29.3.
Zurück aus dem Wendland

Soweit bekannt, sind alle DemonstrantInnen aus Bochum und Umgebung ziemlich wohlbehalten aus dem Wendland zurückgekehrt. Während sich beim letzten Castor-Transport nach Gorleben die Aktionen der Gewaltbereitschaftspolizei vor allem gegen die wendländischen Bauern und ihre Traktoren gerichtet hatten, waren diesmal ganz gezielt die übrigen OrganisatorInnen des Widerstandes und viele DemonstrantInnen Opfer von Polizeiübergriffen. In einer erster Auswertung waren sich die Aktiven des Bochumer Anti-Atomplenums einig, dass der Transport für die rot-grüne Bundesregierung der totale Flopp gewesen ist. "Das Gerede vom angeblichen Atomausstieg hat den Widerstand nicht verwirrt, sondern bestärkt. Die Tatsache, dass am Mittwoch noch mehrere Tausend PolizistInnen zusätzlich in das Wendland gekarrt wurden, wird den Transport unplanmäßig verteuert haben. Nicht nur die politischen Kosten - auch für den nächsten Transport - stehen damit fest."


28.3.
Wöchentliche Stattzeitung in Bochum?

Nachdem bereits vor einem halben Jahr Überlegungen für eine Stattzeitung in Bochum angestellt wurden, gibt es nun im Zusammenhang mit der Neukonzeption der Bochumer StudentInnenzeitung (BSZ) ein neuen Anlauf. Gedacht wird an ein wöchentliches Magazin, das einen klaren Uni-Schwerpunkt behalten soll, aber im Gegensatz zur BSZ wesentlich mehr auf politische und kulturelle Zusammenhänge außerhalb der Uni eingeht. Inzwischen haben auch einige Interessierte Bereitschaft zur regelmäßigen redaktionellen Mitarbeit gezeigt, so dass eine erste Ausgabe bereits in wenigen Wochen produziert werden könnte.
Am Mittwoch, dem 4.4., findet ab 18 Uhr im Bahnhof Langendreer ein weiteres Vorbereitungstreffen statt, zu dem alle Uni- und Initiativen- und anderweitig aktiven Menschen eingeladen sind, sich an der Konzeption zu beteiligen. Neben den Treffen wird auf einer Mailingliste diskutiert, zur Anmeldung einfach eine leere Mail an
stattzeitung-bo-admin@eListas.net schicken.
27.3.
Dienstag, 3.4., 19.00 Uhr,
ausZeiten, Josephinenstr. 71
Die erste Lesbenzeitung in der Türkei
Hülya Tarman aus der Lesbengruppe Sapphos Töchter Ankara und weitere 10 - 20 Lesben beabsichtigen, die erste Lesbenzeitung der Türkei herauszugeben. Die Zeitung wird "ÖTE"-KI ben (Jenseits des anderen Ichs) heißen und monatlich zweisprachig in Englisch und Türkisch erscheinen. Sie hat eine feministisch emanzipatorische, soziale, gewaltfreie und antirassistische Zielsetzung. Ausser der Zeitung ist auch ein Lesbenzentrum geplant, das u.a. Beratungsstelle und Zufluchtsort für Lesben sein soll. Hülya Tarman wird über die geplanten Aktivitäten, die Situation von Lesben in der Türkei und Möglichkeiten internationaler Unterstützung berichten.
Näheres.

26.3.
Antifa-Montag
Am Montag, 2.4., ist um 17.00 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Vorbereitungstreffen für die Demonstration am 30. April in Bochum: „Stühle raus!“ Die Biergärten sind auf. - Wir sagen: Grenzen auf - der Tanz zwischen den Stühlen beginnt! Der Aufruf zur Demo am 30.4.
Anschließend, um 19.00 Uhr, wird ebenfalls im Bahnhof Langendreer die Demonstration am kommenden Samstag in Düsseldorf vorbereitet: „Wir geben denen eine Stimme, die keine haben." Ein Mitglied der afrikanischen Flüchtlingsorganisation The Voice diskutiert über Residenzpflicht, Abschiebeknäste und Arbeitsverbot für Flüchtlinge.
Eine Veranstaltung der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen Bochum.
Näheres zur Veranstaltung am Montag und Der Aufruf zur Demo am Samstag
25.3.
 FrauenGesundheitsZentrum

FrauenGesundheitsZentrum
Das Frühjahrsprogramm des
FrauenGesundheitsZentrums beginnt am Montag, dem 2.4., mit der Veranstaltung: Endometriose - Ein ganzheitlicher Blick aus Frauensicht. Das ganze Programm. Faltblätter zum Auslegen können beim FGZ unter fgz.ruhrgebiet@gmx.de bestellt werden.
Am 18.4. startet eine Veranstaltungsreihe zum Thema
Frauengesundheit und Migration.


24.2.
"Humanitäre Hilfe für ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter - keineswegs nur eine Frage des Geldes, sondern auch eine Frage der politischen Ethik und der historischen Erinnerung!"
Aus diesem Grund - und wegen der bisher mehr als skandalösen Entschädigungsentwicklung - ruft die Initiative "Entschädigung jetzt" zum Aktionstag am Mittwoch, 28. März, ab 15.30 Uhr auf. Ort des Protestes ist der Sitz der Industrie- und Handelskammer Bochum am Ostring, 200 Meter vom Hauptbahnhof entfernt. Der Aufruf

23.3.
Mittwoch, 4.4., 19 Uhr, Bahnhof-Langendreer

Links-alternative Präsenz in der Innenstadt
Im September letzten Jahres hatte sich das Linke Netzwerk Bochum überlegt, wie die alternative bzw. linke Szene wieder etwas präsenter in der Stadt werden könnte. Als Idee entstand, jeden Samstag mit einem Infostand in die Stadt zu gehen. Dort sollten möglichst viele Materialien, Publikationen, Veranstaltungshinweise etc. von Bochumer Initiativen/Projekten/Gruppen ausliegen. Antifa-Plenum, Anti-AKW-Plenum, az, Entschädigung jetzt, Friedensplenum, Imun, JL/JD, Linkes Netzwerk, med. Flüchtlingshilfe, Wendo-Trainerinnen und VVN/BdA haben sich bisher beteiligt. Andere Gruppen haben Flugblätter auf dem Infotisch ausgelegt. Am 4.4.soll jetzt Bilanz gezogen und überlegt werden, wie der Stand u.U. attraktiver und aktueller gestaltet werden könnte. Weitere Gruppen (aber keine Parteien!) sind natürlich eingeladen!

22.3.
Am Tag X zur RWE

Gut unterrüchtete Kreise gehen davon aus, dass der
Atom-Transport am kommenden Dienstag nicht durch Bochum kommt, sondern sehr weit östlich fahren soll. Das Bochumer Anti-Atomplenum ruft diejenigen, die nicht in das Wendland fahren, zu einer Demonstration am Dienstag um 18.00 Uhr vor dem Essener Hauptbahnhof auf. Dann geht es zur RWE.

21.3.
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hat seine
Termine und Radtouren ins Netz gesetzt.

21.3.
VCD beteiligt sich am geplanten Umweltzentrum

Mehrere Umwelt- und Verkehrsverbände suchen ein gemeinsames Zentrum. Die
Gruppe Bochum/Gelsenkirchen des Verkehrsclubs Deutschlands (VCD) hat auf ihrer Jahreshauptversammlung beschlossen, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Geeignete Räume werden zur Zeit gesucht. Georg Deppe, Jürgen Eichel und Klaus Haßelberg wurden in den Vorstand des VCD gewählt. Ein Arbeitsschwerpunkt des VCD soll im laufenden Jahr das Thema "Metrorapid" sein. Der VCD befürchtet durch den Schwebezug etliche Nachteile, insbesondere für den Haltepunkt Bochum, so etwa den Wegfall von vielen Direktverbindungen und neue Umsteigezwänge. Darüberhinaus will der VCD den Straßenbahnausbau der Linien 302/310 in Werne/Langendreer kritisch und konstruktiv begleiten.

20.3.
CASTOR-Fahrplan

Die französische Anti-Atombewegung "Réseau Sortir du Nucléaire" hat auf ihren
Internet-Seiten den CASTOR-Fahrplan für nächsten Montag in Frankreich veröffentlicht.

19.3
Sonntag, 25. 3., 20.00 Uhr, Theater unter Tage im Schauspielhaus Bochum: Jazz & Lyrik

Lesego Rampolokeng / Südafrika: "Notes from a Roach"
gemeinsam mit Günter Baby Sommer - dr, perc; Johannes Bauer - tromb & Thomas Brückner - lyrics

18.3.
Gedenken an die Märzrevolution 1920

Als um die Mittagszeit des 13. 3. 1920 die Nachricht vom Kapp-Putsch auch in Bochum eintraf, legten die ArbeiterInnen des ”Bochumer Vereins”, der Zechen ”Engelsburg” und ”Präsident” sowie vieler anderer Betriebe die Arbeit nieder. Auf dem Moltkemarkt (heute Springerplatz) versammelten sich daraufhin ungefähr 20.000 Menschen, um gegen den Putsch zu demonstrieren. Die Demonstration bewegte sich zum Stadttheater (heute Schauspielhaus), und die ersten ArbeiterInnen begannen sich nach der Demonstration zu bewaffnen ... Näheres siehe: Volker Gerwers:
Die Märzrevolution 1920 in Bochum und Wattenscheid.
Die Bochumer
VVN/BdA erinnert immer am letzten Sonntag im März mit einer Kranzniederlegung am Denkmal in Werne daran, wie nach dem vereitelten Putsch die Reichswehr unter Führung von Sozialdemokraten den Aufstand der ArbeiterInnen zusammengeschossen hat. Dieses Jahr am 25. März, 11.00 Uhr, Treffpunkt: Werner Markt.
Volker Gerwers wird am 6. Mai eine Radtour von Bochum bis Wetter zu verschiedenen Gedenkstätten leiten und über die Hintergründe und den Verlauf des "Ruhrkampfes" berichten. Die Teilnahme an der Fahrt ist kostenlos. VeranstalterInnen sind die JungdemokratInnen/Junge Linke.
Näheres
17.3.
Mittwoch, 28. März: Aktionstag vor der Industrie- und Handelskammer

Ende Februar hat die Initiative "Entschädigung jetzt" einen Brief an die Ratsparteien geschrieben, in dem an die Resolution des Bochumer Stadtrates zur Einrichtung eines "Fonds für humanitäre Hilfen" für ehemalige ZwangsarbeiterInnen - vor genau einem Jahr - erinnert wird. In dem Brief stellt die Initiative enttäuscht fest, "dass bei der Umsetzung der Resolution ... eigentlich keine wesentlichen Fortschritte erzielt wurden". Es sei außerdem blamabel, dass erst 2% der Bochumer Firmen der bundesweiten "Stiftungsinitiative" beigetreten seien. Die Initiative hält es für dringend geboten, "dass Sie als Rat jetzt in der Öffentlichkeit Zeichen setzen". U.a. wird der Rat aufgefordert, eine "Positiv-Liste" der Firmen in der Öffentlichkeit zu präsentieren - zumal Eile geboten sei: "denn immerhin soll im August 2001 die Antragsfrist für ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ablaufen!"
Der Brief im Wortlaut.
Aus diesem Grund - und wegen der bisher mehr als skandalösen Entschädigungsentwicklung - wird die Initiative am
Mittwoch, 28. März, ab 15.30 Uhr zum Aktionstag aufrufen. Ort des Protestes soll der Ostring sein: am Sitz der Industrie- und Handelskammer Bochum.

16.3.
Senatssitzung an der Ruhr-Uni geplatzt - Entscheidung über gestufte Studiengänge vertagt

Am Donnerstag sollte im Senat der Ruhr-Uni die Einrichtung gestufter Studiengänge in den Geistes- und Sozialwissenschaften beschlossen werden. Diese sollten die alten Magisterstudiengänge ersetzen (s. a. nachfolgende Meldung). "Doch dazu kam es nicht", wie AStA-Mitglied Heiko Jansen berichtet: "Die Profs schienen sich für die Einführung der gestuften Studiengänge nicht sonderlich zu interessieren, so waren nur 6 der 12 Profs anwesend. Nach längerer, äußerst unbefriedigender Diskussion (alle Bedenken der Studis wurden vom Rektor bzw. Prorektor abgewiesen) entschied sich ein Teil der komplett anwesenden studentischen Fraktion den Raum zu verlassen - war doch auch bei der Vorbereitung der gestuften Studiengänge studentische Beteiligung eher unerwünscht. Daraufhin war der Senat beschlussunfähig, auch wenn der Rektor es erst nicht glauben wollte. Jetzt werden die gestuften Studiengänge am 17. Mai auf der nächsten planmäßigen Sitzung des Senats auf der Tagesordnung stehen."
16.3.
Eckhard Stratmann-Mertens: "Grüne setzen Täuschung und Irreführung fort"

Die Bochumer Initiative gegen den Bau der DüBoDo hatte am 13. 3. auf einer Pressekonferenz auf die Kostenexplosion bei der Planung des Westkreuzes aufmerksam gemacht (s.a. unten stehende Meldung). Im städtischen Haushalt sind hierfür mittlerweile ca. 14 Millionen DM kommunale Eigenmittel vorgesehen. Zur Taktik der Grünen, diesen Etatposten im zuständigen Ausschuss abzulehnen und anschließend dem Gesamthaushalt, der diese Position beinhaltet, zuzustimmen, hatte die BI angemerkt: "Dieses öffentliche Täuschungsmanöver der Grünen bringt sie einmal mehr um ihre ökologische Glaubwürdigkeit."
Der Fraktionssprecher der Grünen im Rat, Wolfgang Cordes, hat daraufhin laut WAZ erklärt: "Schon vor der Kommunalwahl haben die Grünen schließlich klargestellt, dass die Streichung der ´Bochumer Lösung´ (Querspange A44/Stadtautobahn, Westkreuz und sechsspuriger Ausbau der A40) nicht durchzusetzen sei." BI-Sprecher Eckhard Stratmann-Mertens, der damals noch Mitglied der Grünen war, widerspricht dieser Darstellung. Die Behauptung von Wolfgang Cordes, "Initiativensprecher Eckhard Stratmann-Mertens hat selbst gesagt, wir sollten das Projekt nicht zum Knackpunkt in der Koalition machen", nennt er "eine grobe Irreführung der Öffentlichkeit".
Die Erklärung der BI im Wortlaut.

15.3.
Neuer AStA und viel Arbeit

In der Studierendenparlamentssitzung der Ruhr-Uni ist am Mittwoch ein neuer AStA gewählt und der Haushalt verabschiedet worden. Neue AStA-Vorsitzende ist Verena Witte (
s. a. Bericht vom 12.3.). Der AStA wird von einer Koalition aus Linker Liste, alternativer liste und Fachschaftsinitiative getragen.
Die Linke Liste berichtet auf ihrer Web-Seite von einem "mittelschweren Skandal": 1. Die neu geplanten gestuften Studiengänge (Bachelor, Master) lassen sich nur realisieren, wenn die Lehre an anderen Stellen zusammengestrichen wird. 2. "Eine Kompatibilität zwischen 'normalem' Bachelor-Studium und erstem Teil der Lehramts-Ausbildung ist mit dem von der RUB geplanten Modell jedenfalls nicht möglich." 3.
Das Rektorat hält einen Erlass unter Verschluss, demzufolge das Wissenschaftsministerium eine regelmäßige kostenträchtige Evaluierung der gestuften Studiengänge vorsieht. Der vollständige Bericht

14.3.
Statt Tanz in den Mai - Springen im Dreieck?

Auf Initiative des Antifa-Plenums gibt es die Überlegung, am 30. April eine Demonstration im Stil von „Springen im Dreieck“ zu organisieren. An diesem Tag eröffnen die Bermudadreieck-Kneipen die Freiluftsaison. Mit der Demonstration soll an drei Themen erinnert werden:
- die weiterhin bestehende Nazi-Präsenz in der Innenstadt,
- die zunehmende Privatisierung öffentlichen Raums (z. B. des Konrad-Adenauer-Platzes durch das Mandragora),
- die Forderung nach einem
antirassistischen zentrum (az).
Im Rahmen des az-Plenums am Mittwoch, 14.3., um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer, soll hierüber diskutiert werden.


13.3.
Tief im Westen: Das Kreuz mit der Glaubwürdigkeit

Die
BI Bochum gegen die DüBoDo hat an eine Ankündigung von Wolfgang Clement auf dem SPD - Unterbezirksparteitag 1996 erinnert, auf dem die bis dahin ablehnende Haltung der SPD zum Ausbau der DüBoDo gekippt wurde. Danach sollte der Bau des Westkreuzes 75 - 80 Millionen DM kosten. Davon sollten ca. 8 Millionen DM von der Stadt Bochum aufgebracht werden. Im jetzt vorgelegten Haushaltsentwurf belaufen sich die veranschlagten Gesamtkosten für das Westkreuz auf ca. 125 Mio. DM, d.h. sie sind um ca. 50 % höher. Der städtische Anteil liegt jetzt bei ca. 14 Mio. DM, d.h. um ca. 70 % höher. Zusätzlich entstehen Kosten in Höhe von 2,7 Mio. DM für die Verlegung der Darpestraße. Diese Maßnahme ist eine unvermeidliche Folge des geplanten Westkreuzes. Die BI erinnert auch an das Glaubwürdigkeits-Problem der Grünen, die diesem Millionenprojekt im Haushalt zustimmen wollen. Gleichzeitig werden z.B. für das bereits beschlossene Radwegekonzept nicht genügend Mittel bereit gestellt, um es realisieren zu können. Die Stellungnahme im Wortlaut -
Ein Bericht der Ruhr Nachrichten
- Eine Stellungnahme der Grünen - Der WAZ-Artikel liegt nicht online vor.
13.3.
Diskussion über die Neukonzeption der BSZ
Erstes Treffen zum Abchecken des Interesses am Mittwoch, dem 21.03.,18 Uhr im Bahnhof Langendreer
"Daher wollen wir den Versuch starten, die BSZ in die Stadt hinein zu öffnen. Das bedeutet, daß in stärkerem Maße Themen außerhalb der Uni aufgegriffen werden sollen und die Zeitung auch in Kneipen und sonstigen kulturellen Zentren verteilt werden soll. Die Diskussion um eine Zeitung, die thematisch über den Tellerrand der Uni hinausgeht und insbesondere auch für den Stadtbereich interessant ist, startete unabhängig von der BSZ bereits vor einiger Zeit. U.a. aus dem wöchentlichen Uni-Projekt 2313, aber auch aus den politisch-kulturellen Zentren, wie z.B. dem Bhf. Langendreer, wurde die Idee propagiert eine – am besten wöchentlich erscheinende - Zeitung herzustellen, die sich primär über Werbung finanzieren sollte", heißt es in einer Einladung zur Diskussion über die "Bochumer StudentInnen Zeitung (BSZ)".

12.3.

Verena Witte kandidiert für den AStA-Vorsitz der Ruhr-Uni
Auf der Sitzung des Studierendenparlaments (SP) der Ruhr-Uni am heutigen Montag wird die Linke Liste Verena Witte (Bild) für die Wahl zur AStA-Vorsitzenden vorschlagen. Die zukünftige AStA-Vorsitzende kommt ursprünglich aus Ahaus und studiert im siebten Semester Geschichte, Philosophie und Film- und Fernsehwissenschaft. Ihre "Unipolitikkarriere" hat mehr oder weniger mit dem letzten Uni-Streik begonnen. Sie arbeitet im "Arbeitskreis Rote Ruhr-Uni" und in der "ag feministische theorie und praxis" (Veranstalterin der feministischen Winter-Uni) mit. Die heute beginnende Wahl des gesamten AStAs und die Verabschiedung des Haushaltes soll auf einer weiteren Sitzung des SP am Mittwoch abgeschlossenen werden.

Verena Witte


11.3.
Diskussion über neues Konzept für die Fahrrad-Demonstrationen
Das Bündnis Umweltfreundlicher Stadtverkehr (BUS) diskutiert über ein neues Konzept der monatlichen Fahrrad-Demonstrationen. Nach der 35. Raddemo am heutigen Samstag ist zu einem Treffen im Café Ferdinand (gegenüber Hauptpost) eingeladen. Im April ist ein Jubiläum angesagt: Zum 36. Mal heißt es dann: "Ring frei!" Zum dreijährigen Jubiläum soll der Termin auf freitags 18.00 Uhr verlegt werden. Das Ereignis soll in Zukunft auch weniger den Charakter einer Demonstration haben. Vielmehr wollen sich die RadfahrerInnen mindestens einmal im Monat schlicht und ergreifend den Raum in der Stadt erobern, der es möglich macht, das Fahrrad ohne große Gefahr als Verkehrsmittel zu benutzen. Dies soll wie bei der 25. Runde möglichst regelmäßig mit Musik und Spaß verbunden sein. Das Bündnis sucht hierfür noch Unterstützung. Gefragt sind Bands, die spielen wollen, die Bereitstellung eines LKWs, eine Verstärkeranlage, ein Generator ...
Alles nähere ist auf der Raddemo am Samstag, 11.30 Uhr, und dem anschließenden Treffen im Café Ferdinand zu erfahren. Unterstützungsangebote an:
BUS@bo-alternativ.de

9.3.
Staatsschutz und BOGESTRA
Die TAZ-Ruhr berichtet über eine wachsende Anzahl von Nazi-Übergriffen in Bussen und Bahnen in Bochum. Sie schildert auch eine enge Zusammenarbeit von Staatsschutz (politischer Polizei) und BOGESTRA.

9.3.
22.9.: In die Stadt - ohne die Verwaltung?
Nach einer offenen Kontroverse im Stadtrat zwischen der rot-grünen Ratsmehrheit (pro) und Oberbürgermeister und CDU (contra) über die Beteiligung am Aktionstag "In die Stadt - ohne mein Auto" am 22.9. wurde letztendlich nur festgestellt, dass der Ratsbeschluss des letzten Jahres weiter gilt, der eine Teilnahme der Stadt Bochum vorsieht. Dieser Beschluss beauftragt allerdings die Verwaltung mit der Organisation. Der Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung hat sich gegen die Durchführung des Aktionstages exponiert.

9.3.

Weglaufhaus-Initiative Ruhrgebiet
Die Initiative zur Gründung eines Weglaufhauses als Alternative zur Psychiatrie, eines Zufluchtsortes für Psychiatriebetroffene, die Schutz vor psychiatrischer Gewalt suchen und ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben führen wollen, hat jetzt eigene Internet-Seiten.

Weglauf-Initiative Ruhrgebiet


8.3.

    Internationaler Frauentag

  • Zum heutigen internationalen Frauentag machen die Bochumer Grünen einen Infostand in der Innenstadt. Die Grüne Bürgermeisterin lädt auf ein Glas Sekt ein.
  • Am Freitag organisieren verschiedene Initiativen ab 20.00 Uhr ein Frauenfest in den Räumen der IFAK, Essenerstr. 57. Für das leibliche Wohl und musikalische Unterhaltung ist gesorgt.
  • Die AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) folgt am Samstag, 10. März, im Bochumer Museum. Eingeladen wurde eine Frauengruppe aus Thüringen, mit der Erfahrungen ausgetauscht werden sollen.
  • Unter dem Motto: "Frau hat das verdient - Arbeit gleich bewerten - Zeit gerecht verteilen" mobilisiert schließlich der DGB zum internationalen Frauentag. Im Gewerkschaftssaal, Humboldtstraße 46, ist am Sonntag, um 11 Uhr, die Kabarettistin Astrid Irmer, alias Hertha Schwätzig, zu sehen. Passend zum Programmtitel "Die Zeiten werden Hertha" zersägt sie Männer, um aus ihren Eingeweiden zu lesen.

7.3.
Ev. Kirchentag: (K)eine verharmlosende Nähe zur Deutschen Bank?

Der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) arbeitet wieder vertrauensseelig mit der Deutschen Bank zusammen. Die Vorsitzende der
Bochumer Initiative Südliches Afrika, Marie Luise Bartz, und viele andere Prominente schreiben in einem offenen Brief an das Präsidium des DEKT: "Die Deutsche Bank hat durch ihre Finanzpolitik zur Verlängerung der Apartheid in Südafrika beigetragen. Nach Informationen der 'Internationalen Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im Südlichen Afrika' haben deutsche Unternehmen und Banken völkerrechtswidrig aus ihren Geschäften mit dem Apartheidregime in der Zeit von 1971 bis 1993 8,4 Milliarden DM Profite erzielt. Vor allem die Deutsche Bank wird jetzt durch die Kampagne aufgefordert, die Menschen im südlichen Afrika, deren gewaltsame Unterdrückung sie maßgeblich mitfinanziert hat, zu entschulden und zu entschädigen."..."Deshalb erwarten wir von einer Bewegung wie dem DEKT, dass sie zu Institutionen wie der Deutschen Bank keine verharmlosende Nähe herstellt, sondern kritische Distanz wahrt." Der Brief im Wortlaut

7.3.
GEW-Vorstand spielt auf Zeit
Der Bochumer GEW-Vorstand wird erst nach den Osterferien zu einer Fortsetzung der Jahreshauptversammlung einladen. Er setzt sich damit über das Votum der Jahreshauptversammlung vom 15. Februar hinweg, das einen Termin vor den Osterferien festgelegt hatte. Der Vorstand ist offensichtlich überfordert, eher seine personellen und politischen Probleme zu lösen. Siehe Bericht vom 16. 2.

6.3.
SPD Fraktion contra Stüber - Am 22.9.: "In die Stadt ohne mein Auto!"

Die Bochumer SPD-Ratsfraktion hat am Montag beschlossen, dass es auch 2001 einen Aktionstag "In die Stadt ohne mein Auto" in Bochum geben soll. Sie setzte damit ein deutliches Signal gegen Oberbürgermeister Stüber, dessen Verwaltung im vergangenen Jahr die Durchführung des Tages maßgeblich blockiert hatte und sich gegen eine Beteiligung am Aktionstag in diesem Jahr ausgesprochen hat. (
siehe Meldung vom 16.2.). In einer Erklärung der SPD Fraktion heißt es: "Nach längerer Diskussion bekräftigte die SPD während einer Fraktionssitzung am Montag (5. März) damit den Ratsbeschluss vom vergangenen Sommer. Gleichzeitig lehnten die Sozialdemokraten einen CDU-Antrag auf einen Teilnahmeverzicht mehrheitlich ab und kündigten einen Koalitionsantrag an.
'Der Aktionstag 2000 kann wegen der kurzen Vorbereitungszeit kein Maßstab sein', sagte Fraktionschef Heinz Hossiep. Da die Verwaltung den Aktionstag 2001 nicht durchführen wolle, müsse nun ein anderer Organisator gefunden werden. 'Ein klassischer Fall für den Agenda-Beirat', so Hossiep. Mit einem Koalitionsantrag sollen nun die Rahmenbedingungen gesetzt werden. Kaufmannschaft und IHK müssten rechtzeitig eingebunden werden. Mit diesen Rahmenbedingungen will die Fraktion auch die Kritik aus den eigenen Reihen am Aktionstag berücksichtigen."

6.3.
Müll-Zentrum Werne

Der Agenda Arbeitskreis Bochum-Werne lädt am Donnerstag, 8.3. um 19.00 Uhr in das Erich-Brühmann-Haus, Kreyenfeldstr. 36 ein. Thema:
Das wuchernde Müllzentrum der Fa. Weber
Seit mehreren Jahren macht eine Initiative auf die Umweltbelastungen (z. B. Gestank, Verkehr) dieser Müllfirma aufmerksam. Die SPD hat den weiteren Ausbau des Müllzentrums bisher zumindest geduldet, wenn nicht gar unterstützt. Die Fa. Weber reagiert nicht ungeschickt auf die Proteste. Als der WDR z.B. kürzlich zu Dreharbeiten erschien, um die Mülltransporte zu filmen, stellte die Firma einfach die Transporte ein. Sie hatte Erfolg. Der WDR stellte die Recherche ein.
Hinweis auf eine Meldung vom 4.1.

6.3.
Die Bochumer WAZ hat Ben Mikfeld, den Vorsitzenden der Jusos, zu Gast gehabt. Erkenntnis: "Die Bochumer SPD und der VfL Bochum, meint Mikfeld, hätten eins gemeinsam: 'Das patriarchalische Modell der selbstherrlichen Macher, die Widerspruch nicht dulden.'"
Der Artikel im Wortlaut

6.3.
21./ 22. 4. 2001 Seminar des Referats für kritische Wissenschaften/ Arbeitskreises rote ruhr-uni
Kritische Theorie und Psychoanalyse / Studien zum autoritären Charakter

5.3.
Verkehrshindernis: Metrorapid

Die SPD in Bochum und auf Landesebene hat am Wochenende das Thema Metrorapid wieder stärker in die Medien lanciert.
Übersichtliche und kritische Informationen hierzu sind auf den Web-Seiten des Bochumer VCD zu finden.
Die Bochumer Grünen schließen sich dieser Kritik an.

4.3.
Dienstag, 13. 3., 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer

Wenn ich von Lager spreche, spreche ich für die, welche sind gestorben
Stanislav Hantz, Auschwitz-Überlebender berichtet


3.3.
Dortmund, die Polizei und Recht und Gesetz

Auf der Antifa-Demonstration am Samstag in Dortmund kam es zu einem polizeilichen Übergriff gegen eine Bochumer Teilnehmerin. Ein besonders sadistischer Polizist sprühte ihr aus nächster Nähe Reizstoff ins Gesicht, als mehrere hundert DemonstrantInnen vom geplanten Weg abwichen und sich dem Aufmarschgebiet der Nazis näherten. Die Polizei ließ zunächst keine Sanitätskräfte zum Opfer. Erst nach 20 Minuten konnte sie in ärztliche Behandlung gebracht werden.
Auf Wunsch von einigen Demonstrationsteilnehmenden in Dortmund wird an dieser Stelle auf die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) Münster verwiesen, in der am Freitag verkündet wurde, dass die Einkesselung von DemonstrantInnen auf den vorangegangenen Demonstrationen in Dortmund rechtswidrig war.
Die
Presseerklärung des OVG und ein Bericht in den Ruhr Nachrichten

3.3.
Zu der Antifa-Demonstration in Dortmund fahren am heutigen Samstag einige Oldies schon um 8.33 Uhr mit der Regionalbahn, um dort einige Schutzmaßnahmen für die Demonstration zu ergreifen. Allgemeiner Treff ist ansonsten in Bochum um 10.15 Uhr am Infopoint im Hauptbahnhof. Abfahrt ist um 10.33 Uhr.
Informationen zur Demonstration
2.3.
Gewaltbereitschaftspolizei blieb zu Hause - politische Polizei übernahm erstmals in Bochum ganz offen die Federführung
Auf einer Demonstration, zu der das antirassistische zentrum am Freitagabend aufgerufen hatte, gab es einige Überraschungen. Die Bochumer Polizei hielt ihre Gewaltbereitschaftspolizei völlig zurück und überließ die Gespräche mit den DemonstrantInnen erstmals der Abteilung Staatsschutz (politische Polizei). Die Polizei verzichtete weitgehend auf Provokationen, so dass die Demonstration freundlich und friedlich verlaufen konnte. Anlaß für die Demonstration war ein rassistisch motivierter Überfall am Rosenmontag gewesen, über den nur der Stadtspiegel berichtet hatte, während WAZ und Ruhr-Nachrichten darüber schwiegen. Ein Bericht auf den Seiten des az

2.3.
Der Bochumer Stadtspiegel berichtete am Mittwoch darüber, dass am Rosenmontag ein 34 jähriger Mann aus Ghana gegen 21 Uhr in einem Bus der Linie 345 niedergeschlagen wurde. Aus diesem Grund
ruft das antirassistische zentrum am heutigen Freitag 2.3. um 17 Uhr zu eine Demonstration am Hauptbahnhof auf.

1.3.
Bochumer Frauenplenum am 3. März, 16. 00 Uhr, im Bahnhof Langendreer

Beim vorletzten Frauenplenum wurden einige Aktionsideen zum Schwerpunkt Antirassismus vereinbart.
Jetzt gibt es den Vorschlag, dies aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Ursprünglich war geplant, eine Liste über die Arbeit des Ausländer- bzw. Sozialamts im Umgang mit MigrantInnen anzufertigen und diese in einer Aktion vor dem Rathaus zu veröffentlichen. Aufhänger war der provokante Spruch am Rathauseingang "Fremde sind Freunde".
Jetzt wird überlegt, zunächst eine gemeinsame Veranstaltung dazu durchzuführen und Vertreterinnen von Gruppen einzuladen, die über ihre Unterstützungsarbeit und Erfahrungen mit rassistischen Umgangsformen des Ausländer-, Sozial- und Gesundheitsamtes berichten könnten.
Die Einladung im Wortlaut

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