Sonntag 11.12.16, 21:51 Uhr

Erfolgreiche Amnesty-Kunstauktion

Bereits zum 45. Mal haben die Bochumer Amnesty-Gruppen Kunstwerke zugunsten der Menschenrechtsarbeit von Amnesty International versteigert. Amnesty berichtet: »Mit einem Ergebnis von rund 5.500 Euro ging die traditionsreiche Auktion im Tanas, der Gastronomie der Bochumer Kammerspiele, einmal mehr für alle Seiten zufriedenstellend zuende. Etwa 100 der 170 Exponate fanden im Laufe des Tages einen neuen Besitzer. Mit viel Elan führte Auktionator Thom Pokatzky die zahlreich erschienenen Gäste durch die gut fünfstündige Auktion. Interessiert verfolgte das Publikum das vorne präsentierte Angebot an Gemälden, Zeichnungen, Fotografien, Plakate und anderen Kunstwerken. Gefragt waren dabei vor allem die Objekte im Preissegment bis etwa 200 Euro. Immer wieder kam es zu Bieterwettstreiten, an deren Ende ein Werk oft für ein Vielfaches seines Mindestgebotes verkauft wurde.
Von den Einnahmen verbleibt ein Drittel als Aufwandsentschädigung bei den Künstlern; darüber hinaus werden alle Materialkosten aus den Einnahmen finanziert. Zum Gewinn hinzu kommen hingegen die Einnahmen des Mexico- und Bücherstandes sowie die während der Auktion eingenommenen Spenden. Der verbleibende Gewinn für Amnesty International wird daher erst nach vollständiger Abrechnung feststehen. Fest steht jedoch bereits, dass sich der hohe Aufwand zur Vorbereitung der Auktion wieder einmal sehr gelohnt hat.
Die Bochumer Amnesty-Kunstauktion begann 1971 mit einem kleinen Markt für Kunst und Bücher und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer starken Zusammenarbeit von engagierten Künstlern und Menschenrechtlern entwickelt, von der alle Seiten profitieren. Künstlerinnen und Künstler schätzen die Auktion als gute Gelegenheit, ihre Werke einem interessierten Publikum vorzustellen. Besucherinnen und Besucher können sich von der Kreativität der Ruhrgebiets-Künstlerszene begeistern lassen. Und für Amnesty International schafft die Auktion zugleich die Möglichkeit, die Öffentlichkeit auf das Thema Menschenrechte zu lenken, wie die Finanzierung ihrer Arbeit sicherzustellen. Geld, das für Informationsveranstaltungen und Kampagnen in Bochum ebenso benötigt wird, wie für weltweite Recherchen vor Ort, die Menschenrechtsverletzungen ans Licht bringen.«

 
 
 
 


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