Jahresarchiv für 2018

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Mittwoch 07.02.18, 19:55 Uhr
Sevim Dagdelen zur GroKo:

“Rasender Stillstand”

Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken Sevim Dagdelen kommentiert Koalitionsvereinbarung von Union und SPD: „Die neue Große Koalition wird eine Koalition des rasenden Stillstands. Die Wahlverlierer Union und SPD haben Stillstand bei allen wirklichen Problemen dieses Landes vereinbart: wachsende Armut, wachsende soziale Unsicherheit, wachsende Wohnungsnot und wachsender Pflegenotstand. Das Leben von Millionen Menschen wird weiterhin von unsicherer Beschäftigung, Niedriglöhnen und Armutsrenten geprägt sein, während andererseits mit Aufrüstung beim Militär und Rekord-Waffenexporten die Profite der Rüstungsschmieden fortgesetzt werden. Diese Große Koalition steht weder für eine friedliche Außenpolitik, noch für die dringende Wiederherstellung des Sozialstaates. (weiterlesen)

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Mittwoch 07.02.18, 19:47 Uhr

Filmporträt über Mercedes Sosa

Der Filmclub der Humanitären Cubahilfe zeigt am Donnerstag, den 15.2. um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer den Film „Sera posible el Sur?“ aus dem Jahr 2008 von Stefan Paul. Der Film zeigt das Porträt der großen politischen Sängerin Mercedes Sosa. Bekannt auch unter dem Namen „La Negra“ war sie die Ikone des Widerstandes gegen die Diktatur in Argentinien und darüber hinaus. Der Film zeigt Bilder ihrer Konzertreise 1984 durch Argentinien und ihrer Tournee durch Deutschland 2008. Der Eintritt ist frei

Mittwoch 07.02.18, 19:25 Uhr

Widerstand ein Leben lang

Der Freiraum und die tierbefreier Bochum laden in Kooparation mit Out of Action, Lieberation und Roter Hilfe zu einem Skill Sharing Workshop am Samstag, den 10. 2. im Sozialen Zentrum ein: »Die Arbeit sozialer Bewegungen wird zu Recht häufig mit einem Marathon statt mit einem Sprint verglichen. Aktivist*innen brauchen einen langen Atem und sind individuell, untereinander und gesellschaftlich einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Themen wie körperliche und seelische Beschwerden, Suizid, wiederholte Konflikte in der Gruppe, Scheitern ganzer Kampagnen und Repression sind ernstzunehmende Themen emanzipatorischer Bestrebungen. (weiterlesen)

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Mittwoch 07.02.18, 17:01 Uhr

Mahnwache: Stoppt den Krieg gegen Afrin

Von Donnerstag, 08.02. bis Samstag, 10.02. wird eine Gruppe syrisch-kurdischer Geflüchteter jeweils von 8 bis 20 Uhr eine Mahnwache auf dem Vorplatz des Bochumer Rathauses durchführen. Sie wollen die Bochumer Öffentlichkeit über die humanitäre Situation in Afrin informieren und gegen den völkerrechtswidrigen Angriff der Türkei protestieren. Die Linke in Bochum solidarisiert sich mit der Mahnwache und ihr Sprecher Amid Rabieh erklärt: „Wir verurteilen den Feldzug Erdogans gegen die Kurden im Norden Syriens und die weitere Destabilisierung der Region. Die Türkei schafft mit diesem Krieg neue Fluchtursachen.  Dass die Bundesregierung in dieser Situation die Rüstungsexporte an die Türkei erhöht, macht deutlich, wie ernst sie es mit den Menschenrechten meint. Allein bis Ende November 2017 hat die Türkei Rüstungsgüter im Gesamtwert von fast 60 Millionen Euro erhalten. Im Jahr davor war es Kriegsgerät im Wert von insgesamt 49 Millionen Euro und 2015 von etwa 26,5 Millionen Euro. Wir finden, dass die Bundesregierung die Rüstungsexporte in die Türkei sofort stoppen muss. (weiterlesen)

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Mittwoch 07.02.18, 14:47 Uhr

Hannah Bruns schreibt an die WAZ

Hannah Bruns ist als Sprecherin der Bochumer Linken zurück getreten. Sie hatte auf ihrer Facebook-Seite nach der Luxemburg/Liebknecht-Demonstration am 14. Januar in Berlin die Polizei sehr übel beschimpft. Grund dafür war der Übergriff der Polizei auf DemonstrantInnen, die Fahnen mit dem Bild von Abdullah Öcalan getragen haben. Die WAZ hatte daraus eine riesige Geschichte gemacht. In einem Schreiben an die WAZ nimmt Hannah Bruns zu ihrem Rücktritt Stellung. »In der Türkei werden die Kurden verfolgt und in Nordsyrien militärisch angegriffen. Die Panzer dafür liefert Deutschland. Die Fahnen der YPG/YPJ, noch vor kurzer Zeit als Symbol des Widerstandes gegen den IS gefeiert, werden vom Innenministerium verboten. Ein Skandal. Aber offenbar nicht für Sie. Denn Sie haben einen größeren Skandal gefunden: Eine 24-jährige Politikerin der Linkspartei, die ihre Wut kundgetan hat über Polizisten, die Menschen aufgrund des Schwenkens der Fahnen von YPG/YPJ festnehmen. Ihre Wut über “Staatsdiener”, die in eine Demonstration stürmen und Menschen herauszerren, weil sie sich mit dem kurdischen Widerstand solidarisieren. Die damit den verlängerten Arm Erdogans in Deutschland spielen. (weiterlesen)

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Dienstag 06.02.18, 17:22 Uhr

Beobachtungen und Perspektiven

Am Montag, den 12.02. ist um 19 Uhr im endstationKino das Kurzfilmprogramm “Beobachtungen und Perspektiven” zu sehen. Das Team des endstation.clubs zeigt eine vielfältige Auswahl kurzer Dokumentarfilme und schreibt: »Wir werden ferne Gebiete bereisen und die Welt aus anderen Perspektiven erkunden. Wie ist es, in Lesotho ein Mann zu werden? Wie kann man einen Film über Blindheit machen? Welche Geschichten verstecken sich in der Stadt? Diese und andere Fragen werden wir uns stellen. Der Eintritt ist frei. Einige der Filmemacher/innen sind zu Gast bei der anschließenden Diskussion, die auf Arabisch übersetzt wird.« (weiterlesen)

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Dienstag 06.02.18, 17:06 Uhr

Sad * But * True

Eine DIY-Dokumentation über Ivan Khutorskoi

Am Mittwoch, den 14. 2. zeigt das Antifa Café um 18.30 Uhr im Sozialen Zentrum den Dokumentationsfilm “Sad but true” und schreibt: »Am 16.11.2009 wurde Ivan „Vanya“ Khuturoskoy im Treppenhaus zu seiner Wohnung von einem Neo-Nazi erschossen. Ivan war Punkrocker, Skinhead und aktiver Antifaschist. Als „Bonecrusher“ war er in der moskauer Antifa-Szene bekannt und schützte in seiner Rolle als antifaschistischer Security, Punk- und Hardcore-Shows vor Naziangriffen. Der Film ist ein Portrait einiger Freund*innen über Ivan selbst und ein Bericht über die Umstände seiner Ermordung. Er erzählt jedoch nicht nur über den Verlust eines Freundes und Genossen, sondern gibt auch einen Einblick in die Situation des moskauer Punk-Untergrundes der 2000er Jahre und die Bedingungen, denen die antifaschistische Bewegung in Russland ausgesetzt war. (weiterlesen)

Montag 05.02.18, 15:54 Uhr

Mahnwache zum Werner Feld

Die Bürgerinitiative WernerFeld lädt am 10.02.ab 16:00 Uhr zu einer Mahnwache am Rand des Werner Feldes ein und schreibt: »Mit dieser Mahnwache möchten wir gegen die Aufnahme des WernerFeldes (Landschaftsschutzgebiet und beliebtes Naherholungsgebiet nördlich des Opelwerk III / südlich der A 40) als mögliches Gewerbegebiet in die sogenannte Arbeitskarte des Regionalplans durch den Regionalverbands protestieren. Unser primäres Ziel ist es zu erreichen, dass das WernerFeld in der für Juli erwarteten Entwurf-Fassung des Regionalplans nicht mehr als Gewerbegebiet gekennzeichnet ist. Sollten wir dieses Ziel nicht erreichen, möchten wir mit dieser Aktion ein für die Bochumer Politik deutliches Zeichen setzen, damit diese im formellen Beteiligungsverfahren zum Regionalplan gegen die Aufnahme des WernerFeldes als Gewerbegebiet intervenieren.« Der aktuelle newsletter der Initiative.

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Montag 05.02.18, 12:15 Uhr

SPD und Grüne wollen Sozialwohnungsquote umgehen

Die Linksfraktion im Rat erinnert daran, dass mindestens jede fünfte Wohnung bei größeren Bauprojekten im sozialen Wohnungsbau errichtet werden soll. So hat es der Bochumer Rat vor eineinhalb Jahren beschlossen. Jetzt zeige sich, wie ernst die rot-grüne Rathauskoalition ihren Beschluss nimmt: Sie will offensichtlich einer Essener Baufirma erlauben, rund 150 exquisite Wohnungen und „Town Houses“ auf dem ehemaligen RWE-Gelände an der Wielandstraße zu bauen, ohne eine einzige Sozialwohnung einzuplanen. Die Linksfraktion kritisiert das Einknicken vor dem Investor und schreibt: (weiterlesen)

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Sonntag 04.02.18, 09:30 Uhr

Zauberhafte Arbeitslosenzahlen


Am Donnerstag war in der ARD noch einmal ein Kabarett-Auftritt von Tobias Mann und Christoph Sieber zu sehen, in dem mit einfachsten Mitteln und absolut leicht verständlich erklärt wird, warum die offizielle Arbeitslosen-Statistik eine unseriöse Zahlentrickserei ist. Erschütternd ist, dass nahezu alle JournalistInnen von der Lokalpresse bis zur Tagesschau diese Täuschung der Öffentlichkeit mitmachen. Ob Dummheit oder Unverfrorenheit die Ursache hierfür sind, bleibt fraglich. Die Bochumer WAZ schreibt z. B. zu den Arbeitslosenzahlen im Januar 2018: “Derzeit sind 695 Personen mehr und damit insgesamt 19 195 Frauen und Männer ohne Job”. Dies ist völliger Quatsch. In der Pressemitteilung der Arbeitsagentur hieß es: “Mit aktuell insgesamt 17.947 Arbeitslosen zählte die Agentur für Arbeit im Januar 695 arbeitslose Personen oder 4 Prozent mehr als im Dezember 2017. [...] Die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen lag vor einem Jahr noch bei 19.195″. Hier wurde also die Zahl des Vorjahres als aktuelle Zahl dargestellt. (weiterlesen)

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Freitag 02.02.18, 19:09 Uhr

Tagung zum Thema Mieten & Wohnen

Das bundesweite Netzwerk Mieten & Wohnen lädt am 23./24.2. im Bahnhof Langendreer zu einer Konferenz unter dem Motto „Boden Recht Wohnen – Ansätze für eine sozialere Mieten- und Wohnungspolitik“ ein. Das Ziel des Netzwerks nach Lösungen für bezahlbaren und würdigen Wohnraum zu suchen, ist zentrales Thema der Konferenz. In der Einladung heißt es:  “Denn, obwohl viele neue Ansätze wie die Neue Wohnungsgemeinnützigkeit und Ideen des verbesserten Mieterschutzes vorliegen, hat die Politik bisher kaum reagiert. Bei der Bundestagswahl waren Wohnungsfragen nur ein Randthema. Umso wichtiger ist eine Plattform für die öffentliche wohnungs- und mietenpolitische Diskussionen.” (weiterlesen)

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Freitag 02.02.18, 18:48 Uhr
NGG: Kein „Herumdoktern“ am Arbeitszeitgesetz

Flexibilität auf wessen Kosten?

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) warnt mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD davor, dass es zu einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes „durch die Hintertür“ kommen könnte – mit erheblichen Folgen für Tausende Beschäftigte im Revier: »Überstunden, Arbeiten am Wochenende und in der Nacht – für die rund 3.400 Beschäftigten des Bochumer Gastgewerbes ist das alles andere als ungewöhnlich. Ebenso wenig für die 1.160 Mitarbeiter in der Ernährungsindustrie. Damit die Belastung jedoch erträglich bleibt, schreibt das Arbeitszeitgesetz maximale Arbeitsstunden und Ruhepausen vor. Genau darum fürchtet nun die NGG.
„Flexibilität im Job kann nicht einseitig auf Kosten der Beschäftigten gehen“, macht NGG-Geschäftsführerin Yvonne Sachtje deutlich. (weiterlesen)

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Donnerstag 01.02.18, 21:12 Uhr

Tatort Jazz: U.K. Quartett


Am Mittwoch, den 7. 2. um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer präsentiert das “U.K. Quartett” im Rahmen der Reihe “Tatort Jazz” sein erstes Studioalbum. Uwe Kellerhoff ist Komponist und Schlagzeuger des “U.K. Quartett”. Zusammen mit dem Bassisten Alex Morsey, dem Pianisten Matthias Dymke und Peter van der Heusen am Saxophon spielten sie eine beachtenswerte CD ein. Die Produktion dieser CD soll über Crowd-Funding finanziert werden. Näheres zum Crowd-Funding. (weiterlesen)

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Donnerstag 01.02.18, 17:56 Uhr

Wie schnell ist die Feuerwehr vor Ort?

Auf der Tagesordnung der Ratssitzung in der kommenden Woche steht auch der Brandschutzbedarfsplan 2018 – 2022. Hierin legt der Rat der Stadt u.a. fest, wie die Feuerwehr ausgestattet sein soll, damit sie in einer bestimmten Frist überall in der Stadt am angeforderten Ort sein kann. Der Plan sieht hierfür 11,5 Minuten vor. Die ver.di Fachgruppe Feuerwehr kritisiert in einer Stellungnahme diese Vorgabe und erläutert, warum der zuständige Fachverband 9,5 Minuten für erforderlich hält: (weiterlesen)

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Mittwoch 31.01.18, 14:07 Uhr

Zivile Seenotrettung im Mittelmeer

Im Rahmen des Ausstellungsrundganges „Blicks ins Ungewisse“ lädt die Kulturfabrik e.V. und RESQSHIP am Donnerstag, den 8. Februar um 19 Uhr zu einem Vortrag ins Alsenwohnzimmer ein. Der Vortrag von ReferentInnen von RESQSHIP soll über die kritische Situation an Europas Außengrenzen und die zwingende Notwendigkeit eines weiteren Rettungsschiffs vor der lybischen Küste oder entlang anderer Migrationsrouten aufklären.

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Mittwoch 31.01.18, 12:06 Uhr
Verkaufsoffene Sonntage in Bochum

SPD & Grüne auf Anti-Gewerkschaftskurs

Rot-grün hofft auf schwarz-gelbe Deregulierung

Nur zwei verkaufsoffene Sonntage soll der Bochumer Rat auf seiner Sitzung am 7. Februar beschließen – so schlägt es die Stadtverwaltung vor. Dies ist aber sehr wahrscheinlich kein Teilerfolg für die Allianz für den freien Sonntag. Denn die Entscheidung über alle Sonntagsöffnungen im zweiten Halbjahr soll vertagt werden, bis offensichtlich die Deregulierungspläne der schwarz-gelben Landesregierung greifen. „Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen“, sagt der Vorsitzende der Bochumer Linksfraktion Ralf-D. Lange. „Auf Landesebene planen CDU und FDP die Aushöhlung des Ladenöffnungsgesetzes und werden dafür von SPD und Grünen kritisiert. In Bochum dagegen regiert Rot-Grün. Trotzdem schlägt die SPD-geführte Verwaltung vor, auf die schwarz-gelbe Neuregelung zu warten. Die Verschiebung ergibt nur Sinn, wenn SPD und Grüne sich offen halten wollen, in Bochum verkaufsoffene Sonntage zu genehmigen, die nach aktueller Rechtslage illegal wären.“ (weiterlesen)

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Mittwoch 31.01.18, 08:02 Uhr

Realpolitik & utopischer Überschuss

Die Redaktion des Blogs »Realize Ruhrgebiet«  des Netzwerks »Recht auf Stadt – Ruhr« hat einen Artikel über das Bochumer Netzwerk »Stadt für Alle« geschrieben. Der Beitrag schildert die turbulenten wohnungspolitischen Ereignisse 2017 in Bochum und reflektiert die Erfahrungen des Netzwerks im Handgemenge zwischen radikaler Realpolitik und utopischem Überschuss. Zum Beitrag: „Geht nicht gibt’s nicht!“ – Das Bochumer Netzwerk „Stadt für Alle“.

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