Archiv - März 2017

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Donnerstag 23.03.17, 13:39 Uhr

Aktueller Bericht aus Kurdistan

Die Bochumer Rechtsanwältinnen Birgit Landgraf und Heike Geisweid sowie Horst Hohmeier von der Bochumer Linksfraktion waren in dieser Woche zum Newrozfest in Kurdistan und berichten am morgigen Freitag, den 24. 3. um 20 Uhr im Sozialen Zentrum über ihre Eindrücke. Sie warem einem Aufruf von Civaka Azad (kurdisches Zentrum für Informations – und Öffentlichkeitsarbeit) und hatten sich einer Delegation nach VAN im Südosten der Türkei, nahe der iranischen Grenze, angeschlossen. Sie berichten über tagtägliche Menschenrechtsverletzungen, Verbot von Zeitungen oder der freien Meinungsäußerung, Inhaftierung von JournalistInnen,  RechtsanwältInnen, MusikerInnen und einer low-intensity Kriegsführung in den kurdischen Gebieten. Den Schwerpunkt bildet die aktuellen Newroz-Feierlichkeiten in der Türkei, an der 3 Bochumer InternationalistInnen teilgenommen haben, richten. In Folge dessen werden die oben des weiteren aufgeführten Themen sicherlich vor Ort angesprochen werden können und mit einfließen. (weiterlesen)

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Donnerstag 23.03.17, 13:05 Uhr

Grundgesetz & Hartz-IV-Sanktionenen

Die Linksfraktion im Bochumer Rat thematisiert die Sanktionspraxis im Jobcenter und fragt: »Verstößt das Jobcenter gegen das Grundgesetz, wenn es Arbeitslosen die ALGII-Leistungen bis weit unter das Existenzminimum zusammenkürzt? Eine Klage dazu ist aktuell vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig. Trotz der ungeklärten Rechtslage setzt das Bochumer Jobcenter weiter Menschen mit den umstrittenen Kürzungen unter Druck. Eine Anfrage der  Linksfraktion im Rat soll jetzt klären, wie groß das Problem in Bochum tatsächlich ist. „Die Hartz-IV-Sätze stellen das offiziell anerkannte Existenzminimum dar und sind unserer Meinung nach sowieso schon zu niedrig“, sagt Gültaze Aksevi, Mitglied der Linksfraktion im Rat. „Trotzdem kürzt und streicht das Jobcenter vielen Menschen selbst diese Leistungen, wenn sie bürokratische Auflagen nicht erfüllen, oder sie unpassende oder unterbezahlte Jobs nicht annehmen wollen beziehungsweise können. Damit stürzt das Jobcenter die Betroffenen nicht nur in schlimme Notsituationen. Es sorgt auch dafür, dass die Menschen während der Jobsuche von Unternehmen erpressbar sind.“ (weiterlesen)

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Mittwoch 22.03.17, 19:11 Uhr

Gallopiert die Türkei in
eine offene Diktatur?

Die Bochumer DIDF-Jugend lädt am Mittwoch 29.03. um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung mit Yusuf AS vom Bundesvorstand der DIDF-Jugend in das DIDF-Zentrum an der Rottst. 30 ein: »Am 16. April findet eine Volksabstimmung über umfassende Verfassungsänderungen in der Türkei statt. Das Amt des Präsidenten soll laut Plänen der AKP – Regierung mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet werden. Gegner des Präsidialsystems befürchten die Errichtung einer Diktatur und die Aufhebung der Gewaltenteilung. Bereits heute  befinden sich tausende Oppositionelle und hunderte kritische Journalisten hinter Gittern. Auch die türkischen Staatsbürger in Deutschland sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Wohin bewegt sich die Türkei politisch und welche Auswirkungen hat das Referendum auf das Zusammenleben in Deutschland?« Der Einladungsflyer.

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Mittwoch 22.03.17, 19:02 Uhr

Amtshaus Harpen erhalten

Die Soziale Liste Bochum spricht sich erneut für die Erhaltung des Amtshauses Harpen und den Ausbau zu einem Bürgerzentrum aus. „Der von der Verwaltung im Dezember 2016 geforderte Realisierungsbeschluss soll jetzt zeitnah erarbeitet und dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden“, fordert Helgard Althoff von der Sozialen Liste. Das Amtshaus Harpen ist für das soziale und gesellschaftliche Leben in dem vom Strukturwandel betroffenen Gebiet von Harpen unverzichtbar. Die Soziale Liste unterstützt deshalb auch die Bemühungen der Bezirksvertretung Nord in Sachen Amtshaus, die bereits 220 000 € für das Projekt bereitgestellt hat. Die Soziale Liste fordert, auch in den neuen aufzustellenden Haushalt der Stadt Bochum die entsprechenden finanziellen Mittel bereitzustellen.

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Mittwoch 22.03.17, 15:21 Uhr
Die Stadt will ihre Bäder ausgliedern

ver.di fordert Tarifvertrag für Beschäftigte

Die Stadt Bochum will den Betrieb seiner Schwimmbäder ausgliedern. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die Bäderbeschäftigten vor der Überleitung in eine neuzugründende Gesellschaft, einen Tarifvertrag. „Ein Personalüberleitungstarifvertrag ist aus gewerkschaftlicher Sicht die rechtssicherste Art und Weise die Rechte, Ansprüche und Besitzstände des vorhandenen Bäderpersonals bei der Überleitung in eine neue Rechtsform dauerhaft zu sichern“ sagt Thorsten Knüppel, der zuständige Gewerkschaftssekretär im ver.di Bezirk Bochum-Herne. „Bei Verhandlungen über einen Tarifvertrag sitzen die Arbeitnehmer mit am Tisch und können auf Augenhöhe über die Regelungen zur Überleitung verhandeln!“ sagt auch Wolfgang Knop, Vorsitzender des ver.di Bezirks Bochum-Herne. „Und außerdem müssten dann auch bei nachträglichen Änderungen der tariflichen Regelungen die Arbeitnehmer beteiligt werden!“ Bei allen sonstigen, denkbaren Varianten würden die Verantwortlichen dies – mehr oder weniger – mit sich selbst vereinbaren und könnten jederzeit – ohne die Beteiligung der Arbeitnehmer – die bestehenden Regelungen ändern! (weiterlesen)

Dienstag 21.03.17, 19:03 Uhr
Das alles wünschen wir uns:

Miteinander lernen, lachen, wachsen, die Welt bunter machen, erleben, stark sein

Ein neues Projekt von DiDF Jugend, Refugee Strike Bochum, Cafe lysA und World Beat Club stellt sich vor: »Wir setzen ein Zeichen für ein MITEINANDER durch ein vielfältiges Angebot, um diese Ziele gemeinsam mit allen interessierten Bochumer und Bochumerin und Interessenten weit über die Stadtgrenze hinaus, verwirklichen zu können. Jeder Mensch hat ein Recht darauf AKTIV ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Jeden Montag ab 17:00  erlernen wir  in unserem Sprachcafe Tandem-Projekt  gegenseitig neue Sprachen, jeden Donnerstag ab 18:00  trommeln wir gemeinsam oder entspannen nach einer anstrengenden Wochen beim YOGA. Jeden 3. Samstag des Monats  möchten wir unsere Gemeinschaft monatlich bei unserem Lunch PLUS mit Speisen aus aller Welt feiern, die wir vor Ort miteinander zubereiten. Das PLUS wird nach unserem MOTTO ‘Miteinander’ diesen Tag bunt machen und jeden Monat eine andere Überraschung aus den Bereichen Musik,Kunst und andere Kultur beinhalten. Alle Veranstaltungen finden in den Räumen der DIDF Bochum in der Rottstr. 30 statt.«

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Dienstag 21.03.17, 07:41 Uhr

Pablo Neruda


Ab Donnerstag, den 23.03. zeigt das endstation.kino Pablo Larraíns aktuellen Film Neruda. 1948. In einer flammenden Rede vor dem Kongress bezichtigt Senator Pablo Neruda, berühmter Dichter und Kommunist, die Regierung Präsident Videlas des Verrats – und wird umgehend seines Amtes enthoben. Der Kalte Krieg ist in Chile angekommen. Neruda entzieht sich seiner Verhaftung und taucht ab. (weiterlesen)

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Montag 20.03.17, 21:46 Uhr
Aktionstag von Amnesty Internatonal und Treffpunkt Asyl:

Überwindung von Rassendiskriminierung

Am Samstag, dem 25. März laden Amnesty Internatonal und Treffpunkt Asyl von 11-15 Uhr zu einer Begegnung, Multikulturelles Essen auf dem Dr. Ruer Platz ein und schreiben:  »Am 21  März 1960 wurde eine friedliche Demonstration gegen ein Apartheids-Gesetz in Süd-Afrika blutig niedergeschlagen. In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen 1966 den 21. März als “Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung” ausgerufen. Am Samstag, den 25. März wollen wir darauf aufmerksam machen, dass auch gut ein halbes Jahrhundert später noch Menschen Tag für Tag rassistische Erfahrungen machen – auch in Deutschland. (weiterlesen)

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Montag 20.03.17, 21:33 Uhr

Mehr Waffenscheine, mehr Straftaten

Die Soziale Liste berichtet: »Die Anzahl der im Polizeibezirk Bochum (Bochum mit Herne und Witten) 2016 ausgestellten sogenannten kleinen Waffenscheine hat sich innerhalb eines Jahres verzehnfacht. Im Jahr 2015 wurden 212 dieser Waffenscheine ausgestellt. Ein Jahr später waren es 2.291. Diese erschreckende Entwicklung teilt die Verwaltung der Stadt Bochum auf eine Anfrage der Sozialen Liste im Haupt- und Finanzausschuss mit. Näheres.In Bochum finden auch regelmäßig Schießübungen auf der Anlage des Deutschen Jagdverbandes statt. Neun derartiger öffentlich beworbener Übungen fanden im vergangenen Jahr in Bochum statt. Die Soziale Liste hatte sich in ihrer Anfrage auf einen Fernsehbericht berufen, indem eine Berliner Studentin von ihrer Fahrt nach Bochum und ihrem Schießtraining berichtete. (weiterlesen)

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Montag 20.03.17, 20:15 Uhr
GEW zu Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen

Handlungsbedarf bleibt!

Die Anmeldezahlen für weiterführende Schulen in Bochum, die von der Stadt vorgelegt wurden, können die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Bochum nicht überraschen: Das Gesamtbild entspricht im Wesentlichen dem der vergangenen Jahre. In einer Erklärung der GEW heißt es weiter: »Hauptschulen dienen als Auffangmöglichkeit für abgewiesene Schülerinnen und Schüler, die Kapazitäten der Gesamtschulen sind dagegen, wie von der GEW seit Langem beklagt, viel zu gering. Auch die neue Gesamtschu-le kann nur einen geringen Teil des Problems lösen. „Seit Jahren fordern wir, dass weiterführende Lösungen gefunden werden, um die Anmeldeüberhänge für Gesamtschulen abzubauen. Dazu sind weitere Gesamtschulen in Bochum notwendig“, sagt Ulrich Kriegesmann, Sprecher der GEW. Die Zahl der abgewiesenen Schülerinnen ist seit Jahren dreistellig – auch wenn sie seit letztem Jahr zurückgegangen ist, bestehe das Problem unverändert fort. (weiterlesen)

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Montag 20.03.17, 19:55 Uhr

Jahrbuch des Kinder- und Jugendrings

Um einen Einblick in die Arbeit des Kinder- und Jugendrings zu ermöglichen, hat der Vorstand des Jugendrings das Jahrbuch 2016 herausgegeben. Wichtige Veranstaltungen und Projekte werden mit kurzen Texten, Presseberichten und Fotos vorgestellt und der Jugendring schreibt dazu: »Für uns ist es wichtig, alle Kinder und Jugendlichen in der Stadt im Blick zu haben und nicht verschiedene Zielgruppen gegeneinander auszuspielen.  Wir benötigen eine gute Infrastruktur in der Kinder- und Jugendarbeit, um soziale Benachteiligungen auszugleichen, um besondere Unter-stützungsbedarfe zu bedienen und um gute Freizeitangebote für alle Kinder und Jugendlichen durchführen zu können. Wir wünschen uns eine solidarische Stadt, in der alle Menschen in Frieden leben können und dauerhaft eine Heimat finden. (weiterlesen)

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Sonntag 19.03.17, 13:42 Uhr

Gentrifizierung am Kortländer?

Vor vier Wochen gab es an dieser Stelle eine LeserInnen-Diskussion darüber, ob die Gegend am Kortländer von einem Gentrifizierungsprozess betroffen ist. Ob die eher günstigen Mieten in diesem Stadtteil dazu geführt haben, kreative Leute anzuziehen, die das Viertel aufgewertet haben und nun dafür sorgen, dass die Mieten steigen und alt eingesessene MieterInnen vertrieben werden. Die Bochumer Linksfraktion hat das Thema aufgegriffen und lädt zu einer Diskussion am Dienstag,  den 28. März um 18:30 Uhr in der Trinkhalle, Herner Str. 8 ein. DiskussionsteilnehmerInnen sind Martin Krämer (Mieterforum Ruhr), Regina Sidel (Botopia Netzwerk) und einE VertreterIn des Café Eden. Die Moderation übernimmt Sabine Lehmann.

Sonntag 19.03.17, 13:06 Uhr

Reparationsschuld

Am kommenden Freitag, den 24.4. wird der Historiker Karl Heinz Roth um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108 über die Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa referieren. Die Reparationsfrage ist nach wie vor ein brisantes und umstrittenes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Während die großen Siegermächte in den ersten Nachkriegsjahren umfangreich entschädigt wurden, gingen die kleineren Länder Europas und zahlreiche Opfergruppen weitgehend leer aus. Zu ihnen gehörte auch Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert. Einer umfassenden, alle ehemals besetzten Länder und alle Opfergruppen einschließenden Kriegsentschädigung hat sich die deutsche Machtelite bis heute verweigert. (weiterlesen)

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Samstag 18.03.17, 15:42 Uhr

Neuausgabe von “Inklusionsgefahr”

Am 24. und 25. März gibt es im Thealozzi eine Neuausgabe von “Inklusionsgefahr – Schwer Kost gut gewürzt!” Die Ankündigung: »Die Tragikomödie beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Realität unserer Zeit. Die zentrale Frage dabei ist: „Können wa nich oder woll´n wa nich?“ miteinander! Manna will können! Sie hat diese pseudosoziale Massengesellschaft satt, in der ein „Krüppel“ theoretisch die gleichen Chancen hat wie „Mister Universum“. Ein praktisch faires Miteinander, das muss doch möglich sein, verdammt noch mal?! Die kurvige Schauspielerin mit Borderline wagt ein Experiment und gründet eine WG. Hier treffen Menschen aufeinander, deren Welten unterschiedlicher nicht sein könnten. (weiterlesen)

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Samstag 18.03.17, 15:25 Uhr

Herbert Knebels Affentheater verlegt

Der Bahnhof Langendreer schreibt, dass die Veranstaltung mit Herbert Knebels Affentheater „Rocken bis qualmt“ nicht am 24.06.2017 in der Freilichtbühne Wattenscheid stattfinden kann. Die Veranstaltung wird nun am 23. September 2017 im RuhrCongress Bochum stattfinden. Alle bereits gekauften Karten behalten weiterhin ihre Gültigkeit oder können an den jeweiligen VVK-Stellen bis zum 09. September 2017 zurückgegeben werden.

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Samstag 18.03.17, 09:24 Uhr
Exkursion auf den Spuren der Befreiung vom Faschismus

Erinnerung an die Rheinüberquerung

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Samstag, den 25.März 2017 zur Teilnahme an einer Tagesexkursion per Zug und Rad zum Niederrhein ein: »Das Thema der Exkursion wird die Erinnerung an den Rheinübergang und die Luftlandung der alliiierten Truppen im März 1945 am Niederrhein sein. In der Nacht vom 23. auf den 24.März 1945 begann die „Operation Plunder“, der Rheinübergang der us-amerikanischen, britischen und kanadischen Truppen. Im Rahmen der „Operation Varsitiy landeten alliierte Trupppen in der Nähe von Hammminkeln. Welche Spuren dieser Unternehmen sind heute noch sichtbar? Wie wird am Niederrhein an diese Ereignisse erinnert? Um diese Fragen wird es während dieser Radtour gehen. (weiterlesen)

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Freitag 17.03.17, 20:05 Uhr

117 Gesamtschulplätze fehlen

Die Stadt Bochum hat heute in einer Pressemitteilung die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen veröffentlicht. 117 SchülerInnen, deren Eltern für sie einen Gesamtschulplatz beantragt hatten, wurden abgewiesen. Auch die Einrichtung einer fünften Gesamtschule in Bochum im nächsten Jahr wird offensichtlich nicht ausreichen, um den Bedarf an Gesamtschulplätzen zu decken.

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Freitag 17.03.17, 07:49 Uhr

Lesung: Tomer Gardi „Broken German“

Am Mittwoch, den 22.03., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zu einer deutschsprachigen Lesung mit dem israelischen Autor Tomer Gardi ein:» Tomer Gardi wurde in Israel geboren und hat in Berlin Literaturwissenschaften studiert. Sein Roman „Broken German“ wäre ein „ganz normaler“ Großstadtroman, wäre da nicht seine Sprache: Es ist die Sprache all der Migranten, die – wie der Protagonist des Buches – immer wieder mit der Zurechtweisung »Das ist kein Deutsch!« an ihren Platz verwiesen werden.  Sein Roman wird zum Plädoyer dafür, dass es nicht nur das eine Deutsch, sondern vielmehr eine Sprachenvielfalt darin gibt. Er plädiert für die Regelübertretung, für das nicht Normierte. (weiterlesen)

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Donnerstag 16.03.17, 20:20 Uhr
Gemeinsame Resolution von Linksfraktion, Sozialer Liste und Grünen:

Afghanistan ist nicht sicher

Die Linksfraktion erklärt in einer Pressemitteilung: »Am Donnerstag, den 30. März, sind Abschiebungen nach Afghanistan erneut Thema im Bochumer Rat. Auf Initiative der Linksfraktion stellen die Linke, die Soziale Liste und die Grünen eine gemeinsame Resolution zur Abstimmung. Scharf kritisiert die Linksfraktion das Verhalten der SPD, die eine Zusage aus der vergangenen Ratssitzung bricht. „Abschiebungen in Terror und Krieg sind unmenschlich“, sagt die Vorsitzende der Linksfraktion Sevim Sarialtun. „Die Resolution formuliert Forderungen auf drei Ebenen: Die Bundesregierung soll das unverantwortliche Rücknahmeabkommen mit Afghanistan aufkündigen. Die NRW-Landesregierung darf sich nicht mehr an Abschiebungen in das Bürgerkriegsland beteiligen. Und drittens geht es darum, dass auch die lokalen Behörden hier in Bochum verantwortungsvoll handeln.“ (weiterlesen)

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Donnerstag 16.03.17, 20:11 Uhr

Gründungstreffen “Puls für Europa”

“Pulse of Europe ist” so Wikipedia, “eine 2016 in Frankfurt am Main gegründete überparteiliche und unabhängige Bürgerinitiative mit dem Ziel, „den europäischen Gedanken wieder sichtbar und hörbar [zu] machen“. Angesichts des EU-Austritts des Vereinigten Königreichs und des vermehrten Auftretens rechtspopulistischer und nationalistischer Parteien, ist es ihr Anliegen, dieser Entwicklung mit einer pro-europäischen Bewegung entgegenzutreten.” Am Sonntag dem 18.03.2017 treffen sich zum ersten mal  Bochumer Bürger  um 14 Uhr auf dem Platz des Europäischen Versprechens vor der Christuskirche. Sie wollen die Bochumer Gruppe für den ” Puls für Europa” ins Leben rufen und sich der bundesweiten Initiative anschließen. Die Webseite von Pulse of Europe.

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