Dienstag 04.07.17, 19:40 Uhr

Dokumentarfilm: Beuys


Aufgrund der großen Nachfrage zeigt das endstation.kino ab Donnerstag, den 6. 7. erneut das Künstlerportrait Beuys und schreibt zum Film: »Vor gut 30 Jahren ist Joseph Beuys, der wohl einflussreichste bildende Künstler Deutschlands im 20. Jahrhundert, gestorben. Was kann der Provokateur mit dem Hut als Markenzeichen, mit Fettecken und Filzanzügen, uns heute noch sagen? War er ein Visionär, der seiner Zeit weit voraus war? Andres Veiel, der seit Black Box BRD zu den wichtigsten deutschen Dokumentaristen zählt, versucht in seiner aufwändigen Porträt-Collage Antworten zu geben. Sein Beuys Film lief als einziger Dokumentarfilm im Berlinale-Wettbewerb.
Veiel versucht, das Faszinosum des Künstlergenies nicht in einem klassischen Porträtfilm mit vielen redenden Köpfen und besserwisserischem Off-Kommentar zu ergründen, sondern lässt Beuys selbst sprechen. Mehr als 90 Prozent des Films bestehen aus Originalfilmaufnahmen mit Beuys, der Rest sind Statements von fünf Zeitzeugen oder Weggefährten wie dem Beuys-Schüler Johannes Stüttgen und dem befreundeten Grafiker Klaus Staeck.«

Spielzeiten:

Do. 06. Jul. 21:00 Uhr
Fr. 07. Jul. 21:00 Uhr
Sa. 08. Jul. 21:00 Uhr
So. 09. Jul. 19:00 Uhr
Mo. 10. Jul. 19:00 Uhr
Di. 11. Jul. 19:00 Uhr
Mi. 12. Jul. 19:00 Uhr

2 LeserInnenbriefe zu "Dokumentarfilm: Beuys" vorhanden:

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4. Jul. 2017, 21:59 Uhr

LeserInnenbrief von Norbert Hermann:

Toll dass hier diese beiden großartigen Anthroposophen gewürdigt werden.


 

6. Jul. 2017, 07:27 Uhr

LeserInnenbrief von Bernfried Meyer:

Ist das ernst gemeint oder Ironie. Beuys wird doch von niemandem gewürdigt, weil er Anthro war sondern obwohl er das war. Es wird halt akzeptiert, dass große Künstler auch irgendwo einen Schuss haben. Die meisten nehmen Drogen.
Wenn einer der großen Musiker der letzten Jahrzehnte gewürdigt wird, dann kommentiert doch auch niemand, dass es großartig ist, dass hier ein Drogensüchtiger gewürdigt wird.


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