Jahresarchiv für 2019

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Freitag 18.01.19, 15:52 Uhr

Theater für Demokratie – Yemej HaShoa

Theater Traumbaum: extrem normal

Das Theater Traumbaum blickt auf ein “fulminantes Jahr 2018, mit Neuproduktion, Wiederaufnahme und großer Publikumsresonanz” zurück und kündigt für den neuen Spielplan an: »Anlässlich des Jahrestages der Auschwitzbefreiung am 27. Januar bietet das Theater schon seit einigen Jahren die Spielzeit „Theater für Demokratie-Yemej HaShoa“ an. Hierbei geht es dieses Jahr weniger um historischen Rassismus, sondern um den aktuellen Bezug, was bedeuten Rassismus und Nationalismus heute konkret im Alltag. Denn die Ereignisse beispielsweise in Bottrop, Essen und Amberg zeigen, dass zu dieser Thematik Auseinandersetzungsbedarf und aktive Wertevermittlung im Sinne des Grundgesetzes bestehen. (weiterlesen)

Donnerstag 17.01.19, 21:17 Uhr

Bildungsperspektiven
für geflüchtete Menschen

Am Freitag, den 25. Januar findet um 19:00 Uhr im Sozialen Zentrum eine Veranstaltung statt zum Thema “Welche Perspektiven fehlen uns? Bildungsperspektiven für geflüchtete Menschen”. In der Einladung heißt es: »Hinter all den Zeitungsartikeln, Diskussionen von Politik und Wissenschaft wird eines meist vergessen – die Menschen. Wie ergeht es den jungen Menschen, die ihre Heimat und ihre dortige Zukunft verlassen haben, die nun in Bochum wohnen und ein neues Leben anfangen? Welche Ziele gab es in der Heimat, und wie haben sie sich hier geändert? Wie sehen die Bildungschancen aus, um hier Fuß zu fassen oder den früheren Weg weiterzuführen? Darüber referieren junge geflüchtete Menschen aus Syrien. Anschließend gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und gemeinsam zu diskutieren. (weiterlesen)

Donnerstag 17.01.19, 20:40 Uhr
Workshop von KlimavernetzungRuhr:

“Die wahren Kosten der Kohle”

Am kommenden Samstag, den 19.1, lädt die KlimavernetzungRuhr nun schon zum dritten Mal im sozialen Zentrum zum  “Klimatresen” ein: »Wir beginnen den Abend mit Inhaltlichem ab 17 Uhr – und zwar dem “True Cost of Coal”-Workshop. Danach wollen wir wie gewohnt den Abend mit allen Interessierten & Freund*innen der Klimagerechtigkeitsbewegung ausklingen lassen bei veganer KüfA* & Kaltgetränken! Was habt ihr euch unter diesem Workshop vorzustellen? Dazu eine kleine Erläuterung: Kindern erzählt man Geschichten, damit sie einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen. Um Menschen die Zusammenhänge und Folgen des fossilen Kapitalismus verständlich zu machen, brauchen wir kreative Bildungsmaterialien, mit denen wir alle erreichen – wie zum Beispiel das „True Cost of Coal“ – Banner des Beehive Collective, einem Künstler*innen Kollektiv. (weiterlesen)

Donnerstag 17.01.19, 17:17 Uhr
Der zapatistische Widerstand gestern und heute

25 Jahre ¡YA BASTA!

Am Montag, dem 28.1. findet um 19 Uhr in der Goldkante, Alte Hattinger Str. 22 eine Veranstaltung statt unter dem Titel “25 Jahre ¡YA BASTA!  – Der zapatistische Widerstand gestern und heute in Chiapas/Mexiko.” Referent ist Luz Kerkeling und in der Ankündigung heißt es: »Vor 25 Jahren begann am 1. Januar 1994 die Rebellion der ’Zapatistas’. Zehntausende indigene Kleinbäuer*innen erhoben sich unter dem Motto „Alles für Alle“ und forderten soziale, demokratische und politische Rechte ein. Seitdem bauen sie autonome, basisdemokratische Strukturen auf und verwirklichen alternative Entwürfe in Bildung, Gesundheit, Ökonomie und Rechtsprechung. Auch die zapatistische Frauenbewegung konnte über eine eigenständige Organisierung und die Durchsetzung der revolutionären Frauengesetze eine Verbesserung der Situation der Frauen erreichen. Dabei befand sich die zapatistische Bewegung immer im engen Austausch mit der mexikanischen Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen weltweit. (weiterlesen)

Donnerstag 17.01.19, 17:16 Uhr

Ferienbörse des Jugendringes

Damit seine Webseiten auch gut auf mobilen Geräten zu lesen sind, hat der Kinder- und Jugendring seine Seiten technisch überarbeitet und auf einen aktuellen Stand gesetzt. Mit der neuen Homepage informiert der Jugendring auch über seine Ferienbörse und schreibt: “Unter der Internetadresse www.jugendring-bochum-ferien.de können Kinder, Jugendliche und Eltern aus zahlreichen Reiseangeboten Freizeiten für alle Altersgruppen zwischen 6 und 26 Jahren auswählen. Die Ferienangebote sind vielfältig und international. Reiseziele gibt es in neun europäischen Ländern. Die kostbaren Ferientage gestaltet jeder gerne ganz individuell. Während die Einen vorrangig Erholung und Entspannung suchen, wünschen sich die Anderen Aktivität, Abenteuer und Sport. (weiterlesen)

Mittwoch 16.01.19, 18:43 Uhr
Umbau Universitätsstraße:

VCD fordert Beibehaltung der Busspur

Den Umbau der unteren Universitätsstraße nur mit Beibehaltung der Busspur fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD). In Höhe Ibis-Hotel sollte zudem eine zusätzliche Haltestelle eingerichtet werden. In einer Mitteiilung des VCD heißt es weiter: »Die Bogestra entfernt die Straßenbahngleise auf der Universitätsstraße zwischen Alsenstraße und Südring, dann werden zusätzlich zu den vier Fahrspuren für den Autoverkehr Radstreifen angelegt – klingt gut. Doch ganz so einfach ist es nicht, meint der VCD Bochum. Denn was niemand erwähnt: Dafür soll die Busspur Richtung Hauptbahnhof abgeschafft werden. “Anlage von Radstreifen – unbedingt, aber nicht zulasten des öffentlichen Verkehrs, während für den Autoverkehr weiter vier separate Spuren vorgehalten werden sollen”, so VCD-Sprecher Jürgen Eichel. (weiterlesen)

Mittwoch 16.01.19, 06:41 Uhr

Das hat Tradition

Geschichte des Rechtsterrorismus

Das AntifaCafé lädt am Mittwoch, dem 23. 1. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Diskussionsveranstaltung über Rechtsterrorismus in Deutschland nach dem Krieg ein: »Der Terrorismusexperte Daniel Köhler listet in seiner Datenbank 12 Entführungen, 174 bewaffnete Überfälle, 123 Sprengstoffanschläge, 2173 Brandanschläge und 229 Morde mit rechtsextremistischem Hintergrund seit 1971 auf. Er identifiziert 92 rechtsterroristische Gruppen und EinzeltäterInnen. Ist also die Mordserie durch den NSU wirklich ein neues Phänomen rechtsextremistischer Gewalt, oder ist es vielmehr die Folge einer sich seit Jahren zunehmend radikalisierenden rechtsextremen Szene? (weiterlesen)

Dienstag 15.01.19, 20:41 Uhr

Aktiv für „lebenswerte Wasserstraße”

Die Soziale Liste im Rat der Stadt Bochum unterstützt die Vorschläge zur Verbesserung der Situation an der Wasserstraße in Wiemelhausen, die kürzlich von der Initiative “Lebenswerte Wasserstraße” veröffentlicht wurden. „Vor allem die Schaffung einer Tempo-30-Zone von „Im Wiesengrund“ bis zur Hunscheidtstraße ist angesichts des Verkehrsaufkommens und der gut frequentierten Gewerbebetriebe aus unserer Sicht Liste zwingend notwendig“, sagt Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste. Die geplante Kanalsanierung und der damit verbundene Umbau der Wasserstraße sollten genutzt werden, um die Situation an der Wasserstraße nachhaltig zu verbessern, so die Soziale Liste. Dazu gehöre auch, alles zu unternehmen, den vorhandenen Baumbestand weitgehend zu erhalten. (weiterlesen)

Dienstag 15.01.19, 20:36 Uhr

Resturlaub aus 2018 sichern

Beschäftigte sollen sich beim Arbeitgeber über ihren Urlaubsanspruch informieren. Dazu hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufgerufen. Der Grund: Nach einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs verfällt der Jahresurlaub nicht mehr automatisch, wenn ihn der Arbeitnehmer nicht beantragt hat. „Der Chef muss die Mitarbeiter jetzt aktiv dabei unterstützen, den Urlaub zu nehmen. Tut er das nicht, kann der Urlaub im nächsten Jahr genommen oder ausbezahlt werden“, erklärt Gabriele Henter von der IG BAU Bochum-Dortmund. Viele Beschäftigte in der Region scheuten davor zurück, alle Urlaubstage zu nehmen. „Gerade wenn die Auftragsbücher voll sind, verzichtet mancher auf die verdiente Erholung“, so die Gewerkschafterin. (weiterlesen)

Dienstag 15.01.19, 09:04 Uhr

“Dino des Jahres” für die Landesregierung


Am gestrigen Nachmittag hatte der AStA der Ruhr-Uni den NRW Ministerpräsidenten  zu einem Vortrag eingeladen. Dabei fand eine Preisverleihung statt, zu der uns folgende Nachricht erreichte: »Willkommen, willkommen liebe Zuschauer an den digitalen Empfangsgeräten! Endlich ist es wieder so weit – die Verleihung des Dinosaurier des Jahres! Diesen Preis wollen wir dieses Jahr an die schwarz-gelbe Landesregierung NRWs verliehen – für den besonderen Verdienst um den Ausverkauf unserer Zukunft, das Zertreten von Grundrechten, der Verstärkung der Klimakatastrophe sowie dem erfolgreichen Ignorieren von wissenschaftlichen Erkenntnissen.  (weiterlesen)

Montag 14.01.19, 21:10 Uhr

Bündnis „Wir wollen wohnen!“ gegründet

Mieterverein Bochum beteiligt sich aktiv an der Initiative

Der Bochumer Mieterverein beteiligt sich aktiv an der NRW-Kampagne „Wir wollen wohnen!“ und erklärt dazu:  Der Mangel bezahlbarer Wohnungen und steigender Mieten sind ein wachsendes Problem auch in Bochum. Das zeigen sowohl der neue Mietspiegel, wie auch die Wohnungsmarktberichte der Stadt. Besonders nachdrücklich bestätigte diese Entwicklung auch eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung im letzten Herbst. Bochumer Mieterinnen und Mieter sind der Studie zufolge mit Wohnkosten prozentual ähnlich hoch belastet wie in Düsseldorf oder Köln.  Der Wohnungsmangel in allen größeren Städte in NRW ist enorm. Schon jetzt sind die Mieten für viele Menschen unbezahlbar. Die schwarz-gelbe Landesregierung wird dieses Problem noch verschärfen. Sie plant heimlich, still und leise, wichtige Regelungen zum Schutz der Mieterinnen und Mieter zu streichen. (weiterlesen)

Montag 14.01.19, 11:10 Uhr

Bericht von der UN-Klimakonferenz

Die NaturFreunde in Langendreer laden am Donnerstag, den 17. 1. um 19:30 Uhr im NaturFreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175 zu einem Infoabend mit einem Bericht über die UN-Klimakonferenz in Kattowitz ein: »Als die weltweite UN-Klimakonferenz, die sogenannte COP, im letzten Jahr in Kattowitz stattfand, war auch unser NaturFreunde-Mitglied Philipp Unger vor Ort. Gemeinsam mit Artivisten, Experten, Künstlerinnen, Mitgliedern und StudentInnen der Ruhruniversität Bochum setzte er in Katowice künstlerische Akzente wie das Schachtzeichen, das Runde Gästebuch, die Ballance Kampagne, Ausstellungen und Statements wie das #trulystanding. Die Veranstaltung gibt Auskünfte über ihre Aktionen und zeigt, in wie weit wir als RuhrgebietlerInnen aktiv einen Beitrag leisten können, um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umzusetzen. Zusätzlich werden Ergebnisse der Klimakonferenz dargelegt, verschiedene Partizipationsmöglichkeiten und Bewegungen vorgestellt. Im Zentrum stehen die Fragen Wie sehen die Beschlüsse aus? Wie können wir helfen, den Klimawandel zu verhindern?«

Montag 14.01.19, 08:15 Uhr

Jobcenter Bochum: Widersprüche
und Klagen unverändert hoch

Bochum Prekär weist darauf hin, dass sich Klagen und Widersprüche gegen Entscheidungen des Bochumer Jobcenters in 2018 weiterhin auf gleichbleibend hohem Niveau befanden. Insgesamt allerdings etwa 20% unter dem bundesweiten Durchschnitt. Gemessen an der Zahl der Bedarfsgemeinschaften hat durchschnittlich etwa jede zwanzigste Widerspruch eingelegt und jede dreißigste geklagt. Problembereiche sind mit etwa einem Drittel der Fälle die geforderte Erstattung von vorgeblich zu Unrecht erbrachten Leistungen, mit einem Viertel der Fälle die möglicherweise unrichtige Anrechnung von Vermögen und Einkommen, hier insbesondere bei schwankendem Einkommen. Bei etwa einem Siebtel der Fälle geht es um die Wohnungskosten. Insgesamt wurde in 2018 4.335 mal Widerspruch eingelegt und 609 mal geklagt (einschließlich Eilklagen). In einer unbekannten Höhe sind Widersprüche und Klagen zurückgezogen worden, weil das Jobcenter eine Lösung unter Verzicht auf den Rechtsweg angeboten hat. (weiterlesen)

Sonntag 13.01.19, 19:31 Uhr

Soy Cuba – Ich bin Kuba

Der Filmclub der Humanitären Cubahilfe lädt am Donnerstag, den 17. 1. um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Vorführung des Filmes Soy Cuba aus dem Jahr 1964 ein: »Ein ganz und gar außergewöhnlicher Spielfilm über und zu Cuba – von einem Regisseur aus der Sowjetunion. Der Regisseur hatte 1957 einen Film gemacht, der in Cannes, also im Westen, auf Anhieb die Goldene Palme gewann und in den westdeutschen Filmclubs als erster “Tauwetter”-Film gehypt wurde: “Wenn die Kraniche ziehen”. Das Drehbuch war von einem aufsässigen jungen Schriftsteller, der in Moskau “in” war: Jewgenij Jewtuschenko (“Meinst Du, die Russen wollen Krieg?”). Und jetzt eine sowjetisch-kubanische Co-Produktion mit demselben Jewgenij Jewtuschenko und einem Kubaner, Enrique Pineda Barnet, als Autorenpaar. (weiterlesen)

 
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