Donnerstag 07.12.17, 17:04 Uhr

Jüdische Lokalgeschichte

Am Donnerstag, den 14. Dezember um 18 Uhr laden der Archivar Andreas Halwer, der Historiker Dr. Hubert Schneider und die Leiterin Dr. Ingrid Wölk in das Stadtarchiv, Wittener Straße 47, ein. In der Reihe „Bochumer Geschichte in Objekten und Archivalien“ bieten sie einen thematischen Rundgang durch die Ausstellung „Hundert und sieben Sachen. Bochumer Geschichte in Objekten und Archivalien“ an. Der Schwerpunkt liegt dabei auf sieben „Sachen“, die einen direkten Bezug zur jüdischen Geschichte aufweisen. Tatsächlich weisen nicht nur sieben, sondern zehn „Sachen“ in der Ausstellung einen direkten Bezug zur jüdischen Geschichte auf.
Die ReferentInnen betrachten bei dem Rundgang unterschiedliche Aspekte der Lokalgeschichte durch die „jüdische Brille“. Sieben Objekte werden exemplarisch vorgestellt: von der Eintrittskarte zur Synagogenweihe 1863 über einen Erinnerungsteller zum Geschäftsjubiläum des Wattenscheider Kaufhauses Flatow  bis zu einem historischen Foto des Nordbahnhofs, für dessen Markierung als Gedenkort sich ein Verein und engagierte BochumerInnen seit geraumer Zeit stark machen. Denn der Nordbahnhof war ein Ausgangspunkt für Deportationen in die Konzentrations- und Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Der Eintritt ist frei.


 

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