Sonntag 25.03.18, 11:40 Uhr

Das Bochumer Ostermarschprogramm

Am Ostersonntag kommt der Ostermarsch nach Bochum. Gegen 13.10 Uhr trifft die Fahrradetappe in Wattenscheid an der Friedenskirche, August Bebel Platz ein. Bei diesem mittäglichen Stopp wird traditionell eine Stärkung durch eine gehaltvolle Suppe gereicht. Felix Oekentorp vom „Kuratorium Stelen der Erinnerung“ begrüßt den Ostermarsch. Anschließend wird  Deniz Sert, Sprecherin des „Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur“, in ihrer Rede das aktuelle Problem „Rassismus als soziale Frage“ thematisieren. Danach führt die Etappe über Herne zur sonntäglichen Abschlussveranstaltung um ca. 16:15 Uhr in die ver-di-Geschäftsstelle, Universitätsstr. 76. Hier gibt es ein reichhaltiges Buffet. Ver.di-Gewerkschaftssekretär Norbert Arndt, der auch Sprecher der Initiative Gewerkschafter für Frieden und Solidarität ist, wird in seiner Begrüßung u. a.  die Kampagne „Abrüsten statt Aufrüsten“ vorstellen und zur Unterstützung aufrufen. Die Bundessprecherin der DFG-VK Katharina Müller wird dann über den UN-Vertrag für ein Atomwaffenverbot berichten, der bereits von 56 Staaten unterzeichnet wurde. Die Bundesregierung weigert sich nicht nur dem Abkommen beizutreten, sie lässt auch weiterhin zu, dass US-amerikanische Atomwaffen in Büchel, Rheinland-Pfalz gelagert werden.
Am Ostermontag startet der Ostermarsch dann wieder zu Fuß von Bochum Werne nach Dortmund. Um 10:00 Uhr lädt die evangelische  Kirchengemeinde Bochum Werne  zu einem Friedensgottesdienst in der Werner Kirche ein. Um 11:00 Uhr beginnt dann am Brühmannhaus in der Kreyenfeldstraße die Auftaktkundgebung des dritten Ostermarsch Tages.  Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK  begrüßt die Teilnehmenden.
Anschließend berichtet der  DGB Vorsitzende von Dülmen Ortwin Bickhove-Swiderski, wie in Dülmen ein verlassener Stützpunkt der britischen Armee nun zu einem gewaltigen Militärdepot für einen Aufmarsch gegen Russland ausgebaut wird und wie sich der Protest dagegen organisiert hat.

 
 
 
 


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