Archiv für das Jahr: 2019


Klimakrise & Aussterben

Extinction Rebellio lädt am Donnerstag, den 27. 6. ab 19. 00 Uhr  im Unverpackt Laden Bioku an der Herner Str. 14,  zu einem Votrag ein mit dem Titel „Klimakrise & Aussterben – Wirksam handeln, bevor es zu spät ist”: »Wissenschaftler sind sich einig: Wenn sich Politik und Wirtschaft nicht innerhalb kürzester Zeit drastisch verändern, steuert die Erde auf eine katastrophale Erwärmung von mehr als drei Grad Celsius zu. Das bedeutet nicht nur Tod, Armut und Elend für hunderte Millionen Menschen und Tiere, sondern bedroht das friedliche Weiterbestehen unserer ganzen Zivilisation. Das sechste große Artensterben seit Entstehung der Erde ist bereits im vollem Gange. Heutige Kinder und Jugendliche könnten in ihrer Lebenszeit die Vernichtung fast aller Ökosysteme erleben und in große Not geraten. (mehr …)


Der Resolution müssen Taten folgen!

Die Soziale Liste schreibt: »Die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen ist eine Aufgabe mit höchster Priorität, das stellt der Rat der Stadt Bochum in seiner Sitzung am 6. Juni fest. Den Anstoß gab eine Resolution die von SPD, Grünen, Linke und Soziale Liste eingebracht worden war und mehrheitlich vom Rat beschlossen wurde. Durch den Beschluss erklärt die Stadt Bochum, bei allen Entscheidungen „die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit“ zu berücksichtigen. Damit ist Bochum nach Münster und Herford die dritte Stadt in NRW, die den Klimanotstand ausgerufen hat. (mehr …)


Ketzertag 2

Die Initiative Religionsfrei im Revier trifft sich regelmäßig in Bochum und entwickelt hier ihre segensreichen Aktivitäten (z. B. am Karfreitag). Jetzt geht die Initiative für vier Tage nach Dortmund und bietet ein prominent besetztes Kontrastprogramm zum jährlich stattfindenden Kirchentag an. Unter dem Motto „Vertrauen?? Zerplatzt!“ (angelehnt an die Losung des Evangelischen Kirchentags in Dortmund „Was für ein Vertrauen“) werden vom 19. bis 22. Juni eklatante Missstände im Verhältnis von Staat und Kirche im Kino Schauburg beleuchtet. Referentinnen und Referenten wie die ehemalige SPD-Spitzenpolitikerin Ingrid Matthäus-Maier, der Autor Philipp Möller, der Politikwissenschaftler Carsten Frerk, die Juristin Jacqueline Neumann und der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly klären darüber auf, wie die Kirchen Vertrauen missbrauchen. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe wird es ein Streitgespräch zwischen dem katholischen Theologie-Professor Klaus von Stosch und dem Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon geben. (mehr …)


„Hartz-IV-EmpfängerInnen erhalten in Bochum zu wenig Geld für die Miete“

Die Sozialberatung Ruhr schreibt: »Hartz-IV-Empfänger erhalten auf der einen Seite einen Grundbetrag und auf der anderen Seite die Kosten für Unterkunft und Heizung. § 22 SGB II sagt dazu: „Bedarfe für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt, soweit diese angemessen sind.“ Es stellt sich insofern die Frage, ob die konkret im Einzelfall gezahlte Miete noch angemessen ist. Um dies bestimmen zu können, müssen die jeweiligen Jobcenter und hier sind es im Regelfall die dahinter stehenden Kommunen ein sog. schlüssiges Konzept entwickeln. Es stellt sich also in jeder Gemeinde die Frage, ob die zugrunde gelegten Beträge korrekt ermittelt worden sind. Für die Stadt Bochum hat das Sozialgericht Dortmund (mal wieder) entschieden, dass dies nicht der Fall ist. (mehr …)


Mehrweg-Quote durchsetzen

In Bochum sollen Getränkehersteller und Supermärkte stärker auf wiederverwendbare Flaschen setzen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Einwegflaschen und Dosen, auf die es 25 Cent Pfand gibt, sind nach der ersten Benutzung dahin und gehen ins energiefressende Recycling. Anders Mehrwegflaschen aus Glas oder robustem Plastik: Sie leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz vor Ort – sie sichern auch Arbeitsplätze bei Abfüllern, im Handel und bei den Herstellern“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Ruhrgebiet. Dies sei umso wichtiger, wenn das Produkt aus der Region komme. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt die Getränkebranche in Nordrhein-Westfalen rund 10.300 Menschen. (mehr …)


Bildung offensiv demokratisch gestalten 1

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) lädt am Montag, den 24. Juni um 18.30 Uhr im BlueSquare, Kortumstraße 90 zu einer Veranstaltung ein mit dem Titel „Bildung offensiv demokratisch gestalten – Antworten auf den Versuch einer bildungspolitischen Einflussnahme von rechts“: »Auch im Bildungsbereich versuchen rechte Gruppen und Parteien ideologisch Fuß zu fassen. Dabei sind antifeministische Haltungen, Erziehung zur Männlichkeit und ein reaktionäres Familienbild nur ein Teil des Versuchs einer Diskursverschiebung nach rechts. Rassistische Positionen, eine völkische Ideologie und antidemokratische Positionen werden als vermeintlich neutrale Meinungen aufgetan. Eine Strategie der Rechten, wie der AfD ist es, durch Dienstaufsichtsbeschwerden an Schulen und Universitäten Lehrende in die Defensive zu treiben, wenn sie aktiv eine demokratische, freie und emanzipatorische Haltung vermitteln. Nicht nur in Schule und Universitäten wird hierbei eine Verletzung einer vermeintlichen Neutralitätspflicht herbei konstruiert. (mehr …)


Mit dem Geigerzähler durch Deutschland


Das Metropolis im Hauptbahnhof zeigt am Montag, den 24. 6. um 18:00 Uhr die Dokumentation „Ein strahlendes Land „. Wie gefährlich radioaktive Strahlung sein kann, weiß man spätestens seit Tschernobyl und Fukushima. Radioaktive Strahlung ist in Deutschland viel verbreiteter als wir glauben. Der Investigativjournalist Marvin Oppong ist mit einem Geigerzähler durch ganz Deutschland gereist auf der Suche nach radioaktiven Orten. Seine Reise führt ihn zu Nuklearanlagen, zu einem radioaktiv kontaminierten Einkaufscenter, auf Uranhalden in Ostdeutschland und zu einem strahlenden Bolzplatz neben einer Kita. Regisseur Marvin Oppong eird nach der Filmvorführung für ein Publikumsgespräch zur Verfügung stehen. Weitere Informationen über den Film.


Erinnerung an die Verbrechen
der Wehrmacht


Im Prinz Regent Theater wird am Sonntag, den 16. Juni um 18 Uhr das Stück „Die letzten Zeugen – Kinder im zweiten Weltkrieg“ gezeigt. In der Ankündigung des deutsch-belarussisches Theater- und Hörspielprojekts nach dem Buch der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch heißt es: »Swetlana Alexijewitsch sammelt und montiert in diesem „Roman der Stimmen“ die Kindheitserinnerungen Erwachsener aus der Zeit des NS-Terrors und der Verbrechen der Wehrmacht an der Zivilbevölkerung Weißrusslands. Eine Erinnerungsmontage für die Bühne zwischen Monolog und „chorischer Zeugenschaft“, die das Grauen der Kriegsrealität benennt und dem Wesen und Wirken des Erinnerns nachgeht. (mehr …)


Die Zukunft hat es schon einmal gegeben


Die roten Linien auf der Karte einer Verwaltungsvorlage aus dem Jahr 1966 zeigen, welche Radwege-Abschnitte auf dem Innenstadtring zu Parkplätzen für Autos werden sollen. Opel kam. Bochum wurde Autostadt. Opel war gestern. Heute startet um 12 Uhr eine große Raddemo vor dem Hauptbahnhof, die u. a. zum Ziel hat, die Fehlentwicklung zu korrigieren und die Parkplätze wieder zu Radwegen zu machen. Klaus Kuliga hat vor vier Jahren auf der Webseite des ADFC ausführlich beschrieben, wie hervorragend das Radwegnetz bis Mitte der 1960-er Jahre in Bochum aussah: Rad fahren in Bochum: Die Zukunft war gestern.


„25 Jahre Tod von Halim Dener“

Am 21.6. lädt die Antifaschistische Linke Bochum ab 19:00 Uhr in das Provisorium, Dorstener Straße 17 zu einer Veranstaltung einmit dem Titel: „25 Jahre Tod von Halim Dener. Eine deutsche Geschichte“: »Halim Dener wäre heute 41 Jahre alt, hätte ihm nicht vor 25 Jahren, in der Nacht vom 30. Juni auf den 01. Juli, ein deutscher Polizist in den Rücken geschossen. Halim Dener wurde erschossen, weil er Plakate der kurdischen Befreiungsbewegung plakatierte. Er repräsentiert in seiner Person viele verschiedene Kämpfe, die hier und weltweit geführt werden – der Kurdistan-Konflikt, Krieg und Flucht, Repression linker Ideen und Organisationen sowie (rassistische) Polizeigewalt. (mehr …)


Silke Helfrich „Frei, fair und lebendig“

Am Mittwoch, den 19. Juni, um 19.00, lädt der Bahnhof Langendreer gemeinsam mit der Rosa Luxemburg-Stiftung NRW zu einer Veranstaltung mit der Autorin Silke Helfrich ein, die ihr aktuelles Buch „Frei, fair und lebendig – Die Macht der Commons“ vorstellen wird. Der Begriff „Commons“meint Ressourcen – zum Beispiel Wissen, Nahrung, Land Wasser – die aus Prozessen des gemeinsamen und bedürfnisorientierten Produzierens, Verwaltens, Pflegens und Nutzens hervorgehen („Commoning“). Das Buch gibt eine Einführung in das Verständnis von Commons und zeigt an konkreten Beispielen wie Wirtschaften und politisches Handeln durch eben diese Praktiken des „Commoning“ verändert werden können. Ziel des Buches ist es überkommene Denkmuster freizulegen und ein Programm für ein gelingendes Miteinander zu entwerfen. (mehr …)


Unabhängige Beschwerde- und Informationsstelle Flucht“ (UBIF) startet

Im aktuellen Newsletter des Flüchtlingsrates NRW wird berichtet: »Nach dem Bekanntwerden von Misshandlungen von Flüchtlingen in nordrhein-westfälischen Landesaufnahmeeinrichtung im Jahr 2014 verabschiedete das damalige Ministerium für Inneres und Kommunales unter Beteiligung der Wohlfahrtsverbände und Nichtregierungsorganisationen ein Konzept für ein Beschwerdemanagement auf Landesebene. In der Folge wurde ein flächendeckendes Beschwerdeannahme- und -bearbeitungssystem für Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen etabliert. Auf kommunaler Ebene gibt es lediglich vereinzelt zentrale Anlaufstellen für Flüchtlinge, um Anregungen und Beschwerden vorzubringen. [..] Am 01.06.2019 startete nun das Pilotprojekt „Unabhängige Beschwerde- und Informationsstelle Flucht“ (UBIF) in Bochum. Es ist Teil des Transfernetzwerks „Soziale Innovation“ und basiert auf der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und einer engagierten Öffentlichkeit. Die bei der evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe angesiedelte UBIF soll Beschwerden und Informationen zur Situation und zu Problemen von Flüchtlingen in Bochum aufnehmen, Hindernisse und Probleme, die menschenwürdigen Lebensbedingungen und gesellschaftlicher Teilhabe von Flüchtlingen entgegenstehen, erfassen und Lösungsansätze entwickeln. (mehr …)


Fridays For Future am 14. Juni

Fridays For Future  schreibt: »Diesen Freitag werden wir nach Herne fahren. Los geht’s um 14 Uhr im City Center. Dort wurde eine Demo von der Stadt organisiert, die selbst in keiner Weise für Klimaschutz steht, aber unter dem fridays for future Namen laufen wird. Wir wollen mit so vielen Menschen wie möglich präsent sein, um klar zu signalisieren, dass Fridays For Future sich nicht instrumentalisieren lässt. Da es in Herne bisher keine Orga gab, ist es umso wichtiger, den Stein mit vielen solidarischen SchülerInnen und Studierenden aus der Umgebung ins Rollen zu bringen.« Am folgenden Freitag, den 21. 6. ruft die Bochumer Initiative dazu auf, zur Großdemonstration nach Aachen zu fahren. Treffpunkt um 9 Uhr am Hauptbahnhof.


Das Thealozzi lädt zum Café Kontakt

Das Thealozzi schreibt: »Das bevorstehende Wochenende im und um das Thealozzi steht ganz im Zeichen der bobienale: Am Freitag, den 14. 6. um 18:30 Uhr findet im benachbarten Vereinsheim der SV Germania West im Rahmen der Bobienale 2019 eine Sonderveranstaltung von Café Kontakt statt. Achtung – hier gab es eine kurzfristige Änderung der Lokation. Eine Durchführung in der von der von der bobienale zuerst angekündigten Kunstkirche Christ-König war aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich. Durch die wunderbare Hilfestellung der SV-Germania West Mitarbeiter vor Ort, findet die Sonderausgabe von Café Kontakt nun im neben dem Thealozzi befindlichen Vereinsheim von Germania-West (Pestalozzistr. 23) direkt am Fußballplatz statt. Herzlichen Dank an die Verantwortlichen, die das unkompliziert und kurzfristig ermöglicht haben. Das ist ganz im Sinne der Veranstaltung: Der Name verrät es schon, Café Kontakt ist ein Ort der Begegnung und des Austausches. Das Konzept: Jeder kann etwas und jeder kann mitgestalten. Bunt ist schön. Das diesjährige Motto: „Normal ist allein die Tatsache, dass es Unterschiede gibt.“ Café Kontakt steht für interkulturellen Austausch, Offenheit, Verständnis, Ungezwungenheit. (mehr …)


Das Ende der Wahrheit


Ab Donnerstag, den 13.06. um 20 Uhr zeigt das endstation.kino den deutschen Thriller „Das Ende der Wahrheit“. Martin Behrens, Zentralasien-Experte beim Bundesnachrichtendienst, ist sich sicher, mit seiner Arbeit einen großen Beitrag zur Wahrung der nationalen Sicherheit zu leisten. Doch nach einem brutalen Anschlag auf ein Münchner Restaurant wachsen seine Zweifel an der Mission des BND. Als Behrens in einen immer tieferen Strudel aus Intrigen, Machtmissbrauch und Korruption gerät, muss er einsehen, dass der größte Feind im Innern lauert. (mehr …)


Morgen startet die 2. bobiennale

Morgen Abend am 13. Juni um 19.30 Uhr in den Rottstrßen5 Kunsthallen beginnt zum zweiten Mal die bobiennale, das 10-tägige Festival der Freien Kulturszene Bochums. Seit der ersten Ausgabe vor zwei Jahren hat sich der Kreis der beteiligten Künstler*innen und Orte fast verdoppelt. Rund 200 Künstler*innen werden an etwa 80 verschiedenen Orten weit über 250 kulturelle Ereignisse bestreiten. Alle Sparten der Szene, von Figuren- und freiem Theater, Performance, Medien- und bildenden Künstler*innen, Musik von Jazz und Klassik bis Metal, mobilem Kino und Tanz, Fotografie sind mit vielfältigen Angeboten vertreten, dazu nationale und internationale Gäste. (mehr …)