Donnerstag 09.02.17, 20:07 Uhr

“Ein Leben am Rand des Existenzminimums ist zumutbar”

Am nächsten Mittwoch, den 15.2. lesen Simone Barrientos und Leander Sukov um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer aus Abschiebebescheiden. In der Einladung heißt es: »Sie fliehen vor Krieg, Verfolgung und Elend und richten ihre Hoffnungen auf Europa. Deutsche Ämter und Gerichte aber beurteilen die Lage auf ihre Weise. Kalt und unbarmherzig verweigern sie Asyl und Duldung. Barrientos und Sukov lesen ihre Begründungen vor, und lesen aus den Lebensberichten der Geflüchteten. Eine literarische Lesung papiergewordener Ignoranz und Menschenverachtung. Nicht ohne Zorn vorgetragen.”Die zwangsweise Rekrutierung als Talibankämpfer ist zuzugeben. Dies allein ist jedoch kein flüchtlingsrelevantes Merkmal”

Simone Barrientos ist Verlegerin (Kulturmaschinen Verlag), Studio-Sprecherin und Rezitatorin. Leander Sukov ist Schriftsteller und tritt seit Jahren mit Bühnenlesungen eigener und fremder Texte auf.«
Veranstaltet von Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und Bahnhof Langendreer. Eintritt 5 €

 
 
 
 


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