Jahresarchiv für 2018

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Mittwoch 20.06.18, 07:51 Uhr
Lesekreis zu Frigga Haugs Buch

Der im Gehen erkundete Weg

Im Rahmen der 200-Jahre-Karl-Marx-Reihe an der Ruhr-Uni wollte ursprünglich auch die Soziologin Frigga Haug referieren. Sie musste absagen. Darauf entschieden die VeranstalterInnen: »Nichtsdestotrotz ist es von Relevanz, sich mit dem Thema Marxismus und Feminismus auseinanderzusetzen. Am Dienstag, den 26. Juni um 18  Uhr werden wir im GABF 04/149 einzelne Textpassagen aus Haugs Buch lesen, uns mit denen auseinandersetzen und darüber diskutieren. Wie hängen Marxismus und Feminismus miteinander zusammen und warum sind diese zwei Grundbegriffe von so hoher Relevanz?« (weiterlesen)

Dienstag 19.06.18, 17:15 Uhr
Einweihung der neuen Vonovia-Zentrale

Kein Grund zum Feiern

Wie Vonovia die Mieter mit Hilfe von Modernisierungen ausnimmt

Am Donnerstag, 21. Juni  wird an der Universitätsstraße in Bochum die neue Zentralverwaltung des größten deutschen Wohnungsunternehmens, der Vonovia SE, eingeweiht. Zu den Feierlichkeiten ist unter anderem der NRW-Ministerpräsident eingeladen. Am Rande dieses Ereignisses werden Mitwirkende von Vonovia-Mieterinitiativen und Mietvereinen aus dem Ruhrgebiet eine „Pressekonferenz vor Ort“ durchführen. In der Ankündigung heißt es:  Im Mittelpunkt steht die Präsentation eines gemeinsamen Offenen Briefs von Mieterinteressenvertretungen aus Städten zwischen Lübeck und Konstanz an den Vorstand der Vonovia. Gemeinsam wenden wir uns gegen die starken Mieterhöhungen, die Vonovia bundesweit mit Hilfe von „Modernisierungen“ durchzusetzen versucht. Wir werfen der Vonovia detailliert vor, sich auf Kosten der MieterInnen und unter Verletzung ihrer Rechte zu bereichern.

Dienstag 19.06.18, 17:05 Uhr
Netzwerk Stadt für Alle:

Einmischen und mitentscheiden

Das Netzwerk Stadt für Alle lädt zur vierten offenen Stadtteilversammlung am Dienstag, den 26. Juni um 19:00 Uhr im Mieterverein Bochum, Brückstraße 58 ein: »Die Bochumer Innenstadt steht vor großen Veränderungen. Wird die Musikschule abgerissen oder darf sie stehen bleiben? Was passiert am Appolonia-Pfaus-Park? In der Stadtverwaltung und auch im Rat werden bereits Pläne geschmiedet. Aber was wollen eigentlich die Menschen, die in Bochum wohnen? Noch können wir uns einmischen und mitentscheiden, wie die Bochumer Innenstadt künftig aussehen soll. Beim vierten vom Netzwerk Stadt für Alle initiierten Treffen soll es darum gehen, wie die auf den bisherigen Stadtteilversammlungen entwickelten Ideen und Forderungen, in Form konkreter Aktionen sichtbar werden können.«

Dienstag 19.06.18, 16:24 Uhr

Kolumbien nach den Wahlen

Der Rosa-Luxemburg-Club Essen / Bochum lädt am 5. Juli um 19 Uhr zu einer Veranstaltung im Bahnhof Langendreer ein: »Aus den vielen gewalttätigen Konflikten auf der Welt sticht der kolumbianische mit zehntausenden Toten und Millionen von Vertriebenen hervor. Unternehmen und Großgrundbesitzer heuerten bewaffnete Gruppen an, um die Landbevölkerung zu vertreiben und Aktive aus Gewerkschaften sowie sozialen Bewegungen zu bedrohen und zu töten. Dem standen bzw. stehen Guerillagruppen, wie FARC und ELN gegenüber, die ganze Landesteile kontrollierten. (weiterlesen)

Dienstag 19.06.18, 16:05 Uhr

Pokal gegen Rassismus und Intoleranz

Um junge Menschen zu ermutigen, gegen Rassismus und Intoleranz in der Gesellschaft aktiv zu werden, wird in Bochum seit dem Schuljahr 2006 / 2007 jährlich der „Abraham-Pokal“ vom Kinder- und Jugendring an eine Schule verliehen. Das Besondere dabei ist, dass der Pokal nicht für Geleistetes verliehen wird, sondern Aufforderungscharakter hat. Die Schule, die den Pokal annimmt, verpflichtet sich, ein Jahr lang Projekte für eine multikulturelle Gesellschaft und gegen Rassismus, Fanatismus und Terrorismus durchzuführen. Im vergangenen Jahr hatte die Erich Kästner-Schule den Polkal übernommen. Dort wurden vielfältige Aktionen und Projekte im Rahmen ihres Abraham-Jahres durchgeführt. Die SchülerInnen haben Gedenkstättenfahrten nach Auschwitz, Buchenwald und zum Anne-Frank-Haus in Amsterdam, einen Tag ohne Homophobie, verschiedene Antirassismus-Projekttage, besondere Aktionen mit geflüchteten Jugendlichen und unterschiedliche soziale Projekte durchgeführt.  (weiterlesen)

Montag 18.06.18, 16:17 Uhr

“Sympathisanten –
Unser Deutscher Herbst”


Im endstation.kino ist ab Donnerstag, den 21.06. der Dokumentarfilm “Sympathisanten – Unser Deutscher Herbst” zu sehen. In der Ankündigung des Kinos heißt es: »Regisseur Felix Moeller einzigartige zeitgenössische Dokumente und intensive Gespräche mit Zeitzeugen und versucht, die Frage zu beantworten, wie es zu so einer polarisierenden und aggressiven Stimmung in der Bundesrepublik der 1970er Jahre kommen konnte, wie eine radikale kleine Gruppe wie die RAF (Rote Armee Fraktion) so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte – und wieso die sogenannten Sympathisanten zwischen die Fronten von RAF und Staat gerieten. (weiterlesen)

Montag 18.06.18, 16:05 Uhr

Ernährung als Schulfach

Die Schulen sollen ein neues Unterrichtsfach bekommen – „Gesunde Ernährung“, wenn es nach den Vorstellungen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) geht. Die Gewerkschaft schreibt: »Schüler sollen im Unterricht mehr darüber erfahren, was in den Lebensmitteln ist. „Aber auch, was dahinter steckt: Wie die Tiefkühlpizza produziert wird. Welchen Nährwert Joghurt hat. Und wer mit welcher Technik Gummibärchen oder Schokolade herstellt“, sagt Hans-Jürgen Hufer. (weiterlesen)

Sonntag 17.06.18, 11:52 Uhr

Feminismen und Geschlechterkonflikte
in postkolonialen Welten

Ilse Lenz, langjährige Professorin an der Ruhr-Uni hält im sozialwissenschaftlichen Kolloquium der RUB am Mittwoch, den 20.6. um 16:00 Uhr im HGC 50 einen Vortrag zu: „Feminismen und Geschlechterkonflikte in postkolonialen Welten“. Das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW unterstützt die Veranstaltung und schreibt: »Ilse Lenz ist eine wichtige Impulsgeberin für die internationale Ausrichtung der Bochumer Geschlechterforschung. In ihrem Vortrag finden sich all jene Erkenntnisstränge, die sie seit langem sozial- und politikwissenschaftlich verfolgt und immer wieder neu miteinander verknüpft: Fragen nach Frauenbewegungen und feministischen Positionen im internationalen Vergleich, Fragen nach Geschlechterkonflikten und sozialem Wandel, Fragen nach Ökonomie, Geschlecht, Macht in der heutigen Globalisierung. Der Vortrag findet anlässlich einer Ehrung zum 70. Geburtstag von Professorin Dr. Ilse Lenz statt.«

Sonntag 17.06.18, 08:30 Uhr

Kneipenquiz zu Marx und seinen Theorien

Am Samstag, 23. Juni lädt die Linke Liste an der Ruhr-Uni zu einem Kneipenquiz in das Soziale Zentrum ein: »Jetzt ist euer Wissen an der Reihe. Wer von euch ist Experte zu Marx oder ist auf den Weg dahin? Die Linke Liste veranstaltet an ihrem Kneipenabend ein Quiz zu Marx und seinen Theorien. Es gibt sogar etwas zu gewinnen. Lasst euch überraschen und kommt vorbei.
Wie immer versorgen wir euch mit Cocktails, Pfeffi und veganem Essen.
Einlass ab 18 Uhr
Quiz ab 20 Uhr«

Samstag 16.06.18, 11:58 Uhr

Fußballturnier & Familienfest

Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring laden am Freitag, 29. Juni 2018 um 17.00 Uhr auf dem Sportplatz des BV Westfalia Bochum, Hofsteder Straße 99 zu einem Fußballkleinfeldturnier und einem Familienfest ein, “um Geflüchteten und Einheimischen die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch zu geben und um die gegenseitige Akzeptanz zu fördern”:  »Zum Fußballturnier eingeladen sind Vereine, Initiativen und alle weiteren Interessierten (Ü 18). Anmelden können sich bunte Teams mit 8 Spielerinnen und Spielern für die der Spaß im Vordergrund steht. Für gute Unterhaltung für Kinder und Jugendliche sorgen die Falken mit der Spielstraße und das VfL-Fanprojekt mit einer Schussgeschwindigkeits-Messanlage. Anmeldungen von Teams für das Fußballturnier bitte per Email an die Geschäftsstelle des Kinder- und Jugendrings: info@jugendring-bochum.de«

Donnerstag 14.06.18, 19:35 Uhr

Aktionstag gegen das geplante Polizeigesetz in NRW

Die Bochumer Initiative “Nein zum neuen Polizeigesetz NRW!” hat auf ihrem gestrigen Treffen beschlossen, sich einem Aufruf des landesweiten Bündnisses anzuschließen und führt am Samstag, den 23. Juni – wie in vielen anderen Städten – einen Aktionstag in der Innenstadt durch. Zwischen 12 und 15 Uhr wird es auf dem Bongard Boulevard zwischen Kortumstraße und Rathaus Aktionen und Informationsstände geben. Bereits am kommenden Samstag und Sonntag werden mehrere Tausend Flugblätter vor der Jahrhunderthalle an die BesucherInnen von “Ruhr-International” verteilt. Mit dem Flugblatt wird über den unglaublichen Angriff auf die Grundrechte der Menschen in NRW informiert, den das geplante neue Polizeigesetz bedeutet und für eine Großdemonstration am 7. Juli in Düsseldorf mobilisiert. Die Initiative trifft sich am Dienstag, den 19. Juni um 19 Uhr im Sozialen Zentrum, um den Aktionstag am 23. Juni vorzubereiten. InteressentInnen und Gruppen, die noch mitmachen wollen, sind herzlich eingeladen.

Mittwoch 13.06.18, 20:39 Uhr
Der Gesundheitsminister kommt zur Gesundheitsministerkonferenz

Spahn kommt nach Düsseldorf -wir auch!

Am 20. 6. demonstriert ver.di in Düsseldorf vor der Gesundheits-Ministerkonferenz und schreibt: »Menschen, pflegebedürftig oder krank, werden von Krankenhauskonzernen zur Ware gemacht und wie am Fließband behandelt. Wie viel Interesse multinationale Konzerne am Gesundheitsmarkt haben, zeigt deren deutliche Expansion und die fortschreitende Übernahme ehemals öffentlicher oder kirchlicher Krankenhäuser und Heime. Pflegekräfte arbeiten am Rand der Erschöpfung. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ sagt das Grundgesetz. Das finden wir im Pflegealltag nicht wieder. Weder für Pflegebedürftige oder Kranke noch für das Pflegepersonal. „Alles jammern hilft nichts. Es ist Zeit sich zu wehren“ so die Gewerkschaft ver.di weiter. Wir demonstrieren für verbindliche gesetzliche Personalvorgaben, denn von selbst verbessert sich nichts. (weiterlesen)

Mittwoch 13.06.18, 20:24 Uhr
Tag der Gebäudereinigung am 15. Juni

Stadt soll auf Lohndumping verzichten

“Die Arbeitgeber in Bochum sollen den Internationalen Tag der Gebäudereinigung am 15. Juni nutzen, um ihren Beschäftigten konkrete Zusagen für faire Löhne und gegen Arbeitsverdichtung zu machen” – das fordert die Bochumer Linksfraktion und schreibt: »Insbesondere sei auch die Stadt Bochum selbst in der Verantwortung. „Löhne rauf, Stress runter: Das muss das Ziel sein“, sagt der Fraktionsvorsitzende der Bochumer Linken Ralf-D. Lange. „Die rund 3.300 Menschen, die in unserer Stadt im Gebäudereiniger-Handwerk arbeiten, haben das mehr als verdient!“ (weiterlesen)

Mittwoch 13.06.18, 16:31 Uhr

Mali – vom Musterknaben zum Krisenstaat

Am Dienstag, dem 19. Juni lädt die Aktion Pro Afrika um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einem Vortrag von Gabriele Riedl ein: »Über 25 Jahre war Mali der “Musterknabe” in Sachen Demokratie, Entwicklung, Gleichberechtigung. Es gab zwar immer mal Scharmützel mit der Ethnie der Tuareg im Norden des Landes, aber insgesamt herrschte eine gewisse Stabilität allerdings auf wirtschaftlich niedrigem Niveau. Seit dem Bombenangriff Englands und Frankreichs auf Libyen im Sommer 2011 sieht das ganz anders aus. Mali ist heute als “gescheiterter Staat” deklariert und hat über 10.000 UN Soldaten im Land. Die ehemals französische Kolonie, in der Deutschland hohes Ansehen genießt (die DDR war der erste Staat, der Mali nach der Unabhängigkeit anerkannte),  ist reich an Bodenschätzen und hat riesige fruchtbare Flächen entlang des Flusses Niger. (weiterlesen)

Mittwoch 13.06.18, 15:18 Uhr
Begegnungsräume als Aufforderung zu einer offenen Gesellschaft

Rundgang durch die Musikschule

Rund 50 Besucher*innen folgten am Samstag, den 9. Juni der Einladung des Netzwerks »Stadt für Alle« zum Gebäuderundgang durch die Bochumer Musikschule. Die initiative berichtet: »Der Architekt Vincent Forster führte die Gruppe durch das Haus und erläuterte, dass Architektur immer auch die Geschichte einer Idee erzählt. In den 50er Jahren, in denen die Schule gebaut wurde, entstanden die großzügigen hellen Begegnungsräume im Eingangsfoyer und in den Treppenhäusern als Aufforderung zu einer offenen Gesellschaft. Der Schrecken des deutschen Faschismus lag gerade ein Jahrzehnt zurück. Besonders das lichtdurchflutete Foyer, das geschwungene Treppenhaus sowie die warmen unaufdringlichen Farben darin, sind auch heute noch beeindruckende Merkmale für die Architekturqualität der 50er Jahre. (weiterlesen)

 
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