Mittwoch 15.05.19, 10:45 Uhr
Bundesweite Konferenz im Thealozzi:

60 Jahre cubanische Revolution

Die Humanitäre Cuba Hilfe (HCH), die sich seit fast 25 Jahren in Kuba und in den letzten Jahren auch in Mali mit medizinischen, kulturellen und Bildungsprojekten engagiert, lädt am Samstag, den 18. Mai im Theater Thealozzi, Pestalozzistraße 21, zu einer Konferenz zum 60-sten Jubiläum der kubanischen Revolution ein: Die Tagung wird von unserer Dachorganisation, dem Netzwerk Cuba e.V., dem bundesweit 37 Mitgliedsgruppen angehören veranstaltet. Wir, die HCH, richten die Veranstaltung als Mitgliedsorganisation hier in Bochum lokal aus. Anwesend werden der kubanische Botschafter und weitere Gäste aus Kuba sein. Außerdem sind Einladungen an alle in Deutschland lebenden ca. 8000 Kubaner*innen ergangen. Schwerpunkte der Veranstaltung werden Workshops sein, in denen Themen wie Frieden, internationale Solidarität, soziale Menschenrechte, Umwelt, Klima, globale Herausforderungen und Demokratie, Partizipation, Verfassung diskutiert werden.
Über ein halbes Jahrhundert eine Gesellschaft in eine Friedenszone und zu einem freien, unabhängigen Land mit großen sozialen Errungenschaften und unter aktiver Teilnahme der gesamten Bevölkerung umzugestalten, – das ist eine gewaltige und beeindruckende Leistung, die es wert ist diskutiert zu werden.
Fidel Castros Ideen und seine Tatkraft spielten dabei eine große Rolle. Mit Blick auf die Zukunft sagt der ehemalige Regierungschef Raúl Castro: „Die neuen Generationen haben die Pflicht zu gewährleisten, dass die kubanische Revolution für immer eine Revolution der jungen Menschen und gleichzeitig eine sozialis­ti­sche Revolution der einfachen Menschen, durch die einfachen Menschen und für die einfachen Menschen ist.“
In unserem Land findet das wenig Beachtung – selbst bei politischen Kräften, die eine „Transformation“ der sich wandelnden und eher immer unsozialeren kapitalistischen Marktwirtschaft in eine „solidarische Ökonomie“ oder einen „Sozialismus des21. Jahrhunderts“ anstreben. In der ganztägigen Bochumer Konferenz haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Errungenschaften Kubas mit hiesigen gewerkschaftlichen Zielen und denen von Aktivisten der Umwelt-, Friedens-, Frauen- und anderen Bewegungen abzugleichen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der aktuell stetig aggressiveren Politik der US-Regierung, aber eben auch der, der amtierenden Bundesregierung gegenüber fortschrittlichen Regierungen lateinamerikanischer Länder, welche die Lebensbedingungen für die einfachen Menschen in ihren Gesellschaften kontinuierlich verbessern wollen und deren Errungenschaften oft nicht im Fokus der öffentlichen Berichterstattung stehen.
Neben kubanischen Menüs, Cocktails, Kaffee & Kuchen gibt es auch ein attraktives Kulturprogramm, u.a. mit dem argentinischen Musiker Daniel Rodriguez und dem Schauspieler Rolf Becker.
Der Eintritt ist frei.
Zum Einlafungsflyer.


 

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