Donnerstag 30.11.17, 14:29 Uhr

Widerstand gegen sinnlose Rodungen!

Die Bochumer Grüne Jugend schreibt: »Die am Montag von RWE fortgesetzte Zerstörung des Hambacher Waldes, einem der ältesten Urwälder Europas, wurde Dienstag um 18:00 Uhr durch eine Beschwerde des BUNDs vorübergehend gestoppt. Die erheblichen Schäden für das außerordentliche Biotop stellen allerdings nicht das einzige Problem dar: Die Kohleverstromung im Rheinland ist der zweitgrößte CO²-Emitter in Europa und ein maßgeblicher Grund dafür, dass Deutschland seine selbst gesteckten Klimaziele bis 2020 verfehlen wird. Wir, die Grüne Jugend Bochum, solidarisieren uns ausnahmslos mit den Aktivist*innen, die sich dem in den vergangenen Tagen entschieden in den Weg gestellt haben. Zudem verurteilen wir die eskalative Strategie der privaten Sicherheitskräfte von RWE und der Polizei.
Dazu erklärt unser Sprecher Frederik Paul Antary: „Es kann nicht sein, dass legitimer Protest für eine menschenwürdige Zukunft auf einem intakten Planeten kriminalisiert wird, während Menschen durch die Folgen des Klimawandels in ihrer Existenz bedroht werden. Das eigentliche Verbrechen wird also von RWE begangen.“
Der vorübergehende Rodungsstopp bedeutet allerdings noch nicht, dass der Wald sicher ist. Deshalb fordern wir alle dazu auf, Solidarität zu bekunden und sich an Aktionen von z.B. Ende Gelände zu beteiligen.«

2 LeserInnenbriefe zu "Widerstand gegen sinnlose Rodungen!" vorhanden:

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30. Nov. 2017, 15:07 Uhr

LeserInnenbrief von Peter:

Ist schon wieder Wahlkampf? Oder warum wirft sich die Grüne Jugend Bochum hier in eine solch für sie so unglaubwürdige Poose?


 

1. Dez. 2017, 10:47 Uhr

LeserInnenbrief von ulrike nefferdorf:

Mich macht besonders der aggressive Ton in der Presse fassungslos. Ohne jegliche Differenzierung ist die Rede von Chaoten, gefährlichen Aktivisten, ja Terroristen.
Man könnte auch mal denken, dass diese jungen Leute für uns alle ihre Knochen und sonstiges hinhalten, um uns allen die Möglichkeit von Klimaschutz und Natur zu erhalten. Sollten wir uns nicht mal überlegen, was wir WIRKLICH brauchen?
Etwa Braunkohle? Etwa Autos von Exportweltmeistern, die uns vergiften?
Hätten wir eine Hätten wir eine sinnvolle Verkehrs-, Umwelt-, Gesundheitspolitik müssten diese Leute nicht auf die Bäume um unsere letzten Naturschätze zu verteidigen!


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