Jahresarchiv für 2018

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Sonntag 08.04.18, 07:43 Uhr

Dokumentation “Identitäre in Bochum”

Eine neue Dokumentationsseite “Identitäre in Bochum – Dokumentation extrem rechter Strukturen” ist unter der Adresse identitaere-in-bochum.net online. Die AutorInnen der Seite schreiben: »Die Identitäre Bewegung ist ein Sammelbecken für extrem rechte AktivistInnen und in vielen europäischen Ländern aktiv. Seit 2013 ist die vom Verfassungsschutz beobachtete extrem rechte Gruppierung mit Unterbrechungen in Bochum aktiv. 2017 intensivierten die Identitären ihre Aktivitäten in Bochum, über die medial berichtet und diskutiert wurde. Für 2018 kündigte der Bochumer IB-Ortsgruppenführer Marco M. an, rechte Aktivitäten zu intensivieren. (weiterlesen)

Samstag 07.04.18, 19:30 Uhr

30 Nazis – 300 NazigegnerInnen

Zur Kundgebung von NPD und Die Rechten vor dem Bochumer Hauptbahnhof erschienen 30 Teilnehmende. Mehr als 300 Menschen demonstrierten gegen die Anwesenheit der Nazis. Die Nazi waren sicher hinter Polizeigittern untergebracht.  Es gab keinen Kontakt zu den PassantInnen. Während die lokalen Bochumer Polizeikräfte im Vorfeld und während der Kundgebung bei ihrer deeskalierenden Linie der letzten Monate gegenüber den Antifas blieben, provozierte die eingesetzte Hundertschaft mehrfach Konfrontationen. Ob es sich dabei um ein Kommunikationsproblem handelte, ob die Hundertschaft noch keinen zivilisierten Umgang mit DemonstratInnen geübt hat oder ob einfach good Cops – bad Cops gespielt wurde, ließ sich nicht klären. Die polizeilichen Übergriffe führten zu keinen ernsthaften Verletzungen.

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Samstag 07.04.18, 11:26 Uhr

Kopftuchverbot und Religionsmündigkeit

Das NRW-Integrationsministerium regt ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren an. Begründet wird dies mit der Religionsmündigkeit, die erst mit 14 Jahren erreicht wird. Der Bochumer Altlinke und Krimiautor Reinhard Junge meint dazu: »Religionsmündigkeit beachten? Gute Idee. Aber nicht nur bei Muslimen! Was ist mit der Taufe, gegen die Kinder sich nicht wehren können? Was ist mit dem Morgengebet in konfessionellen Kitas und Schulen? Was ist mit Kommunion und Beichte, Konfirmationsunterricht, Zwangsbeschneidung? Bin gespannt, ob die NRW-Landesregierung den Mut zur Gleichbehandlung aufbringt.«

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Samstag 07.04.18, 09:35 Uhr
Infos über die Dortmunder Nazi-Demo im Antifa-Café

Den Nazis entgegenstellen

Die Dortmunder Neonazis der Partei die Rechte (Nachfolgeorganisation des verbotenen Nationalen Widerstand Dortmund/NWDO) haben für den 14. April eine Großdemonstration in Dortmund angemeldet. Seit Ende letzten Jahres mobilisieren Dortmunder  Nazistrukturen zu einer Demonstration unter dem Motto “Europa Erwache”. Für Mittwoch, den 11. April um 19 Uhr hat das Antifa Café im Sozialen Zentrum Referent*innen eingeladen, die kurz über den Naziaufmarsch Dortmund berichten werden.

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Samstag 07.04.18, 09:23 Uhr
Szenische Lesung „Q“ nach dem Besteller von Luther Blisset

Gegen Luther, Papst und Fürsten

Am Samstag, den 14. April um 19 Uhr wird die Szenische Lesung „Q“ nach dem Besteller von Luther Blisset im Bahnhof Langendreer aufgeführt. Das Stück rückt die Geschichte der Aufständischen des 16. Jahrhunderts gegen Luther, Papst und Fürsten in den Mittelpunkt. „Q”, der internationale Bestseller des Autor*innenkollektivs „Luther Blissett”, erzählt die Geschichte der Reformationszeit, die im öffentlichen Gedächtnis im Schatten der historischen Figur Martin Luther verschwindet. Der Publizist Thomas Ebermann hat gemeinsam mit Berthold Brunner den Roman als eine szenische Lesung auf die Bühne gebracht. Es spielen und lesen Denis Moschitto, Pheline Roggan, Matthias Kelle und Sebastian Straub. Die Szenische Lesung wird veranstaltet von der DGB-Jugend Bochum, der Initiative Thomas Münzer, der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und dem Bahnhof Langendreer. (weiterlesen)

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Freitag 06.04.18, 09:01 Uhr
BOGESTRA wird dieses Mal nicht bestreikt

10. 4.: Warnstreik im öffentlichen Dienst

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kündigt für den 10. April erneut einen großen Warnstreiktag in Bochum an: »Da die beiden bisherigen Verhandlungsrunden für die 2,3 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen ergebnislos geblieben sind, ruft die Gewerkschaft ver.di für die nächste Woche zu einem weiteren großen Warnstreiktag an mehreren zentralen Orten im Land auf. Auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes aus dem Bezirk Mittleres Ruhrgebiet (Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Bottrop, Gladbeck, Kreis Recklinghausen) sind zu einer großen Kundgebung nach Dortmund aufgerufen. (weiterlesen)

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Freitag 06.04.18, 08:15 Uhr

Samstag, 14.30 Uhr, Hauptbahnhof

Die Antifaschistische Linke Bochum schreibt: »Am Samstag, den 7. April möchten die Dortmunder Nazistrukturen für ihre Großdemonstartion mit dem Motto “Europa Erwache” am 14. 4 werben. Dazu haben sie, mit Hilfe des NPD Landesvorsitzenden und Bochumer Stadtratabgeordneten Claus Cremer, eine Kundgebung um 16:00 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof angekündigt. Wir als Bochumer Antifaschist*innen werden diese Provokation nicht unbeantwortet lassen und rufen zu Gegenprotesten auf. Kommt am Samstag um 14:30 Uhr zum Kurt-Schumacher Platz – gegenüber vom Eingang des Hauptbahnhofs! (weiterlesen)

Freitag 06.04.18, 08:10 Uhr

Stolperstein für einen Nazi?

Der Bochumer Journalist und Schriftsteller Werner Schmitz stellt am 17. April um 20 Uhr in der Buchhandlung Mirhoff und Fischer, Pieperstr. 12 eine Geschichte vor mit dem Titel: „Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi”. Werner Schmitz schreibt in seiner Einladung: »In den lezten Jahren beschäftigen sich viele Menschen mit den Opfern des Holocausts vor Ort. Mit Stolpersteinen im Gehwegpflaster wird an verfolgte und ermordete Mitbürger jüdischen Glaubens erinnert. Das ist gut so. Leider setzen sich nur wenige Menschen mit den örtlichen Tätern auseinander. Der Nazi von nebenan verschwindet im Nebel der Geschichte. Weil mich das seit langem ärgert, bin ich in diesem Winter aktiv geworden. Ich habe die Karriere des Lehrers Karl Tromm aus Eppendorf recherchiert. Tromm hat mich und viele andere Eppendorfer Schulkinder wegen Nichtigkeiten mit dem Rohrstock verprügelt. Meine Mutter erzählte mir vor vielen Jahren, dass Karl Tromm „ein hohes Tier bei den Nazis“ gewesen sei. Diesem Hinweis bin ich nun nachgegangen. Herausgekommen ist die Geschichte „Zehn Hiebe auf den Hintern oder Stolperstein für einen Nazi.” In Zeiten wie diesen erscheint es mir wichtig, miteinander über unser Land zu reden. Denn: „Das Vergangene ist nich tot. Es ist nicht einmal vergangen.“ (William Faulkner)«

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Freitag 06.04.18, 08:05 Uhr

Workshop: OpenStreetMapping

Die OpenStreetMap-Gruppe Bochum lädt zu einem Einführungsworkshop am 28. April um 14 Uhr im Labor, Alleestr.50 ein: »In diesem Workshop soll einsteigerfreundlich vermittelt werden, wie man selbst Informationen aus seiner Nachbarschaft und Stadt in OpenStreetMap (der Wikipedia für Kartendaten) einpflegt. Diese Kartendaten stehen dann der ganze Welt zur Verfügung und können so für Navigation, Wissenschaft und von lokalen Initiativen kostenfrei und gemeinnützig genutzt werden. Zumeist ist das Datenmaterial von OpenStreetMap deutlich detaillierter und aktueller, als das bei Google Maps. Im Workshop werden wir kurz OpenStreetMap, seinen Nutzen und damit verbundenen Projekte vorstellen. Danach soll jeder, wenn möglich, an seinem eigenen Laptop den iD-Editor kennenlernen, der zum Eintragen von Informationen in OpenStreetMap verwendet wird um herauszufinden, wie welche Daten zu erheben sind.
Schließlich folgt ein Rundgang in Umgebung des Hackerspace ‘das labor’ in dem wir mit Klemmbrettern und Mappen (bitte idealerweise selber mitbringen) unsere Beobachtungen der Umgebung aufzeichnen und später im Hackerspace mit dem iD-Editor in OpenStreetMap eintragen. Dadurch bekommt man einen ganz neuen Blick auf seine Umgebung und hilft gleichzeitig noch anderen, die eigene Nachbarschaft kennen zu lernen. (weiterlesen)

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Donnerstag 05.04.18, 17:20 Uhr

Vortrag über die “Reichsbürger”

Am  Dienstag, den 10. April, lädt das Projekt “RUB bekennt Farbe” um 19 Uhr im Hörsaal HZO 100 der Ruhr Uni zu einem Vortrag ein mit dem Titel “Reichsbürger, Selbstverwalter und Souveränisten – Vom Wahn des bedrohten Deutschen”. Referent ist der Politikwissenschaftler Jan Rathje. In der Einladung heißt es: »”Reichsbürger” erscheinen der Öffentlichkeit zunehmend als gefährliche Spinner, die den Staat ablehnen und ihren Widerstand auch mit der Waffe geltend machen. Der Begriff selbst ist nach seiner rasanten medialen Verbreitung jedoch zum Problem geworden. Nur ein Teil des Milieus ist von der Fortexistenz irgendeines Deutschen Reiches überzeugt. Selbstverwaltende glauben aus dem Staat austreten zu können, und gründen eigene Staaten. Souveränistinnen und Souveränisten fordern eine Wiederherstellung staatlicher Souveränität und verbreiten dabei das Bild der Fremdherrschaft über die Deutschen. (weiterlesen)

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Donnerstag 05.04.18, 16:56 Uhr

Neue Antifaschistische Bochumer Blätter

Die Bochumer Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten hat eine neue Ausgabe ihrer Antifaschistischen Bochumer Blätter (ABB) herausgegeben und schreibt: «Die Zeitung erscheint ab sofort mehrfarbig und in einem neue Layout. In mehreren Artikeln setzten sich die Autor*innen der Zeitung mit der rechten Partei AfD auseinander, so unter anderen mit einer Pro und Contra Position zur Frage „über den Sinn oder Unsinn mit AfDler und anderen Nazis zu diskutieren“ (Siehe Seite 4 und 5). Ein Beitrag berichtet über die Verbrechen an Zwangsarbeiter*innen im Frühjahr 1945 in Langendreer. Ein abgebildetes Dokument belegt die Auffindung von „8 Leichen ausländischer Arbeiter“, die auf dem Betriebsgelände der Zechen Neu Iserlohn und Siebenplaneten gefunden wurden. (Siehe Seite 7). Auf die Bedeutung des Buchenwaldschwurs wird eingegangen (Seite 2) und die Tätigkeit eines Geschichtskurses einer Dortmunder Schule, der die VVN-Aktion zur Aberkennung der Ehrenbürgerwürde von Paul von Hindenburg nachverfolgte, wird dargestellt (Seite 11). Auf eine Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen wird ebenfalls hingewiesen.«

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Donnerstag 05.04.18, 16:44 Uhr

Kuba und die USA

Die Linksjugend Bochum lädt am Donnerstag 12. April, um 18:30 Uhr im Wahlkreisbüro von Sevim Dagdelen, Allestraße 36  ein zu einer Veranstaltung über die Beziehungen zwischen den USA und Kuba im Laufe der Geschichte bis heute: »Kuba und die USA sind keine Freunde – so viel ist bekannt. Aus welcher historischen Konstellation und aus welcher Absicht kommt aber der Griff der imperialistischen Großmacht USA nach der Karibik-Insel, die seit bald 60 Jahren ihren eigenen politischen Weg bestreitet? Woran liegt es, dass die USA, nachdem sie Kuba jahrzehntelang ohne Erfolg mit allen Mitteln bekämpft haben, seit Obamas US-Präsidentschaft auf mehr Kooperation mit dem sozialistischen Karibikstaat setzen wollen? Nach einem Vortrag zur Einführung in die Geschichte der USA-Kuba-Beziehungen bis zum heutigen Tag bleibt noch viel Zeit um zu klären, was ihr schon immer über die politische Situation auf Kuba wissen wolltet. «

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Donnerstag 05.04.18, 16:36 Uhr

Die Innenstadt gestalten

Unter dem Motto »Wie willst du Leben? Was für eine Stadt wünschst du dir?« informiert das Bochumer Netzwerk »Stadt für Alle« am Sonntag, den 8. 4. in Form eines Stadtrundgangs über die geplanten Veränderungen in der Bochumer Innenstadt (Treffpunkt: 15.00 Uhr an der Glocke am Bochumer Rathaus) und lädt im Anschluss um 16.00 Uhr ins ZEITMAUL-Theater (Imbuschplatz 11, Zugang vom Nordring) zu einer offenen Stadtteilversammlung ein. Im Vorfeld wurden Einladungen an rund 5.000 Haushalte im Bereich der Innenstadt verteilt. Hier die Einladung im Wortlaut: (weiterlesen)

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