Samstag 25.11.17, 15:30 Uhr

Zwischennutzungen von Leerständen


Am Donnerstag, den 30.11., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zu einer Diskussionsveranstaltung „Zwischennutzung statt Leerstand“ mir Daniel Schnier von der ZwischenZeitZentrale Bremen und dem Bochumer Stadtbaurat Markus Bradtke ein: Die ZwischenZeitZentrale in Bremen ist ein wegweisendes Beispiel dafür, wie Leerstände in Städten aktiv belebt werden können: Sie fungiert dort seit 2009 als Agentur, die zwischen Eigentümern, Stadtverwaltung und Zwischennutzern vermittelt. Sie spürt geeignete Leerstände und Brachflächen auf, berät Eigentümer, entwickelt mit Nutzern Konzepte und begleitet Zwischennutzungsprojekte.
In Bochum gibt es vielerorts Leerstand: Ob Ladenlokale, Gewerberäume oder Industriegebäude. Gleichzeitig haben Initiativen, Künstler, Kulturschaffende und andere Raumbedarf. Eine Zwischennutzung könnte hier Raum zum Ausprobieren geben. Allerdings ist der Zugang zu Eigentümern oft schwierig und bürokratische Hürden schrecken ab.
Nach der Vorstellung des Bremer Modells, wird es bei der Diskussion mit Markus Bradtke darum gehen, auszuloten welche Lösungen für Bochum denkbar wären, Leerstand zu beleben: Wäre das Bremer Modell auch für Bochum wegweisend oder gibt es hier ganz andere Ideen?

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27. Nov. 2017, 01:05 Uhr

LeserInnenbrief von Christoph Nitsch:

Zwischennutzung statt Leerstand?
Und das in einem kapitalistischen System, das Leerstände steuerlich begünstigt?
Das riecht doch irgendwie nach Enteignung!
Ist das jetzt Kommunismus oder schon Anarchie?
Künstlerkommunen? BürgerInnenprojekte? Selbstverwaltung?
Schweinkram!
Schließlich wählt doch der spießige Bochumer Kleinbürger seit 500 Jahren SPD damit alles seine Ordnung hat und alles beim Alten bleibt!
Und jetzt kommen da irgendwelche Bremer Weltverbesserer und graben extremistische Literatur von anno dunnemals wie das „Grundgesetz“ aus und nehmen sowas auch noch ernst!
„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ GG. Artikel 14.2.
So ein alter, linksextremistischer Stinkkäse gilt doch in Bochum nicht, Musikschule? Gesundheitsant? Weg damit und dann die Gelände verscherbeln!
Christoph Nitsch


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