Archiv - Juli 2017

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Mittwoch 05.07.17, 21:15 Uhr

Grundsteuererhöhung falscher Weg

“Wer Grundsteuern erhöht, verteuert das Wohnen in der Stadt”, kommentiert Mietervereins-Geschäftsführer Michael Wenzel die Meldung, wonach die Grundsteuer B in Bochum von 645 auf 795 Prozentpunkte angehoben werden soll. Das sei, so die Einschätzung des Mietervereins, Gift für eine Stadt, die wieder wachsen wolle. Dadurch würden auch alle Maßnahmen, die im fast fertigen “Handlungskonzept Wohnen” vorgeschlagen würden, konterkariert. Wenzel: “Es macht einfach keinen Sinn, 50 Experten 1 Jahr lang an einem Konzept arbeiten zu lassen, wie man mehr Einwohner anlocken beziehungsweise vom Wegzug abhalten kann, und dann mit einem Federstrich alles wieder kaputt zu machen.” (weiterlesen)

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Mittwoch 05.07.17, 19:59 Uhr

Haste mal 20 Mio Euro für die Stadt?

Der Oberbürgermeister, die SPD und die Grünen im Rat sind es leid, jedes Jahr einen Haushalt beschließen zu müssen, bei dem das Geld vorne und hinten nicht reicht. Im nächsten Jahr soll einfach einmal Pause sein: kein Ärger mit der Opposition und der Öffentlichkeit. Es soll einen Doppelhaushalt für die nächsten zwei Jahren geben. Der Rat hat ohnehin auch jetzt schon wenig Einfluss auf die Etat-Entscheidungen. Die Verwaltung dealt Jahr für Jahr nach den Haushaltsberatungen mit der Bezirksregierung aus, wie der Haushalt letztendlich aussehen soll,  damit er von der Aufsichtsbehörde genehmigt wird. In den Schulbüchern wird parlamentarische Demokratie etwas anders dargestellt. (weiterlesen)

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Dienstag 04.07.17, 19:40 Uhr

Dokumentarfilm: Beuys


Aufgrund der großen Nachfrage zeigt das endstation.kino ab Donnerstag, den 6. 7. erneut das Künstlerportrait Beuys und schreibt zum Film: »Vor gut 30 Jahren ist Joseph Beuys, der wohl einflussreichste bildende Künstler Deutschlands im 20. Jahrhundert, gestorben. Was kann der Provokateur mit dem Hut als Markenzeichen, mit Fettecken und Filzanzügen, uns heute noch sagen? War er ein Visionär, der seiner Zeit weit voraus war? Andres Veiel, der seit Black Box BRD zu den wichtigsten deutschen Dokumentaristen zählt, versucht in seiner aufwändigen Porträt-Collage Antworten zu geben. Sein Beuys Film lief als einziger Dokumentarfilm im Berlinale-Wettbewerb. (weiterlesen)

Sonntag 02.07.17, 15:32 Uhr

Abschiebung

Sie kamen in Warnwesten in das Publikum und führten gleich mehrere Personen gewaltsam ab. Am gestrigen Samstag wurden beim interkulturellen Kulturfest des Initiativkreis Flüchtlingsarbeit anlässlich des Weltflüchtlingstags am Konrad-Adenauer-Platz Menschen aus dem Publikum abgeschoben. Es handelte sich dabei um eine Performance der Gruppe Refugee Strike Bochum und ihrer Unterstützer*innen, die mit dieser Aktion gegen Abschiebung Position bezogen. Die einer Erklärung der Initiative heißt es dazu: (weiterlesen)

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Sonntag 02.07.17, 15:30 Uhr
Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum

Alle Räder rollen für den Sieg

Am Sonntag, den 9. Juli lädt die Volkshochschule zu eine Stadtrundgang unter dem Titel Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum ein: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr ZwangsarbeiterInnen auch nach Bochum gebracht und in über 150 KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Gerade der von Hitler als NS-Musterbetrieb „geadelte“ Bochumer Verein als eine der größten Rüstungsschmieden des Reiches kann als trauriges Beispiel exemplarisch genannt werden. 32.000 ZwangsarbeiterInnen von 8 bis 80 waren in allen Bochumer Betrieben und Behörden Sklavenarbeit unterworfen. Darunter auch bis zu 2000 jüdische Menschen – mehr, als in Bochum je gelebt haben. Der Rundgang durch Stahlhausen und entlang des ehemaligen Bochumer Vereins soll etwas Licht in das von vielen bis heute gewünschte Verschweigen bringen. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer BürgerInnen.« (weiterlesen)

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Samstag 01.07.17, 07:29 Uhr

Denkmal des unbekannten Flüchtlings


Innerhalb der letzten Wochen wurde in Bochum nahe des Tana-Schanzara-Platzes ein Betonsockel in ein Denkmal verwandelt. In mehreren Phasen wurden eine Gedenkplakette angebracht, der graue Beton schwarz eingefärbt und Stacheldraht aufgesetzt. Die AktivistInnen schreiben: (weiterlesen)

 
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