Sonntag 03.02.19, 18:35 Uhr
Ruhrgebiet & Umgebung

Seebrücke Vernetzungstreffen

Am Samstag, den 23. Februar findet ab 13 Uhr in den Räumen von  DIDF,  Rottstraße 30 und  botopia, Griesenbruchstr. 9 ein Seebrücke Aktiven und Vernetzungstreffen für das Ruhrgebiet und Umgebung statt. In der  Ankündigung heißt es:  »Kaum zu glauben – aber eigentlich haben wir vorhin erst angefangen! Die internationale Seebrücke-Bewegung ist gerade mal ein halbes Jahr alt. Und trotzdem sind schon Hunderttausende auf der Straße gewesen, um gegen das Sterben an den EU-Außengrenzen, gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung und für die menschenwürdige Aufnahme von Überlebenden der Flucht in unseren Kommunen zu demonstrieren.

Auch im Ruhrgebiet & Umgebung gab es bereits unzählige Demonstrationen und Aktionen – mit vielen, vielen tausend Teilnehmer*innen. In einer ganzen Reihe von Städten haben sich Seebrücke-Gruppen und lokale Bündnisse gebildet, die nachhaltig aktiv bleiben wollen.

Wir finden: Jetzt ist es endlich an der Zeit, dass wir uns alle mal kennenlernen! Deswegen laden wir für Samstag, den 23. Februar 2019 nach Bochum zu einem Aktiven- und Vernetzungstreffen für unsere Region ein. Neben den Räumlichkeiten von DIDF Bochum (Rottstr. 30) nutzen wir für die Workshops außerdem den Botopia.Raum9 (Griesenbruchstr. 9), einen ebenfalls selbstverwalteten Ort in unmittelbarer Nachbarschaft. Los geht es um 13 Uhr in der Rottstraße 30.

Wer ist eingeladen?
Eingeladen sind alle Seebrücke-Aktiven aus dem Ruhrgebiet und der Umgebung – egal, ob es bei ihnen vor Ort bereits eine organisierte Seebrücke gibt, oder ob sie aktuell noch Einzelkämpfer*innen sind. Welche Regionen dazu gehören, haben wir bewusst nicht festgelegt. Wenn Aktive von etwas weiter weg Interesse haben, sich mit uns auszutauschen und evtl. sogar eine gemeinsame Kampagnen-Organisation anzustoßen, finden wir das ebenso super!

Was ist geplant?
Wir planen ein abwechslungsreiches Programm mit Workshops, Inputs und Plenumsphasen. Mit dem Regionaltreffen wollen wir eine Plattform für eine bessere Seebrücke-Vernetzung in der Region schaffen. Dabei wollen wir uns nicht nur kennenlernen, sondern auch Infos und Perspektiven austauschen, und gemeinsam planen – damit wir als Bewegung noch besser und koordinierter zusammenarbeiten zu können.

Bisherige Workshop-Angebote:

1. Empowerment-Workshop: Wie öffnen wir unsere Seebrücken stärker für Überlebende der Flucht und geflüchtete Aktivist*innen? Was müssen wir organisieren und zur Verfügung stellen, damit gleichberechtigte Teilhabe möglich und attraktiv ist? Wie müssen sich unsere Strukturen dafür weiterentwickeln? Ein Workshop zum Erfahrungsaustausch, voneinander lernen und noch besser werden.

2. Koordinierte Aktionen zur Europawahl: Wie wollen wir die gesteigerte politische Aufmerksamkeit im Umfeld der Wahlen zum EU-Parlament nutzen? Welche Aktionsformen bieten sich an, um in den Wahlkampfzirkus zu intervenieren? Wie machen wir den Widerstand gegen die europäische Abschottungspolitik und die Solidarität mit den Retter*innen zu einem Thema, an dem die wahlkämpfenden Politiker*innen nicht vorbei kommen? Dieser Workshop bietet Raum für Diskussionen und konkrete Absprachen für gemeinsame Aktivitäten in der Region.

3. Erstellung eines Seebrücke-Spontanaktions-Kits: Manchmal müssen wir schnell auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Daraus ist die Idee entstanden, ein Action Kit für spontan umsetzbare Spontanaktionen im öffentlichen Raum zu erstellen. Das Kit soll einerseits aus einem How-To für Spontanaktionen und andererseits aus einer ausleihbaren Material-Box bestehen, die für entsprechende Aktionen in der Region genutzt werden kann. In diesem Workshop wollen wir Ideen sammeln, planen, und schauen, ob sich eine Gruppe zusammenfindet, die das Projekt organisiert und umsetzt.

Große Bitte: Bitte sagt Bescheid!
Damit wir einschätzen können, für wie viele Leute wir planen müssen: Wenn irgendwie möglich, sagt uns bitte bis zum 13. Februar per E-Mail an bochum@seebruecke.org Bescheid, dass ihr vorhabt, an dem Treffen teilzunehmen. Für die Vorbereitungen müssen wir einen Eindruck davon haben, für wie viele Leute wir Verpflegung und Infrastruktur organisieren müssen.

Wenn sich an euren Plänen danach noch was ändert, könnt ihr das ja immer noch melden. Wenn ihr Fragen, Ideen und Anregungen habt, erreicht ihr die Orga-Gruppe ebenfalls sehr gerne unter dieser Adresse.«

 
 
 
 


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