30.10.01,23.00 Uhr 
Henri Théodore Fontane (1819-1898): Das Trauerspiel von Afghanistan


30.10.01,20.00 Uhr 
Arbeitstagung der Leo-Kofler-Gesellschaft am Samstag, dem 17.November 2001, im Bahnhof-Langendreer:

Auschwitz und die Linke?

30.10.01,20.00 Uhr 
bsz Nr. 536: Rasterfahndung, Castor, Studiengebühren, Taz, CDU & PDS
Die am morgigen Mittwoch erscheinende bsz hat die Podiumsdiskussion vom vergangenen Donnerstag von AStA und Rektoren zur Rasterfahndung als Aufmacher. Zweites Thema auf der Titelseite ist der anstehende Atommülltransport nach Gorleben. Weitere Themen: Die Einführung von Studiengebühren in Hamburg und Berlin nach den kürzlich stattgefundenen Wahlen, die Durchsuchung bei "Libertad!" im Zusammenhang mit der Online-Demo gegen die
Lufthansa, die Uni-Beilage der letzten taz, eine Anfrage der CDU NRW zur PDS und zu linken hochschulpolitischen
Kreisen. Ein
ultimativer Hinweis zum Thema "Götterbilder" im Internet darf nicht unerwähnt bleiben. Die bsz online.
29.10.01,07.00 Uhr 
Dienstag, 30. 10., 19.30 Uhr, VHS Bochum, Clubraum:
amnesty international: Täglich im Einsatz für die Menschenrechte
amnesty international ist bereits 40 Jahre alt. Die Arbeit der Organisation hat sich in den vergangenen vier Dekaden stark verändert. Wie arbeitet ai? Wo kommen die Informationen her? Wie wird die Arbeit finanziert? Ist amnesty eigentlich unabhängig? Wer sind die Mitglieder von ai? Warum ist die Organisation gegen die Todesstrafe? Wie funktionieren die Eilaktionen? Diese und andere Fragen werden in der Veranstaltung beantwortet. Dabei wird auch die Alltagsarbeit einer amnesty-Gruppe vor Ort vorgestellt: Was passiert, wenn eine ai-Gruppe einen ganz konkreten Fall übernimmt? Mit welchen Mitteln versucht amnesty zu helfen? Und wie sieht es mit Erfolgen aus?

28.10.01,20.00 Uhr 
Der Regen und die Gewöhnung an den Krieg...
...sorgten u. a. am Samstag dafür, dass nur noch wenige dem Aufruf des Bochumer Friedensplenums gefolgt waren und gegen die Bombardierung Afghanistans und die innenpolitischen Folgen zum Ausbau des Überwachungsstaates demonstrierten. Für alle, die nicht kamen, hier die Rede von Knut Rauchfuß zum Nachlesen.

27.10.01,07.00 Uhr 
Planfeststellungsverfahren zur DüBoDo
Am Montag, dem 29.10., trifft sich um 20.00 Uhr im Ökumenischen Studienwerk (Foyer), Girondelle 80, die BI gegen den Bau der DüBoDo. Schwerpunkt der Beratung ist die Information über den Stand des Planfeststellungsverfahrens und die Aktivitäten, die in diesem Zusammenhang zu planen sind.


26.10.01,23.00 Uhr 
25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen
Demo am Frauenabschiebeknast in Neuss

Die
JungdemokratInnen/Junge Linke NRW organisieren für den 25.11. eine Bündnisdemonstration zum Frauenabschiebeknast in Neuss. Die Demo startet um 12.00 Uhr am Hbf in Neuss. Der Aufruf wurde bereits auf einem sehr produktiven Treffen Mitte Oktober überarbeitet. Am Sonntag, dem 28.10., um 16.00 Uhr findet im Bahnhof Langendreer ein weiteres Vorbereitungstreffen statt. Dort wird es vor allem um die Rede- und Kulturbeiträge, einen FrauenLesbenblock, die Finanzen und die Pressearbeit gehen. Alle Gruppen und Menschen, die sich gegen den zunehmenden Rassismus und Sexismus engagieren, sind herzlich willkommen.
26.10.01,16.00 Uhr 
Das Bochumer Friedensplenum ruft auf zur Friedenskundgebung
am Samstag, dem 27.10.01,12.00 Uhr am Husemannplatz (Kreuzung Huestr./Kortumstr.)
unter dem Motto:
Die falsche Antwort auf den 11. September:
D e r Ü b e r w a c h u n g s s t a a t
Näheres

24.10.01,23.00 Uhr 
Das Klima als Thema bei der SPD vor der Bundestagswahl
Am Dienstag hatte die SPD-Ratsfraktion Bochum zu einem "Offenen Forum" zum Thema Klimaschutz in Bochum geladen und ausdrücklich auch BürgerInnen zum Mitdiskutieren eingeladen. Auf dem Podium räsonnierten u.a. die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Martina Schmück-Glock (die mit dieser Veranstaltung als Bundestagskandidatin von ihrer Fraktion profiliert werden sollte), und der Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum, Bernd Wilmert, über machbare Schrittchen zum Klimaschutz in Bochum. Für die städtische und SPD-Prominenz war dieser Abend wohl ein Pflichtprogramm: denn Heinz Hossiep, zeitweise Dieter Fleskes, Umweltamtsleiter Zielinsky, Stadtbaurat Zur Nedden, Rechtsdezernent Dr. Knirsch und etliche andere gaben dem Thema und Martina Schmück-Glock die Ehre. Nach relativ belanglosen Eingangsstatements über Kleinigkeiten kamen von den "BürgerInnen" schließlich kritische Töne zur ausbleibenden Klimaschutzpolitik der Stadt - allerdings ausschließlich seitens der Bürgerinitiative gegen die DÜBODO und von Jürgen Eichel, VCD. Eine Stellungnahme "
Kritische Anfragen an das Offene Forum ..." von Eckhard Stratmann-Mertens wurde an alle Anwesenden verteilt und stellte der bisherigen Klimaschutzpolitik der Stadt ein vernichtendes Urteil aus. Interessant war, dass in der Sache keine der verantwortlichen SPD-Größen dieser Einschätzung inhaltlich etwas entgegenzusetzen wusste oder auch nur den Versuch dazu unternahm. So erwies sich die Veranstaltung als reine Alibi-Veranstaltung der SPD zum Thema
Klimaschutz, wenn überhaupt mehr als eine interne Wahlveranstaltung im Kandidatenkarussell geplant war.


24.10.01,08.00 Uhr 
BSZ: "Der Agenda-Prozess ist tot"
In der heute erscheinenden BSZ wird über eine Propaganda-Offensive berichtet, mit der der tot-gelaufene Agenda-Prozess in Bochum wiederbelebt werden soll. Die Zeitung legt einen Streit in der Linken Liste offen, der über eine gemeinsame Veranstaltung von AStA und Rektorat zur Rasterfahndung herrscht. Weitere Themen sind der attac-Kongress in Berlin, Schilys Pläne zum Grundrechtsabbau. Der Japan-Korrespondent der BSZ berichtet über die Militarisierung in einem Land, das laut Verfassung jeglicher militärischen Gewaltanwendung abschwört. Die BSZ online.

23.10.01,07.00 Uhr 
Mehr Zeit zum Lesen, Stöbern und Ausleihen
Das Frauenarchiv Leihse an der Ruhr-Uni (FNO, Ebene 02, Raum 15) hat während des Wintersemesters erweiterte Öffnungszeiten: montags von 14.00 bis 19.00 Uhr/dienstags von 8.00 bis 11.00 Uhr/mittwochs von 11.00 bis 14.00 Uhr und donnerstags von 16.00 bis 19.00 Uhr. Weitere Informationen unter Tel.: 02 34/3 22-25 94.

23.10.01,07.00 Uhr 
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der AntifaschistInnen (VVN/BdA) hat ihren aktuellen Rundbrief mit vielen Terminhinweisen ins Internet gestellt.
23.10.01,07.00 Uhr 
Mittwoch, 24.10., 19.30 Uhr, Bahnhof Langendreer:
Ist der selbstmandatierte Mazedonien-Einsatz nur ein Vorspiel?

Der inszenierte Krieg in Mazedonien - Mit neuen Lügen in den neuen Bundeswehr-Einsatz? Oder: Einsammeln, was man selbst geliefert hat?
Mit Tobias Pflüger, Informationsstelle Militarisierung (IMI), Tübingen. Näheres.
Das Bochumer Friedensplenum trifft sich bereits um 18.30 Uhr am selben Ort zur Vorbereitung der nächsten Aktivitäten.
23.10.01,07.00 Uhr 
Samstag, 27. Oktober, 20 Uhr, WAGENI, Wallbaumweg 137
Radio Bontekoe präsentiert: WRIKKEN (Amsterdam)

"WRIKKEN ist ein Duo: Ivo Bol und Joris van Perlo. Seit 1986 spielen sie zusammen, ihre Musik basierte ursprünglich auf Punk und New Wave. Mit der Zeit langweilten sie Punk und Standard Rock, und ihr Musikgeschmack wurde zunehmend von Minimalisten wie Philip Glass, Terry Riley und Steve Reich einerseits, andererseits von Bands wie current93, Nurse With Wound, Coil, Negativland und Captain Beefheart beeinflusst."
Näheres.
23.10.01,07.00 Uhr 
Anne Frank-Kulturwochen gegen Rassismus und Gewalt
Mit der Vernissage "Homa Emami. Eine Rauminstallation" und Musik von Iradj Zohari werden am Freitag, 26.10, um 20.00 Uhr die Anne Frank-Kulturwochen im Kulturmagazin Lothringen, Lothringer Str. 36c, eröffnet. Über die einzelnen Veranstaltungen des mehr als dreiwöchigen Programms informiert die Terminseite von Bo-alternativ.de. Näheres.
22.10.01,09.00 Uhr 
Krisen, Kriege, Erdöl - und die Situation der Menschen
Zu einem interdisziplinären Vortragsabend lädt die studentische Friedensgruppe des Weiterbildungskollegs Bochum am Freitag, 26.10., 19.00 Uhr, ein. Unter dem Titel "Krisen, Kriege, Erdöl - und die Situation der Menschen im Krieg" wird die Ärztin Elke Koling von der IPPNW (ÄrztInnen zur Verhütung des Atomkriegs) über den Krieg in Afghanistan sprechen. Die Ängste, die der Terrorismus und seine öffentliche Darstellung auslösen, stehen im Mittelpunkt des Vortrags der Diplom-Psychologin Regine Duscha. Anschließend wird die Sozialwissenschaftlerin Verena Schmidt über die neuen
NATO-Strategien und die Rolle der Bundeswehr informieren. Ort: Weiterbildungskolleg Bochum, Querenburger Str. 37, LehrerInnenzimmer.
21.10.01,14.00 Uhr 
Auftakt der politischen Dienstage an der RUB
An jedem Dienstagabend des Wintersemesters wird es nun um 20.00 Uhr im Kulturcafé der RUB politisch. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe am 23.10. macht das Informationsbüro Nicaragua aus Wuppertal. Unter dem Thema "Soziale
Bewegungen und Globalisierung" wird der Versuch internationaler Kooperationen sozialer Protestbewegungen am Beispiel von Nicaragua und der BRD vorgestellt und diskutiert werden.
Näheres.
21.10.01,14.00 Uhr 
Ruhr-Uni schult Bundeswehr-Offiziere
Das Institut für Diaspora- und Genozidforschung an der RUB bietet am kommenden Mittwoch, 24. Oktober, 10-17 h, Gebäude Audimax, Etage 02, Raum 1 ein Schulungsseminar für Unteroffiziere der Bundeswehr an. In Diskussionen u.a. mit Ralph Giordano sollen die Bundeswehroffiziere offensichtlich lernen, wie der anstehende völkerrechtswidrige Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan den Untergebenen erklärt werden kann.
Die Presseerklärung der RUB im Wortlaut.

20.10.01,23.00 Uhr 

Desertieren jetzt!
Vor der laufenden Kamera des WDRs erklärte der Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft /Vereinigte KriegsgegnerInnen Felix Oekentorp (Bild) auf der heutigen Friedensdemonstration in der Bochumer Innenstadt, warum das Bochumer Friedensplenum fordert: "Stoppt den völkerrechtswidrigen Krieg! Verweigert den Kriegsdienst! Desertiert!"
Die Rede im Wortlaut. Dieser Aufruf wurde umrahmt von mehreren Kulturbeiträgen. Etwa Hundert Menschen waren zur Kundgebung gekommen. Etliche PassantInnen blieben stehen und verfolgten das Geschehen.
Fotos von der Kundgebung

Felix Oekentorp


20.10.01,06.00 Uhr 
Friedensplenum: Am heutigen Samstag wird dazu aufgerufen, vor einem völkerrechtswidrigen Kriegseinsatz zu desertieren
Mit großer Einhelligkeit hat das Bochumer Friedensplenum am Mittwoch festgestellt, dass der Krieg gegen Afghanistan völkerrechtswidrig ist. Kanzler Schröder hat angekündigt, dass er deutsche SoldatInnen in den Krieg schicken möchte. Das Friedensplenum fordert alle BundeswehrsoldatInnen auf, sich nicht an einem solchen völkerrechtswidrigen Krieg zu beteiligen. Diese Forderung wird im Mittelpunkt einer Kundgebung stehen, die erneut am heutigen Samstag um 12.00 Uhr auf der Kreuzug Kortumstr./ Huestr. stattfinden wird. Gleichzeitig wird eine Beratung für Kriegsdienstverweigerer angeboten.
19.10.01,08.00 Uhr 

Krimilesung für Frauen
Am Sonntag, dem 21.10., um 17 Uhr, liest Corinna Kawaters aus ihrem Krimi "Zora Zobel auf Abwegen" in den Räumen des Frauenarchivs LEIHSE an der Uni im FNO, Ebene 02, Raum 15.
Aus dem
Verlagsinfo: "Zora Zobel, bekannt aus zwei Szene-Krimis der achtziger Jahre, lebt inzwischen in Köln. Sie verliebt sich in ihren attraktiven Zahnarzt, der sie nach und nach in seine kleinen Drogengeschäfte einweiht. Als ein größerer - und letzter - Drogendeal in Belgien ansteht, fährt Zora als Komplizin mit. Alles geht schief und statt des dicken Haschisch-Paketes findet Zora,
alleingelassen, eine Leiche im Wohnmobil. Ohne Geld und Papiere flüchtet sie weiter, fest entschlossen, den Mörder zu finden und sich selbst vom Tatverdacht zu befreien."
Siehe auch Spiegel vom 2. Juni 01.


19.10.01,08.00 Uhr 
Sonntag, 21.10., 18.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, JungdemokratInnen/Junge Linke
:
Innenstadtpolitik in Bochum

Seit dem 4.Oktober gibt es in Bochum eine Wiederbelebung der JungdemokratInnen/Junge Linke. Erster Arbeitsschwerpunkt der neuen Gruppe sollen die Probleme der gegenwärtigen Innenstadtpolitik sein. Wer Lust und Interesse hat, beispielsweise der zunehmenden Privatisierung öffentlicher Räume und den Repressalien gegen
Randgruppen etwas entgegenzusetzen, ist zum nächsten Treffen am 21.10. herzlich eingeladen.
Näheres.
17.10.01,08.00 Uhr 
Das Treffen der Arbeitslosen-Initiative Werkschlag ist vom 18.10. auf Dienstag, den 23.10., 10.00 Uhr, Büro des Industrie- und Sozialpfarramtes, Wittener Str. 242, verlegt worden. Hier werden dann Aktionen zum Weltspartag vorbereitet. Dies ist seit einigen Jahren der bundesweite Aktionstag der Erwerbslosen.

16.10.01,13.00 Uhr 
RUB-Rektor im Raster-Look
Der Aufmacher der am morgigen Mittwoch erscheinenden BSZ beschäftigt sich mit der Rasterfahndung an den Unis und den Reaktionen der Studierendenschaften sowie der Verwaltungen darauf. Die BSZ kritisiert, dass an anderen Unis mit allen verfügbaren Mitteln die Herausgabe der Daten ver- bzw. behindert wird, während der Bochumer Rektor, Petzina, dienstbeflissen die Polizeiaktion begrüßt. Über den Auftritt des studentischen "tanztheater macasju" in der Jahrhunderthalle wird berichtet (die letzte Veranstaltung dort vor dem Umbau) und die neue Platte von "Stereo Total" rezensiert. Schließlich beschäftigt sich die BSZ noch mit der Kampagne "Good night, white pride" innerhalb der Hardcore-Szene und gibt einen kleinen Überblick über aktuelle Feminismustheorien.
Die BSZ online.

16.10.01,06.00 Uhr 
terre des hommes: Kinderrechte, Spenden und Theater
Die Gruppe Wattenscheid/Bochum von terres des homes hat ihre Internetseiten überarbeitet und informiert über den Kinderrechtsappell "AlleansNetz.de" und über einen Spendenaufruf für afghanische Flüchtlingskinder. »Auch wenn der Terroranschlag vom 11. September in New York ein durch nichts zu rechtfertigendes Verbrechen war, können die Menschen in Afghanistan dafür nicht verantwortlich gemacht werden«, erklärte Christiana Obermüller von der terre des hommes-Gruppe Wattenscheid/Bochum. Terre des hommes fordert deshalb einen sofortigen Stopp der Militäraktion und eine Rückkehr zur Diplomatie. Schließlich macht terre des hommes noch auf ein interessantes Theaterprojekt aufmerksam: Das Teatro Taller de Vida inszeniert „Der Tod ist los“
am Montag, 19. 11., in der Schillerschule Bochum und am 20. 11. in der Hildegardisschule. Näheres

15.10.01,19.00 Uhr 
Von der Friedensdemonstration am Montag, dem 8. 10., liegt nun die
Rede von Knut Rauchfuss und das Flugblatt der "postautonomen gruppe bochum" elektronisch vor.
15.10.01,15.30 Uhr 
Donnerstag, 18.10.2001, 14.00 Uhr, HGB 30, Ruhr-Universität Bochum. Das Institut für Film- und Fernsehwissenschaft und die Diskurswerkstatt Bochum laden zu der folgenden Veranstaltung ein:
"Terror des Fernsehens - Analyse der Medienpolitik seit dem 11. September
Was wir von den Ereignissen wissen, wissen wir aus dem Fernsehen. Die bekannten Fernsehbilder werden in Hinblick auf ihre Ästhetisierungsstrategien, Wissens- und Feindbildproduktionen sowie ihre Auslassungen diskutiert."
15.10.01,06.15 Uhr 
Nur noch bis Mittwoch: "Kadosh"
Archetypische Liebesgeschichte. Minutiöse religiöse Rituale. Ein großes Klagelied. Religiöser Fanatismus und moralischer Rigorismus, an denen Menschen - Frauen - zu zerbrechen drohen und die deshalb beide die Toleranz des Publikums stark belasten können. Diese Beschreibungen des israelisch-französischen Films von Amos Gitai (1999) im Programm des Kinos Endstation sind richtig. "Kadosh" ist ein schwieriger Film, auch ein trauriger Film. Aber "Kadosh" ist zugleich ein seltener Film. Selten zu sehen - nachdem er nur kurz in Essen gezeigt wurde, läuft er auch in Bochum nur eine Woche und "nur" im Endstation. Selten als Möglichkeit, jüdische Orthodoxie kennenzulernen und damit das Gewicht gesetzestreuen Gehorsams eines Glaubens. Selten als filmisches Kunstwerk der Langsamkeit und
Konzentration, durch die ein Begreifen wachsen kann, jenseits von Befremdung oder gar Empörung.
Bis Mittwoch, 17.10., täglich 20.00 Uhr, Kino Endstation.
Näheres.
15.10.01,06.00 Uhr 
Die linke Liste an der Ruhr-Uni hat zum Semesterbeginn ihr Internetangebot überarbeitet.

13.10.01,14.30 Uhr 
Homepage mit Gebrauchswert: rote ruhr uni 2001 vom 3. - 16. November
Die MacherInnen der roten ruhr-uni haben schon mal provisorisch ihre
Homepage aktualisiert und schreiben:
"Einziger dort anzutreffender Gebrauchswert ist bisher das kommentierte Vorlesungsverzeichnis der rru 2001. Es sollen aber auch noch ein Archiv mit den Programmen der vergangenen Vortragsreihen, Links, aktuelle Hinweise auf Seminare, ein Textarchiv u.a.m. folgen."


11.10.01,14.30 Uhr 
Ab heute:
Karikaturen von Saad Hajo
Kritische PublizistInnen leben auch im Libanon gefährdet. Dennoch veröffentlicht der syrisch-kurdische Karikaturist Saad Hajo täglich zwei Zeichnungen in der Beiruter Zeitung "Assafir" - ein Balanceakt zwischen schützender Verschlüsselung seiner Arbeiten und doch sprechender gesellschaftspolitischer Kritik. Vom 11. bis 24. Oktober sind seine Zeichnungen im Bahnhof Langendreer zu sehen. In dieser Zeit ist auch er selbst in Bochum zu Besuch. Näheres.

11.10.01,14.30 Uhr 
Friedliche Perspektiven
Mehr als 40 Leute - darunter viele neue Gesichter - kamen am Mittwoch Abend zum Friedensplenum. In einer sehr motivierenden und konstruktiven Sitzung wurden viele Ideen entwickelt. So soll in der Innenstadt samstags weiterhin Präsenz gezeigt werden. Jedoch sollen die Aktivitäten noch bunter werden. Eine kurdische Tanzgruppe und Rapper aus der Türkei werden eingeladen. Inhaltliche Veranstaltungen, z.B. zu einer genauen Terrorismusdefinition oder zu alternativen Konfliktlösungsstrategien, sind in Vorbereitung.
10.10.01,23.30 Uhr 
"Traumatisierte Flüchtlingsfrauen"
Herbstprogramm des Frauengesundheitszentrums beginnt
Das Herbstprogramm des Frauengesundheitszentrums beginnt am 17. Oktober mit der Veranstaltung "Traumatisierte Flüchtlingsfrauen - (Über-) Leben in der BRD - Behandlungsansätze in der Traumatherapie". Annette Windgasse vom Psychosozialen Zentrum Düsseldorf wird zunächst auf Fluchtursachen und die traumatischen Erfahrungen von Flüchtlingen, insbesondere von Frauen, eingehen. Zudem wird sie der Frage nachgehen, welchen Zugang geflüchtete Frauen zu Therapien haben und welche unterschiedlichen Behandlungsansätze zur Zeit angeboten werden. Die Veranstaltung findet ab 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, statt.
Das gesamte Programm ist auf den FGZ-Terminseiten zu finden. Es kann, gerne auch zum Auslegen und Weiterverteilen, kostenlos per Email bestellt werden. - Die Veranstaltungen richten sich ausschließlich an Frauen.

10.10.01,23.30 Uhr 
Sonntag, 13 Uhr: Großes AZ-Frühstück im Bhf. Langendreer
- Ein Antirassistisches Zentrum muss nach wie vor her! -
"Der Sommer hat große Lücken hinterlassen. Diskussionen sind liegengeblieben, die schon längst überfällig sind ...", heißt es in der Einladung zum AZ-Frühstück am nächsten Sonntag. Deshalb soll nun in angenehmer Atmosphäre darüber geredet werden, weshalb ein AZ notwendig ist, wie es realisiert werden und wie antirassistische Praxis aussehen kann. Als Diskussionsgrundlage hat die Gruppe Papiere zu den einzelnen Themen vorbereitet.

10.10.01,23.30 Uhr 
Am Montag, 15.10., findet um 19.45 Uhr eine - wie immer öffentliche - Redaktionssitzung von www.bo-alternativ.de statt. Interessierte, Kritik, Anregungen und Lob sind willkommen. Treffpunkt ist der Bahnhof Langendreer, Eingang Kino-Café. 
09.10.01,22.00 Uhr aktualisiert 
Am Donnerstag, 11.10., 19.30 Uhr, im Bahnhof Langendreer:
Verbrechen Wirtschaft - moderner Kapitalismus als höchstes Stadium der organisierten Kriminalität
Der Referent Conrad Schuhler arbeitet gerade für die Zeitschrift "Konkret" an einer Zusammenstellung aller Interventionen und Terrorakte seitens der USA seit 1945. Titel: "Terror comes home". Schuhler wird auch bei dieser Veranstaltung eine höchst aktuelle Verbindungslinie zu den internationalen Aspekten des Verbrechens Wirtschaft ziehen: Wie die staatlichen Apparate auch international hauptsächlich eingesetzt werden zur Sicherung der wirtschaftlichen Interessen der Konzerne; wie auf diese Weise immer wieder die benötigten Strukturen geschaffen werden, um die geostrategischen Ausbeutungsszenarien - etwa der internationalen Rohstoff- und Arbeitsmärkte - abzusichern; wie dadurch die Aufteilung der Welt in immer mehr reich auf der einen Seite und immer mehr arm auf der anderen garantiert bleibt. Schuhler entwickelt: Das aktuelle Terror-, Kriegs- und Konfrontationsgeschehen ist kein extremer Ausschlag der Weltgeschichte, sondern hat System und droht mehr und mehr Alltag zu werden.
Der ursprüngliche Einladungstext / weitere Informationen zur Veranstaltung.
09.10.01,22.00 Uhr
Rassistischer Überfall in Bochum
Zu dem bereits aus dem Polizeibericht - bei sehr genauem Lesen - erkennbaren rassistischen Übergriff gibt es nun weitere Einzelheiten: In der Nacht zum Sonntag waren vier Freunde auf dem Heimweg durch die Stadt, als sie "grundlos von drei Männern angegriffen wurden", berichtet Murat Yaman, eines der Opfer. "Neben Begriffen wie 'Bimbo' und 'Kanakke' flogen die Fäuste gegen uns", fährt er in seinem Bericht fort. Er erlitt bei dem Überfall starke Prellungen und fühlt sich durch den Vorfall "stark psychologisch beeinflusst".
Die Polizei Bochum beschreibt den Vorfall - wie berichtet - in ihrer Pressemitteilung als Schlägerei. Nur beiläufig wird erwähnt, dass "ausländerfeindliche Parolen" gerufen wurden. Dementsprechend unkritisch sind dann auch die Presseberichte. Das rassistische Motiv der Tat gerät in den Hintergrund.
Der Vorgang ist auf der Seite http://www.setzdichlieber.de/ ausführlich dokumentiert.
09.10.01, 13.15 Uhr
Neue BSZ u.a. mit Beiträgen zu Terror und Rasterfahndung
Aufmacher der am Mittwoch erscheinenden BSZ ist ein Artikel "zum zivilisierten Terror gegen unzivilisierte Terroristen". Ferner ist eine Replik auf den Rundumschlag gegen den AStA, den sich der Uni-Pressesprecher in seiner Uni-Zeitung, RUBENS, erlaubte, zu lesen. Schließlich gibt es noch eine Rezension einer neuen Studie zum Thema "Antisemitismus in Deutschland" sowie einen Artikel über die Demo in Büren. Eine ganz interessante Kurzmeldung über eine Anfrage der Innenbehörden an die RUB zwecks Rasterfahndung ist ebenfalls dabei. Die neue BSZ.

09.10.01, 13.00 Uhr
25. November - Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen
Am Sonntag Vorbereitung einer Demo am Frauenabschiebeknast in Neuss
Die JungdemokratInnen/Junge Linke NRW organisieren für den 25.11. eine Bündnisdemonstration zum Frauenabschiebeknast in Neuss. Dafür haben sie einen Aufrufentwurf geschrieben und zu einem Vorbereitungstreffen für Sonntag, den 14.10., um 16.00 Uhr im Bahnhof Langendreer eingeladen. "Alle Gruppen und Menschen, die sich gegen den zunehmenden Rassismus und Sexismus engagieren, sind herzlich willkommen", schreiben die EinladerInnen.
09.10.01, 00.15 Uhr
Rassistischer Überfall
In ihrer unübertreffbaren stilistischen Eleganz formuliert die Bochumer Polizeipressestelle: "In der Nacht zu Sonntag, gegen 01.50 Uhr, kam es auf der Königsallee zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, in deren Verlauf mehrere Beteiligte leichte Verletzungen erlitten. Die Schlägerei war offenbar durch drei Bochumer im Alter zwischen 17 und 23 Jahren begonnen worden, die auf eine vierköpfige Gruppe getroffen waren. Nachdem die Beschuldigten die Angehörigen dieser Gruppe zunächst durch ausländerfeindliche Parolen beleidigt hatten, schlugen sie auf die Geschädigten, die zwischen 24 und 31 Jahre alt sind, ein. Den Opfern gelang es jedoch zu flüchten und die Polizei zu verständigen. Beamte der Polizeiinspektion Mitte konnten die Angreifer in einem Nachtexpressbus der Bogestra antreffen und vorläufig festnehmen. Die alkoholisierten Tatbeteiligten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen."

08.10.01, 00.00 Uhr
USA-Angriff auf Afghanistan hat begonnen: Heute am Montag, 8.10., 18 Uhr Friedensdemonstration am Hbf!
Anlässlich der Bombenangriffe auf Afghanistan ruft das Bochumer Friedensplenum zu einer Friedensdemonstration auf!

08.10.01, 23.00 Uhr
Mehr als 600 Anti-KriegsdemonstrantInnen in Bochum
Zu der Spontandemonstration am Tag X nach Beginn der US- und UK-Bombardierung Afghanistans kamen mehr als 600 DemonstrantInnen zum Bochumer Hauptbahnhof und zogen anschließend durch die Innenstadt. Mit dem Gedicht von Wolfgang Borchert wurde an die persönliche Verantwortung jeder und jedes Einzelnen erinnert: "Sag Nein!" Andere Beiträge erinnerten daran, dass die Bundesregierung einen völkerrechtswidrigen Krieg unterstützt. Der nun beginnenden Propaganda-Offensive wurde entgegengesetzt, wie viele Opfer der Krieg in Afghanistan auch schon vor der Bombardierung gekostet hat.
Einige TeilnehmerInnen äußerten Kritik, dass die Kundgebung zu wenig kämpferisch gewesen sei.
06.10.01, 19.00 Uhr
Sonderbus zur Großkundgebung nach Berlin gechartert
Das Bochumer Friedensplenum hat einen Bus zu der bundesweiten Friedenskundgebung nach Berlin gechartert. Tickets hierfür gibt es im AStA der Ruhr-Uni ab Montag, dem 8.10., sowie an der Kinokasse im Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, ab Sonntag, dem 7.10, täglich ab 19.30 Uhr, sowie bei der nächsten Sitzung des Friedensplenums am Mittwoch, dem 10. Oktober, um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer. 
06.10.01, 11.00 Uhr
Raddemos demnächst als "Critical Mass"
Das Bündnis Umweltfreundlicher Stadtverkehr (BUS) wird in den nächsten Monaten nicht mehr zur monatlichen Raddemo aufrufen. Stattfinden werden sie trotzdem. Sie sollen, unangemeldet im Sinne von "Critical Mass", durch die Innenstadt laufen. Ziel ist es, immer mehr kritische Masse zur Teilnahme an den monatlichen Radtouren zu gewinnen, bis die RadfahrerInnen das Verkehrsgeschehen in der Innenstadt bestimmen. Hierfür dürfte noch einiges an Geduld aufzubringen sein. "Critical Mass" ist eine Aktionsform, die in anderen Ländern seit Jahren recht erfolgreich durchgeführt wird.
Ein weiteres Thema des letzten BUS-Treffens war der Arbeitsschwerpunkt "Metrorapid". Das BUS wird verstärkt über die verkehrspolitischen Nachteile informieren, die der Metrorapid mit sich bringen würde, sollten die Planungen der Landesregierung realisiert werden. Am vergangenen Wochenende fand in Dortmund eine Tagung statt, auf der über die Planungen in Sachen Metrorapid informiert wurde. Näheres.
06.10.01, 19.00 Uhr
Friedensdemonstration: Aufstehen für den Frieden
Heute Mittag folgten ca. 250 Menschen dem Aufruf des Bochumer Friedensplenums zu einer Kundgebung. Ursula Keim von den Frauen für den Frieden in der ev. Kirche von Westfalen warnte vor der Militarisierung der Gesellschaft. Verena Schmidt vom Bochumer Friedensplenum erläuterte die neue NATO-Strategie und skizzierte völkerrechtswidrige Entwicklungen im Fall von militärischen Angriffen auf Afghanistan. Prof. Reinhart Kößler vom Bochumer Friedensplenum veranschaulichte das beachtliche internationale Ausmaß der Friedensbewegungen. Knut Rauchfuß von der Medizinischen Flüchtlingshilfe formulierte Überlegungen über die Voraussetzungen zum Frieden und Alternativen zum Krieg. Die Rede im Wortlaut. Das nächste Treffen des Friedensplenums ist am Mittwoch, dem 10. Oktober, um 19.30 im Bahnhof Langendreer. Näheres.
05.10.01, 11.00 Uhr
Samstag, 6. 10.: Friedensdemonstration in der Bochumer Innenstadt
Das Bochumer Friedensplenum hat beschlossen, dass es am Samstag erneut eine Friedensdemonstration geben soll. Ab 11.00 Uhr werden Flugblätter in der Innenstadt verteilt. Um 12.00 Uhr findet eine Kundgebung auf der Kreuzung Kortumstr./ Huestr. statt. Anschließend zieht eine Demonstration durch die Innenstadt.
Das Flugblatt für die Demonstration
Am Infostand während der Kundgebung gibt es Fahrkarten für die bundesweite Friedensdemonstration am 13. 10. in Berlin. Sie kosten 50 DM. Die Busse fahren um 5.30 Uhr ab.
04.10.01, 07.00 Uhr
Am Donnerstag, 11.10., 19.30 Uhr, im Bahnhof Langendreer:
Verbrechen Wirtschaft - moderner Kapitalismus als höchstes Stadium der organisierten Kriminalität
Über das Zusammenwachsen von Politik, Wirtschaft und organisierter Kriminalität. Der gekaufte Staat als skrupelloser Agent von Konzernen und Finanzkapital. Mit Conrad Schuhler, isw, München
Laut dem "Schweizerischen Nationalfonds für wissenschaftliche Forschung" liegt ein organisiertes Verbrechen immer dann vor, "wenn eine Organisation, deren Arbeitsweise der eines internationalen Unternehmens ähnelt, eine sehr strikte Arbeitsteilung aufweist, über hermetisch abgeschlossene und dauerhafte Strukturen verfügt und danach strebt, durch Gesetzesübertretungen wie durch Teilnahme am legalen Wirtschaftskreislauf größtmöglichen Profit zu erzielen. Zu diesem Zweck setzt die Organisation Gewalt und Einschüchterung ein und versucht, Einfluß auf Politik und Wirtschaft zu nehmen". Schuhler konstatiert, dass die transnationalen Konzerne des modernen Kapitalismus diese Kriterien des organisierten Verbrechens vollkommen erfüllen: "Und in einem sind sie dem traditionellen Verbrechen weit voraus. Nämlich in dem, was den Mafia-Typ der organisierten Kriminalität prägt: dass die Verbrecher nicht nur gegen den Staat arbeiten, sondern sich in ihm einnisten, ihn kaufen und für sich einspannen."
Näheres.
04.10.01, 00.00 Uhr
JungdemokratInnen/Junge Linke in Bochum
Die Junge Linke/JungdemokratInnen in Bochum treffen sich am heutigen Donnerstagsabend um 19.00 Uhr im Bahnhof Langendreer, um ihre künftige Arbeit zu planen (näheres). Zumindest organisatorisch dürften sie es in Bochum in Zukunft erheblich leichter haben. Der Landesverband der JD/JL NRW zieht zusammen mit seinem Bildungswerk, Ludwig Quidde Forum, in den nächsten Wochen von Wuppertal nach Bochum. Neue Adresse ist die Hernerstr. 79.

03.10.01, 23.00 Uhr
Abschiebeknäste: Power durch die Mauer
Mehr als 90 Leute sind heute von Bochum aus zum Abschiebeknast nach Büren gefahren. Neben dem gecharterten Bus fuhren noch neun PKWs. Knapp 2.000 Menschen nahmen an der Kundgebung vor dem Abschiebeknast und in der Bürener Innenstadt teil. Am Sonntag, dem 14.10., gibt es bereits die Vorbereitung der nächsten Aktion. Um 16.00 Uhr findet im Bahnhof Langendreer die Vorbereitung einer Demonstration am 25. November vor dem Frauen-Abschiebeknast in Neuss statt. Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen. 
03.10.01, 09.00 Uhr
Kein Feiertag für das Friedensplenum
Das Bochumer Friedensplenum trifft sich heute, am Mittwoch, um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer. Es sollen die nächste Aktivitäten in Bochum geplant und die bundesweite Friedensdemonstration am Samstag, dem 13.Oktober in Berlin vorbereitet werden. Der aktuelle Rundbrief des Friedensplenums.
02.10.01, 23.00 Uhr
Die neue BSZ u.a. mit: Neue NATO-Strategie, Metrorapid, Event-Kultur in Bochum, Geschichte der Frauenbewegung, Rasterfahndung an Unis
Top-aktuell erläutert die BSZ in ihrer neuen Ausgabe den Wandel der NATO-Strategie. Der Weg von der Territorial- zur Interessenverteidigung wird nachgezeichnet und macht deutlich, auf welcher Grundlage eigentlich jetzt der Bündnisfall ausgerufen wurde. Die BSZ greift erneut das Thema Metrorapid auf und erläutert die Verlautbarungen der letzten Tage. Eine Buch-Rezension blickt auf die Geschichte der Frauenbewegung. Entwicklungstendenzen in der Kulturpolitik zu immer mehr Events und einem Austrocknen einer authentischen Kultur werden aufgezeigt. Eine Kurzmeldung zum Umgang der Verwaltung mit dem Ratsbeschluss, ein Mahnmal für die jüdischen Opfer des Faschismus zu errichten, eröffnet Einblicke in das Verwaltungshandeln. Die neue BSZ.
02.10.01, 17.00 Uhr
Weg mit allen Abschiebeknästen!
Bundesweite Demonstration , 3. Oktober, 12 Uhr, Abschiebeknast Büren
Aus Bochum fährt um 9.30 Uhr vom Hauptbahnhof ein Bus. Der Fahrpreis beträgt - für alle, die es sich leisten können - 25 Mark. Mit dem Geld sollen auch die Fahrtkosten für mehrere Flüchtlinge aufgebracht werden. Mindestkartenpreis ist 10,- DM. Leute, die Autos haben, mögen diese mitbringen, damit sie genutzt werden können, wenn zu wenig Busplätze vorhanden sind.
Der Aufruf und weitere Infos zur Demonstration und Infos zu Abschiebungen allgemein.
01.10.01, 23..00 Uhr
PsychotherapeutIn/ÄrztIn und ReferentIn für Koordination und Öffentlichkeitsarbeit gesucht
Die
medizinische Flüchtlingshilfe hat je eine ABM-Stelle für eineN PsychotherapeutIn/ÄrztIn und eineN ReferentIn für Koordination und Öffentlichkeitsarbeit ausgeschrieben. Die Stellenanzeige liegt auch als PDF-Datei zur Veröffentlichung in Print-Medien vor. Näheres.

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