Donnerstag 12.01.17, 17:04 Uhr
Der Bochumer Initiativkreis Flüchtlingsarbeit:

Keine Abschiebungen in Kälte, Obdachlosigkeit und Elend im Winter

Der Bochumer Initiativkreis Flüchtlingsarbeit “appelliert an die Bochumer Ausländerbehörde, Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und die Bochumer Politik, Flüchtlinge nicht in Kälte, Obdachlosigkeit und Elend abzuschieben.” In einer Erklärung heißt es Weiter: »In früheren Jahren sorgte ein Erlass des Landes für eine Aussetzung von Abschiebungen während der kalten Monate. Jetzt haben die örtlichen Ausländerbehörden die Möglichkeit und die Pflicht, bei Entscheidungen über Abschiebungen die Witterungsbedingungen einzubeziehen. Die Balkanstaaten melden Temperaturen von bis zu 27 Grad Minus. Abgeschobene Flüchtlinge verfügen oftmals nicht über die finanziellen Mittel zum Erwerb von Nahrung, Feuerholz oder Kohlen. Nicht selten fehlt ihnen gar das Dach über dem Kopf, oder es müsste langwierig winterfest gemacht werden. Der Initiativkreis fordert deshalb die Verantwortlichen auf, das Leben der Menschen zu schützen und Abschiebungen in kalte Zielgebiete bis Ostern auszusetzen.«

3 LeserInnenbriefe zu "Keine Abschiebungen in Kälte, Obdachlosigkeit und Elend im Winter" vorhanden:

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12. Jan. 2017, 21:24 Uhr

LeserInnenbrief von Norbert Hermann:

Es wäre auch wichtig, an die politische Verantwortlichen zu appellieren, einen Korridor zu öffnen um den jetzt in Südosteuropa, auch in Griechenland ohne Schutz oder unzureichend geschützt der Kälte ausgesetzt sind das Überleben zu sichern.
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http://www.tagesschau.de/ausland/unhcr-griechenland-101.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-01/fluechtlinge-winter-griechenland-balkanroute-fs


 

13. Jan. 2017, 22:31 Uhr

LeserInnenbrief von Ralf Feldmann:

Wäre das nicht auch ein selbstverständlicher Appell linker Opposition? Beispielsweise von Sahra Wagenknecht. Was hören wir stattdessen von ihr, eifrig unterstützt von Sevim Dagdelen: Dass die Menschlichkeit offener Grenzen, um Flüchtlinge aus ihrem Elend zu retten, eine Ursache für die Toten vom Breitscheidplatz sei. Von rechts bis links: Grenzen, Grenzen, keine Korridore!


 

14. Jan. 2017, 04:39 Uhr

LeserInnenbrief von Livingston:

Moin Feldmann,
Sie haben leider zum wiederholten Male nicht die Tatsache gekennzeichnet, dass Ihre mutmaßliche Intimfeindin Sahra Wagenknecht selbst die von Ihnen genannten Textpassagen zitiert hat. Anständigerweise und wegen der eigenen Reputation wegen sollten Sie die Quelle Ihres Zitates vollständig nennen, in sich gehen und zugeben, hier ein wenig überrissen zu haben, bevor Ihnen unterstellt wird, sinnentstellende Falschbehauptungen aufzustellen.

Im beständigen Kampf für eine bessere Welt und Nastarowje,
herzlichst
M.E.Livingston


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