Archiv - März 2017

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Samstag 25.03.17, 17:32 Uhr

Frauenstadtrundgang

Das Frauenarchiv „ausZeiten“ lädt im Rahmen der Bochumer Frauenwochen 2017 in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) am Sonntag, den 2. April von 14 bis 16 Uhr interessierte Frauen zum Bochumer „Frauenstadtrundgang“ ein. Die Teilnehmerinnen haben die Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jahrhunderts und früher „kennenzulernen“. Sie erfahren, welche Spuren Nora Platiel und Ottilie Schoenewald, beide Anwältin und Politikerin, oder die Pastorin Ursula Schafmeister in der Stadt, aber auch in der Frauenbewegung hinterlassen haben. Treffpunkt für Führung ist die Glocke auf dem Rathausvorplatz. Die Teilnehmerinnen erhalten beim Rundgang kostenlos den neu erschienenen Frauenstadtplan. Er ist als Kooperationsprojekt der städtischen Gleichstellungsstelle und des Frauenarchivs „ausZeiten“ entstanden. Die Teilnahme kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Anmeldungen können bei der VHS unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 15 55 erfolgen. Eine Teilnahme ohne Anmeldung ist aber auch möglich.

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Freitag 24.03.17, 16:03 Uhr
Gentrifizierung in Bochum?

Der “Kortländer-Kiez” zwischen
Belebung und Verdrängung

Am Dienstag, den 28. März um 18:30 Uhr lädt die Bochumer Linksfraktion in der Trinkhalle, Herner Str. 8, zu einer Diskussion über das Thema Gentrifizierung im Kortländer Kiez ein. Es gibt Input-Beiträgen von Martin Krämer (Mieterforum Ruhr), Regina Sidel (Botopia Netzwerk) und Melina Loschen (Eden e.V.). Die Moderation übernimmt Sabine Lehmann. In der Einladung heißt es: »Eine Eisdiele in der alten Eckkneipe, ein selbstverwaltetes Café, Studi-WGs statt Leerstand: Was die einen als Wiederbelebung eines Stadtteils begrüßen, weckt bei anderen zwiespältige Gefühle. Kann sich in Bochum eine Entwicklung wiederholen, die in anderen Städten zu rasant steigenden Mieten und der Verdrängung alteingesessener Kiez-Bewohner*innen geführt haben? (weiterlesen)

Freitag 24.03.17, 10:42 Uhr

#PulseOfEurope

Immer sonntags um 14 Uhr auf dem Platz des europäischen Versprechens direkt neben dem Rathaus trifft sich seit letzten Sonntag die Bochumer Initiative Pulse of Europe. Das erklärte Ziel: “Wir sind überzeugt, dass die Mehrzahl der Menschen an die Grundidee der Europäischen Union und ihre Reformierbarkeit und Weiterentwicklung glaubt und sie nicht nationalistischen Tendenzen opfern möchte. Es geht um nichts Geringeres als die Bewahrung eines Bündnisses zur Sicherung des Friedens und zur Gewährleistung von individueller Freiheit, Gerechtigkeit und Rechtssicherheit.” Die Initiative hofft, dass in Bochum bald ähnlich viele Menschen mitmachen wie in anderen europäischen Städten.

Donnerstag 23.03.17, 20:31 Uhr
Das Netzwerk "Stadt für Alle" zur Bochumer Wohnungspolitik:

“Das städtische Bekenntnis
zum Geld verbrennen”

Das Netzwerk Stadt für Alle schreibt in seinem Blog: »Wer am Dienstag den Lokalteil der WAZ las, musste sich die Haare raufen. Die ganze Absurdität der städtischen Wohnungspolitik brauchte nur zwei Artikel. Zum einen wurden die Leser*innen über die hohen Kosten für Flüchtlingsunterkünfte informiert. Weil jahrelang keine Vorsorge getroffen wurde, Leerstände schnell wieder bezugsfertig zu machen, war die Stadt gezwungen teure Container zu kaufen. Das ist teuer und nicht wirklich menschenwürdig. Nun stehen viele Container leer und kosten trotzdem weiter Geld. Jede Wohnung wäre preiswerter gewesen. Um mehr leere Wohnungen für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen, hätte eine existierende Zweckentfremdungssatzung sehr geholfen. Ein paar Zeilen später erfährt man über eine Vereinbarung mit der VBW, daß diese ihre Wohnungen für Geflüchtete an die Stadt für 10 % über dem Mietspiegel vermietet, weil das billiger als mobile Bauten ist. Man ahnt wie teuer diese mobilen Unterkünfte sind. Aber warum bezahlt die Stadt an die stadteigene Unternehmen überhöhte Mieten? (weiterlesen)

Donnerstag 23.03.17, 19:13 Uhr
Schulplätze für geflüchtete Kinder und Jugendliche fehlen

180 Gesetzesverstöße der Stadt

Mehrere Bochumer Organisationen und Initiativen fordern die Verantwortlichen der Stadt in einem gemeinsamen offenen Brief auf, dass allen in Bochum lebenden Kinder und Jugendlichen ihr Recht auf einen Regelschulbesuch erfüllen können. Sie kritisieren, dass “es in Bochum nach wie vor ein ungelöstes Problem mit der Beschulung schulpflichtiger Geflüchteter gibt. Eigentlich haben alle Kinder und Jugendlichen, die in Bochum wohnen, das Recht auf Schulunterricht. Ja, hierzulande herrscht eigentlich sogar Schulpflicht. Trotzdem gibt es in unserer Stadt etwa 180 geflüchtete Kinder und Jugendliche, die derzeit keine Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen. [...] Das Problem ist seit vielen Monaten, wenn nicht sogar seit Jahren bekannt. Für uns ist unverständlich, wieso die Stadt nicht zumindest Übergangslösungen und Überbrückungsmaßnahmen organisiert hat, bis sie ihre eigenen Struktur- und Infrastrukturprobleme so weit im Griff hat, dass sie allen in Bochum lebenden Kindern und Jugendlichen ihr Recht auf einen Regelschulbesuch erfüllen kann.” UnterzeichnerInnen des Briefes sind: Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur- BoFo e.V., Flüchtlingsrat NRW, Treffpunkt Asyl, Bochum Amnesty International Bochum, linksjugend [´solid], Bochum WorldBeatClub, GEW Bochum, Refugee Strike Bochum, Begegnungscafé Lysa, terre des hommes Gruppe Bochum. Der Brief im Wortlaut.

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Donnerstag 23.03.17, 14:48 Uhr

Das Gegenteil von Grau

Am Montag, den 27. 3., um 19 Uhr ist im  Kino Endstation der Film zu sehen: “Das Gegenteil von Grau”. Der Film ist in Zusammenarbeit der Initiative Recht auf Stadt Ruhr mit dem Berliner Filmemacher Matthias Coers entstanden. In dem Film geht es um “Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand. Nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam. Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.” (weiterlesen)

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Donnerstag 23.03.17, 13:39 Uhr

Aktueller Bericht aus Kurdistan

Die Bochumer Rechtsanwältinnen Birgit Landgraf und Heike Geisweid sowie Horst Hohmeier von der Bochumer Linksfraktion waren in dieser Woche zum Newrozfest in Kurdistan und berichten am morgigen Freitag, den 24. 3. um 20 Uhr im Sozialen Zentrum über ihre Eindrücke. Sie warem einem Aufruf von Civaka Azad (kurdisches Zentrum für Informations – und Öffentlichkeitsarbeit) und hatten sich einer Delegation nach VAN im Südosten der Türkei, nahe der iranischen Grenze, angeschlossen. Sie berichten über tagtägliche Menschenrechtsverletzungen, Verbot von Zeitungen oder der freien Meinungsäußerung, Inhaftierung von JournalistInnen,  RechtsanwältInnen, MusikerInnen und einer low-intensity Kriegsführung in den kurdischen Gebieten. Den Schwerpunkt bildet die aktuellen Newroz-Feierlichkeiten in der Türkei, an der 3 Bochumer InternationalistInnen teilgenommen haben, richten. In Folge dessen werden die oben des weiteren aufgeführten Themen sicherlich vor Ort angesprochen werden können und mit einfließen. (weiterlesen)

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Donnerstag 23.03.17, 13:05 Uhr

Grundgesetz & Hartz-IV-Sanktionenen

Die Linksfraktion im Bochumer Rat thematisiert die Sanktionspraxis im Jobcenter und fragt: »Verstößt das Jobcenter gegen das Grundgesetz, wenn es Arbeitslosen die ALGII-Leistungen bis weit unter das Existenzminimum zusammenkürzt? Eine Klage dazu ist aktuell vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig. Trotz der ungeklärten Rechtslage setzt das Bochumer Jobcenter weiter Menschen mit den umstrittenen Kürzungen unter Druck. Eine Anfrage der  Linksfraktion im Rat soll jetzt klären, wie groß das Problem in Bochum tatsächlich ist. „Die Hartz-IV-Sätze stellen das offiziell anerkannte Existenzminimum dar und sind unserer Meinung nach sowieso schon zu niedrig“, sagt Gültaze Aksevi, Mitglied der Linksfraktion im Rat. „Trotzdem kürzt und streicht das Jobcenter vielen Menschen selbst diese Leistungen, wenn sie bürokratische Auflagen nicht erfüllen, oder sie unpassende oder unterbezahlte Jobs nicht annehmen wollen beziehungsweise können. Damit stürzt das Jobcenter die Betroffenen nicht nur in schlimme Notsituationen. Es sorgt auch dafür, dass die Menschen während der Jobsuche von Unternehmen erpressbar sind.“ (weiterlesen)

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Mittwoch 22.03.17, 19:11 Uhr

Gallopiert die Türkei in
eine offene Diktatur?

Die Bochumer DIDF-Jugend lädt am Mittwoch 29.03. um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung mit Yusuf AS vom Bundesvorstand der DIDF-Jugend in das DIDF-Zentrum an der Rottst. 30 ein: »Am 16. April findet eine Volksabstimmung über umfassende Verfassungsänderungen in der Türkei statt. Das Amt des Präsidenten soll laut Plänen der AKP – Regierung mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet werden. Gegner des Präsidialsystems befürchten die Errichtung einer Diktatur und die Aufhebung der Gewaltenteilung. Bereits heute  befinden sich tausende Oppositionelle und hunderte kritische Journalisten hinter Gittern. Auch die türkischen Staatsbürger in Deutschland sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Wohin bewegt sich die Türkei politisch und welche Auswirkungen hat das Referendum auf das Zusammenleben in Deutschland?« Der Einladungsflyer.

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Mittwoch 22.03.17, 19:02 Uhr

Amtshaus Harpen erhalten

Die Soziale Liste Bochum spricht sich erneut für die Erhaltung des Amtshauses Harpen und den Ausbau zu einem Bürgerzentrum aus. „Der von der Verwaltung im Dezember 2016 geforderte Realisierungsbeschluss soll jetzt zeitnah erarbeitet und dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden“, fordert Helgard Althoff von der Sozialen Liste. Das Amtshaus Harpen ist für das soziale und gesellschaftliche Leben in dem vom Strukturwandel betroffenen Gebiet von Harpen unverzichtbar. Die Soziale Liste unterstützt deshalb auch die Bemühungen der Bezirksvertretung Nord in Sachen Amtshaus, die bereits 220 000 € für das Projekt bereitgestellt hat. Die Soziale Liste fordert, auch in den neuen aufzustellenden Haushalt der Stadt Bochum die entsprechenden finanziellen Mittel bereitzustellen.

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Mittwoch 22.03.17, 15:21 Uhr
Die Stadt will ihre Bäder ausgliedern

ver.di fordert Tarifvertrag für Beschäftigte

Die Stadt Bochum will den Betrieb seiner Schwimmbäder ausgliedern. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die Bäderbeschäftigten vor der Überleitung in eine neuzugründende Gesellschaft, einen Tarifvertrag. „Ein Personalüberleitungstarifvertrag ist aus gewerkschaftlicher Sicht die rechtssicherste Art und Weise die Rechte, Ansprüche und Besitzstände des vorhandenen Bäderpersonals bei der Überleitung in eine neue Rechtsform dauerhaft zu sichern“ sagt Thorsten Knüppel, der zuständige Gewerkschaftssekretär im ver.di Bezirk Bochum-Herne. „Bei Verhandlungen über einen Tarifvertrag sitzen die Arbeitnehmer mit am Tisch und können auf Augenhöhe über die Regelungen zur Überleitung verhandeln!“ sagt auch Wolfgang Knop, Vorsitzender des ver.di Bezirks Bochum-Herne. „Und außerdem müssten dann auch bei nachträglichen Änderungen der tariflichen Regelungen die Arbeitnehmer beteiligt werden!“ Bei allen sonstigen, denkbaren Varianten würden die Verantwortlichen dies – mehr oder weniger – mit sich selbst vereinbaren und könnten jederzeit – ohne die Beteiligung der Arbeitnehmer – die bestehenden Regelungen ändern! (weiterlesen)

Dienstag 21.03.17, 19:03 Uhr
Das alles wünschen wir uns:

Miteinander lernen, lachen, wachsen, die Welt bunter machen, erleben, stark sein

Ein neues Projekt von DiDF Jugend, Refugee Strike Bochum, Cafe lysA und World Beat Club stellt sich vor: »Wir setzen ein Zeichen für ein MITEINANDER durch ein vielfältiges Angebot, um diese Ziele gemeinsam mit allen interessierten Bochumer und Bochumerin und Interessenten weit über die Stadtgrenze hinaus, verwirklichen zu können. Jeder Mensch hat ein Recht darauf AKTIV ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Jeden Montag ab 17:00  erlernen wir  in unserem Sprachcafe Tandem-Projekt  gegenseitig neue Sprachen, jeden Donnerstag ab 18:00  trommeln wir gemeinsam oder entspannen nach einer anstrengenden Wochen beim YOGA. Jeden 3. Samstag des Monats  möchten wir unsere Gemeinschaft monatlich bei unserem Lunch PLUS mit Speisen aus aller Welt feiern, die wir vor Ort miteinander zubereiten. Das PLUS wird nach unserem MOTTO ‘Miteinander’ diesen Tag bunt machen und jeden Monat eine andere Überraschung aus den Bereichen Musik,Kunst und andere Kultur beinhalten. Alle Veranstaltungen finden in den Räumen der DIDF Bochum in der Rottstr. 30 statt.«

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Dienstag 21.03.17, 07:41 Uhr

Pablo Neruda


Ab Donnerstag, den 23.03. zeigt das endstation.kino Pablo Larraíns aktuellen Film Neruda. 1948. In einer flammenden Rede vor dem Kongress bezichtigt Senator Pablo Neruda, berühmter Dichter und Kommunist, die Regierung Präsident Videlas des Verrats – und wird umgehend seines Amtes enthoben. Der Kalte Krieg ist in Chile angekommen. Neruda entzieht sich seiner Verhaftung und taucht ab. (weiterlesen)

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Montag 20.03.17, 21:46 Uhr
Aktionstag von Amnesty Internatonal und Treffpunkt Asyl:

Überwindung von Rassendiskriminierung

Am Samstag, dem 25. März laden Amnesty Internatonal und Treffpunkt Asyl von 11-15 Uhr zu einer Begegnung, Multikulturelles Essen auf dem Dr. Ruer Platz ein und schreiben:  »Am 21  März 1960 wurde eine friedliche Demonstration gegen ein Apartheids-Gesetz in Süd-Afrika blutig niedergeschlagen. In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen 1966 den 21. März als “Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung” ausgerufen. Am Samstag, den 25. März wollen wir darauf aufmerksam machen, dass auch gut ein halbes Jahrhundert später noch Menschen Tag für Tag rassistische Erfahrungen machen – auch in Deutschland. (weiterlesen)

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