Dienstag 05.09.17, 12:02 Uhr
Demonstration am 9. September:

Solidarität gegen Abschottung –
Menschlichkeit gegen Rechtsruck

Die Initiative Treffpunkt Asyl erinnert in einer Pressemitteilung an die Demonstration am kommenden Samstag: »Mehr als 50 Gruppen und Organisationen aus dem Ruhrgebiet rufen gemeinsam auf: Zwei Wochen vor der Bundestagswahl wollen sie in Bochum für eine menschliche Flüchtlingspolitik demonstrieren. Sie haben sich dem Aufruf der Initiative Treffpunkt Asyl Bochum angeschlossen, um gemeinsam ein Zeichen gegen die Abschottung Europas, diskriminierende Asylgesetze und rechte Hetze zu setzen. Los geht es am Samstag, den 9. September um 13 Uhr an der Ecke Ostring/Josef-Neuberger-Straße, Nähe Bochum Hauptbahnhof. Zu den Unterstützer*innen der Demonstration gehören Initiativen der Flüchtlingsarbeit und selbstorganisierte Geflüchtetengruppen aus dem Ruhrgebiet – aber auch Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International Bochum, Kultureinrichtungen wie der Bahnhof Langendreer sowie der Mieterverein Bochum und die Bildungsgewerkschaft GEW.
In dem Aufruf heißt es: “Wir wollen nicht zuschauen, wie Menschen aufgrund der künstlich errichteten Festung Europa sterben. Wir wollen nicht hinnehmen, dass neue Freund*innen aus unseren Städten vertrieben und abgeschoben werden. Wir wollen nicht dasitzen, während Politiker*innen mit rassistischen Parolen und andauernden Asylrechtsverschärfungen auf rechten Stimmenfang gehen und neue Grenzen zwischen den hier lebenden Menschen ziehen.” Der Zeitpunkt der Demo wurde nicht zufällig gewählt. “Jetzt im Wahlkampf haben populistische Verkürzungen Oberwasser – und zwar längst nicht nur in den Reihen der AfD”, sagt Hans Hudde von der Initiative Treffpunkt Asyl. “Wir dagegen fordern eine humanitäre Wende in der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik. Wer nicht weiter Mitschuld am massenhaften Sterben im Mittelmeer haben will, muss sichere und legale Fluchtwege schaffen, statt brutale Flüchtlingsabwehr-Deals mit Diktatoren und autokratischen Regimen zu schließen. Und auch lokal müssen Diskriminierungen abgebaut und Möglichkeiten zur gleichberechtigten Teilhabe geschaffen werden. Daran werden wir jegliche Politik und auch alle Politikerinnen und Politiker messen – im Bundestag wie auch hier vor Ort.”

Die wichtigsten Infos in Kürze:

Start:
13 Uhr, Ecke Ostring/Josef-Neuberger-Straße, Nähe Bochum Hbf
Musikalische Reisebegleitung:
Radio El Zapote-Soundsystem mit Soundz aus vieler Menschen Länder & World Beat Club & United Voices Chor
Die zentralen Forderungen:
- Für das Recht zu gehen und zu kommen: Stop the dying!
- Für das Recht zu bleiben: Stop the fear!
- Für das Recht auf Solidarität: Break the silence!
- Für das Recht auf Rechte: Stop Racism!
- Für das Recht, nicht gehen zu müssen: Stop global injustice!
Der komplette Aufruf:
Liste aufrufenden Organisationen:
Mehr Informationen über Treffpunkt Asyl Bochum:
Die Demonstration findet im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen “We’ll come United” statt, welche mit einer Parade in Berlin am 16. September endet. Alle Infos zur Aktionswoche: http://www.welcome-united.org/

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Menschlichkeit gegen Rechtsruck" vorhanden:

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5. Sep. 2017, 23:31 Uhr

LeserInnenbrief von michni:

Die Strecke wurde inzwischen von der Polizei bestätigt:
Start Josef-Neuberger-Straße – Ostring – Massenbergstraße (um die Tiefgarage) – Südring – 1. Zwischenkundgebung Kurt-Schumacher-Platz – Südring – Brüderstraße – Kerkwege – über die Viktoriastraße auf den Marienplatz – 2. Zwischenkundgebung Marienplatz – Humboldstraße – Südring – Viktoriastraße – über den Husemannplatz – Kortumstraße – Bongardstraße bis zum Willy-Brandt-Platz mit Abschlusskundgebung


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