31.8.
Mittwoch 06.09. 20:00 Uhr Bahnhof Langendreer

Rettet Hasankeyf - Informationen und Hintergründe zu den Staudammprojekten in der Türkei/Kurdistan
Hasankeyf, die einzige aus dem Mittelalter und der Antike in Kurdistan erhaltene und atemberaubend schöne Tigris-Stadt, soll restlos vernichtet werden. Mit dem Ilisu-Staudamm und die anderen Staudammvorhaben an den Grenzen der Türkei zu Syrien und Irak sollen erneut 36.000 Menschen aus den kurdischen Gebieten vertrieben werden. Allein 4.000 Dörfer wurden schon durch den Krieg in Kurdistan vernichtet. Hans Branscheidt von medico international wird über Zusammenhänge und Hintergründe diese Projektes berichtet und über den Widerstand der kurdischen Bevölkerung erzählen.

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30.8.
Autofreier Tag: Verkehrsbündnis kündigt eigene Aktionen und Demonstrationen an
Das Bündnis umweltfreundlicher Stadtverkehr hat erneut die Blockadepolitik von Politik und Verwaltung bei der Vorbereitung des autofreien Tages am 22.9. kritisiert. der Sprecher des Bündnisses Volker Steude kündigte in einer Presseerklärung Konsequenzen an: "Wir werden unseren Schwerpunkt auf zusätzliche Demonstrationen und Aktionen legen, die alle in der Innenstadt Platz finden werden".
29.8.
Montag, 4.9. 20.00 Uhr im Bahnhof Langendreer
Der Zweck heiligt die Mittel? Grundrechtsabbau gegen Rechts?
Das Linke Netzwerk Bochum lädt zu einer Diskussion über die aktuelle öffentliche Debatte zum Thema Rechtsradikalismus ein. Von vielen Seiten wird ein Verbot der NPD oder die Einschränkung des Demonstrationsrechts gefordert, aber sind solche Maßnahmen gerechtfertigt? Was bedeutet es, wenn plötzlich Rassisten wie Edmund Stoiber sich zum aktiven Antifaschisten aufschwingen?
Diskussionspapiere zu der Debatte unter
http://www.bo-alternativ.de/Netzwerk.htm

28.8.
Langer Freitag
Nach wahlweise antifaschistischem Bummeln vor dem Hauptbahnhof (17.00 Uhr) oder Teilnahme an der Kundgebung zum Antikriegstag (17.30 Uhr Huestr./Kortumstr) und der anschließenden Podiumsdiskussion im IG-Metall Haus (19.00 Uhr) zum Thema "Neue Bundeswehr und neue NATO-Strategie" geht es weiter: Das Antifa-Plenum hat am Montag angeregt, sich am Freitag um 22.30 Uhr am Engelbert-Brunnen zu treffen und dann evtl. den Security-Leuten im Mandragua auf die Finger zu sehen.

26.8.
OB Stüber und seine Verwaltung sind erfolgreich:
autofreier Tag (22. September) wird ausgehebelt
Der 22. September ist ein europaweiter Aktionstag für eine autofreie Stadt. Gegen den Widerstand der Verwaltung haben die Agendagruppen in Bochum beschlossen, an diesem Termin teilzunehmen. Die Stadtverwaltung hat diese Niederlage nicht akzeptiert und bekämpft die erfolgreiche Durchführung dieses Tages. Mit den Geschäftsleuten der Innenstadt verständigte sich die Verwaltung unter Ausschluß der Agendagruppen darauf, dass der Autoverkehr an diesem Tag nicht ernsthaft eingeschränkt wird. Als die Agenda-Gruppen daraufhin weiter mitarbeiteten, forcierte OB Stüber die Provokation: Er lud als Agenda-Schirmherr die Autofirmen zur Beteiligung und Werbung am 22.9. ein. Diese Aktivitäten sind deutlich darauf orientiert, die Agendagruppen und das Bündnis umweltfreundlicher Stadtverkehr zu veranlassen, sich nicht länger an diesem Tag zu beteiligen. Da CDU, SPD und die Geschäftsleute aus einer entgegengesetzten Motivation einen autofreien Tag verhindern wollen, dürfte die Verwaltung erfolgreich sein: Bochum bleibt Auto-Stadt, die Grünen wirkungslos.

25.8.
Terroristen Hatz erstmal gestoppt

Anne Meier, eine der engagiertesten Bochumer Rechtsanwältinnen, hat einen beachtlichen Erfolg erzielt. Ihrer Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht wurde statt gegeben. Die Terroristen Hatz gegen Werner R. aus Hagen muss zunächst beendet werden. Näheres zur Verfassungsgerichtsentscheidung. Näheres zur ganzen Geschichte

23.8.
Praktische Hilfe für Flüchtlinge gefragt
Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum sucht ÄrztInnen und PsychologInnen

Für die Erstellung von Attesten und Stellungnahmen für Menschen, die durch Verfolgung, Vertreibung und Flucht traumatisiert sind und Bedarf an fachlicher Begutachtung im Rahmen des Asylverfahrens haben oder auch für die psychosoziale Betreuung traumatisierter PatientInnen benötigt die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum verstärkt die Unterstützung durch kompetente ÄrztInnen und PsychologInnen. näheres

22.8.
neu im Netz:
Vom 13.11.-26.11.2000 sollen an der Ruhr Uni Internationalen Filmtage stattfinden.
näheres:
http://www.InternationaleFilmtage.de

20.8.

Neue Bundeswehr und neue NATO-Strategie
Am Freitag, dem 1. September, dem Antikriegstag, rufen viele Organisationen zu einer Kundgebung um 17.30 Uhr an der Kreuzung Huestr. und Kortumstr. auf. Anschließend um 19.00 Uhr wird im IG Metall - Haus über die neue Natostrategie diskutiert. >>>näheres


18.8.
22. September: Politik und Verwaltung knicken ein!
Autolobby und Geschäftsleute verhindern einen echten autofreien Tag
Jetzt sollen es Mißverständnisse gewesen sein: Machten Politik und Verwaltung auf der Hauptausschuss - Sitzung am 16. 8. noch den Eindruck, dass sie etwas Rückgrat beweisen und ernsthaft den autofreien Tag am 22. September durchsetzen wollen, stellt sich jetzt alles anders dar. Faktisch nur symbolisch werden jetzt Straßen gesperrt: dort wo ohnehin eigentlich kein Durchgangsverkehr gestattet ist oder Baustellen Straßen ohnehin schon jetzt sperren.
Das ganze ändert sich natürlich, wenn viele mitmachen. Dann wird mehr Platz benötigt als geplant. Z. B. könnte die Sternfahrt von Bochumer Schulen, dazu führen, dass anschließend noch Spontandemos die Innenstadt umrunden.
mehr Infos zur
Sternfahrt

16.8.
Alle 14 Tage: Antifa-Plenum
Das Antifa-Plenum hat sich darauf verständigt, sich 14-täglich montags (28.8) um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu treffen. Die Aktionen freitags vor dem Bahnhof werden zunächst fortgesetzt und die Kneipen im Bermuda-Dreieck aufgefordert, ihren Sprüchen gegen die Nazis Taten folgen zu lassen. Eine weitere Demonstration, ein großes Konzert und kleinere konfrontative Aktionen gegen die Nazis-Treffpunkte sind in Vorbereitung.

14.8
22. September: autofrei!?
Die Vorbereitungen für den autofreien Tag am 22. September in Bochum nehmen von den Anforderungen der Gruppen und Initiativen immer mehr Gestalt an. Die derzeitigen Planungen der Verwaltung für den autofreien Bereich sehen aber nur vor, dass Aktionen im wesentlichen auf dem - ohnehin autofreien - Deckel des Parkplatztunnels in der Massenbergstraße stattfinden sollen, dazu Bongardstraße und Willy-Brandt-Platz (da ist aber Baustelle!). Nach intensiver Diskussion wurde dies inzwischen erweitert um einen kleinen Bereich der Bleichstraße und die Untere Marktstraße. Eine solche Beschränkung würde jedoch dem Anspruch des Tages, den bisherigen Meldungen für Aktivitäten wie auch der zu unterzeichnenden Charta nicht gerecht und würde von seiten des Verkehrs-Bündnisses und Agenda-Aktiven keinesfalls mitgetragen!
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13.8
Mittwoch, 16. 8. 19,30 Uhr Bahnhof Langendreer
Friedensplenum
Das Bochumer Friedensplenum nimmt den Anti-Kriegstag am 1. September zum Anlaß, um auf die neue Nato-Strategie und Umrüstung der Bundeswehr aufmerksam zu machen. Am Sonntag, dem 27.8. findet ab 11.00 Uhr ein
Tagesseminar zum Thema "Neue Bundeswehr und neue NATO-Strategie" im Bahnhof Langendreer statt. Am 1. September wird zunächst auf einer Kundgebung in der Innenstadt und anschließend mit einer Podiumsdiskussion im IG-Metall-Haus über die Militarisierung unserer Gesellschaft informiert. Letzte Vorbereitungen laufen an diesem Abend.

12.8
Montag, 14. 8. 19.30 Uhr, Bahnhof Langendreer

Antifa-Plenum
Die Aktivitäten des vor einem Monat entstandenden Bochumer Antifa-Plenums haben bereits zu einer ganzen Reihe von Aktivitäten geführt. Die Verharmlosung und Individualisierung von Nazi-Übergriffen in der Stadt hat spürbar nachgelassen. An der Antifa-Demonstration am Freitag in Bochum nahmen ca. 1000 Leute teil. Am Montag wird die weitere Arbeit koordiniert.

9.8.

Freitag: Antifa-Demo

Am kommenden Freitagnachmittag gibt es aus Anlass der verschiedensten Vorkommnisse in den letzten Tagen statt der Platzbesetzung eine Demo. Sie beginnt um 18 Uhr am Hauptbahnhof. Hier der Aufruftext und die UnterstützerInnen (Stand: Mittwochabend).

8.8
Polizei mit fremden Federn geschmückt
Einigen BochumerInnen muss heute beim Frühstück das Brötchen im Hals stecken geblieben sein - zumindest RN-LeserInnen. Da behauptet die Polizei doch glatt, es sei ihr Verdienst, dass der Fascho-Treff am Bahnhof nicht mehr "attraktiv" sei! Wer seit einigen Wochen Freitag für Freitag mit dafür gesorgt hat, dass der Platz mit AntifaschistInnen besetzt war und so für Faschos kein Raum war, muss sich ziemlich verarscht vorkommen. Zumal die Polizei nach dem ersten Treffen erst einmal - wie üblich - Linke einknastete. Ohne das gemeinsame Engagement von Bochumer BürgerInnen allen Alters und verschiedenster politischer Ausrichtung gäbe es vermutlich immer noch den Nazi-Treff.

7.8.
Faschos überfielen Afrikaner
Nachdem bereits letze Woche Jung-Nazis auf der Cranger Kirmes Fascho-Parolen grölten, ist es jetzt zu mehreren weiteren Zwischenfällen gekommen. In der S-Bahn Essen-Düsseldorf hat eine größere Gruppe randaliert, in Bochum wurde ein Afrikaner von Nazis gejagt.

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