Archiv - 'aktuell'

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Sonntag 06.01.19, 19:34 Uhr

Jahresrückblick & Ausblick

Bereits zum sechzehnten Mal findet am Sonntag, dem 20. Januar 2019 ab 11:00 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Neujahrsempfang verschiedener Gruppen aus der sozialen Bewegung in Bochum statt. Auf Initiative des Friedensplenums laden diesmal ein: Attac, Bahnhof Langendreer, Bochumer Bündnis gegen Rechts, DFG-VK, Hellas Solidarität, Humanitäre Cuba Hilfe, Medizinische Flüchtlingshilfe, Occupy Bochum, Soziales Zentrum und VVN – BdA. Mit Bildern, Filmen und Geschichten soll vor Augen und Ohren geführt werden, was sich im Jahr 2018 in Bochum sozial bewegt hat. Der Brunch bietet wieder Gelegenheit, völlig losgelöst von irgendeiner politischen Tagesordnung zu plaudern, das reichhaltige Buffet zu genießen, Huggy am Piano zu lauschen und dabei Kraft zu sammeln und Ideen auszutauschen für viel Bewegung im Jahr 2019.

Mittwoch 02.01.19, 08:59 Uhr
Bündnis gegen Rechts: Planungen 2019

Der Opfer gedenken – Widerstand würdigen – aus der Geschichte lernen

In der Planung des Bochumer Bündnis gegen Rechts für das neue Jahr laufen die Vorbereitungen für zwei Gedenktage, eine große traditionelle und eine interaktive Ausstellung: Am 27. Januar wird ähnlich wie im vergangenen Jahr am internationaler Holocaust-Gedenktag an die Opfer des Faschismus gedacht. Am 8. Mai – dem Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus – findet der traditionelle Rundgang auf dem Hauptfriedhof statt. Mit der Ausstellung “Die Rosenburg” soll daran erinnert werden, wie reibungslos die Kontinuität der höchsten Mitarbeiter im Justizministerium vom Faschismus zur Adenauer-Ära verlief. Am letzten September-Wochenende wird schließlich ein Projekt vorgestellt, das engagierte Menschen in den Mittelpunkt stellt, die Widerstand leisten und sich für Menschenrechte einsetzen. Partner ist die Fritz-Bauer-Bibliothek. (weiterlesen)

Dienstag 01.01.19, 13:40 Uhr

Asphaltierung des Rheinischen Esels

“Rheinischer Esel” ist die Bezeichnung für einen 13 km langen Radweg, der auf einer alten Bahntrasse von Langendreer über Witten nach Dortmund-Löttringhausen führt. Er bietet die Möglichkeit, das Ardeygebirge annähernd steigungsfrei bis zum Ruhrtal zu queren. Die ersten Kilometer in Bochum sind asphaltiert und die Stadt Dortmund hat sich entschieden, den Radweg ebenfalls zu asphaltieren. Einen solchen Ausbau des Radweges fordert jetzt auch eine Petition für den Wittener Teilabschnitt. In einer Pressemitteilung heißt es u. a.: “Durch die starke Nutzung des Radweges verschlechtert sich dieser immer stärker. Nach verregneten Tagen ist der Weg über längere Zeit so durchweicht, dass er für alle Nutzer nicht mehr vernünftig zu benutzen ist und an heißen Sommertagen ist der Rheinische Esel extrem staubig.” Die Petition ist am 26. 12. gestartet worden und hat bereits 200 Unterstützungsunterschriften. Unterstützungsunterschriften aus Bochum sind erwünscht. In Bochum ist übrigens der Lothringen-Radweg nach Gerthe vergleichbar schlecht: kein Asphalt, keine Entwässerung, keine Beleuchtung, viele Gefahrenstellen, keine Anbindung an die Springorum-Trasse.

Montag 31.12.18, 16:19 Uhr

Guinea, Togo …,
warum wir unsere Länder verlassen

Am Donnerstag, den 10. 1. lädt Treffpunkt Asyl um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung ein zum Thema „Widerstand und Migration in Westafrika“ unter dem Titel „Guinea, Togo …, warum wir unsere Länder verlassen“: »In ganz Europa erstarkt gerade die internationale Seebrücke-Bewegung. Menschen wollen nicht länger zusehen, wie Geflüchtete im Mittelmeer ertrinken müssen und SeenotretterInnen kriminalisiert werden. Die VertreterInnen der europäischen Afrikapolitik hingegen unterstützen Milizen im Bürgerkriegsland Libyen und machen Verträge mit autokratischen afrikanischen Regimes, um die EU-Außengrenzen noch mehr abzuschotten. (weiterlesen)

Samstag 29.12.18, 19:45 Uhr
Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!

Großdemo am 19. Januar in Berlin

Die Bochumer Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft zur Teilnahme an der “Wir-haben-es-satt!”-Großdemo am 19. Januar in Berlin auf. Der Demo-Aufruf  hat das Motto: “Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen! Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und gutes Essen!” Parallel trifft sich in Berlin die Agrarindustrie zu ihrer “Grünen Woche”. Die BUND-Gruppe in Essen organisiert eine Busfahrt zur Demo in Berlin. Näheres. Die BUND-Jugend bietet eine Mitfahrgelegenheit von Dortmund aus an. Näheres.

Samstag 29.12.18, 12:16 Uhr

Bosnien und Herzegowina… so nah

Der WorldBeatClub aus Bochum lädt am Freitag, den  4. Januar um 19:30 Uhr im Bahnhof Langendreer unter dem Moro  “Bosnien und Herzegowina..so nah” zu einem Abend zum Kennenlernen, Mitdiskutieren, Vernetzen, und Tanzen ein und schreibt: »Bosnien und Herzegowina ist ein nahe gelegenes, vom Krieg geschädigtes Land, das sich 23 Jahren nach dem Krieg nicht erholt hat. Im Moment fungiert Bosnien und Herzegowina als ein Filter für die Migranten*innen, die auf der Balkanroute aufgrund der geschlossenen Grenzen nicht weiter nach Europa kommen. Stark betroffen davon sind Bihac und Velika Kladusa, die sich unmittelbar an der bosnisch-kroatischen Grenze befinden. Ein Land, das immer noch ein Spielball internationaler Interessen ist? (weiterlesen)

Freitag 28.12.18, 18:21 Uhr
Planungen für 2019

Do It Your-Self mit der Naturfreundesjugend

Die Naturfreudejugend lädt zu einem umfangreichen Veranstaltungsangebot im Naturfreundezentrum, Alte Bahnhofstraße 175 ein: Der Überblick für die beiden ersten Monate im kommenden Jahr verspricht immer mittwochs ein “selbstorganisiertes WelcomeCafé für Geflüchtete und alle solidarischen Menschen. Ein guter Ort zum Kennenlernen und für nette Gespräche” . Dienstags gibt es Filme, Liederabende und vor allem Anregungen für “Do it Yourself” (D.I.Y.). Das reicht von selbst gemachten Brotaufstrichen bis zur Eigenproduktion von Duschgel. Das Veranstaltungsprogramm: (weiterlesen)

Donnerstag 27.12.18, 18:21 Uhr

Ein Zeichen setzen

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) wirbt für das Projekt “Gelbe Hand”: »Die Rote Karte im Fußball – die „Gelbe Hand“ im Betrieb: Azubis und Berufsschüler, die sich in Bochum für Gleichbehandlung und gegen Rassismus am Arbeitsplatz engagieren, sind preisverdächtig. Noch bis zum 15. Januar können sie mit einem eigenen Projekt am Wettbewerb „Mach meinen Kumpel nicht an!“ teilnehmen. Dazu ruft die NGG auf. Alle Infos unter www.gelbehand.de. „Ob im Hotel, an der Bäckertheke oder in der Lebensmittelfabrik – kaum irgendwo kommen Menschen verschiedenster Herkunft so eng zusammen wie am Arbeitsplatz“, sagt Adnan Kandemir. (weiterlesen)

Donnerstag 27.12.18, 16:07 Uhr

“Sozial”ticket zu teuer

Die Soziale Liste kritisiert die Erhöhung des Sozialtickets beim VRR zum 1. Januar 2019 auf fast 40 € und schreibt: »In den letzten fünf Jahren wurde das Sozialticket damit bereits sechs Mal erhöht. Von 29,90 Euro auf jetzt 38,65 Euro. Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste: „Es ist kein Wunder, dass der Absatz des Sozialtickets bei nur ca. 13 Prozent der Berechtigten stagniert. Durch die ständigen Preiserhöhungen kann sich der Großteil der armen Menschen das Sozialticket überhaupt nicht mehr leisten. Die Mobilität und die Teilnahme am sozialen Leben wird finanzschwachen Menschen immer mehr erschwert“. Die Soziale Liste hat bereits in der Vergangenheit, mehrfach auch im Rat, die Höhe des Sozialtickets kritisiert. Das kommunale Wahlbündnis fordert zudem von der NRW-Landesregierung die Deckelung für den Zuschuss für das Sozialticket bei jährlich 40 Millionen Euro aufzuheben. Die Soziale Liste unterstützt das Bündnis Sozialticket NRW, das als ersten Schritt die Erhöhung des Landeszuschusses auf mindestens 50 Millionen fordert, damit die Preise für das Sozialticket gesenkt werden können und wieder mehr Menschen das Ticket erwerben können.«

Mittwoch 26.12.18, 14:16 Uhr
Religionsfrei im Revier: Planungen für 2019

Brian, Ketzertag, Verfassungsauftrag

Der ev. Kirchentag 2019 in Dortmund wird mit 8,6 Mio Euro von Stadt, Land und Bund subventioniert. Die Kirche will selber nur 4,9 Mio Eero beisteuern. Religionsfrei im REvier wird wie bei den Haushaltsberatungen in Dortmund wieder an das 11. Gebot erinnern.

Der ev. Kirchentag 2019 in Dortmund wird mit 8,6 Mio Euro von Stadt, Land und Bund subventioniert. Die Kirche will selber nur 4,9 Mio Euro beisteuern. Religionsfrei im Revier wird wie schon bei den Haushaltsberatungen in Dortmund wieder an das 11. Gebot erinnern.

Die Initiative Religionsfrei im Revier wird 2019 neben ihren Treffen und Informationsveranstaltungen drei Arbeitsschwerpunkte haben: Am Karfreitag wird zum siebten Mal gegen die klerikale Bevormundung durch das Feiertagsgesetz protestiert. Auf dem Programm stehen neben der traditionellen Aufführung des Film-Klassikers “Das Leben des Brian” wieder Kabarett und weitere Darbietungen, die einen Höllenspaß machen. Vom 19. – 23. Juni organisiert die Initiative in Dortmund einen Ketzertag. Das Who is Who der antiklerikalen Prominenz wird an diesem langen Wochenende dem parallel stattfindendem Kirchentag Aufklärerisches entgegensetzen. In der Innenstadt wird gegen die staatliche Subventionierung des Kirchentages protestiert und an das 11. Gebot erinnert: “Du sollst Deinen Kirchentag selber bezahlen.” (weiterlesen)

Mittwoch 26.12.18, 13:05 Uhr

Filme im endstation.kino

Ab Donnerstag, den 27.12. bis Mittwoch, den 02.01., zeigt das endstation.kino zum Start in den deutschen Kinos Sibel – von den Regisseuren Çagla Zencirci und Guillaume Giovanetti. Die 25-jährige Sibel lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester in einem abgelegenen Dorf in den Bergen des Schwarzen Meeres in der Türkei. Sibel ist seit ihrer Geburt stumm, kann sich aber mit der traditionellen Pfeifsprache der Region verständigen. Von den anderen Dorfbewohnern ausgestoßen, jagt sie unablässig einen Wolf, der im benachbarten Wald herumstreunen soll und bei den Frauen des Dorfes Ängste und Fantasien auslöst. Dabei trifft sie auf einen Deserteur. Verwundet, bedroht und verletzbar ist er der Erste, der sie mit anderen Augen sieht. (weiterlesen)

Dienstag 25.12.18, 18:52 Uhr
Humanitäre Cubahilfe: Planungen für 2019

60. Jahrestag der Revolution

Kuba feiert 2019 den 60. Jahrestag der Revolution. Das bedeutet für die Humanitäre Cubahilfe (HCH) viel Motivation für weitere Aktivitäten. Die HCH hat in nunmehr fast 23 Jahren Solidaritätsarbeit für Kuba als kleiner, aber feiner Verein so Manches geschafft: 100 Überseecontainer mit medizinischem Equipment für Krankenhäuser verschiedener Provinzen in Kuba, zahlreiche soziokulturelle Projekte und Informationsarbeit über das “wirkliche Kuba” mit Einladungen zahlreicher Gäste. Auf der Tagesordnung der nächste Mitgliederversammlung am 10.1. um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer stehen u. a. folgende Punkte: (weiterlesen)

Montag 24.12.18, 16:43 Uhr
Bochumer Friedensplenum: Planungen für 2019

Friedensbewegung 2019

Das Bochumer Friedensplenum setzt 2019 seine mit der Volkshochschule begonnene Veranstaltungsreihe fort. Am 20. Februar 2019 ist Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung zu dem Vortrag “Rüsten gegen Russland” eingeladen. Am 20.März wird Ralf Willinger (Terre des Hommes) über die Lage von “Kindern im Krieg” informieren. Am Ostersonntag, den 21. 4. wird Christoph Marischka auf der Ostermarschveranstaltung über “Das Netzwerk von Drohnenbasen, Militärmissionen und Milizen – Rekolonialisierung und Migrationsbekämpfung in Westafrika” referieren. (weiterlesen)

Sonntag 23.12.18, 19:53 Uhr
Hellas-Solidarität-Bochum: Planungen für 2019

Erinnerung an die deutschen
Massaker in Griechenland


Im nächsten Jahr will die Hellas-Solidarität-Bochum mit zwei Initiativen die Bemühungen für Reparations-bzw. Entschädigungszahlungen und die dazu bundesweit geplanten Aktionen unterstützen und kündigt an: »Dazu wollen wir in in Bochum den Film “The Balcony” über das Massaker bzw. dessen Erinnerung im Dorf Ligiádes zeigen, der auf den Recherchen von Prof. Schminck-Gustavus beruht ‒ wahrscheinlich im Mai oder Juni, wenn sich das Massaker in Distomo zum 75. Mal jährt. (weiterlesen)

 
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