Montag 09.07.18, 19:14 Uhr
Recht auf Hoffnung, Recht auf Zukunft, Recht auf Rehabilitation

Zum Tag zur Unterstützung von Folterüberlebenden


Anlässlich des Internationalen Tags zur Unterstützung von Folterüberlebenden laden die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH) Bochum und die Hochschule für Gesundheit(HSG) am 11. Juli um 16 Uhr im Raum C-1401 in der HSG  ein zu einer Informationsveranstaltung über die Versorgung von Folterüberlebenden. Die MFH betreibt in Bochum ein Therapiezentrum für Überlebende von Folter und Krieg. Sie schreibt: »Nach internationalem Recht gehören Folterüberlebende zu der Gruppe der besonders Schutzbedürftigen. Sie werden jedoch in der Regel im Rahmen des deutschen Asylverfahrens nicht als solche identifiziert und somit oftmals nicht angemessen versorgt. Folterüberlebende haben jedoch einen Anspruch auf Rehabilitation.
Wie also können Folterüberlebende unter diesen Bedingungen bestmöglich versorgt werden? Was bedeutet Folter und wie wirkt sie sich auf die Menschen aus? Was kann getan werden, um die Versorgung zu optimieren? Und was kann man ganz praktisch tun, um Folterüberlebende zu unterstützen?
Diese Fragen wollen wir mit dem Arzt und Vorstandsmitglied der MFH, Knut Rauchfuss, diskutieren. Durch die Veranstaltung führt Bianca Schmolze, Ratsmitglied des Internationalen Rehabilitationsrates für Folterüberlebende (IRCT) und Menschenrechtsreferentin der MFH.“