Donnerstag 22.12.16, 16:07 Uhr

Der Diskurs über den Anschlag in Berlin

Die VVN-BdA Bochum schreibt: »Alle möglichen rechtskonservativen und neofaschistischen Personen und Organisationen versuchen, den grauenhaften Anschlag in Berlin zu instrumentalisieren, indem sie Hass und menschenverachtende Parolen gegen Flüchtlinge verbreiten! Eine sensationslüsternde Boulevardpresse, aber auch andere Medienvertreter, machen mit.  Die VVN-BdA Bochum verurteilt jegliche Art des Terrors, ob es sich nun um den faschistischen NSU-Terror der vergangenen Jahre oder den Terror und die Anschläge im Namen irgendeiner Religion handelt. Wir sehen in Menschlichkeit, Solidarität, nationaler und internationaler sozialer Gerechtigkeit und Toleranz die Mittel, auch mit schwierigen Situationen umzugehen. Allgemeine Verdächtigungen und Hetzjagden auf Flüchtlinge dürfen nicht die Folgen des Anschlags einiger weniger oder sogar nur eines einzelnen sein. Zum jetzigen Zeitpunkt sind Hintergründe und Täter noch völlig unklar.

Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden der Opfer, den Verletzten, Traumatisierten und Rettungskräften in Berlin.

Dabei dürfen wir bei allem Entsetzen nicht vergessen, dass Wirtschaftskriege und Kriege, an beiden ist Deutschland führend beteiligt, große Teile der Welt in ein Elend gedrückt haben, die erst Flucht und in wenigen Fällen auch Gewalt möglich machten. Nur eine andere Politik kann die Ursachen von Verzweiflung und Flucht beseitigen.«

 
 
 
 


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