Archiv - Mai 2017

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Freitag 19.05.17, 16:14 Uhr

Bier ist keine Ramschware

379.000 Hektoliter – so viel Bier wurde in Bochum bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 104 Litern allein im letzten Jahr rein statistisch getrunken. Doch ein Großteil davon ging als Ramschware über die Ladentheke, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Neun Euro für einen Kasten Markenbier sind im Supermarkt mittlerweile gang und gäbe. Damit wird Bier weit unter Wert verkauft“, sagt Yvonne Sachtje von der NGG Ruhrgebiet. Solche Preise brächten viele Brauereien in ernsthafte Schwierigkeiten – und gefährdeten Arbeitsplätze auch in der Region. (weiterlesen)

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Freitag 19.05.17, 16:09 Uhr

Kostenloser Filmclub: bigger than life

Das endstation.kino startet in Kooperation mit dem Institut für Medienwissenschaften an der Ruhr-Uni am Montag, den 22. 5.  die Filmreihe bigger than life. Jugendliche und junge Erwachsene sind jeden Montag von 16 – 19 Uhr zum gemeinsamen Kinofilm und anschließenden Filmgespräch eingeladen.Die Filme werden von jungen Studierenden mit und ohne Fluchterfahrung ausgesucht und vorgestellt. In Filmclub-Tradition stehen das gemeinsame Kinoerlebnis und die anschließende Diskussion im Mittelpunkt. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. Die Gespräche finden auf deutsch und arabisch statt. Jeden Montag ab 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Freitag 19.05.17, 11:01 Uhr

CouLe – Preis für couragierte Lesben

Am Sonntag, dem 21. Mai findet um 15 Uhr im Jahrhunderthaus an der Alleestraße die Verleihung des „CouLe – Preis für couragierte Lesben“ von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Lesben in NRW statt. Die erste Preisträgerin ist María do Mar Castro Varela. Die LAG Lesben in NRW ehrt damit eine renommierte Wissenschaftlerin für ihre langjährige engagierte Arbeit in den Themenfeldern der Internationalen Frauen- und Genderforschung, der Kritischen Migrationsforschung und den postkolonialen Theorien, mit den Schwerpunkten Diskriminierung, Rassismus, Gender und Queer Studies. Um das Wirken engagierter lesbischer Frauen sichtbar zu machen und öffentlich zu würdigen hat die LAG Lesben den Preis für couragierte Lesben geschaffen, der seit 2009 als „Augspurg-Heymann-Preis für couragierte Lesben“ vergeben wurde. Die Jury des alten und neuen Preises ist davon überzeugt, „dass wir zur Erreichung unserer Ziele komplexe und politisch denkende Vorbilder brauchen. Deshalb ist uns die Auszeichnung vorbildhaften Wirkens mit unserem Preis für couragierte Lesben besonders wichtig. Denn damit ehren wir explizit lesbisches Engagement und machen es – auch über die Community hinaus – bekannt. Gerade in regressiven Zeiten des zunehmenden Populismus gilt es sichtbar zu sein: Je mehr wir auf uns aufmerksam machen und je mehr Mut wir zeigen, desto stärker werden wir als eine Kraft wahrgenommen, die sich nicht ausgrenzen lässt!“ Näheres zum Preis und Näheres zur Preisträgerin.

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Donnerstag 18.05.17, 21:27 Uhr
Handlungsräume öffnen - Projekte durchzusetzen

Strategiediskussion

Das Netzwerk »Recht auf Stadt – Ruhr« lädt am Dienstag, den 23. Mai um 18:30 Uhr im Bahnhof-Langendreer in Bochum zu seinem nächsten Treffen ein: »Nachdem beim letzten Treffen einige neue Interessierte das Netzwerk erweitert haben und von den jeweiligen Projekten und Themen in ihren Städten berichteten, soll auf dem aktuellen Treffen eine Strategiediskussion geführt werden: Was sind mögliche politische Strategien und Taktiken um Handlungsräume zu öffnen und Projekte, wie z.B. ein soziokulturelles Zentrum, durchzusetzen? Wie lassen sich temporäre Freiräume in nachhaltige Strukturen verwandeln? Oder sind die temporären Freiräume schon das Ziel? (weiterlesen)

Donnerstag 18.05.17, 19:19 Uhr
OB Eiskirch schleicht sich am Protest vorbei in den Rat

Aktion gegen verkaufsoffene Sonntage

SPD, CDU & Grüne halten an rechtswidrigem Beschluss fest

Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen, den verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Maiabendfestes zu untersagen, stand heute ein Antrag der Bochumer Linksfraktion auf der Tagesordnung der Ratssitzung, die Verordnung für verkaufsoffene Sonntage in 2017 zurückzunehmen. Dies hat der ver.di-Fachbereich Handel zum Anlass genommen, vor der Ratssitzung gegen verkaufsoffene Sonntage und für eine Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge im Handel zu protestieren.  „Während einige Ratsmitglieder offen für die gewerkschaftliche Position waren und für eine Allgemeinverbindlichkeit im Handel unterschrieben haben, haben andere schlicht kein Interesse an den Positionen der Beschäftigten gezeigt,“ erklärt der für den Handel zuständige Gewerkschaftssekretär Michael Sievers und ergänzt, „Als respektlos haben die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter das Verhalten des Bochumer Oberbürgermeisters empfunden. Dieser hat sich wortlos an uns vorbeigeschlichen.“ (weiterlesen)

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Donnerstag 18.05.17, 15:13 Uhr
Der Lebensweg des Ernst Papies:

Buchenwald, Mauthausen und Auschwitz überlebt – in der Bundesrepublik geächtet

Am Montag, dem 22. Mai 2017 lädt die Paritätische Akademie NRW in Kooperation mit der Rosa Strippe um 19.00 Uhr zu einem Vortragsabend in das Haus des Vereins in der Kortumstraße 143 ein. Im Mittelpunkt des Abends steht ein Vortrag von Jürgen Wenke über den Lebensweg von Ernst Papies. Der 1909 in Buer-Erle geborene Arbeiter wurde, wie mehr als 50.000 andere homosexuelle Männer, während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft wegen seiner Liebe zu Männern nach Maßgabe des verschärften § 175 verurteilt. Nach der Verbüßung der Haft wurde er 1939 in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert, danach 1940 in das Lager Mauthausen in Österreich, im Dezember 1944 nach Auschwitz und im Januar 1945 zurück nach Mauthausen. Dort wurde er am 5.5.1945 befreit. (weiterlesen)

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Donnerstag 18.05.17, 08:17 Uhr
Freitag Abend 18.30 Uhr vor dem Konzerthaus

Tanzdemo für eine solidarische Stadt

„Steigende Mieten, Wohnungsnot bei gleichzeitigem Leerstand und eine Stadt, die wie ein Unternehmen geführt wird? Das wollen wir nicht!“ – Das Bochumer Netzwerk »Stadt für Alle« ruft dazu auf, am Freitag Abend durch die Bochumer Innenstadt zu tanzen. Mit einer lauten und bunten Mitmach-Parade wollen die Aktiven ein Zeichen für eine andere Wohnungspolitik, für mehr selbstorganisierte Freiräume und gegen Ausgrenzung setzen und schreibt: »Los geht es am 19. Mai um 18:30 Uhr vor dem Musikforum (Viktoriastraße). „Reclaim the City – Her mit der Stadt!“, so lautet der Titel der Tanzdemonstration. Als offener Zusammenschluss von stadtpolitisch interessierten Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen hat das Netzwerk »Stadt für Alle« bisher Diskussionsveranstaltungen organisiert, Positionspapiere veröffentlicht und sich sogar im Rathaus mit den Verantwortlichen über das geplante „Handlungskonzept Wohnen“ gestritten. Dabei forderten die Aktiven unter anderem, dass die Stadt selbst bezahlbaren Wohnraum durch kommunalen Wohnungsbau schafft, anstatt weiter städtische Grundstücke zu privatisieren. (weiterlesen)

Mittwoch 17.05.17, 19:55 Uhr

Chelsea Manning endlich frei

„Die Linke begrüßt die Freilassung von Chelsea Manning nach fast sieben Jahren US-amerikanischer Militärhaft. Nicht die Whistleblowerin gehörte ins Gefängnis, weil sie Kriegsverbrechen der US-Armee im Irak und in Afghanistan enthüllt hat, sondern diejenigen, die diese Kriegsverbrechen begangen oder verantwortet haben. Die Linke fordert ein Ende der Verfolgung von Wikileaks-Gründer Julian Assange, der diese US-Kriegsverbrechen publik gemacht hat“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion. Dagdelen weiter: „Es ist ein Skandal, dass der Internationale Strafgerichtshof bis heute keine Ermittlungen gegen den früheren US-Präsidenten George W. Bush und den früheren britischen Premierminister Tony Blair aufgenommen und angesichts Hunderttausender Toter keine Anklage erhoben hat. Basierend auf dreisten Lügen über angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak wurde eine völkerrechtswidrige Aggression gestartet und ein ganzes Land zerstört. Aus den Trümmern ist die Terrorgruppe ‚Islamischer Staat‘ erwachsen. Die Achtung vor dem Recht gebietet es, dass die dafür Verantwortlichen endlich einer gerechten Strafe zugeführt werden.“

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Mittwoch 17.05.17, 15:40 Uhr

Vor der Ratssitzung: ver.di-Aktion
gegen verkaufsoffene Sonntage

Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen den verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Maiabendfestes in Bochum zu untersagen, befasst sich am morgigen Donnerstag der Rat der Stadt Bochum erneut mit dem Thema. Auf der Tagesordnung steht ein Antrag der Linksfraktion im Rat, die Verordnung über verkaufsoffene Sonntage in 2017 in Bochum aufzuheben. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat angekündigt, die erneute Debatte im Rat über verkaufsoffene Sonntage zum Anlass nehmen, um mit einer Aktion vor Beginn der Ratssitzung den Ratsmitgliedern erneut die gewerkschaftliche Position zu verkaufsoffenen Sonntagen vor Augen zu führen. Darüber hinaus erhalten die Ratsmitglieder die Möglichkeit, vor Ort für die ver.di Forderung nach einer Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge im Handel zu unterschreiben. Die Ratssitzung beginnt um 15:00 Uhr. Die ver.di Aktion startet um 14.30 Uhr.

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Mittwoch 17.05.17, 10:26 Uhr
Der VCD fordert nach dem Scheitern der U 35-Verlängerung:

Wichtige Aufgaben im ÖPNV angehen

Erfreut ist der Bochumer Verkehrsclub (VCD) darüber, dass der Grundsatzbeschluss zur Verlängerung der Linie U 35 doch noch von der Verwaltung zurückgezogen wurde, nachdem Anfragen der Stadtgestalter und Grünen schwerwiegende Fehler in der Nutzen-Kosten-Rechnung offenbart hatten. “1,5 Millionen für sinnlose Planungen auszugeben kann vermieden werden, und der Blick wird frei für gute Alternativen”. so VCD-Vorstandsmitglied Friedrich Kreidt. Eine Verlängerung der Linie U 35 hätte zwar eine verbesserte Erschließung möglicher umstrittener Gewerbeflächen im regionalen Grünzug ermöglicht, aber die Anbindung des Stadtteils Langendreer an die Hochschulen wegen des Umsteigezwanges erheblich verschlechtert. Eine Entlastung der Campus-Linie U 35 wäre, auch wenn dies im politischen Raum gelegentlich behauptet wurde, dadurch nicht möglich gewesen.
“Jetzt kommt es darauf an, sich auf die wirklich drängenden Probleme des ÖPNV im Bochumer Süden und Osten zu konzentrieren”, meint Kreidt. Dazu zählt der VCD: (weiterlesen)

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Dienstag 16.05.17, 15:52 Uhr

Verwaltungskosten statt Teilhabe?

Die Soziale Liste schreibt: »In der Öffentlichkeit wird nach wie vor über die Wirksamkeit des Bildungs- und Teilhabepakets diskutiert. Es wird von zu viel Bürokratie und hohen Hürden bei der Antragsstellung berichtet. Der Anteil der Kinder bei denen gar nichts aus diesem Paket ankommt ist nach wie vor hoch.  Das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung wurde im April 2011 als Teil des „Hartz IV-Kompromisses” eingeführt, nachdem das Bundesverfassungsgericht im Jahr zuvor festgestellt hatte, dass die Regelsätze von Hartz IV – besonders für Kinder und Jugendliche – zu niedrig ausfielen.  Die Soziale Liste kritisiert vor allem auch die hohen Verwaltungskosten des Teilhabepakets. Nach einer Untersuchung im Auftrag von Bildungsstiftungen sollen in NRW die Verwaltungskosten fast 50 % des zur Verfügung stehenden Budgets ausmachen. (weiterlesen)

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