29.12.03,08.00 Uhr
Mittwoch, 31.12. ab 21:30 Uhr RadioBonteKoe-Sylvesterparty bei Wageni
mit LOUISA LILANI & JOHN PROP
näheres


28.12.03,08.00 Uhr
Zum Jahresrückblick: Die Emily-Affäre ist aufgeklärt
Eigentlich hat niemand so recht verstanden, warum die Staatsmacht mit aller Gewalt gegen bo-alternativ.de vorgegangen ist und aus der Veröffentlichung eines recht gewöhnlichen Antifa-Plakates eine Anklage wegen eines Aufrufs zur gefährlichen Körperverletzung gemacht hat. Siehe Dokumentation. Der verantwortliche Redakteur von bo-alternativ.de hat nun zu Weihnachten das Emily-Comic-Buch geschenkt bekommen, aus dem die inkriminierte Zeichnung stammt. Jetzt ist der Redaktion auch klar, warum sich irgendein Staatsschützer oder ein Staatsanwalt auf den Schwanz getreten fühlt. Emily zielt mit der Zwille tatsächlich dahin!

26.12.03,16.00 Uhr
Biowaffen
Die
Gemeinnützige Treuhandstelle, die bei der Bochumer GLS-Bank angesiedelt ist, unterstützt das "Sunshine Project". Hier wird zum Thema Sicherheitsfragen und biologische Waffen geforscht. Aktuell sollen Außenminister Fischer und Verteidigungsminister Struck Unterschriftenlisten präsentiert werden, damit sie sich im Bundeskabinett für klare Grenzen und vollkommene Transparenz bei den Bio-Waffenprogrammen einsetzen.

26.12.03,16.00 Uhr
Terminhinweis: Sozialforum
Auf einigen Webseiten wird noch irrtümlich der 29.12. als Termin für das Arbeitstreffen des Bochumer Sozialforums angegeben. Das Treffen hat bereits am 15.12. stattgefunden. Der nächste Termin ist dann wieder am letzten Montag im Monat: 26.Januar, 19.00 Uhr.


23.12.03,08.00 Uhr
Alte Mensaküche der Ruhr-Uni wird nach Cuba verschifft
HelferInnen gesucht
Die
Humanitäre Cuba Hilfe (HCH) wird die alte Großkücheneinrichtung der Mensa der Uni Bochum abbauen und nach Cuba verschiffen. Nach einer Besichtigung der Einrichtung stellten die Mitglieder der HCH fest: "Sie ist in einem Topzustand . Hieran kann man wieder mal verzweifeln, was in Deutschland so alles weggeschmissen wird. Ja, die soll verschrottet werden, wenn wir sie uns nicht vorher holen. Bis zum 15.1.04 muss alles raus sein." Der Abbau der Mensaküche beginnt am Montag, dem 5. Januar ab 9 Uhr und zieht sich die ganze Woche hin. "Wir brauchen dringend noch aktive HelferInnen möglichst mit Werkzeug, festen Schuhen und möglichst einem Schutzhelm." Bei Unklarheiten bitte bei Dr. Herbert Querfurt (querfurt@t-online.de) melden.
22.12.03,23.00 Uhr
Nazi-Demo für den 13.03 angekündigt
Auf der Internetseite der Wattenscheider Nazis (Wattenscheider Widerstand) wird für den 13. März um 12.00 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof eine Demo des NPD-Landesverbandes gegen den Bau der Synagoge in Bochum angekündigt.

21.12.03,15.00 Uhr
IG-Metall fordert zu Massenklagen gegen Steilmann auf
Die Bochumer IG-Metall schreibt auf ihrer
Webseite: "Unerträgliche Wochen der Ungewissheit liegen hinter den Beschäftigten bei der Firma Steilmann. Alle Informationen erhielten sie aus der Presse. Mit fassungslosem Entsetzen haben die Mitarbeiter verfolgt, wie die ehemals so stolze Steilmann-Gruppe bis knapp vor die Wand gefahren wurde und das letzte Tafelsilber verhökert werden musste. Nach all den Einschnitten und Opfern der vergangenen Jahre stehen nun erneute Massenentlassungen an. [...] Nach unserer Auffassung ist dieser Vorgang unwürdig und asozial. Ein Unternehmer, der sich immer noch in der Öffentlichkeit feiern lässt, hat auch eine Verpflichtung gegenüber seinen langjährigen Beschäftigten, die mit ihm die Firma Steilmann aufgebaut haben. Die IG Metall Bochum hat deshalb ihre Mitglieder informiert und zu Massenklagen gegen die Firma aufgefordert, denn so kann man Menschen nicht ins soziale Abseits schicken. Wir laden alle Mitglieder, die von der Kündigung betroffen sind ein: Mittwoch, den 07. Januar 2004, 17:00 Uhr, IG Metall Haus, Gewerkschaftssaal."
21.12.03,15.00 Uhr
Pressemeldung der Bochumer Polizei:
"Betrunkener hetzt Kampfhund auf 6-jährigen Schwarzafrikaner
Am Samstag, den 20.12.2003 gegen 17.00 Uhr kam es im Bochumer Stadtteil Laerheide zu einem empörenden Zwischenfall. Ein betrunkener 30-jähriger Bochumer beleidigte zunächst eine Gruppe ausländischer Mitbürger. Der Bochumer führte den Kampfhund einer Bekannten, die selbst nicht am Vorfall beteiligt war. Zunächst blieb es bei Verbalattacken. Dann hetzte er den Kampfhund auf drei Kinder. Zwei 11-jährige konnten sich in Sicherheit bringen, ein 6-jähriger Junge, somalischer Herkunft, wurde jedoch vom Hund zu Boden geworfen. Zum Glück wurde er nur relativ leicht an einer Hand und am Bein verletzt. Dem Bochumer wurde eine Blutprobe entnommen, anschliessend wurde erin Gewahrsam genommen. Der Hund wurde der Besitzerin übergeben, gegen die ebenfalls eine Anzeige erstattet wurde, da sie ihren Kampfhund einer betrunkenen Person überlassen hatte. Die weitere Sachbearbeitung hat die Abteilung Staatsschutz übernommen."

20.12.03,16.00 Uhr
Am Sonntag, dem 21.12., ist bei Urbo auf Radio 98,5 ab 19.04 Uhr ein Rückblick des Bochum Fiedensplenums auf das Jahr 2003 zu hören. Es ist ziemlich beeindruckend, was das Friedensplenum in den letzten 12 Monaten inititiert und organisiert hat.
18.12.03,16.00 Uhr
Samstag, 20.12., 21.00 Uhr, Bahnhof Langendreer
Cheb Balowski - Rai Reggae, Ska, Patxanka
Ein Konzert von Radio Bonte Koe
Cheb Balowski sind 11 MusikerInnen, die u.a. durch die arabische Abstammung ihres Sängers vor allem Rai mit Ska, Reggae und Patxanka, aber auch Rumba, Flamenco, Salsa und Ragga mischen. Explosiv, erfrischend, gute Laune verbreitend, wird vor allem live die Energie (und der Spaß) der elf spürbar. Sie singen auf katalanisch, arabisch und spanisch und genauso wild wie sie diese Sprachen mischen, ist auch ihr Sound. Näheres.
17.12.03,22.00 Uhr
Ahaus wird wieder radioAktiv!
Das Anti-Atom-Plenum Bochum beteiligt sich am kommenden Sonntag, den 21.12.03 an dem traditionellen Sonntagsspaziergang rund um das Atommülllager in Ahaus. Bei einem Treffen mit VertreterInnen des Bundesumweltministerium (BMU) erfuhren jetzt die AtomkraftgegnerInnen, dass schon im nächsten Jahr wieder neuer Atommüll in das sog. Zwischenlager Ahaus eingelagert werden soll. Konkret geht es dabei um 18 Castorbehälter aus dem ehem. Forschungsreaktor Rossendorf bei Dresden. Zur Zeit lagert der Atommüll in einer baugleichen Halle in Rossendorf. Weiterhin teilte das BMU mit, dass auch aus dem Forschungsreaktor Garching bei München hochradioaktives Uran in Ahaus für die nächsten 40 Jahre „zwischengelagert" werden soll. Und spätestens ab dem Jahre 2008 wird der Atommüll aus den Wiederaufbereitungsanlagen in Frankreich und England in Ahaus erwartet. „Damit bestätigen sich unsere schlimmsten Befürchtungen“, schreibt das Anti-Atom-Plenum, „das Atommülllager Ahaus wird für die nächsten Jahre zu einem atomaren Pulverfass ausgebaut.“ Der Protestmarsch rund um das Zwischenlager beginnt am Sonntag um 14.00 Uhr vor dem Haupttor in Ahaus.
17.12.03,22.00 Uhr
Mobilisierung gegen eine dramatische Bundestagsentscheidung
Die AG soziale Grundrechte (Sitz im Bahnhof Langendreer) möchte auf den vorläufigen Höhepunkt der regierungsamtlichen Sozialkahlschläge - Beschlussfassung zur "Agenda 2010" inklusive "Hartz III und IV" mit dramatischen Folgen für Millionen Menschen - am kommenden Freitag im Bundestag aufmerksam machen - aber auch auf eine Telefonaktion von Attac hinweisen.
Daniel Kreutz, wissenschaftlicher attac-Beirat, fasst die Bedeutung der Angriffe so zusammen:
"Die Grundsatzbotschaft des Staates an Erwerbslose und Beschäftigte lautet: egal, welchen Beruf und welche Qualifikation Du hast, egal, was Du vorher verdient hast, ... nach 12 Monaten Arbeitslosigkeit hast Du nur noch Anspruch auf Armut.... Nach Hartz IV kann von einer "Absicherung" des sozialen Lebensrisikos der Erwerbslosigkeit keine Rede mehr sein. Der lohnabhängige Mensch wird wieder zur Ware, nahezu schutzlos den Risiken eines "freien" Arbeitsmarktes ausgesetzt, während der Staat sich von der Bekämpfung der Erwerbslosigkeit auf die Bekämpfung der Erwerbslosen verlegt."
Die ganze Aktion...
17.12.03, 18.00 Uhr
Mieterverein: Kein Bürgerbegehren gegen Zweitwohnungssteuer
Der Bochumer Mieterverein schreibt in einer
Presseerklärung: "Es klingt paradox: Die Bochumer Koalition will eine Verteuerung des Wohnens in Bochum beschließen, und der Mieterverein hat nichts dagegen! Es geht um die Zweitwohnungssteuer, deren Einführung auf der Tagesordnung der Ratssitzung am Donnerstag steht. Zwar ist in der Theorie gegen Sie einzuwänden, dass sie in einer Stadt wie Bochum hauptsächlich Studierende trifft und nicht die 'besonders Leistungsfähigen' mit den Ferienhäuschen, für die diese Steuer eigentlich gedacht ist. Praktisch aber können sich gerade Studierende der Steuer problemlos entziehen, indem sie in Bochum ihren ersten Wohnsitz anmelden." "Wir halten es grundsätzlich für legitim, dass eine Stadt, die für die tatsächlich in ihr lebenden Bürgerinnen und Bürger teure Infrastruktur vorhalten muss, dafür auch Geld bekommen will, zum Beispiel in Form der Schlüsselzuweisungen des Landes, die nun mal an die Einwohnerzahl gekoppelt sind", meint Mieterverein-Sprecher Aichard Hoffmann. "Bleibt also die Frage, ob sie nicht die Falschen trifft. Wir haben wirklich sehr gründlich geprüft, ob Studierende oder deren Eltern irgendwelche Nachteile dadurch haben, dass sie ihren 1. Wohnsitz am Studienort anmelden. Aber das ist nicht der Fall."
17.12.03, 08.00 Uhr
Die Linken Liste an der Ruhr-Uni klärt auf:
Wie Kommunismus ohne Klassenkampf funktioniert.
Wie man Weihnachten überlebt.

Die
Linken Liste an der RUB wird auch immer bürgerlicher. Jetzt verteilt sie schon Weihnachtsgeschenke: Ihre Vorweihnachtszeitung. Auf zwei Seiten gibt es Neues zu erfahren zu den Studienkonten, Parteijugenden auf dem Campus, der Agenda 2010 und den bundesweiten Hochschulstreiks. Außerdem kann das Feiertagsspecial von LiLi’s Home Movies sowie die Erklärung, wie Kommunismus ohne Klassenkampf funktioniert, nachgelesen werden. In der Rezeptrubrik wird schließlich noch verraten: "Wie man Weihnachten überlebt."
Die Zeitung im
HTML-Format oder als PDF (273 KB).


17.12.03,08.00 Uhr
- Eintritt beim Arzt
- Zahnlücken
- Medikamente teurer
- weniger Rente
- teure Bildung
- Schließung von Jugend- und Beratungszentren
- Arbeitslosengeld 2 = Sozialhilfe
- Steuergeschenke für Reiche

Schöne Bescherung!
Seit dem 1. Dezember 2003 steht dieser Weihnachtsmann auf dem Balkon der Eibergerstr. 1 in Bochum Dahlhausen gegenüber vom ehemaligen
Stadtteilladen Regenbogen.
Das Bild vergrößert ansehen.

16.12.03,23.00 Uhr
Land lehnt Kooperation der Musikwissenschaft Bochum/Essen ab
Musikwissenschaft in Bochum vor dem Aus
Durch eine Kooperation zwischen Bochum und Essen sollte die Bochumer Musikwissenschaft in einem bundesweit einmaligen Studiengang mit hohen wissenschaftlichen und künstlerischen Anteilen aufgehen. Das zuständige Ministerium verweigerte der Kooperation die landesplanerische Zustimmung - damit steht die einzige Musikwissenschaft im Ruhrgebiet und Umgebung vor dem Aus und rund 80 Studierende, die bereits den geplanten Studiengang begonnen hatten, finden sich plötzlich in einer ungewissen Situation wieder. Hierauf weist der AStA der Ruhr-Uni in einer Presseerklärung hin.
16.12.03,23.00 Uhr
Das Frauengesundheitszentrum hat seine Veranstaltungsübersicht für das erste Halbjahr 2004 veröffentlicht.

16.12.03,23.00 Uhr
Die Bochumer Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen hat eine neue Webseite.

15.12.03,12.00 Uhr
Zweitwohnsitzsteuer: Strafe statt Anreiz
Auf der letzten Ratssitzung des Jahres 2003 hält die Stadt Bochum noch ein besonderes Schmanckerl für alle diejenigen bereit, die in Bochum einen Zweitwohnsitz gemeldet haben. Sie sollen ab Jahresbeginn zwölf Prozent ihrer Nettokaltmiete als Zweitwohnsitzsteuer bezahlen oder gleich ihren Hauptwohnitz nach Bochum verlegen. "Je nach Größe der Wohnung oder des Wohnheimzimmers werden da schnell zusätzlich 100 bis 150 Euro pro Jahr fällig", rechnet der AStA-Vorsitzende Jan Reinecke vor. Während Berlin oder Magdeburg den NeubürgerInnen ein Begrüßungsgeld versprechen oder Köln den Studierenden ein kostenloses Semesterticket als Anreiz bietet, möchte die Stadt Bochum den Wohnsitzwechsel per Strafe erzwingen. "Anstatt seine NeubürgerInnen zu begrüßen, gibt Bochum ihnen so einen Tritt in den Hintern", spitzt der AStA-Vorsitzende Jan Reinecke die Kritik der Studierenden zu.
Die Pressemitteilung des AStA.
14.12.03,23.00 Uhr
Montag, 15.12., 19.00 Uhr, Bahnhof Langendreer (Raum 6)
Arbeitstreffen des Bochumer Sozialforums

Das Bochumer Sozialforum informiert: Unser monatliches Arbeitstreffen findet ausnahmsweise nicht am letzten Montag im Monat statt. Wegen der üblichen Feiertage am Ende des Jahres treffen wir uns diesmal schon am 15.12. um 19 Uhr (ebenfalls im Bhf. Langendreer /Raum 6). Wie gehabt kommen dort alle Arbeitsrgruppen des Bochumer Sozialforums zusammen. Offen für Interessierte bleibt das Treffen selbstversändlich auch. Themen diesmal:
1) Bericht vom Europäischen Sozialforum in Paris
2) Neuigkeiten aus der bundesweiten Vernetzung
3) aktuelle Informationen zu den studentischen Protesten
4) Weiterentwicklung der Strukturen des Bochumer Sozialforums
5) Vorbereitung von Bildungsveranstaltungen und dem 2.Bochumer Sozialforum im Frühjahr

12.12.03,23.00 Uhr
Sonntag, 14.12., 17 Uhr und Montag ,15.12., 20 Uhr, Auszeiten
LesbenLeben Gestern – Heute – Morgen
Kunstausstellung und Gesprächsforum

Zwei Künstlerinnen, Ellen Dieterich (41) und Franziska Ulbricht (26) hinterfragen die Sprache und Bedeutung der Symbolik. In ihrer künstlerischen Arbeit, in ihren Lebensbezügen und in dem, was Alltag und Geschichte für sie zu verbinden scheint. Um diesen Bezug herzustellen, um zu philosophieren und Erfahrungen auszutauschen, oder um einfach nur Kunst zu betrachten und fröhlich zu flanieren, laden die beiden Künstlerinnen am Sonntag, dem 14.12. zur Vernissage in das Frauenarchiv Auszeiten in Bochum ein. Am Montag, dem 15.12.um 20 Uhr fogt dann ein Vortrag von Marie Sichtermann:
Was lag wirklich unter dem Pflaster?
Zur Frage, ob Erwerbsarbeit ein Beitrag zur Kultur einer Befreiungsbewegung ist.
Näheres
12.12.03,08.00 Uhr
Störfall im Zwischenfall
"Wieder einmal machte das „Zwischenfall“ in Bochum-Langendreer von sich reden. Am vergangenen Samstag sollte dort eine Releaseparty der mehr als umstrittenen Neofolkband „Ostara“ stattfinden. Nach Protesten von AntifaschistInnen sahen die VeranstalterInnen davon ab – weniger aus Einsicht, sondern weil man offensichtlich Ärger vermeiden wollte," berichtet die BSZ in ihrer aktuellen Ausgabe. Näheres.
12.12.03,08.00 Uhr
Neoliberalismus vor Gericht
Am Dienstag, 16. 12., findet um 13.50 Uhr im Saal 20 vor dem Arbeitsgericht in Bochum, Marienplatz 2, (Eingang Humboldstr.) eine Anhörung statt. Anne Eberle vom Bundeserwerbslosenausschuss von ver.di klagt gegen die Streichung ihrer Arbeitslosenhilfe durch das Arbeitsamt Dortmund. Die Arbeitslosenhilfe wurde gestrichen, weil sie für das Alter eine Lebensversichererung abgeschlossen hatte, die sie jetzt erstmal "verfrühstücken" soll.
10.12.03,13.00 Uhr

Studentischer Protestaktionen:
Wir essen Eure Suppe nicht!
Streiks, Besetzungen, Demos - bundesweit regt sich der Protest gegen Bildungs - und Sozialabbau.Und ein gemeinsamer Aktionstag wird am Donnerstag stattfinden. In allen Städten wollen Studierende und andere Protestwillige der derzeitigen Sozial- und Bildungspolitik aktiv Widerstand entgegenbringen und Solidarität für die Streikenden an den Unis bekunden. Auch in Bochum gibts eine Aktion. Die Protest-AG kündigt an: "Um 14.00 Uhr treffen wir uns mit allen Proteswilligen am Glascafe auf dem Husemannplatz. Es gibt Glühwein und auch selbstgebackene (Studien-)plätzchen sind immer gerne gesehen. Bringt alle Nikolauskostüme mit und Instrumente mit!"
Das Flugblatt zur Aktion.
Am Samstag ist dann die bundesweite Demo in Frankfurt. Busse fahren ab 10.00 Uhr am Bochumer Hbf ab. Karten gibt es für 10 Euro im Servicereferat des AStA der Ruhr-Uni. Es sind noch Plätze frei!

10.12.03,13.00 Uhr
Donnerstag, 11.12., 19.30 Uhr, Bahnhof Langendreer, Halle
Warum die gezielte Verarmungsstrategie gegenüber den Alten wegen angeblicher "Generationengerechtigkeit" eine mehrfache Lüge ist - die am Ende hauptsächlich die Jungen treffen wird:
Die AG "Diskurswechsel" des Bochumer Sozialforums und Bhf Lgdr./Politik laden ein zur Veranstaltung mit Christoph Butterwegge:

"Rentnerfluten" - Krokodilstränen über die "armen Jungen"

Wie die Debatte um "Generationengerechtigkeit und Sozialstaat" von der wachsenden Ungleichheit innerhalb der Generationen ablenken soll.
Christoph Butterwegge hinterfragt die Plausibilität solcher Thesen, die fast schon zum Gemeingut geworden sind. Er vertritt die Gegenposition, wonach die Demografie als Drohkulisse und Mittel der sozialpolitischen Demagogie fungiert, "Generationengerechtigkeit" zu einem politischen Kampfbegriff geworden ist und beide die Ideologie des Neoliberalismus transportieren.
Mehr.

10.12.03,13.00 Uhr
Donnerstag 11.12., 19.30 Uhr, Bahnhof Langendreer, Raum 6
ODYSSEY – KULTUREN DER WELT - WERKSTATTGESPRÄCHE

Sprechakte – SprachAttakken
Die Analyse einer Talkshow, oder: Wie geht man mit unangepassten MigrantInnen um, die sich weigern, artig die ihnen zugeschriebene ethnische Rolle zu übernehmen? Warum müssen „Ausländer“ authentisch sein? Warum wird das Thema institutionalisierter bzw. staatlicher Rassismus sträflich vernachlässigt?
Das Verhältnis von Sprache und Macht spiegelt die Herrschaft der Kultur des Einwanderungslandes wieder. Was geschieht, wenn dieses Verhältnis durch das Erscheinen des an den Rand gedrückten „Anderen“ verunsichert wird? Kolonial - rassistisch - subversiv - postmodern: Hybridität als Antwort auf die kulturelle Verunsicherung der Deutschen. Der Politikwissenschaftler Kien Nghi Ha analysiert Rassismus, Konstruktion kultureller Differenzen und Hybridität – u.a. am Beispiel einer Talkshow mit Feridun Zaimoglu, Heidi Simonis und Norbert Blüm.

09.12.03,14.00 Uhr
Mieterverein Bochum:
Mieterhöhung nach Bindungsauslauf: Kappungsgrenze wird gern vergessen
"Am 1. Januar ist es wieder soweit: Etliche hundert Sozialwohnungen fallen auch in unserem Vereinsgebiet aus der Bindung, weil die öffentlichen Darlehen zurückgezahlt sind. Rechtlich gesehen sind es dann freifinanzierte Wohnungen, in denen es auch ganz normale Mieterhöhungen geben kann. Für die bisherigen Sozialmieter ist dies Neuland, und natürlich gibt es wie immer schwarze Schafe, die deren Unwissenheit ausnutzen. Beim Mieterverein Bochum häufen sich in letzter Zeit Fälle, in denen Vermieter die Kappungsgrenze verschweigen, wenn sie eine Mieterhöhung verlangen. Solche Schreiben flattern den betroffenen Mietern üblicherweise im letzten Quartal vor dem Bindungsauslauf ins Haus, damit die Mieterhöhung pünktlich zum 1. Januar in Kraft treten kann. Der Haken bei der Sache: Durch das Verschweigen oder sogar Übersteigen der Kappungsgrenze (die Miete darf nur um maximal 20 Prozent in drei Jahren steigen) wird die Mieterhöhung nicht automatisch unwirksam. Wer zustimmt oder zahlt, weil er den Fehler gar nicht bemerkt, ist der Dumme." Hieraus weist der Mieterverein Bochum in einer
Pressemitteilung hin.
09.12.03,14.00 Uhr
Donnerstag, 11.12., 14 Uhr, Husemannplatz: Der Glühwein lockt:
Protestspaziergang über den Weihnachtsmarkt
Attac Campus Bochum teilt mit, dass die Gruppe zusammen mit dem AStA zum bundesweiten regionalen Protesttag gegen Bildungs- und Sozialabbau einlädt: "Wir treffen uns am Donnerstag, den 11. Dezember, um 14 Uhr am Glascafe (Husemannplatz) zu einem 'gemütlichen' Spaziergang über den Weihnachtsmarkt. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass wir uns aus den Augen verlieren sollten, bringt bitte Utensilien mit, mit denen Ihr euch lautstark bemerkbar machen könnt! Erscheint zahlreich und gut gelaunt!" Gerüchten besagen, dass es auch selbstgebackene Studienplätzchen gibt.


07.12.03,14.00 Uhr
vierte feministische winteruni
Ein abwechslungsreiches Programm bietet auch in diesem Jahr die feministische winteruni, die in der Woche vom 8. bis 12. Dezember nun zum vierten Mal an der Ruhr-Universität Bochum von der "ag feministische theorie und praxis" veranstaltet wird. Zum ersten Mal werden in diesem Jahr auch zwei Veranstaltungen im Bahnhof Langendreer stattfinden. "Besonders wichtig ist uns die Verzahnung von feministischen Wissenschaftsansätzen und den Möglichkeiten einer praktischen Umsetzung dieser im Alltag. Insofern soll auch nach den Vorträgen reichlich Möglichkeit zur Diskussion der vorgestellten Konzepte geboten werden", betont Kristin Schwierz, Mitorganisatorin der feministischen winteruni. ReferentInnen aus den verschiedensten Bereichen werden aktuelle Ansätze feministischer Forschung und Inhalte feministischer Praxis vorstellen.
Das Programm.
07.12.03,14.00 Uhr
Die Grüne Jugend sucht ganz dringend
Christian Michalak profiliert sich gern als Sprecher der Grünen Jugend Bochum. Bei den alten Grünen steht er u.a. auf der Gehaltsliste der Grünen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Seit kurzem versucht er nun, eine grüne Hochschulgruppe zu gründen. In einem mail über den Landesverbandsverteiler der Grünen Jugend schreibt er: "Damit wir im kommenden Studierendenparlament möglichst viele Sitze bekommen, brauchen wir Eure Unterstützung. Wir suchen ganz dringend noch Studierende, die auf unserer Wahlliste kandidieren. Wer nicht ins StuPa einziehen möchte, kann auf einem Platz weiter hinten kandidieren. [...] Gerade jetzt, wo immer mehr PolitikerInnen über generelle Studiengebühren nachdenken, brauchen wir einen konstruktiven Asta mit grüner Beteiligung. Die Linke- und Alternative Liste sind zu sehr mit dem Propagieren des Kommunismus beschäftigt." Das Auftreten des grünen Jungpolitikers ist nicht ungewöhnlich. Auch an anderen Unis polemisieren Grüne gegen linke Politik, um anschließend mit der CDU-Jugend (RCDS) Koalitionen zu bilden.
Michalak hat auch noch eine
Presseerklärung an die örtlichen Medien geschickt, in der er sich gegen Studiengebühren wendet. Doch dabei kritisiert er nicht etwa seine Partei, die gerade in NRW Studiengebühren einführt, sondern Angela Merkel, weil sie Studiengebühren schon vom ersten Semester an fordert.
05.12.03,14.00 Uhr
attac und Mieterverein begrüßen US-Initiative gegen CBL
Zu der ernst zu nehmenden Initiative in den USA, das dem Cross-Border-Leasing zu grunde liegende Steuerschlupfloch zu stopfen, erklärt Ralf Bindel von attac Bochum: "Es war nur eine Frage der Zeit, bis den Amerikanern Steuerverluste von zehn Milliarden Dollar jährlich zuviel wurden. Besonders freut uns, dass Senator Grassley die Tricksereien ganz eindeutig als das bezeichnet hat, was sie sind: ein klarer Fall von Steuerhinterziehung." Aichard Hoffmann vom Mieterverein: "Grundsätzlich sollte im Vertrag stehen, dass das Risiko einer Steuerrechtsänderung in den USA allein der US-Trust trägt. Wir können nur hoffen, dass das wasserdicht formuliert ist."
Die Pressemitteilung im Wortlaut.
Von der Straßentheateraktion von attac und Mieterverein in der letzten Woche liegen jetzt auch Fotos vor.
04.12.03, 23.00 Uhr
13.12.: Busse zur Demo nach Frankfurt
Am 13.12.03, dem europaweiten Aktionstag gegen Bildungs-und Sozialabbau, finden in Leipzig, Berlin und Frankfurt als zentrale Protestaktionen Demos statt. Im Servicereferat des Astas der Ruhr-Uni können Busfahrkarten nach Frankfurt für 10 Euro gekauft werden. Voraussichtliche Abfahrt wird am 13.12. um 10 Uhr, Rückkunft um 22 Uhr sein.


04.12.03, 23.00 Uhr
"Demonstration gegen die widerliche Unverfrorenheit, Bochum zur Kulturhauptstadt Europas machen zu wollen."
Der engagierte Kulturschaffende Wolfgang Wendland ruft für Samstag, 6.12. (Nikolaus) ab 15 Uhr, Treffpunkt Anfang Huestr.(gegenüber Hbf) zur Demonstration auf: "Die Demonstration wendet sich gegen das Vorhaben der Bochumer Stadtverwaltung wiedermal Unmengen Geld in eine kulturpolitische Seifenblase zu investieren. Ausgehend von einem Kulturbegriff, der eher an Brauchtumspflege erinnert, wird nun offensichtlich der Versuch unternommen in den Olymp des Unsinns aufzusteigen. Sicher werden wieder gute Gründe gefunden, die dieses Vorhaben rechtfertigen, denn wie merkte schon Adorno an: 'Die Klugheit, die in der Welt aufgewandt wird, um narzißtischen Unsinn zu verteidigen, reichte wahrscheinlich aus, das Verteidigte zu verändern.' Auch wird diese oder weitere Aktionen nichts an dem Vorhaben ändern, sich mit einer Bewerbung lächerlich zu machen, in einer Stadt, in der noch nicht einmal ca. 50 000 Unterschriften der EinwohnerInnen ausreichten, ein Baudenkmal vor dem Abriss zu bewahren. Doch was soll man sonst in einer langweiligen - weil kulturell unterbelichteten Stadt - machen, außer Demostrationen zu veranstalten."

04.12.03, 23.00 Uhr
Samstag, 6. 12., 20 Uhr,Wageni, Wallbaumweg 137, Radio Bontekoe präsentiert:
Rotes Haus (Hamburg) & Kai Degenhardt
Rotes Haus bringen ihr neues Werk "73,29 minutes to save the world" mit nach Bochum, was nicht nur auf die Länge des besagten Tonträgers, sondern auch auf die politischen Texte der Band hinweist. Und die sind, wie ehedem deutschsprachig und links. Themen sind u.a. Globalisierungskritik, Krieg, Ausbeutung der "3. Welt", Umgang der reichen Länder mit Flüchtlingen bis hin zu innenpolitischen Auseinandersetzungen in Hamburg. Musikalisch haben die 4 HanseatInnen ihren Stil aus Groove, Dub, Drum'n Bass, Reggae, Pop und Punk (mit typischem "Hamburger Schule" Gesang) noch verfeinert. Und so haben erst kürzlich zwei Leute von Rotes Haus den Singer/Songwriter Kai Degenhardt bei der Produktion seiner neuen CD "Briefe aus der Ebene" musikalisch unterstützt. Er wurde in seinem künstlerischen Schaffen natürlich durch seinen Vater Franz-Josef Degenhardt, mit dem er auch oft zusammen auftritt, beeinflusst, aber eben nicht nur. Er gibt Dylan und Zappa, Reiser und Strummer, Eisler oder Billy Bragg als wichtige musikalische Vorbilder an. Radio Bontekoe kündigt in aller Bescheidenheit an: "Das bevorstehende Doppelkonzert ist nach dem SPD-Parteitag, binnen kurzer Zeit hoffentlich das zweite Großereignis für Bochum. Dabei könnte es heiß hergehen, denn wie heißt es in einem Kai-Degenhardt-Song: "...denkt dran, wenn ihr die Stütze kürzt: bevor wir verteilen, wird der Kuchen gestürzt!"
03.12.03, 17.00 Uhr
Uni-Vollversammlung an der RUB beschließt Resolution gegen Studiengebühren in jeder Form und ruft zu Protesten am 11. und 13.12. auf
Mit knapp tausend Studierenden war das HZO 10 (nach dem Audimax der größte Hörsaal der Ruhr-Uni) gut gefüllt, als kurz nach 13 Uhr die Vollversammlung begann. Von Anfang an war klar, dass ein erneuter Streik für die Studierenden nicht in Frage kommt - mit der Einführung von Studiengebühren im April möchten sie sich dennoch nicht kampflos abfinden. Bei etwa einem Dutzend Gegenstimmen verabschiedete die Vollversammlung eine Resolution, die Studiengebühren in jeder Form und die im Hochschulkonzept 2010 vorgesehenen Kürzungen im Hochschulbereich entschieden ablehnt. Am kommenden Donnerstag, den 11.12., findet ein Protesttag an der Ruhr-Universität statt, der von einer Arbeitsgemeinschaft vorbereitet wird. Ein erstes Treffen mit vielen Ideen hat es heute bereits gegeben. Das nächste Treffen findet am Montag, 8.12., 17.00 Uhr im AZ hinter dem Kulturcafé statt. Zudem beteiligt sich die RUB an den bundesweiten Demonstrationen gegen Bildungs- und Sozialabbau, die am Samstag, den 13.12., in Frankfurt am Main, Leipzig und Berlin stattfinden (Busfahrkarten für 10 Euro im AStA). Die Pressemitteilung des AStA.
03.12.03, 17.00 Uhr
Rot-Grünes Steuerloch jetzt auch in Bochum im vollen Umfang bei der rot-grünen Kommunalpolitik angekommen
Nach den meisten Jugend-, Sozial- und Kultureinrichtungen protestiert nun auch der (rot-grüne) Bochumer Jugendhilfe-Ausschuss gegen die geplanten (rot-grünen) Kürzungen der Landeszuschüsse für die 34 Bochumer Kinder- und Jugendfreizeithäuser. Gefordert wird die Rücknahme der im Landesjugendplan vorgesehenen Kürzung um 30 Prozent. Andernfalls ständen Kinder- und Jugendeinrichtungen vor der Schließung. Bei den Erziehungsberatungsstellen soll sogar um 40 Prozent gekürzt werden. Vorher hatte schon die Arbeitsgemeinschaft Haus der Offenen Türen in NRW (Argot NRW) eine "Volksinitiative" gegen den Kahlschlag gestartet, die bis zum 27.1. in den Verwaltungsstellen und Bürgerbüros unterschrieben werden kann. Warum hat die Kommunalpolitik so lange geschwiegen? Immerhin war schon vor dreieinhalb Jahren, bei Verabschiedung der Steuerreform durch die (Rot-Grüne) Bundesregierung sonnenklar, wie die faktische Steuerfreistellung für Großindustrie und Finanzkonzerne sich auswirken würde. NRW-Ministerpräsident Steinbrück selbst hatte schon in 2000 von einer kommenden Steuerlücke für NRW von 5 bis 6 Millarden Euro gesprochen. Die einzige Erklärung für diese Zeitverzögerung: es ist ihnen peinlich. Und: wir sollten möglichst die rot-grünen VerursacherInnen dieses "strategischen Defizits" (als Hebel für den schlanken Staat) vergessen. Was hiermit ein bisschen konterkarriert sein soll.
03.12.03, 15.00 Uhr
Bahnhof Langendreer: "historische" Solidarisierung zweier verfeindeter
Bevölkerungsgruppen Sri Lankas.
Gestern Abend, gegen Ende der Diskussions- und Informationsveranstaltung zu den Globalisierungsfolgen der "freien Produktionszonen" in Sri Lanka (vgl. auch Ankündigung), kam es zu einer bemerkenswerten Solidaritätserklärung: Nach langen internen Besprechungen stimmten die Vertreter der Exil-Tamilen (die um Autonomie und gegen ethnische Unterdrückung ihrer Volksgruppe in Sri Lanka - z.T. bewaffnet - kämpfen) zu, künftig gemeinsam mit den (meist singhalesischen) GewerkschaftsvertreterInnen gegen die zunehmende Entrechtung durch die deregulierten "freien Produktionszonen" zu kämpfen. Vorher hatten die singhalesischen GewerkschafterInnen ihrerseits betont, sie hätten kein Interesse an der ethnischen Unterdrückung der Tamilen-Minderheit. Es sei gezielte Politik der Regierung Sri Lankas, die Bevölkerung zu spalten und den internationalen Investoren mit entrechteten "freien Produktionszonen" zu Willen zu sein. So hätte die Regierung nun auch die staatliche Papierindustrie im Nord-Osten (dem tamilischen Siedlungsgebiet) zur Privatisierung angeboten. Das würde alle Lohnabhängigen - egal welcher Gruppierung - mit Lohnsenkung und Entlassungen gleichermaßen treffen. Bemerkenswert: am Schluss gingen beide Gruppierungen aufeinander zu, um konkrete Absprachen zu treffen. Auch bemerkenswert für die TextilkäuferIn hierzulande: die GewerkschafterInnen gaben bekannt, was eine Textilarbeiterin in der "freien Produktionszone" verdient, die für die Kette "H & M" arbeitet: 32 Euro - aber nicht am Tag, sondern im Monat.

03.12.03, 4.00 Uhr
Kampf dem sexistischen und rassistischen Normalzustand!
Rund 300 DemonstrantInnen haben am vergangenen Samstag in Neuss gegen den Frauenabschiebeknast dort protestiert und u.a. die Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgung als Asylgrund gefordert. Für die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum war Bianca Schmolze dabei. Ihre
Rede liegt nun online auf der Homepage der MFh vor.
02.12.03,18.00 Uhr
Uni-Vollversammlung zu Studiengebühren am 3.12.
Studienkonten: ein Drittel ist sofort im Minus
"An vielen Hochschulen in Hessen, Bayern und Berlin wird noch gegen die Einführung von Studiengebühren gestreikt - in NRW dagegen werden die Gebühren nun konkret. Der AStA der Ruhr-Uni beruft am Mittwoch, den 3.12., um 13 Uhr eine Uni-Vollversammlung in HZO 10 ein, um über den aktuellen Stand in Sachen Studiengebühren und weitere Protestmöglichkeiten zu informieren. In der kommenden Woche erhalten alle Studierenden der Ruhr-Uni einen Brief der Uni-Leitung, der sie über den Stand ihres Studienkontos informiert. Bei rund einem Drittel der Studierenden steht dieses Konto von Anfang im Minus: 5.000 Studierende der Ruhr-Uni sind bereits im Zweitstudium und müssen ab April in jedem Fall bezahlen, weitere 7.000 Studierende studieren bereits seit 14 Semestern oder länger. Ihnen bleibt immerhin die Möglichkeit, für Kindererziehung, Gremientätigkeit oder aus anderen studienverlängernden Gründen Bonussemester zu beantragen. Doch vieles ist noch unklar, z.B. gilt Fachschaftsarbeit als Interessenvertretung auf Fachbereichsebene bislang nicht als Gremientätigkeit," erklärt der AStA in einer Mitteilung zu Uni-VV. Im Wortlaut.

02.12.03,18.00 Uhr
BSZ: Gegen BummelstudentInnen
Wer nun glaubt, in ihrer neuen Ausgabe sei die bsz-online unter die Fraktion der reaktionären StudiengebührenverteidigerInnnen gegangen, muss wieder einmal enttäuscht werden. Bei den bummelnden Studierenden, gegen die es zu protestieren gilt, handelt es sich um Verbindungsstudis, die jedes Jahr im vollen Wichs durch Nürnberg ziehen. Darüber hinaus gibt die aktuelle Ausgabe eine gewohnt kompetenten Überblick über die demnächst stattfindenden Polit- (feministische Winteruni) und Kulturveranstaltungen (studentisches Theaterfest, Konzert) in Bochum und Umgebung.
02.12.03,18.00 Uhr
Sonntag, 7.12., 18 Uhr,Bahnhof Langendreer, Raum 6
"Wir können nicht zulassen, dass eine verlorene Generation heranwächst
"
Die Bochumer Initiative Südliches Afrika (BISA) lädt zu einer Informationsveranstaltung mit "Mama Jackey": "Zu viele Kinder im Süden Afrikas wachsen ohne Eltern auf. Der Weg in die Kriminalität ist fast zwangsläufig. Es gibt keine Jobs. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei über 70 %. Viele Jugendliche sind straffällig geworden – etwa als DrogendealerInnen oder HijackerInnen. Mama Jackey ist zur Tat geschritten: Sie hat ein Konzept aus Respekt und Liebe entwickelt und in Soweto eine Schule für diese ansonsten verlorene Generation gegründet. Die Schule haben bislang 2500 SchülerInnen mit einem Abschluss erfolgreich absolviert. Diese für afrikanische Verhältnisse exorbitante Erfolgsquote lässt hoffen und verdient Anerkennung."

01.12.03, 23.00 Uhr
Proteste gegen Sozialkahlschlag
Die Bochumer Drogenberatungsstelle ruft mit anderen Beratungseinrichtungen zur Demonstration am 4.12., 11.00 Uhr in Düsseldorf vor dem Ministerium der Bochumer Gesundheitsministerin Birgit Fischer auf.
Näheres. Es geht um die soziale Kahlschlagpolitik der rot-grünen Landesregierung. In Wattenscheid haben heute MitarbeiterInnen von Jugendeinrichtungen aus dem gleichen Grund Proteste angekündigt. Ihr Motto: Morgen Kinder wird's nichts geben.

01.12.03, 23.00 Uhr
Mittwoch, 3.12., 13.00 Uhr, Ruhr-Uni, HZO 10
Uni-Vollversammlung
Themen der Vollversammlung sind u.a. die Studiengebühren, die Studienreform und natürlich die bundesweite Streik- und Protestwelle. Zur Homepage des AStA der RUB.

01.12.03, 16.00 Uhr
Mittwoch, 3.12., 20.00 Uhr, AusländerInnenzentrum an der Ruhr-Uni
Party der Linken Liste
Nicht nur ist »der Schlaf eine der zentralen marxistisch- leninistischen Kategorien« (Horst Tomayer), auch der Hedonismus »is a left issue«. Aus diesem Grund lädt die Linke Liste alle Leute, die am Mittwoch, den 3. Dezember, noch nichts vorhaben zu einer kleinen Party ein. RassistInnen, SexistInnen und Freundinnen und Freunde des Kapitalismus sind von dieser Einladung allerdings ausdrücklich ausgeschlossen. Auf alle anderen Menschen mit Herz und Verstand wartet ab 20 Uhr ein bunter musikalischer Reigen im AusländerInnenzentrum (hinter dem Kulturcafé) der Ruhr- Uni. Für Kaltgetränke zu ortsunüblich niedrigen Preisen sorgt das Zentralkomitee der Linken Liste.

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