29.2.
Dienstag, 7. März, 19.00 Uhr, Bahnhof-Langendreer
Kommunalpolitischer
Ratschlag: Politikwechsel im Bochum?
2. Runde der Analyse der Koalitionsvereinbarung - Erste Bewertung
der bisherigen Haushaltsberatungen - Informationen und Diskussionen mit VertreterInnen der SPD und der GRÜNEN näheres
28.2.
Brief an den Präsidenten des deutschen Roten Kreuzes, Knut Ipsen
Einzelbeispiele aus der Arbeit der Gesellschaft Bochum-Donezk
belegen, dass die Bearbeitung der Anfragen von ZwangsarbeiterInnen, die an den Internationalen Suchdienst des Roten
Kreuzes in Arolsen ergehen, oftmals einen Zeitraum von vier Jahren und mehr beanspruchen. Die Initative "Entschädigung
Jetzt" fordert in einem offenen
Brief eine Beschleunigung der Bearbeitung.
näheres zu
Initiative Entschädigung jetzt- Zwangsarbeit in Bochum - Artikel
in den Ruhr-Nachrichten
27.2.
Initiative "Entschädigung Jetzt":
Wir rücken Lueg
weiter auf die Pelle!
Bochumer Firmen haben während der Nazizeit mehr als 35.000 Zwangsarbeiter
ausgebeutet. Doch wenn es darum geht, Entschädigungen an sie zu zahlen, wird meistens blockiert. Die Initiative
"Entschädigung Jetzt" hat bereits am 17. 2. bei der Firma Lueg (stellvertretend für die Firmen,
die bisher ihrer Verantwortung nicht nachgekommen sind) eine Demonstration veranstaltet. Ab dem 8.März sollen
tägliche Mahnwachen vor der Firma durchgeführt werden. Am Freitag, dem 17.März soll dann wieder
eine größere Aktion vor Lueg stattfinden.
näheres zu Initiative Entschädigung jetzt- Zwangsarbeit in Bochum -
Artikel
in den Ruhr-Nachrichten
26.2.
21.2.
Brandanschlag auf Flüchtlingslager
Zu dem Brandanschlag auf das Flüchtlingslager Hönnebecke
in Wattenscheid in der vergangenen Woche erklärt der Vorsitzende der Wattenscheider Jusos, Serdar Yüksel,
dass er der Überzeugung sei, dass es sich um einen ausländerfeindlichen Anschlag handele. "In derselben
Nacht habe ich beobachtet, dass Neonazis in der Nähe des Flüchtlingsheims randaliert haben und rechtsradikale
Parolen skandierten."
20.2.
Gleichstellungspolitik als schönste Nebensache der Welt? (Teil 6)
Die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten wurde klammheimlich nur
verwaltungsintern ausgeschrieben. Jetzt hat sich Ilse Lenz, eine der renommiertesten Frauenforscherinnen, zu Wort
gemeldet. Die Bochumer Professorin schrieb OB Stüber einen Brief über ihre Verwunderung
in der Angelegenheit.
Weitere Reaktionen: des Linken
Netzwerkes, des Frauengesundheitszentrums,
der AG feministische Theorie
und Praxis an der RUB, ein Artikel in den Ruhr-Nachrichten
18.2.
Samstag, 19.2. 13.00 Uhr, August-Bebel-Platz, Wattenscheid
Demonstration als Protest gegen den Brandanschlag auf ein Bochumer
Asylbewerberheim
Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag einen Brandanschlag
auf ein Asylbewerberheim in Bochum verübt. Nach Polizeiangaben wurde niemand verletzt. Die Täter hatten
einen Molotowcocktail durch ein Fenster geworfen.
Berichte aus WAZ
und Ruhrnachrichten
17.2.
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Bewegung bei Lueg
Am Donnerstag, dem 17. 2. demonstrierten mehr als 50 Menschen vor dem Mercedes-Autohaus Lueg. Die Fa. Lueg hatte
während des Faschismus Zwangsarbeiter ausgebeutet. Jetzt weigert sie sich, Verantwortung hierfür zu übernehmen
und sich z. B. an den Entschädigungszahlungen zu beteiligen. Nachdem sich die Geschäftsführung von
Lueg bisher jedem Gespräch über Zwangsarbeit verweigert hat, versprach der Center-Manager der Niederlassung
an der Uni-Str., dass die Geschäftsleitung nun ein Gesprächsangebot machen werde.
Die nächste Aktion der Initiative "Entschädigung
jetzt!" findet am Samstag, dem 19. 2. ab 11.00 Uhr auf dem
Husemannplatz statt.
Hintergrundinformationen
zur Zwangsarbeit in Bochum
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14.2.
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Letzte friedliche Raddemo vor der Autobahn?
Am Samstag, dem 19. 2. startet um 11.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof die 22. Bochumer Raddemonstration. Unmittelbar
vor der Kommunalwahl hatte der Rat der Stadt ein Radwegekonzept beschlossen. Jetzt ist kein Geld für dessen
Realisierung im Haushalt vorgesehen. Aber für den Bau der Autobahn DüBoDo ist genügend Geld da.In
anderen Städten der Welt werden Raddemos nicht bei der Polizei angemeldet, hier wird spontan der Verkehr zum
Erliegen bebracht. Diese Aktionen nennen sich critical mass. Näheres
zur friedlich freundlichen Demo
am Samstag. |
12.2.
Gleichstellungspolitik als schönste Nebensache der Welt?
Die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten wurde klammheimlich nur
verwaltungsintern ausgeschrieben. Auf einem Treffen der Gleichstellungsstelle mit den Bochumer Frauenorganisationen,
-gruppen und -initiativen wurde daran heftige Kritik geübt. Nur die Gleichstellungsstelle und eine Vertreterin
der SPD versuchten den Vorgang als Sachzwang zu rechtfertigen. Die Grünen waren nicht einmal erschienen.
Reaktionen des Linken
Netzwerkes, des Frauengesundheitszentrums,
der AG feministische Theorie
und Praxis an der RUB, ein Artikel in den Ruhr-Nachrichten
12.2.
Grüne zu: Umsetzung des Koalitionsvertrages im Bereich Kultur
Gabriele
Riedl, kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Rat
und Bürgermeisterin der Stadt Bochum widerspricht der untenstehenden Meldung 'Rot-grüne Koalition streicht Kemnade International':
"Leider geht nicht alles so fix, wie wir es alle gerne hätten." ... die Stellungnahme
SPD und Grüne
zu Kemnade
10.2
Rot-grüne Koalition streicht Kemnade International
Im Koalitionsvertrag hatten
SPD und Grüne in Bochum festgeschrieben: "Der
gegenwärtige Anteil der Haushaltsmittel (Verwaltungshaushalt) für die freie Szene wird verdoppelt." Dies hätte 1,5 Millionen
DM mehr für die freie Szene bedeutet. Jetzt haben sich SPD und Grüne darauf verständigt, dass das
nicht so gemeint war und im Haushalt 2000 nur ca. ein Fünftel des Betrages bereit gestellt. Originell ist
die Gegenfinanzierung: Das Schauspielhaus erhält 3 Millionen DM mehr und Kemnade International (ca. 200.000
DM) wird gestrichen.