Freitag 29.12.17, 07:16 Uhr

Rückblick auf 15 Jahre Rückblick

Ende 2003 machte das Bochumer Friedensplenum eine kleine Jahresendfeier und Mitglieder der Redaktion von bo-alternativ.de zeigten Fotos von Aktionen, die in den letzten 12 Monaten gelaufen waren. Die Anwesenden waren überrascht, wie viel das gewesen war und so wurden FreundInnen und InteressentInnen im Januar zu einem Neujahrsempfang im Bahnhof Langendreer eingeladen, um sich das noch einmal bei einem Glas Sekt und einem netten Buffet gemeinsam anzusehen.
Das Ganze fand eine begeisterte Resonanz, das Friedensplenum dehnte im folgenden Jahr die Definition von Friedensarbeit mal wieder sehr weit aus (vor allem im Bereich Antifa) und so bot es sich 2005 dann an, mit allen befreundeten Initiativen und Organisationen einen Rückblick auf “ein Jahr Bewegung in Bochum” zu veranstalten. So entstand eine Tradition. Ein Blick auf die Einladungskarten der letzten 14 Jahre gibt einen interessanten Überblick darüber, was in der Zeit gelaufen ist. Die Einladungskarten der letzten 14 Jahre.
2018 findet der 15. Jahresrückblick am 21. Januar statt.

3 LeserInnenbriefe zu "Rückblick auf 15 Jahre Rückblick" vorhanden:

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29. Dez. 2017, 12:29 Uhr

LeserInnenbrief von George O. R. Well:

Liebes Friedensplenum und Co., nun seid mal ehrlich.
Ihr dokumentiert wie immer Eure Aktivitäten. Alles andere (wenn ihr überhaupt davon mitbekommt) verschweigt ihr, berichtet darüber manipulativ oder stellt es als Erfolg eigener Bemühungen dar.

Viel Spaß bei eurer Nabelschau!


 

29. Dez. 2017, 17:56 Uhr

LeserInnenbrief von Sigmund:

Werter Oh Well,

Du bist ja offensichtlich noch nie dabei gewesen. Ich habe das leibhaftig erlebt. Das ganze ist viel orwellscher als du dir das so denkst. Die Manipulation beginnt schon damit, dass einen Monat vorher öffentlich dazu aufgerufen wird, Fotos und Filme für den Rückblick zu schicken; also eine perfide Vortäuschung von Offenheit und Pluralität. Und Jahr für Jahr schaffen die Verdreher es irgendwie, dass sich niemand darüber beschwert, was alles verdreht und weggelassen wurde.
Die ZuschauerInnen werden sogar immer am Anfang des Vortrages damit eingelullt, dass auch noch offen gesagt wird, dass nicht über das berichtet wird, was wichtig ist, sondern dass das gezeigt wird, wovon es schöne Bilder gibt. Die MacherInnen der Veranstaltung sind so dreist, dass sie offen zugeben, manipulieren zu wollen. Sie verbergen das hinter der Vokabel “motivieren”. Und das aller Schlimmste, es kommen schrecklich viele Leute immer und immer wieder, weil sie das auch noch toll finden. Sie wollen sich willentlich motivieren lassen für die weitere politische Arbeit. Das sind alles ahnungslose Leute, die nicht wissen, dass es nichts Richtiges im Falschen geben kann. Die glauben ernsthaft daran, dass es sinnvoll ist, sich zu engagieren.
Ich ahne, wie grausam für dich der bloße Gedanken daran ist, was sich da abspielt. Du würdest bestimmt völlig verstört nach hause gehen, wenn du dir das antuen müsstest. Vielen Dank, dass du andere Menschen, die auch so gut drauf sind wie du, vor diesem Horror gewarnt hast.


 

31. Dez. 2017, 01:05 Uhr

LeserInnenbrief von H. H.:

Haha, 1:0 für Sigmund! :D

(Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die ganzen unter vielen verschiednen Namen immer wieder auf bo-alternativ geposteten notorischen und unqualifizierten Nörgel-Kommentare alle aus der gleichen Tastatur stammen. Sie nerven nur, aber das ist ja wahrscheinlich auch das Ziel dieser Trollerei.)


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