Freitag 30.09.16, 13:27 Uhr
Initiativen suchen einen gemeinsamen Raum

Zweites BOot-Treffen

Die Initiative BOot lädt zu einem zweiten Treffen am Dienstag, den 4.10. um 19 Uhr im Falkenheim, Akademiestr. 69 ein: »Unsere Idee ist es gemeinsam Räumlichkeiten zu nutzen, die für künstlerische, sozial engagierte, politische Initiativen nutzbar sind. Eingeladen zum ersten Treffen hatten verschiedenen Initiativen mit der Vorstellung einen Raum für die eigenen Aktivitäten zu bekommen und durch Bündelung neue Potenziale zu erschließen, Die Einlader*innen hatten festgestellt, “Viele junge Initiativen bereichern das urbane Leben, sie praktizieren neue gemeinschaftliche Formen in verschiedenen Stadtteilen, neue kosmopolitische Kulturformen, suchen nach sozialen, ökologischen und nachhaltigen Praxen. Unter vielen anderen sind hier zu nennen: Nachbarschaftscafés, Foodsharing, RepairCafe, Gemeinschaftsgarteninitiativen…”
Unserer Einladung ins Cafe Eden folgten 40 Menschen aus ganz unterschiedlichen Hintergründen. So war es ein wichtiges Moment des ersten Treffens sich gegenseitig kennenzulernen. Dennoch war das Interesse an der Idee eines gemeinsamen vielfältig nutzbaren Raumes groß. Im Rahmen des Treffens sammelten wir gemeinsam mögliche Projekte innerhalb des BOots. Anschließend bildeten sich drei Arbeitsgruppen; eine zur Gesamtkonzeption und zur Rolle eines BOot-Zentrums im Rahmen der Stadtentwicklung, eines von zu künstlerisch Bedürfnissen (Konzertraum, Ateliers…) sowie zu möglichen gemeinsam nutzbaren Werkstätten (Repaircafe, Fahrradwerkstatt, Nählraum…). Notwendig fanden wir zudem auch über finanzielle Aspekte nachdenken zu müssen. Es gab bereits einige Ideen, woher Geld für die Finanzierung erhalten werden könnte. Die Arbeitsgruppen sollen beim zweiten Treffen fortgesetzt werden.
Beschlossen haben wir noch nichts. Wichtig ist uns dafür genügend Zeit zu lassen. Was aber klar zu erkennen war, dass es einige schon bestehende Initiativen gibt, die konkrete Projekte im BOot umsetzen wollen. Zum anderen sind gemeinsame Orte für Treffen, Cafes, Werkstätten wichtig. Auf dem kommenden Treffen werden die Arbeitsgruppen fortgesetzt, überlegt wie wir zu gemeinsamen Positionen kommen und wie wir letztendlich in die Öffentlichkeit gehen werden (u.a. die Frage wie Forderungen ggü der Poltiik zu stellen).«

 
 
 
 


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