Arbeitskreis Lateinamerika

Meldungen über den Arbeitskreis Lateinamerika in Bochum, die seit August 2006 auf bo-alternativ.de erschienen sind.

Donnerstag 31.03.16, 17:47 Uhr
Podiumsdiskussion:

Rassismus und Sexismus

Am Mittwoch, den 6. April, um 19.00 laden der Bahnhof Langendreer, das Blogprojekt Feminismus im Pott und die Medizinische Flüchtlingshilfe zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema «Rassismus und Sexismus» ein. Eingeladen sind die Aktivistin und Bloggerin Emine Aslan, die Bloggerin und freie Journalistin Hengameh Yaghoobifarah sowie eine Mitstreiterin von Women in Exile – einer Selbstorganiisation von geflüchteten Frauen. Emine Aslan und Hengameh Yaghoobifarah sind Mitverfasserinnen des Ausrufs «#ausnahmslos». In dem Aufruf intervenierten die Verfasserinnen in die öffentliche Diskussion um die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln: Sie fordern darin den konsequenten Einsatz gegen sexualisierte Gewalt und sprechen sich gegen Rassismus und die Hetze gegen einzelne Bevölkerungsgruppen aus.
Women in Exile macht schon seit über 10 Jahren auf die Missstände in Flüchtlingslagern und auf die alltäglichen sexualisierten Belästigungen von Frauen dort aufmerksam. Nach dem Bekanntwerden der Übergriffe auf Frauen in einer Unterkunft in Köln seitens des Sicherheitspersonals veröffentlichten Women in Exile einen offenen Brief, in dem sie massiv die polizeilichen Ermittlungen kritisierten. (weiterlesen)

Mittwoch 18.01.12, 08:22 Uhr

Kuba – wohin gehen die Umgestaltungen?

Am Montag, den 23. 1. ist um 19:30 Uhr Pedro Noel Carillo vom ZK der KP Cubas, Abteilung internationale Beziehungen zu Gast im Bahnhof Langendreer. In der Ankündigung heißt es: »Die im April 2011 beschlossenen Umgestaltungen werfen Fragen auf. Wie funktioniert die neue Selbständigkeit? Wird der Sozialismus verändert oder gar abgeschafft? Was erwartet Kuba von der EU hinsichtlich der Blockade und des Gemeinsamen Standpunktes der EU-Staaten? Was ist mit den „Miami 5“, den in den USA festgehaltenen Kubanern?«  VeranstalterInnen sind der AK Lateinamerika Bochum, die Humanitäre Cuba-Hilfe, die DKP, die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba und der Bahnhof Langendreer.

Dienstag 13.12.11, 15:40 Uhr

Humanitäre Hilfe am Beispiel Haiti

Am Donnerstag, den 15.12. findet um 19:30 Uhr eine Veranstaltung der Humanitären Cubahilfe und des AK Lateinamerika statt. Das Thema ist “Humanitäre Hilfe am Beispiel Haiti”. Dr. Yve Polynice vom Verein Haiti-Med e.V. will eine kritischen Bilanz des Projektes versuchen. Der Verein hilft seit 1984 medizinisch in Haiti, zwischenzeitlich auch in Kooperation mit cubanischen Ärzten (seit 1998 im Lande). Haiti hatte in dieser Zeit nicht nur gewaltige Naturkatastrophen zu überstehen, zuletzt 2010 das große Erdbeben, sondern auch erhebliche politische Einmischungen. Wie positioniert sich eine NGO vor diesem Hintergrund , wie agiert sie? Ist die Beschränkung auf das rein Humanitäre ausreichend oder soll der politische Kontext auch ein Arbeitsfeld sein? Dieser grundsätzliche Konflikt soll hier am Beispiel Haiti thematisiert werden.

Freitag 23.09.11, 08:27 Uhr

Menschenrechtsarbeit in Kolumbien

Mit Sergi Perelló (Spanien) und einer Aktivistin aus Kolumbien

Am Mittwoch, den 28. September lädt der AK Lateinamerika um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung über die Arbeit der Menschenrechtsorganisation International Action for Peace“ (IAP) in den Bahnhof Langendreer ein.  IAP ist im Kontext fortgesetzter Verletzungen der Menschenrechte von GewerkschafterInnen, städtischen und ländlichen AktivistInnen wie auch von MenschenrechtsverteidigerInnen selbst entstanden. Sie alle werden  von Todesschwadronen bedroht, die unbehelligt und mit Wohlwollen des kolumbianischen Staatsapparats agieren. Dies ist schon in zahlreichen Gerichtsverfahren bewiesen worden. (weiterlesen)

Samstag 06.08.11, 22:00 Uhr

Cubas Internationalismus
am Beispiel Haitis

Am Montag, den 19.9.2011 findet um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer in Bochum eine Veranstaltung zum Thema Cubas Internationalismus am Beispiel Haitis statt. Es berichten:

  • Aus Cuba: Dr. Víctor Manuel Rodríguez Guevara
    Er leitete die erste cubanische Hilfsaktion 1998-2000 in Haiti, anschließend war er in Cuba u.a. als Gesundheitsminister der Provinz Las Tunas und auch in Afrika tätig. Derzeit ist er Ressortleiter im cubanischen Gesundheitsministerium/ Bereich Internationale Beziehungen. Victor Manuel hat einen umfassenden Überblick über das cubanische Gesundheitswesen und die weltweiten humanitären Einsätze Cubas.
  • Aus Haiti: Dr. Paul Brisma
    Studium an der Lateinamerikanischen Medizinhochschule in Havana (ELAM). Danach weitere Spezialisierung und Lehrtätigkeit. Von 2006-2008 Direktor des Krankenhauses Jacmel in Haiti und Gründungsmitglied des neuen Gesundheitszentrums in Bainet im Südosten Haitis. Teilnehmer in der cubanischen Ärztebrigade Henry Reeves 2010 in Haiti nach dem Erdbeben.

Cuba hilft Haiti bereits seit 1998 kontinuierlich v.a. bei der Alphabetisierung und im medizinischen Sektor. Die medizinische Hilfe erreicht etwa 75 Prozent der etwa 9 Millionen Einwohner. 344 cubanische Ärzte waren zum Zeitpunkt des Erdbebens in Haiti (Anfang 2010 ) tätig sowie ca. 500 haitianische Absolventen und Studenten der cubanischen medizinischen Hochschule in Havana (ELAM). Sie stellten sofort ihre Arbeit auf die Behandlung von Erdbebenopfern um und schickten zusätzlich 60 Ärzte der Brigade Henry Reeves, die auf schnelle Katastrophenhilfe spezialisiert sind.
Die Einladung als PDF-Datei.

Dienstag 28.06.11, 22:15 Uhr

Bericht aus Nicaragua – vor der Wahl …

...und aus Cuba – nach dem Parteitag

Am morgigen Mittwoch, den 29. Juni findet um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Veranstaltung mit Jochen Schneider statt. Das Thema: Bericht aus Nicaragua – vor der Wahl und aus Cuba – nach dem Parteitag. In der Ankündigung heißt es: »Im November 2011 finden in Nicaragua die nächsten Präsidentschaftswahlen statt. Schon lange wirft Ortegas Wahlkampf seine Schatten voraus. Derzeit gehen BeobachterInnen von einer Wiederwahl Daniel Ortegas aus – die Umfragewerte für ihn, der seit 2006 im Amt ist und von 1985 bis 1990 schon einmal Präsident von Nicaragua war, sind so hoch wie nie seit der Abwahl der Sandinisten im Jahr 1990. Ortega und seine Politik werden im In- und Ausland kontrovers diskutiert: (weiterlesen)

Mittwoch 01.06.11, 07:00 Uhr
Teatro de Telón:

Contrabando – Voces de Santa Rosa

Theater der Grenzen aus Ciudad Juárez, Mexiko

Am Sonntag, den 5. Juni um 20.00 Uhr ist das Teatro de Telón im Bahnhof Langendreer mit einem Stück von Víctor Hugo Rascón Banda über den Drogenkrieg in Mexiko zu erleben. Am Montag, den 6. Juni um 19.30  folgt dann eine Diskussionsveranstaltung mit den Gäste aus Mexiko über “politische Arbeit in der Hochburg des Drogenkrieges”. Am Sonntag wird in dem Stück die leidvolle Geschichte dreier Frauen erzählt, die unterschiedlich in den Drogenkrieg verwickelt sind. Begleitet von »Norteño« -Musik, treffen die drei Frauen aufeinander, sie sind Opfer der Gewalt des Drogenhandels geworden, ausgelöst durch den Schmuggel im Chihuahua-Gebirge. Näheres. Über die Diskussionsveranstaltung am Montag heißt es in der Ankündigung: »Die frühere Wüstenstadt Ciudad Juárez ist heute ein Zentrum der Migration, eine Stadt, die rasend schnell wächst und auch bei der Mordrate weltweit vorn ist. Seit 10 Jahren kämpft Telón de Arena gegen diese Verhältnisse. (weiterlesen)

Sonntag 27.02.11, 14:14 Uhr
Annette Schnoor berichtet vom Weltsozialforum in Senegal

“Eine andere Welt ist möglich!”

Seit 10 Jahren: Gipfel der sozialen Bewegungen in aller Welt

Am Mittwoch, den 2. März berichtet Annette Schnoor um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer vom Weltsozialforum in Senegal. In der Einladung heißt es: »Als Erfolgsgeschichte werten es die OrganisatorInnen: Rund 90.000 Menschen aus der ganzen Welt nahmen an dem Forum teil, besonders wichtig sei es für die Entwicklung sozialer Bewegungen in Afrika gewesen, dies zeige auch die Präsenz des Kontinents: TeilnehmerInnen aus 45 Ländern Afrikas diskutierten in Dakar mit den GlobalisierungskritikerInnen aus der ganzen Welt. Die Volksaufstände in Nordafrika, die auch Boliviens Präsident Evo Morales in seiner Eröffnungsrede würdigte, haben das WSF 2011 insgesamt inspiriert. (weiterlesen)

Freitag 11.02.11, 07:16 Uhr

Weltsozialforum 2011 in Dakar, Senegal

Heute endet das 10. Weltsozialforums in Senegals Hauptstadt Dakar. Das Nord-Süd-Büro im Bahnhof Langendreer schreibt: “Zum Auftakt demonstrierten 60.000 Menschen aus aller Welt – sie tanzten, sangen und riefen ihre Forderungen. Seit letztem Sonntag befassen sich GlobalisierungskritikerInnen aus 123 Ländern noch bis heute mit wesentlichen sozialen und ökologischen Fragen. Aktuell richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die Aufstände in Nordafrika; auch Boliviens Präsident Evo Morales meinte in der Eröffnungsrede, Bewegungen wie in Ägypten seien nicht mehr zu stoppen. “Eine andere Welt ist möglich, wenn die Menschen es wollen”: So die Aussage eines jeden Weltsozialforums. 2011 stehen auf dem Programm der über 1000 Foren u.a. die Themen kriegerische Konflikte, Migration, bäuerliche Landwirtschaft, Land-Grabbing, Menschenrechte und ökologische Gerechtigkeit. Auch BochumerInnen sind mit dabei – Annette Schnoor wird am 2. März im Bahnhof Langendreer aus Dakar berichten.”

Mittwoch 12.01.11, 19:43 Uhr
Kein Ende der haitianischen Tragödie

Haiti – Ein Jahr nach dem Beben

Am Mittwoch, den 19.1. findet um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Veranstaltung über die Situation in Haiti statt. Referent ist Uli Mercker.  In der Einladung heißt es: “Am 12. Januar 2010 – heute vor einem Jahr – zerstörte binnen 38 Sekunden ein Erdbeben Haitis Hauptstadt Port-au-Prince und ihre Umgebung, mindestens 250.000 Menschen verloren ihr Leben, Hunderttausende mehr ihre Gesundheit und ihre Häuser. Schulen, Hospitäler, Kirchen, Präsidentenpalast und Ministerien, Gefängnis und die Gebäude der UN fielen ineinander.  Noch immer leben über 1 Million Menschen in provisorischen Lagern. Die Trümmer der zusammengefallenen Häuser sind nur zu einem geringen Teil entsorgt. Ein Plan für einen umfassenden Aufbau der zerstörten Städte ist nicht in Sicht. Internationale Hilfsorganisationen tummeln sich zuhauf. Die Cholera greift weiter um sich. (weiterlesen)

Samstag 11.12.10, 10:52 Uhr

Ist Cuba zukunftsfähig?

Am Mittwoch, den 15. 12. findet um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Veranstaltung zum Thema “Ist Cuba zukunftsfähig? – Gibt es Zukunft für Cuba?” statt. Referent ist Dr. Edgar Göll vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) Berlin. Er forscht seit 1995 international zum Thema und nahm im Sommer an der Internationalen Konferenz „Für eine Kultur der Natur“ in Havanna teil. In der Einladung heißt es: “Beim sog. „Erdgipfel“ von 1992 in Rio de Janeiro haben sich die Staaten auf eine Politik der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit geeinigt, die Nachfolgekonferenz (Rio+20) wird derzeit vorbereitet. Über nachhaltiges Wirtschaften entzündete sich beim UN-Vorbereitungskomitees eine hitzige Debatte zwischen armen und reichen Ländern. Anlass für den AK Lateinamerika zu schauen, wie Cuba, als armes, aber doch entwickeltes Land dem Nachhaltigkeitsgebot nachkommt.” Veranstalter sind der AK Lateinamerika und der Bahnhof Langendreer.

Sonntag 19.09.10, 21:10 Uhr
Besuch zwei alter Damen aus Kuba

Dokumentarfilm “Zucker und Salz”

Der kubanische Dokumentarfilm „Zucker & Salz“ wurde für Dienstag, den 21. September um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer (Raum 6) kurzfristig ins Programm genommen. Zwei der kubanischen Protagonistinnen des Films, Angela Pernas und Elena Aragón, werden bei der gemeinsamen Veranstaltung von Bahnhof Langendreer, AK Lateinamerika und der Humanitären Kuba Hilfe persönlich anwesend sein. Ebenfalls anwesend ist Regisseur Tobias Kriele, der einige Jahre in Havanna studierte und dort die vier “alten Damen” kennen lernte. Nach dem Film (34 min. OmU) stehen die Gäste zum Gespräch zur Verfügung. Für Übersetzung ist gesorgt, der Eintritt ist frei. Zu dem Film: (weiterlesen)

Dienstag 07.09.10, 11:00 Uhr

Kolumbien nach den Wahlen…

...und vor dem Krieg?

Der Arbeitskreis Lateinamerika lädt am Mittwoch, den15. September um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung im Bahnhof Langendreer ein. Das Thema lautet: “Kolumbien nach den Wahlen – und vor dem Krieg?” Referent ist Günter Pohl. In der Einladung heißt es: »Kolumbien und seine Menschenrechtsverletzungen kommen nicht aus den Schlagzeilen – der dünn gesäten linken Presse. Bei deren rechten Pendants steht dagegen die „gute Amtsführung” Präsident Uribes im Vordergrund, der am 7. August von Juan Manuel Santos im Amt beerbt wurde. Venezuela stellte im Juli die diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien ein, womit die Massaker des Regimes in Bogotá wieder einmal verschwiegen werden können. Droht ein Krieg mit dem Nachbarland?
Günter Pohl vom Arbeitskreis Lateinamerika Bochum hat Kolumbien oft bereist und war zuletzt im Mai Zeuge der Präsidentschaftswahlen. Er gibt einen Einblick in die derzeitige Situation im Land.«

Freitag 06.08.10, 11:00 Uhr

Lateinamerika in Bochum

Kolumbien ist das September-Thema des Arbeitskreises Lateinamerika im Bahnhof Langendreer. Am Mittwoch, den 15.9. , 19.30 Uhr gibt der freie Journalist Günter Pohl einen Einblick in das Land, das er von vielen Reisen kennt, und erläutert die aktuelle Situation. Er war im Mai 2010 zum letzten Mal in Kolumbien und Zeuge der Präsidentschaftswahlen. Pohl wird auch das angespannte Verhältnis zwischen Kolumbien und Venezuela, deren diplomatische Beziehungen seit Juli eingestellt sind, darstellen und der Frage nachgehen “Droht hier ein Krieg?”. Näheres. (weiterlesen)

Dienstag 01.06.10, 12:00 Uhr

Protest gegen Israels Militäraktion

Der Bahnhof Langendreer, die Bochumer Initiative Südliches Afrika (BISA) e.V. und der AK Lateinamerika unterstützen einen Aufruf der Initiative Palästina NRW, in dem “der israelische Angriff auf die Boote der Friedensflottille der internationalen FreeE-Gaza-Bewegung” verurteilt wird. In dem Aufruf heißt es u.a.: “Wir fordern die deutsche Regierung und das Parlament auf, diese illegale Militäraktion Israels zu verurteilen und für die Freilassung der FriedensaktivistInnen zu sorgen! Wir fordern das Ende der Blockade des Gazastreifens!” (Nachtrag 04.06.: Auch die Soziale Liste im Rat und der Bochumer Kreisverband der Linkspartei haben den Aufruf unterschrieben) Der Aufruf.

Freitag 28.05.10, 10:00 Uhr

Die Kinder von Benposta

Am Mittwoch, den 2. Juni findet ab 19.00 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Süd-Süd Begegnung statt. Aus Kolumbien kommen Marcela und José Luis Campos und berichten über ihre Arbeit bei Benposta, einem Jugendprojekt in Selbstorganisation. Diese Veranstaltung hat das Nord-Süd Büro des Bahnhofs mit dem AK Lateinamerika geplant, doch auch die Bochumer Initiative Südliches Afrika (BISA) macht mit, denn es gibt einen Austausch zwischen Kolumbien und Interessierten in Südafrika, die ähnliches für und mit Kindern, die als AIDS-Waisen allein überleben müssen, aufbauen möchten. Der Einladungsflyer.

Sonntag 16.05.10, 18:45 Uhr

El Salvador: Geschichte und Gegenwart

Der Arbeitskreis Lateinamerika lädt am Mittwoch, den 19. Mai um 19.30 Uhr zu einem Vortrag im Bahnhof Langendreer ein. Der Titel der Veranstaltung: El Salvador – Politische Geschichte und Gegenwart des Landes. In der Ankündigung heißt es: »Jahrzehnte lange Militärdiktatur. Zwölf Jahre Bürgerkrieg. 20 Jahre konservative Regierung durch die Nationalistische Republikanische Allianz (ARENA). Dann, am 15.März 2009 gewinnt die Nationale Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN) die Präsidentschaftswahl in El Salvador. Auf den Plakaten der linken Partei prangt der Spruch: “Nace La Esperanza – Viene El Cambio” (Es wächst die Hoffnung – Der Umbruch kommt.) Zum ersten Mal in der Geschichte der FMLN stellt die aus ehemaligen Guerillabewegungen gegründete Partei den Präsidenten und verlässt die Opposition. (weiterlesen)

Donnerstag 15.04.10, 20:00 Uhr

Chile zwischen Pinochet und Zukunft

Der Arbeitskreis Lateinamerika lädt am Mittwoch, den 21. 04. um 19,30 Uhr, in den Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung mit Boris Schöppner zur Situation in Chile ein. “Nachbeben” – so lautet der Titel seines des Reportagenbands über die Spuren der Pinochet-Diktatur im heutigen Chile. In der Ankündigung heißt es: »Einige Tage nach dem furchtbaren Erdbeben zögern wir, diesen Titel für die bereits geplante Veranstaltung zu übernehmen. Doch mehr und mehr wird über Chaos, Militäreinsätze und Schießereien in Chile berichtet. Während drei Tage nach dem Beben viele Menschen nicht versorgt sind, ziehen 10.000 Militärs mit Panzern durch die Straßen v.a. im Süden. „Nachbeben” als Metapher für soziale Unruhe scheint auch jetzt ein angemessener Begriff zu sein. (weiterlesen)

Freitag 09.04.10, 07:00 Uhr
Sozialismus des 21. Jahrhunderts - Alternativen verknüpfen

Von Lateinamerika lernen

Am Dienstag, den 13. April findet um 19.00 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Diskussionsveranstaltung des AK Lateinamerika und der linken Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen statt zum Thema: “Von Lateinamerika lernen”. Es diskutieren: Tom Kucharz (Organisator des “Alternativgipfels der Völker”, Ecologistas en accion, Madrid), Heike Hänsel (MdB, entwicklungspolitische Sprecherin Der Linken) und Dr. Klaus Piel (AK Lateinamerika). Die Einladung zu der Veranstaltung beginnt mit den Sätzen: “Nach 500 Jahren Kolonialismus und 200 Jahre nach dem Beginn der lateinamerikanischen Unabhängigkeit brechen die Menschen dieses Kontinents auf, um ihre Unabhängigkeit zu vollenden. Ihr Kampf um „die zweite Unabhängigkeit” hat die wirtschaftliche, soziale, ökologische und kulturelle Souveränität zum Ziel.” Näheres.

Donnerstag 11.03.10, 22:00 Uhr
Alternative Klimakonferenz in Bolivien

Die Rechte der Madre Tierra

Der Arbeitskreis Lateinamerika und der Bahnhof Langendreer laden ein zu einer Veranstaltung am Mittwoch, den 17. März, um 19.30 Uhr. Jördis Land, aktives Mitglied im AK Lateinamerika, besuchte 2009 Bolivien. Sie stellt die lateinamerikanische Kritik an Kopenhagen dar und erläutert Boliviens Gegenvorschlag. In der Ankündigung heißt es: »Nach dem gescheiterten UN-Klimagipfel in Kopenhagen soll in Südamerika ein Folgetreffen stattfinden. Die Regierung Boliviens erwartet rund 10.000 Teilnehmer zu dem alternativen Klimagipfel im April. Wie aus dem Aufruf hervorgeht, soll die “Weltkonferenz der Völker über Klimawandel und die Rechte der Madre Tierra” vom 19. bis zum 22. April im bolivianischen Cochabamba stattfinden. (weiterlesen)

Donnerstag 04.02.10, 15:00 Uhr

Hintergrundinformationen zu Haiti

Der Bahnhof Langendreer und der AK Lateinamerika laden am Mittwoch, den 17. 2. um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung ein zum Thema: Haiti: „Es ist ein Fluch, aber kein Schicksal” . Dies ist ein Zitat des Haiti-Experten Claude Ribbe in der FR (15.1.10) über das Ausmaß der Erdbebenkatastrophe; auch der uruguayische Schriftsteller Eduardo Galeano spricht von einem Fluch in Zusammenhang mit der ersten schwarzen Republik dieser Welt – allerdings vom „Weißen Fluch“. In der Einladung heißt es: »Seit langem herrscht Verzweiflung in Haiti. Von den Kolonialherren ausgebeutet und beraubt, unter den Diktaturen der Duvaliers terrorisiert, lebt der größte Teil der Bevölkerung heute in bitterer Armut, unter elendigen Bedingungen, in notdürftigen Blechunterkünften, kaum mit „Hütten” zu beschreiben, wo es weder Wasser noch Abwasser gibt. Gesundheitsversorgung oder Bildungschancen für die Armen – Fehlanzeige! Seit Jahren sind viele Menschen in Haiti gezwungen, „Lehmkuchen” zu essen, ein euphemistischer Ausdruck dafür, dass sie sich buchstäblich von Dreck ernähren müssen. (weiterlesen)

 
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