Donnerstag 08.11.18, 15:46 Uhr

Engagement für den Stadtteil?“

Die Volkshochschule (VHS) und das Haus der Begegnung (HdB) laden am 15. November um 18 Uhr im HdB, Alsenstraße 19a zu einer Diskussion ein zum Thema „Engagement für den Stadtteil – lohnt sich das?“ Es geht dabei um das Engagement der BürgerInnen im eigenen Stadtteil hinsichtlich der Potentialentwicklung, Aufwertung und Gentrifizierung. Anhand von konkreten Beispielen (Kortländer und Alsenstraße) soll erörtert werden, welche positiven aber auch negativen Effekte es für Stadtteile und Quartiere geben kann, wenn BürgerInnen sich dort für eine Verbesserung des Zusammenlebens einsetzen. Insbesondere in Großstädten zeichnet sich häufig die Tendenz ab, dass bürgerschaftliches Engagement zu einer nachhaltigen Attraktivität des Stadtteils/Quartiers beiträgt, aber gleichzeitig auch sogenannte Gentrifizierungsprozesse in Gang gesetzt werden.

Die Veranstaltung widmet sich unter anderem den Fragen: Ist eine solche Entwicklung für einige Stadtteile vielleicht sogar sinnvoll und wünschenswert und wie werden sie in einer zukunftsweisenden Stadtentwicklung berücksichtigt? Hat die Bochum Strategie im Handlungsfeld „Großstadt mit Lebensgefühl – lebenswerte Stadtteile und Wohnquartiere“ bei der Umsetzung ihrer Aktivitäten diese möglichen Entwicklungen im Blick? Gibt es Ideen oder Handlungskonzepte, solchen Prozessen entgegenzuwirken, um eine ausgewogene Stadtteil-/Quartiersstruktur zu erreichen und für die Gesamtstadt zu erhalten?

Talkgäste sind Kristin Schwierz, Initiative „Alsenstraße e.V.“, Anne Koltermann, Sprecherin der Initiative „Am Kortländer e.V.“ Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Michael Neitzel, Geschäftsführer des InWIS- Institut für Wohnungswesen, Bochum. Vicki Marschall moderiert den Abend.

 
 
 
 


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