Archiv - Mai 2017

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Mittwoch 31.05.17, 21:51 Uhr
Fair gehandeltes und nachhaltig produziertes Olivenöl aus Griechenland

Sammelbestellung der Öl-Connection Ruhr

Die Hellas Solidarität Bochum organisiert eine Sammelbestellung von fair gehandeltem und biologisch produzierten Olivenöl aus der Kooperative Vassilios Bournas aus dem Ort Daras in Messinia (Südwestpeloppones) nach Bochum und ins Ruhrgebiet. Auf dem Flugblatt für die Aktion heißt es: “Olivenöl ungepanscht, nachhaltig produziert und verarbeitet in Produktionsgenossenschaften, zu sozial-fairen Arbeitsbedingungen und gerechten Löhnen, gehandelt auf direkten Vertriebswegen, aus dem Peloponnes. Das hört sich an wie eine Wunschvorstellung?!” Wie es real funktioniert, beschreibt die Initiative auf ihrer Webseite. Hier ist auch ein Bestellcoupon für das Öl zu finden.

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Mittwoch 31.05.17, 15:07 Uhr

Ver.di klagt gegen den nächsten verkaufsoffenen Sonntag

Da die Stadtverwaltung und der Rat bisher keine Konsequenzen aus dem ersten Urteil gegen den verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Maiabendfestes gezogen haben und an der bestehenden Verordnung in Gänze festhalten, beschreitet ver.di weiterhin den Weg der gerichtlichen Überprüfung der geplanten verkaufsoffenen Sonntage. Ein entsprechender Antrag ist dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen zugegangen. „Wir bedauern, dass man die Zeit nicht genutzt hat, um die bestehende Verordnung zurückzunehmen oder zumindest Nachbesserungen vorzunehmen, um die Verordnung rechtssicher zu gestalten. Man hat den Eindruck, die Mehrheit im Rat verfährt nach dem Prinzip ,Augen zu und durch´“, erklärt der für den Handel zuständige Gewerkschaftssekretär Michael Sievers. Grundlage des Antrages der Gewerkschaft ver.di ist insbesondere die nach wie vor fehlende nachvollziehbare und belastbare Besucherprognose. Diese ist jedoch zwingend erforderlich, um eine Ausnahme von der grundsätzlichen Sonntagsruhe erlassen zu können.

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Dienstag 30.05.17, 18:18 Uhr
Workshop im Sozialen Zentrum zum G20-Gipfel

Protestvorbereitung: No G20

Am 16./17. Juni lädt das Soziale Zentrum zu einem Vorbereitungstreffen zu den Gegenaktivitäten zum  G20-Gipfel ein: »Anfang Juli diesen Jahres findet mitten in Hamburg der sogenannte G20-Gipfel statt, bei dem sich Vertreter*innen der “20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer” treffen, um zu besprechen, wie sich die Dauerkrise Kapitalismus weiterhin aufrecht erhalten lässt. Doch dagegen formt sich Protest – mehrere 10tausend Menschen werden in Hamburg bei den Gegenprotesten erwartet. Um die Mobilisierung der Gegner*innen in Bochum zu unterstützen und alle so gut es geht auf die Aktionen vorzubereiten, findet am Wochenende 16./17.06.2017 im Sozialen Zentrum ein vielfältiger Workshop statt. Geplant sind: (weiterlesen)

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Dienstag 30.05.17, 17:43 Uhr

Mehr Lohn im Malerhandwerk

“Die rund 660 Maler und Lackierer in Bochum bekommen mehr Geld. Zum Juni steigt der Tariflohn auf 16,18 Euro pro Stunde. Damit haben Gesellen 45 Euro mehr pro Monat in der Tasche” teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Außerdem sei im Mai der Mindestlohn auf 10,35 Euro pro Stunde gestiegen – ein Plus von 2,5 Prozent. Er gilt für alle, die keinen Gesellenbrief in der Tasche haben. (weiterlesen)

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Montag 29.05.17, 17:07 Uhr

DGB: Renten-Sinkflug stoppen!

Der DGB Ruhr Mark schreibt: »Die DGB-Gewerkschaften wollen den politisch verordneten Renten-Sinkflug stoppen. Deshalb haben sie im Herbst mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 die Kampagne „Rente muss reichen“ gestartet. Mit dem Pendler-Aktionstag am 31. Mai, an dem insgesamt 270 Aktionen in ganz Deutschland durchgeführt werden, erreicht sie ihren nächsten Höhepunkt. Auch am Hauptbahnhof in Bochum werden von 7:00 bis 8:30 Uhr Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter informieren und für eine starke gesetzliche Rente werben. „Wir brauchen wieder eine gesetzliche Rente, auf die man sich verlassen kann“, so Jochen Bauer für den DGB in Bochum. „Und im Wahljahr haben wir alle gemeinsam die Chance, viel zu bewegen. Wir fordern die im Bundestag vertretenen Parteien auf, die gesetzliche Rente in den nächsten vier Jahren wieder stark zu machen. Jede Stimme zählt!“ (weiterlesen)

Montag 29.05.17, 17:02 Uhr

Zu wenig Mindestlohnkontrollen

Verstöße gegen den Mindestlohn werden in Bochum zu selten geahndet – vor allem im Gastgewerbe. Das bemängelt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Nach Angaben der NGG kontrollierte das zuständige Hauptzollamt Dortmund im vergangenen Jahr 198 Gastro-Betriebe. Das sind lediglich 3,9 Prozent aller Hotels und Gaststätten im Bereich der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Dortmunder Zoll. Im Jahr zuvor hatten die Beamten 230 Betriebe im Gastgewerbe geprüft. Allein in Bochum zählt die Branche 531 Betriebe. (weiterlesen)

Montag 29.05.17, 08:46 Uhr
Silke Brockmann erinnert an den Herbst 1980:

Die erste Hausbesetzung in Bochum


Die Hausbesetzung in der Hernerstr. 131 hat Silke Brockmann zum Anlass genommen, die “Geschichte der Hausbesetzungen in Bochum” als Zeitzeugin zu vervollständigen und an die erste Hausbesetzung in Bochum zu erinnern: »Das erste in Bochum besetzte Wohnhaus war das in der Bergstrasse 115, das bis kurz vor der Besetzung der Stadt Bochum gehört hatte und – leider – nur wenige Tage vor der Besetzung, nämlich am 1.10.1980, auf die Firma Schneiderbau Trägergesellschaft umgeschrieben worden war (was dafür spricht, dass es einen V-Mann in Umkreis der Vorbereitenden gab…spekuliere ich mal, denn unserer Aktion sollte natürlich ausdrücklich gegen einen öffentlichen Eigentümer gerichtet sein, so wurde die ganze Stoßrichtung verkompliziert). Federführend war damals der sog. “Rote-Punkt”, der vom AStA der RUB (getragen von SHB und MSB) unterstützt wurde. (weiterlesen)

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Samstag 27.05.17, 21:40 Uhr

Bericht aus der Hernerstraße 131

Die BesetzerInnen der Hernerstraße 131 berichten: Rund 300 Menschen waren am Freitag, den 26.05., zu Besuch in der Herrner Straße 131. Eine Woche ist seit Beginn der Aktion vergangen, was die Besetzer*innen zum Anlass nahmen, zu einer Podiumsdiskussion mit Vertretern verschiedener Institutionen und Gruppen einzuladen. Im Anschluss an die vielen Wortbeiträge von Podium und Publikum gab es im provisorischen Infoladen ein erstes Solidaritätskonzert, das in dem hundert Jahre alten Haus die Balken zum Beben brachte. (weiterlesen)

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Samstag 27.05.17, 10:18 Uhr
Dokumentarfilm über die Situation von Referendar*innen

Zwischen den Stühlen


Ab Donnerstag, den 1. Juni läuft im endstationKino der Dokumentarfilm Zwischen den Stühlen, der die Situation von ReferendarInnen beleuchtet. Im Anschluss an die Vorstellung am 2. 6.um 17 Uhr sind  Ulrich Kriegesmann, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Stadtverband Bochum und eine Referendarin zum anschließendem Gespräch zu Gast. Die Filmankündigung: (weiterlesen)

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Freitag 26.05.17, 21:54 Uhr

Instandbesetzen statt Kaputtbesitzen!

Die AktivistInnen des besetzten Hauses in der Herner Straße haben sich heute mit einem Brief an die Verantwortlichen der Stadtverwaltung gewandt: »Wie Sie sicherlich bereits wissen, ist das Haus der Herner Straße 131 (Squat Bo), welches seit einem guten dreiviertel Jahr leersteht und seinem eigenen Schicksal überlassen wird, seit Freitag, dem 19.05.2017, durch Menschen der unterschiedlichsten Couleur besetzt. Trotz überregionalem medialem Interesse gibt es seitens der Vertreter*Innen der Stadt Bochum keine Stellungnahme. Das halten wir, die Hernerstr. 131, für dringend erforderlich, um bezüglich der Hernerstr. 131 und weiterer Leerstände gemeinsam einen Umgang zu finden. Um unsere aktive Verkollektivierung zur Zweckenteignung zu erläutern, gehen wir zunächst auf das Gebäude ein. Insbesondere dieses Haus bietet einen perfekten Rahmen, um als Wohnraum sowie Stadteilzentrum in die städtische Infrastruktur einzugehen. Zusätzlich steht das Gebäude unter Denkmalschutz, der einen besonderen Wert für Stadt und Gesellschaft bedeutet. Um diesen besonderen Wert zu erhalten, muss das Gebäude renoviert und saniert werden. (weiterlesen)

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Freitag 26.05.17, 21:36 Uhr

Die nackte Wahrheit über Martin Luther

Die Aktionsgruppe “Das 11. Gebot: Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen” hat gestern in Berlin polizeiliches Auftrittsverbot für eine neue Aktion erhalten. Neben ihrer Moses Figur mit dem 11. Gebot boten sie nun auch eine Luther-Statue auf. “Die nackte Wahrheit über Martin Luther” ist auf dem Sockel zu lesen. Da drauf steht Luther, der seinem Mantel öffnet, in dem vorn zu lesen ist: “Luthers Ratschläge gegen die Juden hat Hitler genau ausgeführt. (Karl Jaspers 1962)”.  Auf der Rückseite des Mantels stehen Luthers. “Sieben Maßnahmen gegen die Juden”. Die Polizei verbot den Auftritt, weil Luthers Vorschläge volksverhetzend seien und die Aktion nicht ausreichend distanzierend zu den Forderungen sei. Die Staatsanwaltschaft hat das Verbot heute aufgehoben.  Morgen werden Moses und Luther in Wittenberg sein, wo ebenfalls ein Kirchentag gefeiert wird. Etliche Mitglieder der Initiative Religionsfrei im Revier fahren morgen zur Unterstützung der Aktion nach Wittenberg. Mit dabei sind Mitglieder der Kabarett-Gruppe der Initiative mit dem wahren Luther. Er wird wieder Originalzitate des Reformators zum Besten geben.

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Donnerstag 25.05.17, 22:08 Uhr

Auf dem Mittelstreifen vorm Café

Heute Mittag hielt ein Streifenwagen der Polizei auf dem Mittelstreifen vor dem besetzten Haus in der Herner Straße. Die BeamtInnen waren offensichtlich völlig irritiert, dass die Ladentür des Hauses sperrangelweit geöffnet war. Im Polizeihandbuch steht wahrscheinlich im Kapitel “Hausbesetzungen”, dass dort immer alles verbarrikadiert ist. Das Ladenlokal  wurde heute als Café aufgehübscht und lädt zum Besuch ein. Parkett ist schon verlegt. (weiterlesen)

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Donnerstag 25.05.17, 21:55 Uhr

50 Jahre 2. Juni – in Berlin und in Bochum

Am Freitag, den 2. Juni laden der Verein “Wir Gründerstudenten” und die Zeitschrift „Amos“ ab 14 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung mit dem Titel “50 Jahre 2. Juni –  in Berlin und in Bochum” ein: »Während der Demonstration gegen Schah Mohammad Reza Pahlavi wurde der Student Benno Ohnesorg erschossen. Zur Erinnerung an dieses für die 68er Bewegung einschneidende Ereignis laden wir zur Diskussion, Begegnung und  Austausch ein; wie der 2. Juni 1967  in Bochum gewirkt hat und was er für uns heute bedeuten könnte.« Bis 16 Uhr wird ein Zusammenschnitt aus den Filmen „Der Polizeistaatsbesuch“ von Roman Brodmann, „Der 2. Juni 1967“ von Thomas Giefer und Hans-Rüdiger Minow“ und Berichten aus TV Programmen gezeigt. Dann folgt ab 16 Uhr ein Vortrag von Wolfgang Kraushaar „Der 2. Juni 1967“. Danach gibt es eine “Podiums- und Publikumsdiskussion unter anderen mit Urs Jaeggi (ehem. Soziologie RUB), Anna Schiff (Frauenbewegung, Rosa-Luxemburg-Stiftung), Roland Ermrich  (AStA-Vorsitzender 1966 bis 1967)”. (weiterlesen)

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