in der Tarif- und Besoldungsrunde. “So geht es nicht”, sagte Gudrun Müller, ver.di Bezirksgeschäftsführerin Mittleres Ruhrgebiet, “der heutige Warnstreik ist unsere Antwort und wir setzen zum  Auftakt ein starkes Zeichen zur Durchsetzung unserer berechtigten Forderungen.” Fotos vom Warnstreik: (weiterlesen)

Mittwoch 21.03.18, 21:21 Uhr

Der Mythos der sozialen Durchmischung

Auf dem Blog von »Recht auf Stadt – Ruhr« ist ein Artikel zum Thema “Mythos soziale Durchmischung” erschienen, der sich auch auf die wohnungspolitische Debatte in Bochum bezieht und der nachfolgend mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht wird:
Kaum ein Begriff ist in der stadtpolitischen Diskussion so positiv besetzt und zugleich so unhinterfragt wie die soziale Durchmischung. Wenn die Konzentration sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen in einem Stadtteil oder Quartier als Problem wahrgenommen wird, empfiehlt sich die soziale Durchmischung dieses Stadtraums, die Verhinderung von Segregation, als positive Strategie. Doch die positiven Effekte, die von einer sozialen Durchmischung erwartet werden, sind empirisch nicht nachweisbar und nach ihnen wird auch selten gefragt. (weiterlesen)

Dienstag 20.03.18, 21:20 Uhr
Bezirksregierung genehmigt Aufführung von "Das Leben des Brian"

Eine “besonders unterhaltsame Veranstaltung” am Karfreitag

Unter Berufung auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat die Bezirksregierung Arnsberg die Vorführung des Films “Das Leben des Brian” am diesjährigen Karfreitag in der Riffhalle im Bermuda-Dreieck genehmigt. Die Genehmigung. Damit ist das Feiertagsgesetz NRW in seiner zentralen Verbotsbestimmung für stille Feiertage faktisch von der Bezirksregierung aufgehoben worden. Das Feiertagsgesetz NRW verbietet nämlich am Karfreitag “alle der Unterhaltung dienenden Veranstaltungen” und die Aufführung von mehr als 550 Filmen, zu denen auch “Das Leben des Brian” gehört. Die Initiative Religionsfrei im Revier zeigt seit sechs Jahren am Karfreitag diesen Film, um gegen die klerikale Bevormundung durch die Bestimmungen des Feiertagsgesetzes zu demonstrieren. Die Stadt Bochum hatte dies 2014 mit einem Bußgeld geahndet. Die Initiative klagte dagegen durch alle Instanzen und legte schließlich Verfassungsbeschwerde ein. (weiterlesen)

Samstag 17.03.18, 18:52 Uhr

Gegen den Naziaufmarsch in Dortmund

Am Samstag, den 24. März findet ab 14 Uhr im Sozialen Zentrum ein Aktionstraining gegen den geplanten Naziaufmarsch in Dortmund statt. In der Einladung heißt es: »Die Rechte Dortmund plant am 14. April 2018 wieder mal eine Großdemonstration. Hierfür werden Nazis aus ganz Deutschland und Europa in Dortmund erwartet. Die Demo unter dem Namen „Europa Erwache“ ist ein Schritt in Richtung internationaler Vernetzung der Dortmunder Rechten, welcher nun eine weitere Steigerung bisheriger Aktivitäten ist. Das können wir nicht akzeptieren! Die letzten Jahre haben gezeigt, dass das Pflaster in Dortmund heiß ist. “Die Rechte” vereint sei mehreren Jahren gewaltbereite Nazi-Kader und zeigt zunehmend Präsenz; nun auch international. Die Polizei unterstützt diese Entwicklung, indem sie alles daran setzt, den Faschos die Straßen frei zu machen und den roten Teppich auszurollen. Dagegen kann es nur ein Mittel geben: In Bewegung bleiben! Das gilt ebenso für den antifaschistischen Alltag, als auch für die geplanten Gegenaktivitäten am 14.4. in Dortmund. (weiterlesen)

Freitag 16.03.18, 21:41 Uhr

Davide Cesare

15 anni senza te, 15 anni con te

Das Polit-Cafè Azzoncao erinnert: 15 Jahre ist es her, dass Davide Cesare und seine FreundInnen am Abend des 16. März 2003 im mailändischen Stadtteil Ticinese von drei Faschisten angegriffen wurden. Der Vater Georgio Morbi und seine zwei Söhne Federico und Mattia gingen in der via Brioschi mit gezückten Messern gezielt gegen Davide und seine FreundInnen vor. Der Grund der tödlichen Attacke war eine verbale Auseinandersetzung einige Tage zuvor. Davide hatte sich bei den Morbis über den faschistischen Rufnamen ihres Hundes „Rommel“ beschwert. Zwei Freunde Davids überlebten den Angriff schwer verletzt. Davide nicht. Er starb auf dem Transport in das Krankenhaus, da die Polizei die lebensrettenden Massnahmen behinderte. Als Davides aufgebrachte FreundInnen im Hospital San Paolo von seinem Tod erfuhren und sich über das Verhalten der Polizei empörten, wurden sie von Polizisten vor und im Krankenhaus zusammen geschlagen – unter anderem mit Baseballschlägern. (weiterlesen)

Freitag 16.03.18, 09:44 Uhr
Ausstellungseröffnung

Out of Cyberspace, Back to Nature

Die Initiative Raum für Kunst lädt am Donnerstag, den 22. März um 19.00 Uhr im Musischen Zentrum  der Ruhr-Uni   zur Eröffnung der Ausstellung „Out of Cyberspace, Back to Nature” ein. Es werden die acht herausragendsten Kunstwerke der Gattungen Fotografie, Plastik, Malerei und Zeichnung aus dem gleichnamigen Wettbewerb von KünstlerInnen des Ruhrgebiets zu sehen sein. Die Ausstellung ist bis zum 12. April zu sehen.

Donnerstag 15.03.18, 13:43 Uhr

Lohn-Plus in der Gebäudereinigung

Die 3.270 Reinigungskräfte in Bochum bekommen mehr Geld. Ab sofort gilt in der Branche ein Mindestlohn von 10,30 Euro pro Stunde – drei Prozent mehr als bislang. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Bochum-Dortmund mitgeteilt. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft rät den Beschäftigten nun, den Lohnzettel genau zu prüfen. „Mit der nächsten Abrechnung muss das Plus auf dem Konto sein. Auch die vielen Minijobber in der Branche haben Anspruch auf die Erhöhung“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzende Gabriele Henter. Alle 67 Reinigungsfirmen in Bochum müssten das Lohn-Plus zahlen. Wer dennoch leer ausgehe, bekomme Rat beim IG BAU-Büro in Dortmund (Telefon: 02 31 – 12 30 27).

Mittwoch 14.03.18, 20:51 Uhr
Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit:

Strategien für ein sozialeres Bochum

Am vergangenen Samstag fand die Konferenz „Soziales Bochum – alternative Strategien“ des Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit statt. Insgesamt fanden sieben Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkte statt. Hintergrund dieser Konferenz ist die von der Stadt Bochum entwickelte „Bochum Strategie 2030“. Aus Sicht des Bündnisses wird in der „Bochum Strategie 2030“ das Thema „soziale Stadt“ zu wenig bis gar nicht berücksichtigt. Deshalb hat das Bochumer Bündnis diese Konferenz durchgeführt und ist dabei zu folgenden Ergebnissen gekommen: (weiterlesen)

Mittwoch 14.03.18, 12:27 Uhr

Juristische Hilfe für Beschäftigte

In Bochum sind Beschäftigte in Bäckereien, Restaurants und Hotels überdurchschnittlich oft auf juristische Hilfe angewiesen. Das geht aus der Rechtsschutz-Bilanz der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Ruhrgebiet hervor. „In der Region waren unsere Fachleute im vergangenen Jahr insgesamt 335 Mal im Einsatz“, berichtet NGG-Geschäftsführerin Yvonne Sachtje. Besonders oft sei es hierbei um zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne gegangen. Allein in diesem Bereich zählte die NGG 173 Streitfälle. Auch unerlaubte Kündigungen und fehlendes Weihnachts- oder Urlaubsgeld sorgten nach Gewerkschaftsangaben häufig für Ärger. (weiterlesen)

Mittwoch 14.03.18, 12:01 Uhr

Bilanz und Umzug des Jugendringes

Der Bochumer Kinder- und Jugendring ist ab Freitag, dem 16. März im Herbert-Siebold-Haus der IFAK, Engelsburger Straße 168 zu finden. Telefon: 0234 51 64 61 56. Die bisherigen Räume im Evangelischen Jugendpfarramt in der Neustraße reichten für die Arbeit nicht mehr aus. Wie umfangreich die Aktivitäten sind, zeigt das Jahrbuch 2017 des Jugendringes. Wichtige Veranstaltungen und Projekte werden hier mit kurzen Texten, Presseberichten und Fotos vorgestellt. In der Mitteilung des Jugendringes heißt es: »Die Jugendverbände, die Jugendinitiativen und der Kinder- und Jugendring führen vielfältige Angebote für junge Geflüchtete durch, die ihnen helfen in Bochum anzukommen und hier eine neue Heimat zu finden. Der unsichere Aufenthaltsstatus von vielen Geflüchteten und die Aussetzung des Familiennachzugs erschwert diese Arbeit jedoch erheblich. (weiterlesen)

 
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