29.05.18.00 Uhr
Studiengebühren treffen Alle, ...
... wie sich in diesem Tagen wieder einmal zeigt. Denn aufgrund von zurückgehenden Studierendenzahlen und gekürzten Zuschüssen, sehen sich viele Institutionen durch Anhebung der Beiträge gezwungen, den Sozialbeitrag in Richtung 200,- Euro Grenze zu katapultieren. Alles Wichtige dazu gibt es in der aktuellen
bsz-online. Die Entleerung einer H&M Filiale in Kassel am letzten Wochenende, über die ebenfalls berichtet wird, könnte eine erste Folge dieser rot-grünen Politik sein. Genauere Zusammenhänge ermittelt gerade ein Gruppe von SoziologInnen.


29.05.08.00 Uhr
Der bolivarianische Prozess in Venezuela
Informationsveranstaltung mit Eduardo Daza

Am Dienstag, den 1. Juni findet um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Informationsveranstaltung zu den gesellschaftlichen Veränderungen in Venezuela mit Eduardo Daza statt. Eduardo Daza ist Koordinator der internationalen Abteilung der Nationalen Gemeinschaft von sozialen Netzwerken und Organisationen in Venezuela. Er ist außerdem Mitarbeiter der Internationalen Abteilung der Bewegung Fünfte Republik (MVR), der Partei des Präsidenten Hugo Chávez. Eduardo Daza verließ 1981 die politikwissenschaftliche Fakultät der Universidad Central de Venezuela und war seitdem mit der Stärkung der Kooperativenbewegung und mit der Organisierung städtischer und ländlicher Gemeinschaften beschäftigt.
Näheres. 27.05.16.00 Uhr

8. Juni, 18.00 h, Haus der Katholischen Jugend, Humboldtstraße 40
Betr.: Nazi-Demo

Das Bochumer Friedensplenum lädt zu einer Beratung ein, "weil die Nazis eine neuerliche Demonstration in Bochum für den 26.6. planen. Zwar hat der Polizeipräsident diese Demonstration erfreulicherweise und klarsichtig als Ersatzdemonstration für die verbotene, gegen den Neubau der Synagoge gerichtete am 13.3. verboten. Wir können uns aber in keiner Weise darauf verlassen, dass dieses Verbot auch vor den Gerichten Bestand haben wird.
Deshalb ist es wichtig, dass wir uns über ein geeignetes Vorgehen verständigen, sollte die Nazi-Demo am 26.6. nicht verboten bleiben. Wir sind sicher, dass das Aktionsbündnis, das sich im Vorfeld des 13.3. als sehr effektiv erwiesen hat, auch diesmal wieder zusammenfinden kann, eventuell noch erweitert durch andere Interessierte."
27.05.15.00 Uhr
AStA ruft zu Zivilcourage auf
Der AStA der Ruhr Uni schreibt: "Am Dienstag onanierte in der U35 ein ca. 19 Jahre alter Mann vor den Augen eines 11- jährigen Mädchens. Das passierte nicht etwa abends in einer leeren Bahn, sondern um 13:00 Uhr zwischen Wasserstraße und Markstraße. Nicht weit davon entfernt saßen neben Studierenden auf dem Weg zur Uni noch zahlreiche andere Fahrgäste, und niemand hat etwas gesehen."
Die Presseerklärung des AStA im Wortlaut.

26.05.15.00 Uhr
Freitag, 28.05., 15.00 Uhr, ev. Fachhochschule, Immanuel-Kant-Str. 18-20

FOLTER - FLUCHT - TRAUMA
Das Ausländer-Referat der efh lädt in Kooperation mit dem Antifa-Referat der efh und dem Internationalismus-Referat der RUB zu einer Veranstaltung ein: Knut Rauchfuss von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum informiert zunächst über den Zusammenhang zwischen rechtsstaatlicher Aufarbeitung von Folter und der Wirkung auf die psychosoziale Situation der Überlebenden und begründet die Notwendigkeit der Anklage gegen Menschenrechtsverbrechen auch und speziell in der Türkei. Heinz Drucks von der Flüchtlingsberatung in Soest schildert dann die Lebenssituation von Flüchtlingen und beschreibt die Beratungsschwerpunkte in der praktischen Arbeit. Er wird auch auf die gesellschaftliche Tendenzen im Umgang mit Flüchtlingen (Stichwort: Anti-Terror-Gesetze) eingehen. Nach einer Diskussionsrunde wird von den VeranstalterInnen ein kleines Konzert mit Original kurdischer Musik versprochen.
26.05.15.00 Uhr
Freitag, 28. Mai, 19.30 Uhr, Bahnhof Langendreer - Für ein anderes Europa, Teil 4:
EU 2004 – Sozialabbau & Weltmachtkurs

mit Georg Polikeit

Das Bochumer Sozialforum und die Abteilung Politik im Bahnhof Langendreer laden ein: "Mit diesem vorerst letzten Teil unserer EU-Reihe wollen wir noch einmal zusammenfassend die skandalöse Quintessenz der EU-Konstruktion darstellen. Dieser Informationsabend – zwei Wochen vor der Europa-Wahl und vier Wochen nach dem Anschluss von zehn weiteren Ländern – fällt in die heiße Phase der Europa-Propaganda der neoliberalen rotgrüngelbschwarzen Einheitspartei. Und weil sie uns bis zum Schluss (freiwillig) nicht verraten werden, dass etwa die Agenda 2010 und die neue Militärdoktrin der Bundeswehr Teile des neoliberal-miltaristischen EU-Projekts sind, oder dass etwa der „ERT“, der „Europäische Runde Tisch der Industriellen“ Empfehlungen gibt, die man als bürgerliche PolitikerIn nicht ablehnen kann, deswegen müssen wir uns diese Informationen selbst beschaffen.
Unser Referent, Georg Polikeit, hat gerade den höchst informativen isw-Report Nr. 57 zur EU veröffentlicht. Er hat alles untersucht: die angebliche 'Beschäftigungspolitik' genau so wie den rückwärtsgewandten Verfassungsentwurf und die fehlende Sozialcharta, die 'EU als Global Player', aber auch und vor allem: die Konsequenzen der Osterweiterung ('Unterordnung als abhängige Peripherie')"
weiter
26.05.15.00 Uhr
Greenpeace informiert im UCI-Kino über Klimawandel.
Zum Start des Filmes "The day after tomorrow" informiert die Greenpeace-Gruppe Dortmund am 27. Mai ab 19.30 Uhr im UCI-Kino Bochum über das Thema Klimawandel. Greenpeace: "Wenn auch in diesem Film die Folgen des Treibhauseffektes stark übertrieben dargestellt werden, so sind die daraus erwachsenden Probleme durchaus ernst zu nehmen. Greenpeace möchte durch sachliche Informationen zu einer Auseinandersetzung mit diesem Thema beitragen."
26.05.09.00 Uhr
Gegenwärtige Vergangenheit
Veranstaltung zu Namibia im Bahnhof Langendreer

Am Donnertstag, dem 27.5., findet um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer im Rahmen der Reihe "Namibia 1904-2004" die Veranstaltung "Gegenwärtige Vergangenheit" mit Luther Zaire statt. Luther Zaire wird über die Auswirkungen der deutschen Kolonialherrschaft im damaligen "Deutsch-Südwest" auf das heutige Leben in Namibia berichten.
Luther Zaires Vater war ein Herero, hat aber schon als Kind unter deutschen Kolonialherren leiden müssen. Sein Leben wurde von deutschen Eigenschaften und Forderungen bestimmt. Dadurch spielten auch bei der Erziehung der eigenen Kinder teilweise deutsche Traditionen eine Rolle. Trotz dieser schwierigen Umstände wuchs Luther Razemua Zaire voller Stolz bewusst als Herero auf. Damit verbunden ist, dass die Vergangenheit in vielen Gesprächen von Generation zu Generation weiterlebt. So versteht er sich als Nachfahre kolonialer Herrschaftspolitik und kann daher ein ganz persönliches Bild über die deutsche Vergangenheit in Süd-West-Afrika – heute Namibia - zeichnen.
Weiteres.
26.05.09.00 Uhr
Alte Kuh in neuen Kleidern - Radio Bontekoe wieder online

Nach einer freundschaftlich verlaufenen Spaltung von Radio Bontekoe in Radio Bontekoe und Radio El Zapote gibt es nach einer durch die Umstellung bedingten Pause wieder eine aktuelle Homepage. Radio Bontekoe wird auch weiterhin seinem Konzept treu bleiben - unkommerziell, unangepasst und autonom.
Nächstes Bontekoe-Konzert ist am Freitag, 25. Juni mit Iva Nova (extreme girl´s folk-punk) im Wageni, Volksküche natürlich inklusive. Näheres findet sich unter
www.bo-alternativ.de/rbk. Und da sich Radio Bontekoe und Radio El Zapote weiterhin solidarisch unterstützen, gibt es auf der Homepage auch alle Termin von El Zapote. Reinschauen lohnt sich sicherlich!
26.05.09.00 Uhr

NPD

Die NPD hat im Bereich der Hansastraße Wahlplakate aufgehängt. Neben den üblichen Parolen wie "Wir räumen auf" hat sie vor den Übergangswohnheimen für AsylbewerberInnen auch Plakate mit dem Slogan "Gute Heimreise" aufgehängt.
25.05.16.00 Uhr
Kein Platz für Bauwagen in Bochum?
Die Grüne Ratsfraktion erklärt in einer Pressemitteilung: "Bunt, kreativ und vielfältig soll die Welt des Konsums und der Werbung sein - nicht so offenbar die des Lebens und des Wohnens. Das zeigt der sich nun regende Widerstand gegen die Bewohner und Bewohnerinnen der Wagenkolonie an der Alten Wittener Straße, so Gabriele Riedl, grünes Ratsmitglied und Bürgermeisterin.
Es handelt es sich um eine Gruppe von Jugendlichen, die einen etwas anderen Weg des Lebens und Arbeitens in dieser Gesellschaft gehen möchten und deren Werteskala etwas anders gestrickt ist als die vieler anderer. Darauf lässt schon der Name ihres Projektes "Die Natur ist unser Wohnzimmer" schließen: Die Natur nicht als zu beherrschendes Gelände, das mit Rasentrimmer und Vertikutierer auf Vordermann gebracht werden muss, sondern als Ort zum Leben und Arbeiten. Warum sollte für diesen Wunsch in unserer Stadt kein Raum sein?
Im Herbst habe ich mir den Platz an der Alten Wittener Straße angesehen und auch mit den Leuten gesprochen. Außer dass es aufgrund der großen Kastanienbäume und des vielen Regens sehr schlammig auf dem Boden war, konnte ich nichts feststellen, was ich nicht um diese Jahreszeit auch in einem 'normalen' Schrebergarten finden würde. Und dass ein Wohnwagen anders eingerichtet ist als ein Reihenhaus, das wissen auch alle Wochenendcamper und -camperinnen. Aber deswegen gleich die künftigen Nachbarn mit "Katastrophe" und "Belästigung" gleichzusetzen, ohne überhaupt mit ihnen gesprochen zu haben, das zeugt doch von sehr wenig Toleranz.
Grüne und SPD haben sich schon vor geraumer Zeit für eine Unterstützung des Projekts bei der Suche nach einem dauerhaften Standplatz ausgesprochen. Ein solcher ist nun offenbar mit dem Wiekskamp gefunden worden. Bevor die üblichen Vorurteile verbreitet werden, sollte erst einmal miteinander gesprochen werden. Vielleicht kann es ja auch bereichernd sein, andere Lebensstile in der Nähe zu haben.
Wenn gegen die Bauwagen und ihre Bewohner und Bewohnerinnen nun St. Florian durch die Stadtteile geht, ist das ein schlechtes Zeichen für eine Stadt, die weltoffen und tolerant sein will."
25.05.13.00 Uhr

Lesung mit Biyi Bandele: Willkommen in Brixton
Am Mittwoch, den 26.5., liest der nigerianisch-britische Schriftsteler Biyi Bandele um 19.30 Uhr im Bochumer Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108 im Rahmen des Projektes "
Out of Nigeria" aus seinem aktuellen Roman "The Street - Willkommen in Brixton". Drei der vier Romane Bandeles sind in deutscher Übersetzung erschienen, die des vierten – „The Street“ - ist in Vorbereitung („Willkommen in Brixton“). Er handelt vom Leben einer bunten Scene im Londoner Stadtteil Brixton, von KünstlerInnen und Freaks, die aus aller Welt dorthin verschlagen wurden. Bandeles Erfahrungen aus der Theaterwelt sind in diesen Text eingegangen und er hat ihn später auch zu einem Theaterstück verarbeitet. Welche Geschichte könnte besser die kontinentale Reibung, die mit dem Pojekt "Out of Nigeria" in Bochum angestrebt wurde, um eine weitere Facette bereichern?
Die OrganisatorInnen schreiben: "Wir haben Biyi Bandele, der selbst die Erfahrung einer kontinentalen Reibung gemacht hat und diese immer wieder auf die Bühne bringt, eingeladen, die Inszenierung von Aimé Césaire "Der Sturm" am Dienstag abend im Bahnhof Langendreer anzusehen, und im Gespräch mit Beteiligten, vor und mit dem Publikum diese Erfahrungen in Worte zu fassen."
25.05 12.00 Uhr
Donnerstag, 27.05., 19.00 Uhr, BVZ, attac Bochum und VHS Bochum laden ein:
Umsteuern mit Steuern
attac Bochum schreibt: "2003 kürte ihn das STERN-Jugendmagazin 'NEON' zum wichtigsten jungen Deutschen unter 100 Auserwählten. Am Donnerstag ist Sven Giegold, Wirtschaftswissenschaftler und Mitglied des attac-Bundesvorstands, in Bochum als Gast in der VHS-Reihe 'Globalisierung', die die Volkshochschule gemeinsam mit attac-Bochum ausrichtet. Sein Thema - wie könnte es anders sein: die Steuern.
Die Kassen der Staaten und Kommunen sind leer, transnationale Unternehmen zahlen vor Ort kaum noch Steuern, Vermögende ebenso wenig. Wenn die Einnahmebasis der Staaten schrumpft, werden kulturelle, ökologische und soziale Ausgaben gekürzt. Dabei wird der Abstand zwischen Arm und Reich immer größer, sowohl in den Industrieländern selbst, als auch zwischen diesen und den Entwicklungs- und Schwellenländern.
Der Sozialabbau in Deutschland wie in vielen anderen Ländern ist direkte Folge der Globalisierung. Sven Giegold zeigt, wie es anders geht. Gegenstand der Veranstaltung ist nicht nur die inzwischen weitgehend bekannte Tobin-Steuer, das Gründungsziel des weltweiten, globalisierungskritischen Netzwerks attac, sondern auch ganz neue Konzepte wie die gerade erst von attac und ver.di gemeinsam entwickelte 'solidarische Einfachsteuer' als einzelstaatliche Lösung."
24.05 23.00
10 Jahre EFA - Evangelische - Frauen - Alternative / Bochum
Jubiläumsgottesdienst / Pfingstmontag

Die Evangelische - Frauen - Alternative "EFA" feiert im Mai ihr 10-jähriges Bestehen. Das wollen die EFA-Frauen am Pfingstmontag, 31.Mai, 10.00 Uhr in der Pauluskirche (Innenstadt Bochum) mit dem "schon traditionellen" EFA-Gottesdienst mit vielen Frauen und Männern feiern. Annemarie Grajetzky schreibt: "Anfang der neunziger Jahre ist EFA ihren Weg zu einer Kirche von Frauen unabhängig von den überkommenen Strukturen und Machtverhältnissen innerhalb der verfassten Kirche gegangen. Aus den Konflikten und Brüchen heraus erwuchs in all den Jahren eine konstruktive, bereichernde Zusammenarbeit mit den anderen Gruppen, die ihren Weg in der verfassten Kirche weiter gegangen sind. EFA 's Arbeit ist geprägt von Gesprächen, Auseinandersetzung und immer wieder intensivem Suchen. Die EFA-Frauen erleben dabei, dass Altes und Vertrautes wichtig sind, aber ebenso wichtig sind auch das Neue und das Fremde."
24.05 13.00

Zur Geschichte des VFL Bochum

In der offiziellen
Chronik des VfL Bochums, die im Internet veröffentlicht ist, gibt es in den ersten 120 Jahren nur drei Eintragungen:

Die wichtigsten Daten der Vereinsgeschichte im Überblick

1. Juli 1848

Gründung des Vereins

14. April 1938

Gründung der Fußballabteilung durch Fusion der Vereine TuS Bochum, Turnverein 48 und Germania 06 Bochum

9. Juni 1968

DFB-Pokal-Finale gegen den 1. FC Köln in Ludwigshafen (1:4-Niederlage)

Tatsächlich gibt es den VfL Bochum nicht seit 1848 sondern erst seit 1938. Er ist als Zwangsfusion der Nazis entstanden. In einer Fußballgeschichte des Ruhrgebietes "Im Land der tausend Derbys", herausgegeben von Hartmut Hering, heißt es dazu: "Die bekannteste Zwangsfusion im Ruhrgebiet ließ im benachbarten Bochum aus dem Turnverein 1848, dem Sport- und Leichtathletikverein TuS Bochum 08 und dem Fußballverein Germania 1906 den VfL Bochum entstehen. Folge dieser Zwangszusammenschlüsse und der Verbote der linken und konfessionellen Vereine war ein drastischer Rückgang der Anzahl der Vereine, der mit der wachsenden Konkurrenz durch die Hitlerjugend und den Betriebssport noch gefördert wurde.[...] Aus den unpolitischen Sportvereinen, ob dem bürgerlichen oder dem Arbeitermilieu zugehörig, war nahezu kein Protest gegen die Beseitigung der Demokratie und die Auflösung der sozialistischen Arbeitersportvereine zu hören."
Diese Geschichte soll den aktuellen Erfolg des VfL im Herrenfußball nicht schmälern. Es sollte aber erwogen werden, auch die eigene Chronik auf Spitzen-Niveau zu bringen.
23.05 23.00

Attac campus bietet gläserneR StudentIn

Unter dem Moto “Bei 650 ¤ Studiengebühren kann ich mir keine Wohnung mehr leisten" lässt Attac Campus am 24.05. für einen Tag zwei StudentInnen der Ruhr-Universität Bochum in den Schaukasten der Friedensinitiative Herne ziehen (Behrensstrasse 5). Von 9-12 Uhr und von 14:30 bis 16 Uhr wird jeweils einE “gläserneR StudentIn" einen Teil seines Tagesablaufes in dem Schaukasten verbringen.
Damit will Attac Campus Bochum auf die sich verschärfende Situation der Studierenden hinweisen. Durch die in Nordrhein-Westfalen seit diesem Semester erstmalig erhobenen Studiengebühren von sog. “BummelstudentInnen" geraten diese immer mehr ins soziale Abseits.
Weiteres.

23.05 23.00
MOB-ilisierung in Hiltrop
Nach dem Willen der Stadtverwaltung und der rot-grünen Koalition im Rat soll die Wagenburg an der Alten Wittener Straße nach Hiltrop umziehen: Am Wiekskamp, hinter dem alten Torhaus. Aufgebrachte Hiltropper KleinbürgerInnen rennen dagegen Sturm. Sie wollen kein alternatives Leben in ihrer Nähe ansehen müssen. Die beide Lokalzeitungen berichten in der Montagsausgabe darüber.
Die Berichte
in der WAZ und in den Ruhr-Nachrichten.

23.05 09.00

Vor der Komunalwahl 2004:
Was ist eigentlich ein „Bürgerhaushalt“?
Neues Kommunalmodell zwischen Basisdemokratie und Scheinaktivität?

Mit Anselm Weidner, Arbeitsgruppe Bürgerhaushalt Berlin
Bahnhof Langendreer, attac und die AG Diskurswechsel des Sozialforums laden ein: "Städte und Gemeinden rufen reihenweise den Notstand aus. Die desaströse Steuer- und Wirtschaftspolitik der rot-grünen Bundesregierung ist über das rot-grüne Land NRW mittlerweile beim rot-grün-regierten Bochum angekommen. Hier wie andernorts wird bereits mit schrecklichen Konsequenzen gedroht. Den Sozialverbänden und Jugendhilfeeinrichtungen beispielsweise ist schon eine 30 bis 50-prozentige Zuschusskürzung angekündigt worden.
Schon zuvor sind die Kommunen auf allerlei abenteuerlich-halbseidene Ideen verfallen – namentlich das sogenannte 'cross-border-leasing' – um die Haushaltslöcher noch irgendwie zu stopfen. Haushaltslöcher, die – man kann es nicht oft genug erw22.05 07.00


"Literatur aus dem Süden stößt auf eine grundsätzlich rassistische Haltung"
"Als Wole Soyinka 1986 als erster Afrikaner den Nobelpreis für Literatur erhielt, kommentierte der damalige Feuilletonchef der Hamburger Zeit: 'Nun war also ein Afrikaner dran. Mir soll's recht sein, wenn sich daraus nicht die Verpflichtung ableitet, den auch noch zu lesen.'" Mit diesem Zitat beginnt Dagmar Wolf, Bahnhof Langendreer, einen Brief an die AutorInnen des Buches "Sie schreiben in Bochum 2004". Sie erinnert an die heutige Premiere des Stückes
"Ein Sturm" und die Lesung mit dem nigerianische Autor Biyi Bandele am 26. Mai. Dagmar Wolf: "Doch eines der größten Probleme ist m.E., dass die Literaturen aus dem Süden dieser Welt, insbesondere die afrikanische, noch immer auf eine grundsätzlich rassistische Haltung treffen. So äußerte sich Marcel Reich-Ranicki zum Thema Nobel und Afrika: 'Den Nobelpreis sollte wohl erst Updike bekommen und dann Philip Roth, aber es werden beide ihn nicht bekommen, denn es wird sich ja sicher noch irgend jemand aus dem Sudan finden. Dass die nicht schreiben können, spielt gar keine Rolle. Eben weil sie nicht schreiben können im Kongo, muss man denen den Nobelpreis geben.'" Im Wortlaut.
21.05 22.00
Für Studierende sollen Tutorienjobs nicht nur unzumutbar....
... sondern auch noch schlecht bezahlt gemacht werden. Näheres zu den Problemen, in die die einzelnen Fakultäten durch die Streichung von Landesmitteln geraten, in der aktuellen bsz-online. Dazu gibt es neues von den Schiedsrichterleistungen der Bochumer Staatsanwaltschaft, den demnächst stattfindenden Bochumer Festivals und einem erneuten Fall von Nazi-Schmierereien in Bochum. In der neuen Kolumnenserie wird die Ödnis des Lohrheidestadions einmal näher betrachtet.
21.05 22.00

Attac startet Unterschriften-Aktion:

Gesundheitsreform zurücknehmen!
Praxisgebühr? Zuzahlung? Leistungskürzungen? Hausarztmodell? Alles Chaos!
Attac Bochum startet eine Unterschriftenaktion zur Zurücknahme der Gesundheitsreform. Hier ist die Unterschriftenliste. Ausdrucken (pdf-Dokument), unterschreiben (lassen), einschicken und Ulla richtig Dampf machen!
20.05 16.00
Samstag, 22.5., 19.30 Uhr, Bahnhof Langendreer
Premiere: Ein Sturm
Silvia Stutzmann, künstlerische Leiterin der Constantin Schule und des Constantin Musiktheaters, hat sich in diesem Jahr ein riesiges Projekt vorgenommen: Mit KünstlerInnen aus Benin (Nigeria) und Bochum wurde eine Nord-Süd-Begegnung der besonderen Art versucht: Out of Nigeria - eine kontinentale Reibung in Bochum. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Arbeit an einer Shakespeare-Adaption des aus Martinique stammenden Autors Aimé Césaires aus dem Jahr 1969. Am Samstag ist Premiere.
Shakespeares Alterswerk "Der Sturm" diente als Vorlage zu einem "Stück schwarzes Theater", wie Aimé Césaire seine Bearbeitung nennt. Die Ankündigung verspricht: "Césaire hat in seinem Stück eine geradezu visionäre Sichtweise auf Entwicklungen und Verluste der Kolonisation und Neokolonisation entwickelt, die uns in vollem Umfang erst heute schmerzhaft bewusst werden. Ein aufregendes Stück über Rebellion und Pazifismus, ungesunde Herrschaftsformen und Vorurteile - das ist Césaires theatralisches Resumée angesicht einer Zeitenwende, die der zwischen Mittelalter und Neuzeit durchaus ebenbürtig ist."
20.05 16.00
Grüne recyceln Ratsfraktion
Die Bochumer Grünen haben auf ihrer Web-Seite die
Liste ihrer KandidatInnen für die Kommunalwahl im Herbst veröffentlicht. Bisher sind die Grünen mit sieben Mitgliedern im Rat vertreten. Auf den ersten sieben Plätzen sind mit Wolfgang Cordes, Anna Konincks und Manfred Preuß drei der bisherigen Ratsmitglieder aufgestellt worden. Mit Astrid Platzmann, Monika Thünken und Monika Engel wurden drei Ratsmitglieder für die aussichtsreichen Plätze recycelt, die vor dieser Amtsperiode bereits dem Rat angehörten. Neu ist lediglich Samir Khayat. Er arbeitet seit vielen Jahren in der Umweltverwaltung von Bärbel Höhn. Wie er sind fast alle AnwärterInnen für die nächste Grüne Fraktion im öffentlichen Dienst beschäftigt.
20.05 16.00
amnesty international:
Appelle für Opfer von Menschenrechts-Verletzungen

"Irene Fernandez, die Direktorin der nichtstaatlichen Frauenorganisation "Tenaganita", wurde im Oktober vergangenen Jahres in Malaysia wegen der "böswilligen Veröffentlichung falscher Nachrichten" zu zwölf Monaten Haft verurteilt. Derzeit befindet sie sich noch gegen Kaution auf freiem Fuß. Allerdings ist ihr Reisepass konfisziert worden, um sie an der Teilnahme an internationalen Menschenrechtskonferenzen und Symposien zu hindern. Irene Fernandez war bereits 1996 festgenommen und angeklagt worden, nachdem ihre Organisation einen Bericht über die Bedingungen in Internierungslagern für Arbeitsmigranten veröffentlicht hatte," schreibt ai zu einem der drei Fälle, zu denen in diesem Monat Appellbriefe veröffentlicht wurden.
Näheres.
20.05 12.00
Die Humanitäre Cuba Hilfe (HCH) beschließt eine Resolution zu der verschärften Blockadepolitik der USA gegenüber Cuba
Auf ihrer Mitgliederversammlung hat die HCH, die sich bisher immer sehr zurückhaltend politisch geäußert hat, eine recht deutliche Position zu der verschäfte Blockadepolitik der USA formuliert. Im Text heißt es u.a.:
"In diesen Tagen versucht die US-Regierung Cuba durch die Verschärfung ihrer illegalen, von den Vereinten Nationen immer wieder verurteilten Blockade vollends zu strangulieren, in dem es der Insel die wirtschaftliche Grundlage nehmen will. Die Bush-Regierung nimmt dabei keinerlei Rücksicht auf das Völkerrecht und auf die cubanische Bevölkerung, die harten Zeiten entgegensieht. Es drohen Hunger und Mangelversorgung mit unausweichlichen Folgen auch für die medizinische Versorgung der Menschen.
Die HCH verurteilt diesen neuen und unverantwortlichen Akt der Aggression der USA gegen Cuba auf das Schärfste und fordert die Bundesrepublik Deutschland, die EU und alle anderen Staaten und Organisationen, die das Völkerecht respektieren, dazu auf, sich diesem Protest anzuschließen und über Gegenmaßnahmen nachzudenken.
Wir fordern ein Ende des ungezügelten Unilateralismus, wie sie ihn die einzig verbliebene Weltmacht zum Entsetzen und zum Nachteil vieler repräsentiert. Den Vereinten Nationen muss die alleinige Entscheidung in für die Völkergemeinschaft lebenswichtigen Fragen zurückgegeben werden. Wir müssen international wieder zu einem Zustand der Rechtssicherheit zurückfinden durch Beachtung internationaler Verträge, der Menschenrechte und des Völkerrechtes, der Grundlage einer friedlichen Koexistenz auf diesem unserem einzigen Planeten."
Die vollständige Resolution im Wortlaut mit Erläuterungen.

19.05 22.00
AStA: Haste mal zwei Euros?
Zwei Euro mehr werden die Studierenden der Ruhr-Universität bei der Rückmeldung zum Wintersemester 2004/2005 auf gestrigen Beschluss des Studierendenparlaments überweisen müssen. Beantragt hatte die Erhöhung der AStA der RUB, der sich mit gestiegenen Anforderungen konfrontiert sieht. „Die Einführung der Studiengebühren durch das Land zieht einen immensen Beratungsbedarf nach sich, die Studierenden wollen wissen, ob und wann sie zahlen müssen und welche Möglichkeiten zur Fortsetzung des Studiums sie noch haben“, so der AStA-Vorsitzende Jonas Spiegel. Den gestiegenen Anforderungen steht ein Rückgang der Studierendenschaftsbeiträge gegenüber, denn weniger Studierende als erwartet haben sich zurückgemeldet, für das nächste Semester wird ein weiterer Rückgang der Studierendenzahlen befürchtet. Die Erhöhung des Beitrages von 11 auf 13 Euro entspricht in ihrer Höhe dem für das Jahr 2004 erwarteten Rückgang der Studierendenzahl an der RUB um 18%.
Im Wortlaut.

19.05 22.00
Nazi-Aktivitäten
Eine Handvoll Nazis hat heute Nachmittag versucht, Flugblätter auf der Kortumstraße zu verteilen. Die Polizei hat sehr schnell eingegriffen und ihnen offensichtlich ein Platzverbot erteilt.

18.05 22.00 Uhr
Europäische Linke
Unter dem Titel „Perspektiven der Europäischen Linken“ lädt der PDS Kreisverband Bochum am Freitag, dem 21. Mai um 20 Uhr in sein Büro, Universitätstr. 39 ein. Als Referent ist Helmut Scholz, Vorstandsmitglied der am 8. Mai in Rom gegründeten Europäischen Linkspartei eingeladen. Der Europäischen Linkspartei gehören neben der PDS 15 weitere europäische Parteien an, unter anderem die Rifondazione aus Italien, die Vereinigte Linke aus Spanien, die französische kommunistische Partei und die Estnische Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Auf der Veranstaltung soll diskutiert werden, welche Alternativen die europäische Linke außerparlamentarisch und parlamentarisch gegen die Offensive des Neoliberalismus in Europa entwickeln kann.


17.05 14.00 Uhr
Emily ist böse
Ein Bochumer Amtsrichter hat für Recht befunden, dass bo-alternativ.de das Emily-Plakat nicht hätte veröffentlichen dürfen. Richtig verurteilen wollte er den verantwortlichen Redakteur von bo-alternativ.de aber auch nicht. Er wurde nur verwarnt. So etwas passiert eigentlich nur mit "einsichtigen" Angeklagtenund kommt äußerst selten vor. Es handelt sich quasi um eine Geldstrafe auf Bewährung: Wenn der Beschuldigte sich in den nächsten 2 Jahren nicht straffrei führt, soll er 35 Tagessätze á 50 Euro zahlen.
Da der Angeklagte einer Einstellung des Verfahrens nicht zugestimmt hatte und auf einem Freispruch bestand, war der Richter ferner der Ansicht, dass der Angeklagte nicht ganz so billig wegkommen solle. Wenn er das Urteil annähme, müsste er deshalb auch noch 1000 Euro an den Tierschutzverein bezahlen. Auch heute war der Gerichtssaal überfüllt und etliche Interessierte wurden als Öffentlichkeit für den Prozess nicht zugelassen.
Der Angeklagte wird Berufung gegen diese Entscheidung einlegen.
Ausführliche Berichte.

15.05 19.00 Uhr

Protest gegen Folter und Krieg
In der Bochumer Innenstadt fand am heutigen Vormittag eine Protestkundgebung gegen Krieg und Folter statt, zu der die Medizinische Flüchtlingshilfe und das Bochumer Friedensplenum aufgerufen hatten. Etwa 50 Menschen versammelten sich unter dem Motto "Für das Recht in Frieden zu leben - Nie wieder Folter!"
Elke Koling von der Bochumer Gruppe der ÄrztInnen gegen den Atomkrieg (IPPNW) erinnerte daran, wie die Menschen schon vor dem Krieg im Irak unter dem internationalen Embargo leiden mussten und wie dramatisch sich die Verelendung der Bevölkerung im Irak zuspitzt. Prof. Dr. Reinhart Kößler vom Bochumer Friedensplenum problematisierte, wie stark die Achtung des Völkerrechts und der Menschenrechte durch die Militärpolitik der USA und der NATO insgesamt auch schon im im Krieg gegen Jugoslawien und Afghanistan bschädigt wurden. Knut Rauchfuss von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum erklärte, dass die erschreckenden Folterbilder nichts Außergewögnliches sein: Es ist normal, was uns diese Bilder zeigen. Und das macht die Bedrückung und die Wut aus, die diese Bilder auszulösen vermögen. "Es ist die alltägliche Brutalität des Krieges und der Unterdrückung, die systematische Erniedrigung des Menschen durch den Menschen, es ist die geballte Menschenverachtung mit der Kriege geführt werden, die über die Bilder aus den Folterkellern des Gefängnisses Abu Ghraib in unsere Wahrnehmung einbricht."
Die Rede von Knut Rauchfuss liegt im Wortlaut vor.
Bilder der Kundgebung.

13.05 19.00 Uhr
"Für das Recht in Frieden zu leben"
Für die Demonstration am Samstag, zu der das Friedensplenum und die Medizinische Flüchtlingshilfe aufrufen, gibt es eine Druckvorlage für ein Flugblatt, die als PDF-Datei heruntergeladen werden kann.

13.05 19.00 Uhr
Offener Brief an den Staatsanwalt
Eine Reihe Bochumer BürgerInnen haben im Zusammenhang mit dem "Emily-Prozess" an den Staatsanwalt geschrieben:
"Sehr geehrter Herr Staatsanwalt,
am kommenden Montag steht der verantwortliche Redakteur der Internetseite www.bo-alternativ.de vor Gericht. Sie klagen ihn an, mit der Veröffentlichung des Plakates, das gegen einen Nazi-Aufmarsch mobilisierte, zur Gewalt aufgerufen zu haben.
Sehr viele Menschen in Bochum halten diesen Vorwurf für unbegründet. Allen denen, die regelmäßig bo-alternativ.de lesen oder - wie viele von uns - den von Ihnen Beschuldigten lange kennen, fällt es schwer, Ihre Anklage nachzuvollziehen. Das Plakat verfolgte das Ziel, zur friedlichen Verhinderung des Nazi-Aufmarsches zu mobilisieren..."
weiter

13.05 17.00 Uhr
Kinderhaus Eulenbaum braucht neue Räumlichkeiten!
Die älteste Elterninitiative im Ruhrgebiet -das Kinderhaus Eulenbaum in Bochum- sucht händeringend neue Räume. Die Stadt Bochum möchte das von der Initiative benutzte Areal in Langendreer über kurz oder lang anderweitig nutzen und hat die 20 Kinder und deren Mütter und Väter jetzt deshalb aufgefordert, neue Räumlichkeiten zu finden!
Genaueres
13.05 15.30 Uhr
HEUTE im Bhf. Langendreer: Lesung, Vortrag & Konzert
Wer heute Abend in den Bhf. Langendreer geht, kann gar nix falsch machen. Neben dem täglichen Kinoprogramm werden geboten:
- eine Lesung mit Raul Zelik aus seinem neuen Buch
"Bastard" (veranstaltet vom Nord-Süd-Büro des Bhf. Langendreer in Zusammenarbeit mit dem linken Medienprojekt "der_notstand")
- der Vortrag
"Women and the Video Film in Nigeria"(mit Videoausschnitten) von Dr. Onookome Okome in der Reihe "Out of Nigeria"
& im Anschluss laden die Kulturabteilung des Bhf. LA in Zusammenarbeit mit der neuen Konzertcombo "EL Zapote" zum Konzert mit
Kultur Shock (USA) ein. Die Band bietet Balkan-Rumba-Gypsy-Hardcore. Nach dem Konzert geht es dann mit der Globalibre Special Party weiter...
13.05.08.00 Uhr
Medizinische Flüchtlingshilfe und Friedensplenum rufen zur Antikriegs-Kundgebung am Samstag auf:
"Für das Recht in Frieden zu leben"
"Mit Entsetzen sieht das Bochumer Friedensplenum die Entwicklungen im Irak. Neben den systematischen Folterungen, die sämtlichen internationalen Konventionen und Standards widersprechen, ist es auch in den letzten Wochen zu zahllosen Toten in der irakischen Bevölkerung durch die grausamen Angriffe der Alliierten in Nadschaf, Kerbala und Falludscha gekommen. Wir wollen am Samstag in der Bochumer Innenstadt mit einer Kundgebung unseren Protest und unsere Ablehnung dieses menschenverachtenden Krieges und dieser Kriegspraktiken zum Ausdruck bringen.
Wir wollen aber auch deutlich machen, dass ein Krieg nie gerecht und gut sein kann und menschenverachtendes Verhalten und Verstöße gegen Konventionen die Regel sind (siehe auch Afghanistan). Deshalb kann ein Krieg für uns nie eine Lösung sein.
So rufen wir auf zu einer Kundgebung in der Bochumer Innenstadt unter dem Motto "Für das Recht in Frieden zu leben" am Samstag , den 15.5. um 12.00 Uhr Ecke Huestraße/ Kortumstraße
Redebeiträge von Prof. Reinhart Kößler (Bochumer Friedensplenum), Knut Rauchfuss (Medizinische Flüchtlingshilfe), Elke Koling (Bochumer Friedensplenum, IPPNW (internationale ÄrztInnen für die Verhütung des Atomkriegs und in sozialer Verantwortung), Moderation Bianca Schmolze (Medizinische Flüchtlingshilfe).
13.05.08.00 Uhr

Bochumer Polizeipräsident verbietet erneut Nazi-Demo
Der für den 26. Juni angemeldete Nazi-Aufmarsch ist vom Bochumer Polizeipräsidenten verboten worden. Wie die Pressestelle des Polizeipräsidenten auf Nachfrage mitteilte, bewertet der Polizeipräsident die geplante Nazi-Demo als Ersatz-Veranstaltung für die im März verbotene Kundgebung, mit der die Nazis gegen den Bau einer Synagoge in Bochum hetzen wollten.
Die Nazis haben angekündigt, dass sie gegen die Verbotsverfügung klagen werden.
12.05.23.00 Uhr
Erfolg für die VVN-BdA:
Der Park an der Windmühlenstraße hinter dem Rathaus wird nach Appolonia Pfaus benannt

Die Bochumer VVN-BdA wollte heute im Westpark eine Brücke nach Appolonia Pfaus benennen. Appolonia Pfaus war eine von ca. 150 von den Nazis aus Bochum deportierten und ermorderten Sinti und Roma. An die ermordeten Sinti und Roma erinnert in Bochum bislang nichts. Die symbolische Benennung einer Brücke nach einem der Opfer sollte diese vor dem Vergessen bewahren.
Als heute eine kleine Gruppe von AntifaschistInnen auf der Brücke im Westpark ankam, musste sie feststellen, dass Nazis vorher da gewesen waren. Die Brücke war mit einem Hakenkreuz und dem Schriftzug "Zigeuner Diebe und Volksparasiten" (Bild unten) beschmiert worden. Die herbeigerufene Polizei nahm den Vorfall auf. Die Nazi-Schmierereien wurden sofort entfernt.
Die Fraktionen von SPD und Grünen hatten kurz vor der Aktion zugesichert, den kleinen Park an der Windmühlenstraße hinter dem Rathaus nach Appolonia Pfaus zu benennen. Die AntifaschistInnen zogen nun zu diesem Park, um dort die symbolische Umbenennung vorzunehmen. Lutz Berger, VVN-BdA: "Wir bitten die Damen und Herren aus der Bezirksvertretung um Verständnis, wenn wir heute, am 60-sten Todestag von Apollonia Pfaus hier ihren Beschluss vorab nehmen und eine erste Feier der Namensgebung durchführen."
Die Reden von Lutz Berger im Wortlaut.
12.05.23.00 Uhr
Buchveröffentlichung: "Trauma und Therapie"
Die "Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum - MFH e.V." und das "das Internationale Zentrum für Menschenrechte der Kurden – IMK e.V. " haben das Buch "Trauma und Therapie - Erfahrungen in der psychosozialen Arbeit mit Überlebenden von Krieg und Folter" veröffentlicht.
In "Trauma und Therapie" stellen AutorInnen von IMK e.V und MFH e.V. sowie weiterer Einrichtungen der Flüchtlingsarbeit die Entstehungsbedingungen von Traumata dar und zeigen die unterschiedlichen Felder der psychosozialen Arbeit mit Überlebenden von Krieg und staatlicher Gewalt auf. Ein wesentlicher Teil des Buches beschäftigt sich auch mit den vielschichtigen gesellschaftlichen Hindernissen, die diese Arbeit erschweren. Das Buch soll dazu beitragen, die Diskussion um Methoden und Ziele psychosozialer Arbeit mit Überlebenden von Krieg und Folter fortzuführen.
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12.05.23.00 Uhr
Denkmal? oder denk mal!
Am letzten Samstag, dem 8.5., dem Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, erinnerten mehrere antifaschistische Intiativen daran, dass im Bochumer Stadtgebiet immer noch kriegsverherrlichende Denkmale existieren. Im Wattenscheider Westpark fanden sich ca. 40 Aktivistinnen der Sozialen Liste Bochum, der SDAJ, von Attac und der Autonomen Antifa zusammen, um das dortige Kriegerdenkmal symbolisch zu verhüllen. Jürgen Bargmann von der Sozialen Liste Bochum forderte die Stadt Bochum auf, das "Eiserne Kreuz", Symbol des deutschen Imperialismus, zu entfernen und das Denkmal um eine Tafel zu ergänzen, die den historischen Kontext erläutert.
Günther Gleising (VVN-BdA) erinnerte an die Opfer des faschististischen Vernichtungskriegs und an den Widerstand, der uns heute daran erinnert, dass wir uns dem Unrecht entgegensetzen sollen.
12.05.17.00 Uhr
Bochumer PDS eröffnet Büro
Pünktlich zum Auftakt der heißen Phase des Europawahlkampfs eröffnet die Bochumer PDS am Samstag, den 15. Mai, ihr neues Büro an der Unistr. 39. Ab 15 Uhr sind nicht nur geladene Gäste, sondern alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die Bochumer PDS näher kennen zu lernen. Neben einem kleinen Imbiss und Getränke soll die Möglichkeit geboten werden, in angenehmer Atmosphäre mit der Bochumer Europakandidatin Anna-Lena Orlowski und den KandidatInnen für den Stadtrat Ernst Lange und Bianca Schmolze ins Gespräch zu kommen.
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12.05.17.00 Uhr
Donnerstag, 13.05., 20.00 Uhr Bahnhof Langendreer
Kultur Shock | Seattle - in Zusammenarbeit mit: EL Zapote
Balkan-Rumba-Gypsy - vor und nach dem Konzert: Globalibre Special Party

KULTUR SHOCK kommen aus Seattle, der Hochburg vieler Grunge-Bands, sie haben aber einen ganz anderen kulturellen und politischen Hintergrund. Die Mitglieder von KULTUR SHOCK sind Flüchtlinge und MigrantInnen aus Bosnien, Bulgarien, Japan sowie 2 AmerikanerInnen. Seit 1995 spielen KULTUR SHOCK genialen Balkan-Gypsy-Core. Ihre wilde Mixtur umfasst aber auch Elemente wie Rumba, Funk und Jazz.
Näheres.
12.05.17.00 Uhr
Grünes Kommunalwahlprogramm
Die Bochumer Grünen haben ihr
Wahlprogramm zur Kommunalwahl im Herbst veröffentlicht. Auf 47 Seiten beschreiben sie, wie sie "Bochum zukunftsfähig machen" wollen.
11.05.11.00 Uhr
Ein kleines Zeichen der Vernunft
möchte die Univerwaltung in diesem Jahr setzen, indem sie das Campusfest weg vom Bombastkommerzkonzept der letzten Jahre hin zu einem überschaubaren Fest umgestalten will. Wissenswertes hierzu in der aktuellen
bsz-online. Außerdem erfahren die geneigten LeserInnen neues zur grauseligen Unvernunft der Landesregierung, der herrlichen Unvernunft von Wahlberlinerinnen, der groovygen Vernunft eines Kulturschockes und es gibt Neuigkeiten aus dem Reich der Toten.
10.05.23.00 Uhr
Die Mai-Ausgabe der Bochumer DKP-Zeitung "bochum links" liegt als
PDF-Datei vor. Aufmacher der Zeitung ist: "Aus Arbeitslosen werden Sozialhilfeempfänger: DGB befürchtet dramatisches Anwachsen der Armut."

10.05.23.00 Uhr
Dienstag, 11.05.,19.30 Uhr, Bahnhof Langendreer
Nigeria: Potentiale und Probleme
Informationsveranstaltung mit Gerhard Hauck
Mit mehr als einer Million EinwohnerInnen gehört Nigeria zu den bevölkerungsreichsten Ländern Afrikas und ist durch große kulturelle Vielfalt gekennzeichnet. Trotz des Reichtums an natürlichen Ressourcen – u.a. Erdöl- und Erdgasvorkommen – lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Nach 16 Jahren Militärdiktatur fand 1999 der Übergang zu einer Zivilregierung statt. Im Rahmen internationaler Ziele und Übereinkommen begann die Regierung unter Präsident Obasanjo Reformen, z.B. die Förderung von Demokratisierungsprozessen und Entwicklungsprogramme zur Armutsreduzierung. An Problemen wie Misswirtschaft und Korruption, hohe Arbeitslosigkeit sowie religiös und ethnisch begründete Spannungen und Auseinandersetzungen konnte sie jedoch bislang wenig ändern.
Der eingeladene Referent wird die sozialstrukturellen und sozioökonomischen Grundlagen der politischen Verhältnisse in Nigeria in den Mittelpunkt seines Vortrages stellen. Aktuelle Konfliktfelder wie die Verteilungskonflikte und ethnische Spannungen in den Erdölfördergebieten im Niger Delta und die Politisierung von Religion am Beispiel des nigerianischen Nord-Süd-Konflikts wird er in diesem Rahmen diskutieren.
Gerhard Hauck ist Professor für Soziologie an der Universität Heidelberg.
10.05.23.00 Uhr

Die Mai-Ausgabe der Bochumer DKP-Zeitung "bochum links" liegt als PDF-Datei vor. Aufmacher der Zeitung ist: "Aus Arbeitslosen werden Sozialhilfeempfänger: DGB befürchtet dramatisches Anwachsen der Armut."


09.05.23.00 Uhr
Soziale Liste: "Alle müssen sparen, nur der Stüber nicht...

Stübers Ruhestand, die Pension und 26.000 Euro"
Die Soziale Liste kritisiert in ihrer
"Maizeitung" u.a., dass Oberbürgermeister Stüber in den Aufsichtsrat der Gelsenwasser AG gewählt wurde und dafür 26.000 Euro kassiert, während gleichzeitig der Wasserpreis erhöht wird: "Ähnlich wie bei den Personalien Gerster (Bundesagentur für Arbeit) und Welteke (Bundesbank) sind auch die Vorgänge bezüglich Stüber dubios und zeugen von Selbstbedienungsmentalität..." Im Wortlaut.

09.05.23.00 Uhr
PDS veröffentlicht Kommunalwahlprogramm:
"Bochum: Lebensort für alle"
Die Bochumer PDS hat ihr Programm für die Kommunalwahl im September auf ihren Internetseiten veröffentlicht. In 16 Kapiteln werden Alternativen zur herrschenden Kommunalpolitik formuliert.

09.05.23.00 Uhr
Watsche für Landesministerin, Wattsche für Yüksel
Die Wattenscheider WAZ berichtet in ihrer Montagsausgabe: "Bei der Nominierung des Direktkandidaten für den Landtagswahlkreis 109 hat sich Serdar Yüksel im SPD-Stadtbezirk Wattenscheid gegen Landesministerin Birgit Fischer durchgesetzt. Im zweiten und entscheidenden Wahlgang votierten am Samstag in der Aula der Maria Sibylla Merian-Gesamtschule 44 Delegierte für Serdar Yüksel, 36 für Birgit Fischer und zwölf für Jürgen Dieckmann."
Im Wortlaut.
Hierbei handelt es sich nur um eine Empfehlung der Wattenscheider SPD. Die Mehrheitsverhältnisse im gesamten Wahlkreis werden anders aussehen.

09.05.15.00 Uhr
Mittwoch,12.5, 17.00 Uhr, Westpark
Brückenbenennung nach Appolonia Pfaus
Die VVN-BdA benennt am Mittwoch, dem 12. Mai, um 17.00 Uhr, am 60-sten Todestag von Appolonia Pfaus die Brücke vom Westpark über die Gahlensche Str. in
Appolonia-Pfaus-Brücke. Hiermit soll an den Nazi-Terror gegenüber den Sinti und Roma erinnert werden. Fast die gesamte Familie von Appolonia Pfaus ist durch den Nazi-Terror umgebracht worden. So wie der Familie Pfaus ging es in Bochum ungefähr 150 anderen Sinti und Roma. Nur wenige von ihnen haben den Faschismus überlebt. Trotzdem erinnert in Bochum nichts an die von den Nazis ermordeten Sinti und Roma. Es gibt kein Denkmal, keine Erinnerungstafel, keine Dokumentation, sie sind ganz einfach vergessene Opfer. Näheres.

06.05.15.00 Uhr
Horst Hohmeier ist im Emily-Prozess am Dienstag - wegen zweier Zwischenrufe - vom Richter des Saales verwiesen worden. Ich einem LeserInnenbrief schreibt er, "was mich an den diversen Verfahren gegen bo-alternativ so wütend macht."
Im Wortlaut.

06.05.14.00 Uhr
Sich der Aufklärung verpflichtet fühlend
ist es seit jeher Aufgabe der
bsz-online, die Menschheit zu belehren. So auch in der aktuellen Auflage, in der das alte Sprichwort "böse Menschen haben keine Lieder" widerlegt wird. Denn: auch Nazis hören Musik und kaufen die in ihren eigenen Szeneläden. Gegen einen dieser Läden soll am 8. Mai, dem 59. Jahrestag der Niederlage Nazi-Deutschlands im zweiten Weltkrieg, demonstriert werden. Ferner berichtet die bsz, auch hier einer traurigen Tradition folgend, über neue Sauereien, die sich die rot-grüne Landesregierung gerade ausdenkt.

07.05.07.00 Uhr
Gedenkaktion zum Tag der Befreiung
am Kriegerdenkmal im Volkspark Wattenscheid-Günnigfeld
Am Samstag, dem 8. Mai, um 15 Uhr wird auf Initiative der Soziale Liste Bochum und u. a. mit Unterstützung der SDAJ am Kriegerdenkmal eine Verhüllungsaktion stattfinden, um an die Opfer des Faschismus zu erinnern und ein Zeichen gegen den braunen Sumpf zu setzten. Im Aufruf für die Aktion heißt es u.a.: "Kriegerdenkmäler, die nicht um die Opfer trauern, sondern den Krieg verherrlichen, gibt es genug. Wir haben dieses in Wattenscheid-Günnigfeld ausgesucht, weil nur 200 m davon entfernt in der Günnigfelderstr. 101a die NPD ihre Landeszentrale hat. Sie ist unter anderem Treffpunkt der militanten „Jungen Nationaldemokraten“ und Erscheinungsort des rechten Hetzblattes „Freiheit Wattenscheid“. Sein Herausgeber Michael Frank wurde wegen Verunglimpfung des Andenkens jüdischer Opfer rechtskräftig zu 11 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt."
Im Wortlaut mit Wegbeschreibung.

06.05.15.00 Uhr
Horst Hohmeier ist im Emily-Prozess am Dienstag - wegen zweier Zwischenrufe - vom Richter des Saales verwiesen worden. Ich einem LeserInnenbrief schreibt er, "was mich an den diversen Verfahren gegen bo-alternativ so wütend macht."
Im Wortlaut.

06.05.14.00 Uhr
Flower Power
Am morgigen 7. Mai wird das Eine-Welt-Forum Bochum von 15-18 Uhr an einem Infostand in der Kortumstraße vor C&A über fair gehandelte Blumen informieren. Eine ganze Reihe Bochumer Blumenläden verkauft inzwischen Blumen aus menschen- und umweltschonender Produktion, die mit einem speziellen Warenzeichen gekennzeichnet sind: das
Flower Label Program (FLP). Dieses Warenzeichen verpflichtet Blumenproduzenten auf die Einhaltung der Normen der Internationalen Arbeitsorganisation, die Zahlung existenzsichernder Löhne sowie das Verbot hochgiftiger Pestizide. Das Eine-Welt-Forum Bochum bittet die Bürgerinnen und Bürger, beim Blumenkauf auf dieser Siegel zu achten und fair gehandelte oder regional produzierte Blumen zu kaufen.
Neben ausführlichen Informationen wird auch ein Quiz veranstaltet, bei dem faire Blumenpräsente, die durch Spenden örtlicher Blumenhändler zustande gekommen sind, verlost werden.

06.05.14.00 Uhr
Sich der Aufklärung verpflichtet fühlend
ist es seit jeher Aufgabe der
bsz-online, die Menschheit zu belehren. So auch in der aktuellen Auflage, in der das alte Sprichwort "böse Menschen haben keine Lieder" widerlegt wird. Denn: auch Nazis hören Musik und kaufen die in ihren eigenen Szeneläden. Gegen einen dieser Läden soll am 8. Mai, dem 59. Jahrestag der Niederlage Nazi-Deutschlands im zweiten Weltkrieg, demonstriert werden. Ferner berichtet die bsz, auch hier einer traurigen Tradition folgend, über neue Sauereien, die sich die rot-grüne Landesregierung gerade ausdenkt.

04.05.15.00 Uhr
Einstellungen
Heute fand ein Prozess vor dem Bochumer Amtsgericht statt, in dem der Staatsanwalt dem verantwortlichen Redakteur von www.bo-alternativ.de vorwarf, mit der Veröffentlichung des nebenstehenden Plakates zu gefährlicher Körperverletzung, zur Verhinderung einer nicht verbotenen Demonstration und zur Teilnahme an einer Demonstration mit Waffen aufgerufen zu haben.
Richter und Staatsanwalt haben, nachdem der Angeklagte u. a. dargestellt hatte, warum er das ganze als einen politischen Prozess betrachtet, in dem ihm, www.bo-alternativ.de und dem entschiedenen antifaschstischen Widerstand in Bochum die gelbe Karte gezeigt werden soll, die Einstellung des Verfahrens "gegen Auflage" angeboten. Der Richter hat dem Anklagten durchaus positive Motive unterstellt und der Staatsanwalt hat eingeräumt, dass er ihm keine böse Absicht unterstellt. Der Angeklagte hat dieses Angebot nicht angenommen und auf einem Freispruch bestanden. Seine Anwältin hat beantragt, noch einen Gutachter hinzu zu ziehen, der vor dem Gericht darstellt, wie dieses Plakat von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Der Richter hat sich Bedenkzeit genommen. Der Prozess wurde unterbrochen. Er wird am Montag, dem 17. Mai, um 9.00 Uhr im Bochumer Amtsgericht fortgesetzt.
Ein zweiter Anklagepunkt in dem Verfahren war, dass auf bo-alternativ.de die Anklageschrift veröffentlicht wurde. Dies ist verboten, "bevor sie in öffentlicher Verhandlung erörtert worden" ist. Diese Veröffentlichung ist heute geschehen und
die Anklageschrift ist wieder online.

03.05.14.00 Uhr

Dienstag, 4. 5, 18.00 Uhr, Gebäude GA (Raum 04/711)

Hört auf zu studieren. Fangt an zu denken. Die Linke Liste lädt ein.

Sekt und Kuchen verspricht die
Linke Liste den BesucherInnen ihres Vorstellungstreffens am morgigen Dienstag. Trotz der oma-haften Bewirtung erwartet die Gäste einiges, denn “ob es um die Erhebung von Studiengebühren oder unerträgliche Studienbedingungen geht, die Abschaffung `unwichtiger´ Fächer oder Professuren, die Verschärfung der bundesdeutschen Asylgesetzgebung, Sozialabbau, Kriegseinsätze, Naziaufmärsche: Die Linke Liste versucht einen Ort für kritische Auseinandersetzungen und Widerstand gegen die herrschenden Verhältnisse zu bieten.”

01.05.18.00 Uhr
Öffentliche Stellungnahme von EL ZAPOTE (ehemals RadioBontekoe)
"Nach vielen gemeinsamen Jahren und noch mehr kultur-politischen Aktivitäten, haben sich 2 Mitglieder von RBK von dem Rest der Gruppe getrennt. Nicht im Streit wie so oft üblich, sondern solidarisch, und hoffentlich mit viel Perspektive auf weitere punktuelle Zusammenarbeit bei interessanten Projekten. Einer von uns zog es vor, seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin zu verlegen, der Schreiberling dieser Zeilen bleibt hier und wird zukünftig mit neuen Leuten und dem Bahnhof Langendreer (noch mehr als vorher) verbunden sein.
Unser aktueller Name zwecks Zuordnung ist nun EL ZAPOTE, angelehnt an einen politischen (den ZapatistInnen) nahestehenden linken Radiosender in Ciudad de Mexico. Konzeptionell werden wir genau so wie der Rest von RBK weiterhin Non-Profit-Konzerte/Veranstaltungen organisieren, und in unseren Radiosendungen (El Zapote) werden wir wie üblich politische und kulturelle Ereignisse thematisieren/kommentieren, wenn möglich in Interviewform, die in
bürgerlicher Medienöffentlichkeit kein bzw. kaum ein Forum finden. Das Spektrum bewegt sich zwischen Internationalismus, Antirassismus, Kultur von unten und Flüchtlingspolitik.
Wir freuen uns, auch in Zukunft euch auf unseren Veranstaltungen und am Radio, jeden 4. Montag im Monat auf 98,5 begrüßen zu können!"

01.05.12.00 Uhr
Solidarität am Tag der Arbeit
Die Bochumer Gruppe von amnesty international hat während der Bochumer DGB-Maikundgebung
eine Briefaktion zu Gunsten von zwei verfolgten Gewerkschafter in Weißrussland (Belarus) durchgeführt. Konkret geht es dabei um den Vorsitzenden der Automobil- und Landmaschinengewerkschaft Alexander Buchwostow, welcher auf Grund seiner politischen Einstellung und seines friedlichen Demonstrierens von der Polizei inhaftiert und schikaniert wird.
In einem weiteren Fall wird auf das Schicksal des Präsidenten der Weißrussischen Vereinigung der Demokratischen Gewerkschaften,
Alexander Jaroschuk, welcher bedroht und inhaftiert wird, hingewiesen.
amnesty bittet daher die BochumerInnen um Einmischung, damit die Schikanierung und Einschüchterung von Gewerkschaftsmitgliedern sowie ihre Inhaftierung beendet wird. Zwangsregistrierungen und die Zulassungsvorgaben für Gewerkschaften sollten abgeschafft werden. Die Bedrohung und Auflösung unabhängiger Gewerkschaften sollen unterlassen werden.Vorgefertigte Briefappelle können zwecks Versand an Präsident Alexander Lukaschenko und Innenminister Wladimir W. Naumow auf
der Web-Seite von ai abgerufen werden.

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