Archiv - Februar 2017

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Mittwoch 08.02.17, 18:30 Uhr

GEW ruft zum Streik auf

Die Bochumer GEW schreibt: »Die Tarifrunde für den öffentlichen Dienst im Länderbereich 2017 ist bisher in zwei Verhandlungsrunden ergebnislos verlaufen. Der Arbeitgeberverband des öffentlichen Dienstes der Länder (TD-L) hat noch nicht einmal ein Angebot vorgelegt. Deshalb ruft die GEW ihre Mitglieder, die beim Land Nordrhein-Westfalen beschäftigt sind und in den Wirkungsbereich des TV-L (Tarifvertrag der Länder)  fallen, für den 9. Februar 2017 zum Warnstreik in Düsseldorf auf. (weiterlesen)

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Mittwoch 08.02.17, 18:24 Uhr
Krimi-Lesung am Valentinstag unter dem Sternenhimmel

Christiane Bogenstahl & Reinhard Junge

Zum Valentinstag am Dienstag, dem  14. Februar lädt das Bochumer Planetarium um 20 Uhr zu einer AutorInnenlesung unter den Sternenhimmel ein. Reinhard Junge und Christiane Bogenstahl aus Bochum, oder genauer aus Wattenscheid, schreiben nicht nur gemeinsam Kriminalromane, sondern sind – passend zum Valentinstag – auch im richtigen Leben ein Paar. In der Einladung heißt es: »Die Besucher sind eingeladen, gemeinsam mit den Autoren und dem Kamerateam „Pegasus“ Betrüger, Vergewaltiger und Mörder zu jagen. Bei aller Spannung darf auch gelacht werden, wenn zu erfahren ist, welche skurrilen Opfer die Liebe manchmal fordert. Die Autoren lesen Kapitel aus den Krimis „Achsenbruch“ und „Datengrab“ sowie „Tödliche Texte“, die unglaubliche Story über einen Autor, der mehr Herzen als Verkaufserfolge bricht – für Männer ab 40 nur mit Herztropfen und an der Hand ihrer Liebsten zu ertragen. (weiterlesen)

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Mittwoch 08.02.17, 17:04 Uhr

Solikneipe für Tierrechte und Tierbefreiung

Solikneipe TierbefreierAn diesem Samstag wird es ab 18 Uhr einen Kneipenabend im Sozialen Zentrum Bochum von den ‘tierbefreiern Bochum’ geben. Sie schreiben dazu: »Die tierbefreier Bochum veranstalten eine Solikneipe für Tierrechte und Tierbefreiung.
“Wir wollen interessierte Menschen einladen, sich mit uns und untereinander über Tierbefreiung und andere soziale Kämpfe auszutauschen. Leckere Curryvurst (Das Essen kann auch mitgenommen werden, wenn ihr Verpackung mitbringt) und Soligetränke sind auch am Start. Mal abseits der Demos sich treffen und Spaß haben, bei entspannter Atmosphäre mit Musik hören, tanzen und kickern!…” (weiterlesen)

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Dienstag 07.02.17, 19:07 Uhr

Crash-Kurs Hartz IV

Am 16. Februar startet an sieben Abenden in Folge ein neuer DGB/VHS-Kurs zum Thema “Hartz IV und Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter voller Erwerbsminderung”. Die Zahl der Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften ist im vergangenen Jahr kontinuierlich gestiegen (um etwa 1.000 auf mehr als 23.000). Auch die Zahl der Widersprüche und Klagen bleibt auf hohem Niveau – oftmals erfolgreich. Viele Menschen, die bei uns Zuflucht gefunden haben sind jetzt auch in dieses System eingegliedert. In der Ankündigung heißt es: «Im 13. Jahr schon bietet das Projekt „Arbeit und Leben“ von DGB und Volkshochschule an sieben Donnerstagen einen fortlaufenden kostenfreien Kurs an. Der Kurs ist seit Anbeginn immer sehr gut besucht. Einige ehemalige Teilnehmende haben sich seitdem in der „ehrenamtlichen“ Beratung engagiert. (weiterlesen)

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Dienstag 07.02.17, 17:10 Uhr
ver.di ruft zu Kampfmaßnahmen auf

Streik bei den Landesbeschäftigten

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des Landes NRW am kommenden Donnerstag,den 9. 2. zu einen ganztägigen Warnstreik auf. Damit soll der Druck auf die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) erhöht werden.  Aus Bochum und Herne werden sich sechs Busse auf den Weg in die Landeshauptstadt machen. Beschäftigte der Ruhr-Universität, der Hochschule Bochum, der Hochschule für Gesundheit, des Amtsgerichts, des Landgerichts sowie der Staatsanwaltschaft werden an der zentralen Demonstration und Kundgebung am kommenden Donnerstag vor dem Landtag in Düsseldorf teilnehmen. Redner ist u.a. der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. (weiterlesen)

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Dienstag 07.02.17, 10:19 Uhr

Profit mit der Autobahn?

Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat vor einer schleichenden Privatisierung der heimischen Autobahnen gewarnt. Bundes- und Landtagsabgeordnete aus Bochum sollten sich jetzt in Berlin gegen entsprechende Pläne starkmachen, fordert die Gewerkschaft. „Die Autobahn gehört zur öffentlichen Infrastruktur und darf auf keinen Fall den Gewinninteressen einzelner untergeordnet werden“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Heinz Wessendorf. Allein in Nordrhein-Westfalen stehe langfristig die Zukunft von 2.200 Autobahn-Kilometern auf dem Spiel. „Kein einziger davon darf privatisiert werden. Privat-Autobahnen wären eine Milchmädchenrechnung zulasten der Autofahrer und Steuerzahler“,  so Wessendorf. (weiterlesen)

Dienstag 07.02.17, 08:46 Uhr

Heidi Hopkins listet ökologische Versäumnisse der Stadt auf

Die Vorsitzende des Beirats bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Bochum Heidi Hopkins mahnt einen dringender Handlungsbedarf an, weil in Bochum “im Eiltempo” Grün verschwindet und eine “Landschaftsversiegelung ungeahnten Ausmaßes” stattfindet. In einem Brief an den Rat schreibt sie: »Der Naturschutzbeirat begrüßt außerordentlich die Teilnahme der Stadt am Förderprogramm „Grüne Infrastruktur“ und regt in diesem Zusammenhang schon heute einen fundamentalen und umgehenden Perspektivwechsel hin zu ökologisch nachhaltiger Stadtentwicklung in Bochum an, bei der Schaffung und Erhalt von Grünstrukturen eine vorrangige Stellung einnehmen. (weiterlesen)

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Montag 06.02.17, 17:44 Uhr

Demnächst im endstationKino

Das endstationKino kündigt an: »Ab Donnerstag, den 09.02 ist im endstation.kino der Dokumentarfilm From Business To Being zu sehen. Der Film erzählt die Geschichte dreier Führungskräfte, die sich auf die Suche nach Wegen aus dem „Hamsterrad des Getriebenseins” gemacht haben: Ein ehemaliger Investmentbanker bei Lehman Brothers, ein Großprojektmanager der Automobilindustrie und ein Gebietsverantwortlicher der „dm” Drogeriemarktkette. Ihre Motivation: der Wunsch nach mehr Begeisterung, Sinnhaftigkeit und Authentizität bei ihrer Arbeit. Einfühlsam und ohne Tabus gewähren Hanna Henigin und Julian Wildgruber tiefe Einblicke in die Gefühlswelt der sonst so abgeriegelten Welt der Business-Leader und gehen der Frage nach, inwieweit die Krisen der heutigen Arbeitswelt Bewusstseinskrisen sind. Können Meditation und Bewusstseinstraining dabei helfen, sich von stresserzeugenden Denk- und Handlungsmustern zu befreien und zu sich selbst zu finden? (weiterlesen)

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Montag 06.02.17, 17:42 Uhr

„Farbe bekennen – Demokratie leben“

Der Bochumer Jugendring schreibt: »Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring haben sich 2015 erfolgreich mit dem Projekt „Farbe bekennen – Demokratie leben“ beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beworben und den Auftrag erhalten, im Zeitraum von 2015 bis 2019 demokratische Ansätze zu stärken und Projekte für Vielfalt und Toleranz in Bochum durchzuführen. Am Freitag, 03. Februar 2017 hat der Begleitausschuss des Projektes „Farbe bekennen – Demokratie leben“ getagt und Veranstaltungen und Aktionen für 2017 geplant. Im Begleitausschuss arbeiten Vertreter von Gewerkschaften, von Religionsgemeinschaften, von Parteien, von Initiativen und von verschiedenen Ämtern der Stadt Bochum mit. Der Begleitausschuss verfügt über einen Aktionsfond, der vom Ministerium auf 39.000 € für 2017 aufgestockt worden ist. Mit diesem Budget werden zunächst einmal 20 ganz unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungen gefördert. (weiterlesen)

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Sonntag 05.02.17, 21:18 Uhr
Abschiebungen nach Afghanistan

Im Düsseldorfer Rat ist der Einsatz für Menschenrechte nicht rechtswidrig

SPD und Grüne haben am Mittwoch ein bizarres Theater im Rat aufgeführt und der Linksfraktion vorgeworfen, dass ihr Antrag rechtswidrig sei, in dem gefordert wurde, dass die Verwaltung alle vorhandenen rechtlichen Spielräume nutzen soll, um Abschiebungen aus Bochum in das Bürgerkriegsland Afghanistan zu verhindern. Am Donnerstag hat der Rat der Stadt Düsseldorf, dessen Oberbürgermeister Jurist ist, beschlossen: „Der Rat der Stadt Düsseldorf fordert die Stadtverwaltung auf, bei ausreisepflichtigen abgelehnten Asylbewerber*innen aus Afghanistan im Rahmen sorgfältiger Einzelfallprüfungen die aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten für eine Bleiberechtsperspektive zu prüfen. Das geltende Aufenthaltsrecht bietet die Möglichkeit eines humanitären Aufenthalts oder der Verlängerung der Duldung.“ Hierauf weist Norbert Hermann in einem umfangreichen informativen Leserbrief hin.

Sonntag 05.02.17, 16:37 Uhr

Fotos von der Demo am Mittwoch


Von der Demonstration “Keine Abschiebungen nach Afghanistan” am Mittwoch wurde eine Fotogalerie  erstellt. Wir haben leider vergessen sie im Artikel zu verlinken. Sie war dadurch leider nur in der Handy-Version von bo-alternativ.de öffentlich sichtbar. Pardon! Zur Fotogalerie.

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Sonntag 05.02.17, 08:24 Uhr

25.500 € für das Ferienpatenprojekt 2017

Der Kinder- und Jugendring erinnert in einer Pressemitteilung an sein Projekt „Bochumer Ferienpate“: »Die Ferienbörse des Kinder- und Jugendrings Bochum ist für die Schulferien 2017 aktualisiert worden. Unter der Internetadresse www.jugendring-bochum-ferien.de können Kinder, Jugendliche und Eltern aus zahlreichen Reiseangeboten Freizeiten für alle Altersgruppen zwischen 6 und 26 Jahren auswählen. Die Ferienangebote sind vielfältig und international. Reiseziele gibt es in 12 europäischen Ländern. (weiterlesen)

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Samstag 04.02.17, 20:36 Uhr
Erfolgreiche Antifa-Aktion:

Nazis übertönt – friedliche Polizei

Mehr als 120 Menschen haben heute eine Nazi-Kundgebung der REPs mit Transparenten umlagert und mit Sprechchören, Trillerpfeifen und anderen Lärminstrumenten zwei Stunden lang deren Redebeiträge übertönt. Die zwölf Teilnehmer des “Ruhrgebiets-Wahlkampfauftakts” der REPs blieben unter sich. Die PassantInnen auf dem Boulevard nahmen nur den lautstarken Protest wahr. Die Redner der REP-Kundgebung spulten die bekannten Parolen von „Asylschmarotzern“ und „Wirtschaftsflüchtlingen“ ab, die dieses Land bedrohen. Ganz besonders originell war die Ankündigung des Wahlprogramms der „REP´s“ für die Landtagswahl NRW: “Unser Programm heißt Deutschland“.
Das Konzept der Antifa-Gruppen und des Bündnisses gegen Rechts, keine Gegendemonstration anzumelden, sondern direkt zur angemeldeten Parteiveranstaltung zu mobilisieren, ging auf. Der Protest konnte direkt an die Veranstaltung ranrücken. Es gab eine ausgesprochen lockere und fröhliche Proteststimmung, die Nazis machten sich lächerlich und die Polizei blieb friedlich. Einen wertvollen Beitrag zu diesem gelungen Nachmittag hat sicherlich der erste Auftritt der Bochumer Initiative Polizeibeobachtung geleistet. Ihr Ziel für die Zukunft kann lauten: Durch Anwesenheit überflüssig sein.

Freitag 03.02.17, 21:49 Uhr

Warum gibt es am Samstag keine angemeldete Gegendemonstration?

Dass staatliches Handeln Nazi-Aufmärsche um jeden Preis schützt, ist am 1. Mai 2016 in Bochum demonstriert worden. Vielleicht hätten sich die anwesende Ministerpräsidentin, die Landtagspräsidentin, der Oberbürgermeister oder der DGB Landesvorsitzende den Nazis entgegenstellen dürfen – für alle anderen waren die Gefangenentransporte schon vor Ort. Wasserwerfer standen bereit und PolizistInnen mit Pfefferspray-Rucksäcken demonstrierten, dass die Polizei den NPD Aufmarsch durchsetzen wird: Am 1. Mai auf einem Platz, der nach einem von den Nazis ermordeten sozialdemokratischen Gewerkschafter benannt ist – Fritz Husemann.
Kleinste Ansätze, den Nazi-Aufmarsch zu stören, wurden im Keim erstickt. Eine angemeldete Demonstration von Antifas wurde faktisch von Anfang an kriminalisiert und sofort völlig rechtswidrig eingekesselt. Juristisch gesehen erfolgte dann eine mehrstündige Freiheitsberaubung von ca. 500 Menschen. Das Fazit daraus konnte nur sein, dass eine Anmeldung von Gegendemonstrationen in Bochum nicht hilfreich oder sogar kontraproduktiv ist. (weiterlesen)

Freitag 03.02.17, 21:35 Uhr

Geschichte begehbar machen

Die Bochumer VVN-BdA berichtet über zwei “Stolpersteinverlegungen” in Bochum-Werne: »Günter Demnig ist der Künstler, der mit der Schaffung der Stolpersteine Geschichte begehbar machen und  den von den Deutschen im Faschismus Ermordeten ein kleines Denk-Mal setzen will. Beide Stolpersteine wurden von der VVN-BdA Bochum gespendet und die Lebensgeschichte der ermordeten Antifaschisten recherchiert. Der Bauarbeiter Stangl wurde 1933 zum Stadtverordneten der KPD gewählt, wegen der bald einsetzenden Verfolgung durch die Nazis musste er ins Ausland fliehen und kämpfte für die spanische Republik. (weiterlesen)

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Freitag 03.02.17, 15:16 Uhr

Bochumer Bündnis gegen Rechts

In einem Aufruf des Bochumer Bündnisses gegen Rechts heißt es: »Morgen wollen die REP´s ab 14.00 am Kuhhirten auf dem Boulevard auftreten. Wir werden dagegen protestieren. Unser Protest soll zeigen, dass wir Hetze gegen Geflüchtete nicht hören wollen, dass wir nationalistische Töne wie “Unser Volk zuerst” ablehnen und falsch finden. Auch die angekündigten Unterstützer der REP`S lassen Übles erwarten. VertreterInnen der NPD, von Pro NRW und Pegida NRW sind angekündigt. Auch deren Rassismus trägt zur Diskriminierung von Geflüchteten bei. Grund genug also morgen am Protest teilzunehmen. Da es sich um eine Parteiveranstaltung der REP`s handelt, kann auch niemandem verwehrt werden, sich daran zu beteiligen. Sollte dies aus unterschiedlichen Gründen nicht gelingen (Absperrungen, Zutrittsverbot durch die Polizei o.ä.) haben wir die Chance auf der Straße über den tatsächlichen Charakter dieser rassistischen Gruppierungen aufzuklären.«

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