Archiv - November 2017

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Montag 20.11.17, 19:04 Uhr

Wie geht es weiter nach dem Klimagipfel?

Am Donnerstag, den 23. November berichtet Philipp Unger um 19:30 Uhr im NaturfreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175 darüber: “Wie geht es weiter nach dem Klimagipfel?” Die Naturfreunde-Langendreer erinnern in ihrer Einladung daran, dass sie mit einem Bus nach Bonn zur ersten Demo anlässlich des Klimagipfels gefahren sind und schreiben: »Mit 25 000 Mitstreitern haben wir gegen die Fortführung der Kohleverstromung demonstriert. Philipp Unger, Mitglied der Ortsgruppe und Aktivist beim Klimagipfel, war auch im Verlauf der COP23 vor Ort. Auf seinen bisherigen Reportage-Reisen zu unterschiedlichen Klima-Protesten und auch den vorangegangenen UN Klimakonferenzen COP 15 und 21 ging er der Frage nach: Was ist Bal(l)ance? (weiterlesen)

Montag 20.11.17, 17:13 Uhr
Treffpunkt Asyl fordert menschenwürdige Flüchtlingsunterbringung

Stadt muss eigene Standards einhalten

Die Initiative Treffpunkt Asyl Bochum appelliert in einem aktuellen Forderungspapier an die Stadt Bochum, ihre bisherige Politik der Unterbringung von geflüchteten Menschen in Bochum zu ändern. Die Initiative fordert die Stadt dazu auf, “die Standards des eigenen Betreuungskonzeptes einzuhalten, besonders vulnerable [d.R.: verletzbare, verletzliche] Gruppen in Unterkünften besser zu schützen und Menschen langfristig in Wohnungen unterzubringen. Anlass für das aktuelle Forderungspapier war eine Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Links­fraktion im Rat der Stadt Bochum vom 15.11.2017 bezüglich der Ausschreibung für die Trägerschaft der Unterkunft am Wiebuschweg 2-20 in Bochum Langendreer. (weiterlesen)

Sonntag 19.11.17, 14:43 Uhr

Datenschutz – Was ist das eigentlich?

Personal Data Defense Unit (Bochum) lädt am Freitag, den 24.11. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Veranstaltung “Datenschutz – Was ist das eigentlich?” ein: »Die nächste Videokamera meist nur wenige Meter entfernt, die letzte E-Mail erst 5 Minuten her, das Handy noch in der Hand. Technische Entwicklungen dringen nicht erst seit Facebook und co. in unsere Privatsphäre ein und haben ein Recht auf Datenschutz notwendig gemacht. Von der Zeitung, über die Rasterfahndung bis zum SmartHome werden wir die wichtigsten Stationen des Datenschutz beleuchten. Dabei soll es nicht um die besten Computertricks zur digitalen Selbstverteidigung gehen sondern darum welche praktischen Auswirkungen das auf uns hat und welche Möglichkeiten es für uns gibt hier einzugreifen.«

Freitag 17.11.17, 18:22 Uhr

Bericht von der Ratssitzung

Die Linksfraktion hat ihren aktuellen Newsletter veröffentlicht und schreibt: „Eigentlich heißt es ja ‚aller guten Dinge sind drei‘. In Bochum ist das anders: Hier haben die rot-grüne Rathauskoalition und die Verwaltung einen unsozialen Dreiklang in der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik durchgesetzt. Bedeutsame Teile unserer Innenstadt kommen unter den Hammer. Auch sonst soll die Stadt weiter auf Privatisierung statt auf kommunalen Wohnungsbau setzen. Und als ob das alles noch nicht verheerend genug wäre, stellt die Verwaltung auch noch ein Konzept vor, um bei den Kosten der Unterkunft für ALGII- und Sozialhilfe-Empfänger*innen zu kürzen. In diesem Newsletter berichten wir über die Ratssitzung am 16. November, über unsere Arbeit in den Ausschüssen und unsere weiteren Aktivitäten.  Die Themen im Einzelnen: (weiterlesen)

Freitag 17.11.17, 18:10 Uhr

Bochumer Abrisspolitik

Die Soziale Liste schreibt: »Nach langer Diskussion hat eine Ratsmehrheit aus SPD und Grünen, gegen die Stimmen aller anderen Ratsvertreter das Konzept beschlossen, die Innenstadt entlang der Viktoriastraße mit einem enormen Kostenaufwand (über 100 Mio. €) und Hilfe des Investors HBB völlig neu zu gestalten. Dafür sollen das BVZ, das Gesundheitsamt, die Musikschule und das Gebäude des früheren Bochumer Anzeigers (Willy-Brandt-Platz 8) abgerissen werden und neu bebaut werden. Nach Abriss des alten Justizgeländes am Husemannplatz soll dort ein Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum entstehen mit der Stadt als Ankermieter. Die Soziale Liste lehnte in der Diskussion die Pläne ab und sprach sich für einen Erhalt und die Sanierung aus. «

Donnerstag 16.11.17, 14:42 Uhr
Die IG Metall fordert:

Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit

Am heutigen Donnerstag, den 16. November starten die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in NRW. Die IG Metall fordert für die rund 700.000 Beschäftigten eine Anhebung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen von 6 Prozent vor sowie eine Wahloption bei der Arbeitszeit. Beschäftigte sollen danach ihre Arbeitszeit ohne Begründungszwang auf bis zu 28 Stunden in der Woche für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten reduzieren und anschließend wieder auf ihre frühere Arbeitszeit zurückkehren können. „Wir wollen mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit für alle Beschäftigten erreichen. Bisher geht die Flexibilisierung der Arbeitszeit in den Betrieben einseitig zu Lasten der Beschäftigten. Damit wollen wir Schluss machen. Flexibilität darf keine Einbahnstraße sein“, sagte Eva Kerkemeier, 1. Bevollmächtigte, IG Metall Bochum-Herne. (weiterlesen)

Donnerstag 16.11.17, 12:23 Uhr
Friedensplenum, DFG-VK und Bahnhof Langendreer laden ein:

Medien im Krieg

Macht – Maschine – Militär – Männer – Medien

Am Mittwoch, den 22. 11. referiert Prof. Dr. Jörg Becker um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer über das Thema Medien im Krieg. Es geht in dem Vortrag nicht um die Einzelanalyse der Medienmanipulationen bei einem der zahlreichen letzten Kriege. Vielmehr geht es um eine Art Gesamtschau, die Verallgemeinerungen und Gesetzmäßigkeiten herausarbeiten will. Dazu besteht dieser Vortrag aus mehreren Teilen. Zu Anfang werden zahlreiche Bilder, Karikaturen, Zeitungsseiten usw. aus der Zeit verschiedener Kriege gezeigt, um visuell und sehr anschaulich zu verdeutlichen, was Feindbilder, was Fälschungen und was Verzerrungen sind. Konkret geht es um folgende Kriege: Afghanistan, Jugoslawien, Irak, Georgien und Südsudan. (weiterlesen)

Donnerstag 16.11.17, 11:43 Uhr

Fördermöglichkeiten für Projekte

Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring Bochum laden am Donnerstag, 23. November 2017 um 18.00 Uhr zur Demokratiekonferenz in der Synagoge ein: »Ziel der Konferenz ist es, einen Austausch über die Erfahrungen mit den Projekten zu ermöglichen, die 2017 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gefördert worden sind und neue Projektideen für 2018 zu entwickeln. Beispiele für erfolgreiche und spannende Projekte sind Zeitzeugengespräche, Gedenkstättenfahrten, interkulturelle Kunst- und Theaterprojekte und verschiedene Aktionen zu den Landtags- und Bundestagswahlen. (weiterlesen)

Mittwoch 15.11.17, 15:08 Uhr
Linksfraktion fordert:

Keine Privatisierung nach BVZ-Abriss!

Die Linksfraktion im Rat erklärt: »Auf der Ratssitzung am Donnerstag, den 16. November plant die rot-grüne Rathauskoalition einen folgenreichen Beschluss: Auf Vorschlag der Verwaltung und der Consultingagentur Ernst & Young sollen zentrale städtische Bauwerke abgerissen werden, um anschließend rund 12.800 Quadratmeter Grundstücksfläche in bester Innenstadtlage zu privatisieren. Die Bochumer Linksfraktion protestiert gegen diesen Ausverkauf städtischen Eigentums. Abgerissen werden sollen das Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ), die Musikschule, das Gesundheitsamt sowie die Turnhalle am Westring. „Es stimmt: Das erst 37 Jahre alte BVZ-Gebäude ist marode“, sagt Horst Hohmeier, Mitglied der Linken im Rat. „Mitschuld an dem Sanierungsstau trägt die von SPD und Grünen durchgesetzte Kürzungspolitik. Aber es ist ein Unding, dass die Rathauskoalition ihr eigenes Versagen beim Erhalt städtischer Bauwerke jetzt als Ausrede dafür nutzen will, um wichtige Teile der Innenstadt zu verkaufen.“ (weiterlesen)

Mittwoch 15.11.17, 14:02 Uhr

Belastungen durch das DHL-Paketzentrum

Die Soziale Liste Bochum stellt zur Ratssitzung am 16. November 2017 eine Anfrage, die sich mit den Belastungen beschäftigt, die sich aus dem Bau und den Betrieb des DHL-Paketcenters auf dem früheren Opel-Gelände ergeben und schreibt: »Im Herbst 2019 soll das neue Paketzentrum des Posttochterunternehmens DHL seinen Betrieb aufnehmen. Täglich sollen dann 4,3 Mio. Pakete umgeschlagen werden. In den Spitzenstunden sollen 110-Lkw Ein- und 120 Lkw-Ausfahrten über den Opel-Ring auf das Gewerbe- und Industriegelände Mark 51/7 erfolgen. Weiterhin werden 164 Container von Sattelschleppern auf Lade-, Parkpositionen oder Lkw umgesetzt. Das heißt die Bewegungen finden teilweise im Minutentakt statt. Der Schwerpunkt des Betriebes wird in den Nachtstunden erfolgen. Für den Lieferverkehr werden 331 Tore in das Hallengebäude eingebaut. Derzeit ist DHL nicht bereit, eine genaue Anzahl der gesamten täglichen LKW-Bewegungen bekannt zu geben. Auch über die Art der LKWs, Zugmaschinen und sonstigen Fahrzeuge gibt es keine Angaben. Fest steht wohl, dass der zunächst erfolgte Eindruck, hauptsächlich mit Elektrofahrzeugen zu arbeiten, nicht eingehalten wird. (weiterlesen)
Mittwoch 15.11.17, 13:24 Uhr

„Endlich so leben, wie ich will“

Die Rosa Strippe weist auf ein Filmprojekt zum Thema: “Alter und soziale Vielfalt“ in unserer Gesellschaft hin: Am 22. November findet um 17.00 Uhr im Casablanca Kino in Bochum die Premiere des Filmes „Endlich so leben, wie ich will“ statt. Der Kurzfilm porträtiert fünf lebenserfahrene Menschen aus dem Ruhrgebiet, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben eine Entscheidung gegen gesellschaftliche Konventionen getroffen haben, um frei und glücklich leben zu können. Toleranz, Gleichberechtigung und Freiheit, sind heutzutage in unserer Gesellschaft wichtige Eckpfeiler, die aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Eine Protagonistin des Filmes ist Ruth Joachim aus Bochum. Sie erinnert sich, dass sie in ihrer ersten Ehe in den 70er Jahren, keine Gleichberechtigung und kein Mitbestimmungsrecht erfahren hat, deshalb ließ sie sich schnell wieder scheiden, um frei zu sein und selbstbestimmt leben zu können. (weiterlesen)

Mittwoch 15.11.17, 13:13 Uhr
GEW ruft zur Kundgebung „JA13“ auf

Weil alle Lehrer*innen es verdienen!

Anlässlich des “umgekehrten Equal Pay Day” am 21. November ruft die GEW Bochum zur Teilnahme an der Kundgebung „JA13“ am 21.11. um 15 Uhr vor dem Düsseldorfer Landtag auf: »Lehrer*innen aus Grundschulen treten gemeinsam mit den Lehrkräften der Sekundarstufe I für eine Aufwertung ihres Berufs und die gleiche Bezahlung aller Lehrämter ein. Im Gegensatz zu den Lehrkräften an der Grundschule, an den Haupt-, Real- und Sekundarschulen und in der Sekundarstufe I der Gesamtschulen erhalten Lehrer*innen an Gymnasien und in der Sekundarstufe II sowie an Berufskollegs als Berufsanfänger*innen A13Z (Zulage). Nach GEW-Berechnungen liegt die Differenz im Einstiegsgehalt zwischen A12 und A13Z bei über 600 EURO. (weiterlesen)

Mittwoch 15.11.17, 07:48 Uhr

Schlechte Luft in Bochum

Unter der Überschrift “Schlechte Luft in Bochum – Grenzwert für Stickstoffdioxide deutlich überschritten” berichten die Bochumer Grünen in einer Pressemitteilung: “Bei Messungen an vier Orten in der Innenstadt haben wir eine deutliche Überschreitung des offiziellen Grenzwertes für Stickstoffdioxid festgestellt. Es besteht dringender Handlungsbedarf um die Gesundheit aller Menschen in Bochum zu schützen. Mit diesen schlechten Werten riskiert Bochum gerichtlich verordnete Fahrverbote für viele Dieselfahrzeuge. “  Die Sorge der Grünen um die Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ist berechtigt.  Die Grünen bilden nun seit fast 20 Jahren zusammen mit der SPD die Mehrheit im Rat und gehen mit keiner Silbe darauf ein, welche politischen Entscheidungen in Bochum und der rot-grünen Koalition in Düsseldorf maßgeblich für diese Luftvergiftung verantwortlich sind. Während weltweit alle Großstädte bemüht sind, Autoverkehr aus der Stadt rauszudrängen, betreibt Bochum das Gegenteil. Da ist zunächst die vor 20 Jahren von Wolfgang Clement, damals NRW Wirtschafts- und Verkehrsminister und Norbert Lammert, damals Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium ausgeheckte Bochumer Lösung. (weiterlesen)

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Dienstag 14.11.17, 17:28 Uhr

Radikale Bildungskurse

Die Schwarze Ruhr- Uni macht darauf aufmerksam, dass in dieser Woche an der Ruhr-Uni ihre radikalen Bildungskurse beginnen.  Themen sind “moderne anarchistische Theorie” (immer montags 18.00 Uhr) und Revolutionen und Aufstände im 20. & 21. Jahrhundert (immer donnerstags 16.00 Uhr). “Bei allen Kursen können noch gerne Menschen dazustoßen”. Orte und weitere Informationen sind auf dem Blog der  Schwarzen Ruhr-Uni zu finden.

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Dienstag 14.11.17, 16:10 Uhr
Raumprobleme in den Schulen:

GEW: In Bochum herrscht Notstand

“An Schulen werden die Klassenräume zunehmend knapp,” schreibt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bochum . Schon vor geraumer Zeit habe sie darauf aufmerksam gemacht, dass besonders Schulen, die zusätzliche Schülerinnen und Schüler aus zugewanderten Familien aufnehmen müssen, diese kaum unterbringen können. So stelle sich die Situation besonders schwierig an drei Gesamtschulen dar, an denen vorgesehene Modulbauten nicht fertiggestellt werden können, da die Baufirma in den Konkurs gegangen ist. Aber auch an der Sekundarschule in Langendreer sowie an der Liselotte-Rauner-Hauptschule verschärfe sich die Lage: Die dort aufgestellten Container seien als Provisorien für den täglichen Unterrichtsbetrieb für Kinder und LehrerInnen eine Zumutung. Nicht nur, dass sie den Schulhofbereich verkleinern, sie haben auch keinen Wasseranschluss und bieten weniger Platz in den Gebäuden. Sie müssen aber wie vollwertige Klassenräume genutzt werden. In Wattenscheid wurden die Container zudem direkt am Rande einer stark befahrenen Kreuzung aufgestellt. Besonders zu kritisieren ist aus Sicht der GEW, dass es eine Schülerklientel trifft, die ohnehin besonders intensiver Förderung bedarf. (weiterlesen)

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Dienstag 14.11.17, 09:51 Uhr
Fußballfans zwischen DDR und Wende

Rowdytum und Politik

Das Offene Antifa Café im Sozialen Zentrum lädt am am Mittwoch, den 22. 11. ab 18.30 Uhr  zu einem Vortrag über “Rowdytum und Politik. Fußballfans zwischen DDR und Wende”: »Als es Anfang Oktober 1989 in Dresden am Hauptbahnhof zu schweren Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Volkspolizei kam, waren auch zahlreiche Anhänger der SG Dynamo Dresden dabei. Auch in Leipzig folgten Fußballfans den Aufruf zu den Montagsdemonstrationen, die das Ende der DDR einläuteten. In den folgenden Monaten implodierte die DDR. Ist die Zeit bis zur Vereinigung zwischen BRD und DDR als friedliche Revolution in die Geschichtsbücher eingegangen, gab der Fußball in den zwei letzten Saisons der DDR-Oberliga ein völlig anderes Bild ab. Hooligangruppen, ausgerüstet mit neonazistischen Devotionalien, dominierten die Kurven und sorgten für gewalttätige Szenen auf den Rängen und um die Stadien herum. Der Fußball im Osten der neu vereinigten Republik hatte ein enormes Gewaltproblem. (weiterlesen)

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Dienstag 14.11.17, 09:41 Uhr

Hartz IV-Auszahlung im Supermarkt?

Die Soziale Bochum kritisiert “die von der Arbeitsagentur und den Jobcentern geplante Änderung bei der Auszahlung von bestimmten Leistungen aus dem Sozialgesetzbuch vehement” und schreibt: »Die Arbeitsagentur will Geld einsparen und die in ihren Räumen befindlichen Kassenautomaten abbauen, an denen genehmigte Beträge (noch) abgehoben werden können. Stattdessen sollen nun Verträge mit den Supermarktketten dm, Penny, Real, Rewe und Rossmann geschlossen werden. Das Verfahren sieht vor, dass zum Beispiel Vorschussleistungen für Hartz IV Empfänger dann nach Vorlage eines Barcodes an der Supermarktkasse möglich werden. (weiterlesen)

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Montag 13.11.17, 20:49 Uhr

Abschied vom Heldengedenken


Am kommenden Sonntag, dem 19. November findet die offizielle Veranstaltung der Stadt Bochum zum Volkstrauertag nicht mehr – wie noch im Film aus dem Jahr 2012 zu sehen  – als dumpfes „Heldengedenken“ von Militärs und Vertriebenenverbänden statt. Stattdessen gestalten SchülerInnen der Hildegardis- und der Goethe-Schule um 11.00 Uhr in der Aula der Hildegardis-Schule eine nachdenkliche Veranstaltung.  Ein Geschichts-Leistungskurs der Oberstufe von Goethe- und Hildegardis-Schule stellt die Ergebnisse von Recherchen und Planungen eines Projektes vor, aus einem anonymen Gräberfeld sowjetischer Zwangsarbeiter auf dem Blumenfriedhof wieder eine würdige Begräbnis- und Gedenkstätte zu gestalten. (weiterlesen)

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Montag 13.11.17, 11:51 Uhr

Im endstation.kino: Teheran Tabu


Das endstation.kino zeigt ab Sonntag, den 19.11. den Spielfilm Teheran Tabu. Am Sonntag ist auch direkt Regisseur Ali Soozandeh für ein Filmgespräch zu Gast. Seine Protagonisten Pari, Babak, Sara und Donya leben in der iranischen Hauptstadt Teheran. Um den Lebensunterhalt für sich und ihren Sohn Elias zu verdienen, arbeitet Pari als Prostituierte und verkauft ihren Körper an einen Richter, der ihr vermeintlich zu einem besseren Leben verhilft. Von einem schöneren Leben träumt auch Sara, die ein gehorsames Hausfrauendasein unter ihrem Mann und seinen strenggläubigen Eltern fristet, aber viel lieber arbeiten gehen würde. (weiterlesen)

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Montag 13.11.17, 08:00 Uhr

Gedenken an Timur Kacharava

RIP 13.11.2005

Das Polit-Cafè Azzoncao erinnert: »Im September 2009 waren wir nach Moskau und St. Petersburg gereist, um Interviews mit Verwandten und FreundInnen von Antifaschisten zu führen, die von Nazis ermordet worden waren. So trafen wir am 15. September Irina Kacharava, die Mutter von Timur Kacharava. Der 20jährigen Philosophiestudent, Punk-Musiker und vegane Aktivist der Gruppe „foods not bombs“ Timur Kacharava war am 13. November 2005 von einer Gruppe Nazis in St. Petersburg erstochen worden.  Um Timur zu gedenken, der heute vor 12 Jahren ermordet wurde, veröffentlichen wir hier noch einmal das damals geführte Interview mit seiner Mutter:

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