Mittwoch 21.02.18, 18:17 Uhr

Musical, Stars, Queer Cinema and Culture

Der Lehrstuhl für Soziologie/Soziale Ungleichheit und Geschlecht schreibt: »Der Film- und Kulturwissenschaftler Prof. Richard Dyer wird im Sommersemester 2018 an der Ruhr-Universität Bochum als Marie-Jahoda-Gastprofessor für Internationale Geschlechterforschung lehren. Wir freuen uns sehr darauf, Prof. Dyer an der Universität begrüßen zu dürfen. In seiner Forschung beschäftigt sich Richard Dyer mit dem Verhältnis von Entertainment und Repräsentation – insbesondere in Bezug auf Race, Sexualität und Gender. Er leistete Pionierarbeit zu den Themenbereichen Musical, Stars, Queer Cinema and Culture sowie Critical Whiteness.
Richard Dyer ist Professor Emeritus am King’s College London und an der Universität Warwick. Darüber hinaus ist er Professorial Fellow der St. Andrews Universität (UK) und lehrte an zahlreichen Universitäten in Europa, Nordamerika und Australien. Ausgezeichnet wurde Dyer von den Universitäten von Turku, Dublin und Yale, der Society for Cinema and Media Studies und der British Association of Film, Television and Screen Studies. Neben den Themen Musik und Film zählt insbesondere das Italienische Kino zu Dyers Forschungsinteressen. Zu seinen bekanntesten Publikationen zählen Stars, White, The Culture of Queers, Pastiche, Nino Rota und Lethal Repetition: The Serial Killer in European Cinema sowie Werke über die Filme Brief Encounter, Seven und La Dolce Vita.
Antrittsvorlesung und Lehre an der RUB
In seiner Antrittsvorlesung „The Aesthetics of Marginality: Blacks and Queers and La Dolce Vita” am 05. Juni 2018 um 18 Uhr im Raum GABF 04/611 diskutiert Prof. Richard Dyer Dynamiken von Marginalität anhand der Charaktere in Federico Fellinis Film „La Dolce Vita“ (Italien 1960). Zusammen mit Prof. Dr. Eva Warth (Professur für Film- und Fernsehwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der medialen Konstruktion von Gender am Institut für Medienwissenschaft) bietet Richard Dyer ein Blockseminar mit dem Titel „Melodrama: Music and Queer Desire“ an, in dem es vor allem um die Rolle der Musik als Schlüsselelement im Melodrama gehen wird. Am 6. Juni 2018 findet von 10 bis 14 Uhr im Gebäude der Universitätsstraße 105/EG 014 der Workshop „La Dolce Vita as Documentary“ im Rahmen des DFG Graduiertenkollegs “Das Dokumentarische – Exzess und Entzug“ statt.«

 
 
 
 


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