Mittwoch 13.09.17, 21:23 Uhr
Zwischen Social Media Hype und Jugendbewegung der Neuen Rechten

Die Identitäre Bewegung

Am Dienstag, den 26. 9. um 20:00 Uhr lädt die  Goldkante, Alte Hattinger Straße 22 zu einer Veranstaltung ein mit dem Thema “Die »Identitäre Bewegung« – Zwischen Social Media Hype und Jugendbewegung der Neuen Rechten”: “Die »Identitäre Bewegung« ist die jüngste subkulturelle Jugendszene der extremen Rechten in Deutschland. Sie hat im vergangenen Jahr den Sprung aus den Sozialen Netzwerken auf die »Straße« geschafft und ist zunehmend über öffentlich wahrnehmbare Aktionen präsent. Mit ihrem modernen und aktionistischen Auftreten sowie einer zeitgemäßen Sprache gelingt es ihr, völkischen Nationalismus wie Rassismus stilistisch hip zu verpacken und Jugendliche wie junge Erwachsene anzusprechen. Auch in Bochum hat sich eine lokale Gruppe der »Identitären Bewegung« gebildet, die versucht, ihre extrem rechte Ideologie zu verbreiten. Immer wieder tauchen Aufkleber, Plakate, Flugblätter und Transparente der Gruppe an der Uni und in der Stadt auf.
Bei der Veranstaltung werden wir einen Blick auf die »Identitäre Bewegung«, ihre Handlungsfelder und Aktionsformen werfen. Wir werden schauen, welche menschenverachtenden Weltbilder diese Bewegung vertritt und in welcher Sprache sie diese verpackt. Und was unterscheidet »Identitäre Bewegung« und Neue Rechte eigentlich von anderen Gruppen der extremen Rechten? Natürlich wird es auch Raum für Austausch und Diskussion geben.”

2 LeserInnenbriefe zu "Die Identitäre Bewegung" vorhanden:

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19. Sep. 2017, 23:16 Uhr

LeserInnenbrief von Klaus aka "Halt die Klappe mit deinem soziologischen Gelabere":

Prima, da kann die Goldkante das Bochumer „Antifa-Cafè“ aus dem Sozialzentrum einladen. Das sogenannte „Antifa-Cafè“ kann Nachhilfe über die „Neue Rechte“ gut gebrauchen. Letztes Jahr hatte das Antifa-Cafe noch einige Monate lang ein antisemitisches Video der französische „Les Brigandes“ der „Nouvelle Droite“ auf ihrer Facebook-Site verlinkt. Eine öffentliche Kritik an ihrer Propaganda für die „Neue Rechte“ hatte sich das Antifa-Cafè Bochum verboten und brauchte Monate um das Video zu löschen. Von den Bochumer Antifa-Kids war keine Kritik am Antisemitismus ihres sogenannten „Antifa-Cafè“ zu hören.

Jetzt werden die „Identitären“ und die „Neue Rechte“ Modethema. Jetzt wird kritisiert. Die Bochumer Jugend-Antifas sind beim Hype dabei. Das war klar. Aber ob es auch zur (Selbst-)Kritik zum Antisemitismus in der sogenannten Linken reicht?


 

20. Sep. 2017, 11:54 Uhr

LeserInnenbrief von Nicht h.:

H., du kommst nicht drüber hinweg, dass dich die jungen Antifa-Gruppen nicht mehr mitmachen lassen, oder?
Langsam wirst du peinlich…


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