Archiv - März 2017

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Mittwoch 08.03.17, 07:25 Uhr
Am Beispiel geflüchteter Roma aus Staaten des Westbalkans:

Abschiebung als Bedrohung

Die Situation von Flüchtlingen aus „sicheren Herkunftsstaaten“


Am Mittwoch, den 15.03. um 19 Uhr lädt der Flüchtlingsrat NRW zu einer Informationsveranstaltung im Bahnhof Langendreer ein: »An diesem Abend steht exemplarisch die ethnische Gruppe der Roma im Fokus, um die möglichen Folgen für Flüchtlinge, die von der Gesetzgebung zu „sicheren Herkunftsstaaten“ betroffen sind, zu veranschaulichen. Hierzu zeigen wir den Film „The Awakening“. Näheres. Der Film stellt die Lebensrealität von abgeschobenen Roma dar, die als ethnische Gruppe in den Staaten des Westbalkans schweren Diskriminierungen ausgesetzt sind. Da sie aus einem „sicheren Herkunftsstaat“ kommen, wird ihr Asylantrag in der Regel abgelehnt und sie sind somit akut von Abschiebung bedroht. Für die anschließende Diskussion haben wir Nizaqete Bislimi eingeladen, die als Fachanwältin für Asylrecht insbesondere geflüchtete Roma vertritt und beispielhaft von Fällen drohender und vollzogener Abschiebung ihrer Mandantinnen und Mandaten berichten wird.«

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Dienstag 07.03.17, 21:40 Uhr

Autoverkehr aus der Innenstadt drängen

Die Soziale Liste will die gegenwärtige Diskussion um die Themen Armut und Hartz IV nutzen, um sich in die Debatte einzuschalten. In einem auf ihrer Jahreshauptversammlung beschlossenen Antrag wird zu Hartz IV formuliert „ Wir wollen keine kosmetischen Veränderungen sondern treten nach wie vor für die Abschaffung dieser unsozialen und menschenverachtenden Gesetzgebung ein.“ Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen zu diesem Thema will die Soziale Liste, die selbst nicht kandidiert, auch in den Landtagswahlkampf eingreifen. In einem zweiten beschlossenen Antrag mit den Titel: „Die Stadt gehört den Menschen – Abkehr von der autogerechten Innenstadt – Freie Fahrt im Gleisdreieck“ setzt sich die Soziale Liste mit dem Thema der Verkehrs-und Strukturpolitik in Bochum auseinander und tritt für ein radikales Umdenken ein. Um den Autoverkehr aus der Innenstadt zu drängen tritt die Soziale Liste dafür ein, in einem Umkreis von ca. 2,5 km (erweitertes Gleisdreieck) eine freie (kostenlose) Fahrt mit Bussen und Bahnen zu ermöglichen. (weiterlesen)

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Dienstag 07.03.17, 14:35 Uhr

Oli radelt!

Nach einer Krebserkrankung wurde für Oliver Trelenberg das Radfahren zum Rettungsanker. 2014 startete er das Projekt www.oli-radelt.de, mit dem er ehrenamtlich anderen Menschen Mut machen will und Spenden für das Projekt “Engel mit Herz e.V.” sammelt. Am Mittwoch, 8.3. um 16:30 Uhr ist er zu Gast in der Selbsthilfegruppe für Krebsbetroffene Bochum e.V., Westring 43, um über seine Erlebnisse zu berichten.

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Dienstag 07.03.17, 14:04 Uhr

Marija


Das endstation.kino zeigt ab Freitag, den 10.03. das in der Dortmunder Nordstadt gedrehte Drama Marija. Die Filmbeschreibung: »Marija, eine junge Ukrainerin, arbeitet als Reinigungskraft in einem Hotel in Dortmund, träumt jedoch von einem eigenen Friseursalon. Doch eine fristlose Kündigung rückt ihren Traum in weite Ferne. Ohne Arbeit und finanziell unter Druck sucht sie nach anderen Möglichkeiten. Dabei ist sie bereit, ihren Körper, ihre sozialen Beziehungen und zuletzt die eigenen Gefühle dem erklärten Ziel unterzuordnen. Auf die Opferrolle will sie sich dabei aber keinesfalls reduzieren lassen. Fordernd, entschlossen und kompromisslos kämpft sie für ein freieres, selbstbestimmtes Leben.«

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Dienstag 07.03.17, 13:42 Uhr

Gedenken an die Opfer des Kapp-Putsches

Die VVN-BdA Bochum lädt am am Sonntag, den 26. März zu ihrer traditionellen Kranzniederlegung für die Opfer des Kapp-Putsches und des antifaschistischen Widerstandskampfes ein. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Marktplatz in Bochum-Werne. Am Denkmal der Märzgefallenen und Widerstandskämpfer spricht in diesem Jahr Otto König von der Initiative Gewerkschafter für Frieden und Solidarität, früherer 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Hattingen.

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Dienstag 07.03.17, 13:34 Uhr

Die spezifische Schutzbedürftigkeit
von traumatisierten Flüchtlingsfrauen

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) und die Frauenberatungsstelle MIRA erklären zur spezifischen Schutzbedürftigkeit von traumatisierten Flüchtlingsfrauen anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2017: »Unter den Flüchtlingen, die seit 2015 in Deutschland Schutz suchen, sind viele Frauen, teilweise mit oder ohne minderjährigen Kindern. Diese Frauen sind vor allgemeinen Kriegsgefahren aber auch vor geschlechtsspezifischen Gewalterfahrungen wie Genitalverstümmelung, Zwangsheiraten, sexualisierter Gewalt oder als Ehrenmorde getarnten Frauenmorden geflüchtet. Diese Frauen sind traumatisiert durch Gewalterfahrungen, die zur Flucht führten, durch Ausbeutung und Gewalt während der Flucht – und teilweise müssen sie sich auch hier in Deutschland wieder mit Gewalterfahrungen in Unterkünften oder mit retraumatisierenden psychischen Belastungen durch langwierige Anerkennungsverfahren auseinandersetzen. Teilweise werden die frauenspezifischen Gefährdungen in den Heimatländern nicht als Fluchtgrund anerkannt. Das Konzept der „sicheren Herkunftsländer“ ist für Frauen noch fragwürdiger, die oft keinerlei eigenständige Existenzgrundlage und –rechte haben in patriarchalisch strukturierten Ländern. (weiterlesen)

Dienstag 07.03.17, 13:23 Uhr

Die Linke kennenlernen

Der Kreisverband der Bochumer Linken lädt für Mittwoch, den 8. März zu seinem nächsten Stammtisch ein: Los geht es um 19 Uhr in der Bistro-Bar Neuland in der Rottstraße 15. Dort gibt es unter anderem die Gelegenheit, Sabine Lehmann, Landtagswahl-Kandidatin für den Wahlkreis 109 (Bochum II / Herne II) persönlich kennen zu lernen. „Beim letzten Treffen gab es sehr konstruktive Kritik und spannende Ideen zum Beispiel für Wahlkampfstrategien“, sagt Sabine Lehmann. „Diese Diskussionen wollen wir am Mittwoch fortsetzen. Außerdem reden wir über die aktuelle politische Situation und unsere Vorstellungen für ein gerechteres Bochum und ein sozialeres NRW.” Der „Linke Stammtisch“ findet in der Regel einmal im Monat an wechselnden Orten in Bochum statt. „Als Bochumer Linke verstehen wir uns als Mitmach-Partei und als Teil der lokalen sozialen Bewegungen“, sagt Lehmann weiter. „Auch alle, die einfach mal reinschnuppern wollen, sind herzlich eingeladen!“

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Montag 06.03.17, 16:43 Uhr
Linke Landesliste für den Bundestag gewählt:

Sevim Dagdelen auf Platz 3

„Die Linke Bochum ist mit Sevim Dagdelen und Hannah Bruns prominent auf der Landesliste für die Bundestagswahl vertreten“, erklärt Amid Rabieh, Kreissprecher der Bochumer Linken, nach der Wahl der Landesliste der Linken NRW zur Bundestagswahl. „Wir freuen uns, dass Sevim Dagdelen als unsere Bochumer Direktkandidatin für die Bundestagswahl am Samstagnachmittag von der Landesvertreterversammlung der Linken NRW auf Listenplatz 3 gewählt wurde. Dem Deutschen Bundestag bleibt damit eine starke Stimme aus Bochum für soziale Sicherheit und eine friedliche Außenpolitik erhalten. 82,7 % sind ein deutliches Zeichen der Anerkennung für ihre herausragende Arbeit und Rückendwind für einen kämpferischen Wahlkampf. Dass Hannah Bruns mit Listenplatz 13 ebenfalls prominent auf die Landesliste gewählt wurde, ist ein großer Erfolg. Mit einem starken Team werden wir gemeinsam Druck für einen Politikwechsel machen.“ (weiterlesen)

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Montag 06.03.17, 16:24 Uhr

NGG fordert Lohngerechtigkeit

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) schreibt: »Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Davon ist ein Großteil der arbeitenden Frauen in Bochum weit entfernt. Zum Internationalen Frauentag am 8. März fordert die NGG, mehr für die Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu tun. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verdienen Frauen im Schnitt noch immer 21 Prozent weniger als Männer. Pro Stunde gehen Frauen demnach 4,39 Euro verloren – weil sie Frauen sind. Nach Einschätzung von NGG-Geschäftsführerin Yvonne Sachtje ist dieser „Gender Pay Gap“ in vielen Branchen sogar noch deutlich größer. (weiterlesen)

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Montag 06.03.17, 09:26 Uhr
Demonstrationsaufruf für den 6.Mai

“Gemeinsam gegen Rechts! –
Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit!”

Die GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität rufen am 6. Mai in Bochum zu einer Demonstration “Gemeinsam gegen Rechts! – Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit!” auf. In dem Aufruf steht an erster Stelle die Forderung “Reichtum umverteilen”. Weiter heißt es: “Ungerechte Vermögensverteilung, wachsende Zukunftsängste, soziale Unsicherheit einerseits und der Aufschwung des Rechtsextremismus, Nationalismus und Rassismus in Deutschland und Europa andererseits sind zwei Seiten ein und derselben Medaille!” Zum Thema Frieden lautet die Forderung: “Wir brauchen zivile Konfliktbewältigung und Rüstungskonversion, jedoch keine Terrorszenarien und keine Sicherheitshysterie, die das gesellschaftliche Klima vergiften und den Boden für Rechtspopulisten bereiten. Gefragt sind Kooperation statt Konfrontation, Abrüstung statt weiterer Sozialabbau.” Die Initiative ruft dazu auf den Aufruf zu unterstützen und zu unterschreiben.

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Sonntag 05.03.17, 22:37 Uhr

Leerstandsmelder für Bochum

Mit dem Fahrrad hat die Kampagne „Eine Stadt für Alle“ am letzten Samstag, den 4. März leerstehende Gebäude in Bochum besichtigt und berichtet: »Diese Leerstände werden nun in die interaktive Karte des Leerstandsmelders für Bochum aufgenommen. Der Leerstandsmelder soll Möglichkeitsräume zum Wohnen und Leben markieren. Alle, denen in ihrer Stadt Leerstände auffallen, können diese direkt und unkompliziert eintragen. So entsteht nach und nach gemeinsamer und frei zugänglicher Daten- und Raumpool. Immer noch gibt es viele Menschen in Bochum, die auf der Suche nach bezahlbaren Wohnraum sind. Warum es auf der anderen Seite, im Vergleich zu anderen Städten so viel Leerstand gibt, ist nicht nachvollziehbar. (weiterlesen)

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Sonntag 05.03.17, 10:04 Uhr

Ostermarsch 2017

Der Ostermarsch Rhein-Ruhr hat seinen Aufruf, die UnterstützerInnen und seinen Programm-Ablauf veröffentlicht. Die Ostersonntag-Route hat sich in Bochum gegenüber den Vorjahren verändert. Die Abschlussveranstaltung findet nicht wie gewohnt im Bahnhof Langendreer sondern in den Räumen von ver.di an der Universitätstraße statt.  Hier werden die OstermarschiererInnen und alle weiteren Gäste von Klaus dem Geiger begrüßt. Michael Schulze von Glaßer referiert anschließend zum Thema: „Bundeswehr: der neue Werbefeldzug“.

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Samstag 04.03.17, 08:02 Uhr

“Vandalismus mit dem Segen der Kirche”

Die Ankündigung der heutigen Radtour des Netzwerks “Stadt für Alle!”, mit der der Leerstandmelder bekannter gemacht werden soll, hat einen Leser von bo-alternativ.de motiviert, darauf hinzuweisen, dass die Kirchengemeinde Harpen am 10. März zu einer Abrissparty eines erhaltenswerten Gebäude einlädt. Der Hntergrund: In der ev. Kirchengemeinde Harpen wurde Ende Januar 2017 neben der historischen St. Vinzentius-Kirche ein neues Gemeindehaus in der Kattenstraße 1 eingeweiht. Insbesondere ältere Gemeindeglieder waren mit dem Neubau nicht einverstanden, weil ein altes zwar sanierungsbedürftiges aber insgesamt völlig intaktes Gemeindehaus in der Kattenstraße 5 steht. Dieses Gemeindehaus war 1972 quasi als Einheit zusammen mit einem Pfarrhaus in der Kattenstraße 7 erbaut worden. (weiterlesen)

Freitag 03.03.17, 16:29 Uhr

Abstimmung im Werner Feld

Die Bürgerinitiative WernerFeld schreibt: »Der Strukturentwicklungsausschuss der Stadt Bochum hat am 22.02.2017 einstimmig beschlossen, dass die von der Bürgerinitiative WernerFeld (ursprünglich ProFeld) konzipierte Erschließungsvariante WestLink bei den zukünftigen Untersuchungen zur Anbindung der Gewerbegebiete auf den Opel-Flächen II und III sowie auf dem Güterbahnhof Langendreer zu berücksichtgen ist. Interessierte Bürger können sich auf der Internetseite  in der Zeit vom 05.03.2017 bis zum 05.05.2017 über die verschieden Erschließungsvarianten informieren und darüber abstimmen, wie gut sie die Varianten finden und welche sie favorisieren. Die Ergebnisse dieser Abstimmung werden ab dem 10.05.2017 veröffentlicht.«

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Freitag 03.03.17, 15:41 Uhr

Auftritt von Nihat Zeybekci verhindern

„Es ist ein äußerst kritischer Moment. Die Bundesregierung muss die Drohungen türkischer Minister zurückweisen. Sie darf vor der Sprache der Erpressung und der Gewalt durch die Gefolgsleute Erdogans nicht zurückweichen. Es bedarf jetzt einer klaren politischen Entscheidung für ein Einreiseverbot gegenüber dem türkischen Präsidenten und dem gesamten Kabinett in Ankara. Der für Sonntag geplante Auftritt des türkischen Wirtschaftsministers Nihat Zeybekci in Frechen in NRW muss verhindert werden“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion. Dagdelen weiter: (weiterlesen)

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Freitag 03.03.17, 15:27 Uhr

Wilhelm Hünnebeck – zweifach verfolgt

Die rosa Strippe berichtet: »Dr. Wilhelm Hünnebeck (Bochum 1897 bis Hamburg 1976), Bochumer Notar und Rechtsanwalt, wurde in der NS-Zeit zunächst als sogenannter Halbjude diffamiert und ausgegrenzt, außerdem führten homosexuelle Kontakte zu Verfolgung und Gefängnishaft nach dem von den Nationalsozialisten verschärften § 175 StGB. Er verlor seine berufliche Existenz, seinen Doktortitel und seine Lebensgrundlage als Jurist. Durch Flucht vom Ruhrgebiet während des Krieges nach Berlin, dort versteckt, rettete er sich vor der KZ-Deportation, überlebte die NS-Zeit. Nach 1945 versuchte er Berlin beruflich Fuß zu fassen, was zunächst gelang. 1956 wurde als Homosexueller Opfer einer Erpressung und erneut nach §175 verurteilt, verlor wiederum seine Zulassung als Anwalt und seine berufliche Lebensgrundlage. (weiterlesen)

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Freitag 03.03.17, 12:18 Uhr
Aufstehen gegen Rassismus! – Gemeinsam gegen die AfD

Genauer Ablauf der Konferenz

Am Freitag und am Samstag, den 10./11. März treffen sich ehrenamtliche Aktivistinnen und Aktivisten aus dem gesamten Bundesgebiet an der Ruhr-Universität Bochum zu einer Aktionskonferenz: “Aufstehen gegen Rassismus! – Gemeinsam gegen die AfD”.  Ziel ist die Entwicklung von Strategien gegen einen möglichen Wahlerfolg der AfD. Auf der Webseite der Konferenz ist mittlerweile recht detailliert beschrieben, was an den beiden Tagen laufen soll. Die TeilnehmerInnen der Anfangsdiskussionsrunde sind benannt und die 16 Workshops und die jeweiligen ReferentInnen werden vorgestellt. Laut Nina Baumgärtner Pressesprecherin der Kampagne “Aufstehen gegen Rassismus” soll “die Konferenz möglichst viele Menschen dazu motivieren, sich im Wahljahr 2017 aktiv gegen die AfD zu positionieren”: “In den kommenden Monaten wird die sogenannte ,Alternative für Deutschland’ in den deutschen Innenstädten massiv präsent sein. Wir müssen davon ausgehen, dass sie dabei keine Gelegenheit auslassen wird, um weiterhin Angst und Hass gegenüber Minderheiten zu verbreiten und das gesellschaftliche Klima damit immer mehr zu vergiften.” (weiterlesen)

Freitag 03.03.17, 07:56 Uhr

Urban Gardening in Langendreer

Am Donnerstag, den 9. 3. laden die Naturfreunde Langendreer ab 19:30 Uhr im Naturfreunde Zentrum, Alte Bahnhofstr. 175. Eine Gruppe von fünf Leuten hat in Langendreer ein Urban Gardening Projekt angestoßen und erklärt: “Wir sind eine Gruppe von engagierten Bürgerinnen und Bürger aus Langendreer, der es wichtig ist, wo sie lebt und was sie umgibt. Viele Frei- und Grünräume in Langendreer besitzen ein hohes Potenzial für eine Neugestaltung und -nutzung. Gemeinsam mit weiteren interessierten StadtgärtnerInnen wollen wir Projekte rund um Buntes, Duftendes und Essbares machen.” Auch Mitglieder der Naturfreunde Ortsgruppe Bochum-Langendreer befassen sich schon länger mit dem Gedanken, aktiv Urban Gardening zu betreiben. Der Abend soll also dazu dienen, MitstreiterInnen zusammenzuführen und neue Interessenten zu gewinnen.

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Donnerstag 02.03.17, 15:19 Uhr

Widerstand und Verfolgung 1933 – 1945

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt zu einem Stadtrundgang am Samstag, dem 11. März ein: »Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz.« (weiterlesen)

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Donnerstag 02.03.17, 15:08 Uhr

Strategien gegen Rechtsextremismus

Im Rahmen des Projektes „Farbe bekennen – Demokratie leben“ laden das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring am Freitag, 10. März 2017 um 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten der IFAK, Engelsburger Str. 168 zu einem politischen Forum zum Thema „Strategien gegen Rechtsextremismus in NRW“ ein und schreiben: »Rassistische und menschenfeindliche Einstellungen werden nicht nur von rechtsextremen Parteien und Gruppierungen verbreitet. Sie werden auch von sogenannten Bürgerbewegungen aufgegriffen und von vermeintlich demokratischen Parteien vertreten. Immer mehr Bürger teilen diese Auffassungen und mit rassistischen und menschenfeindlichen Positionen lassen sich beachtliche Wahlerfolge erzielen.« Alexander Häusler von der Hochschule Düsseldorf informiert im Einstiegsreferat über die aktuellen Entwicklungen in der rechtsextremen Szene in NRW. Anschließend findet eine Diskussion mit ParteienvertreterInnen statt. Näheres.

 
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