Donnerstag 15.09.16, 12:19 Uhr

Solidarität mit den Beschäftigten
bei ThyssenKrupp

Die Soziale Liste Bochum Rat erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten des Stahlkonzerns ThyssenKrupp, die vom Aufsichtsrat des Konzerns den Einsatz für den Erhalt aller Standorte und Arbeitsplätze fordern: »In Bochum geht es um über 2.000 Arbeitsplätze. Den Hintergrund für die Demonstrationen bilden Ankündigungen von Rationalisierungsmaßnahmen und Verhandlungen um eine Fusion mit dem indischen Stahlhersteller Tata. Den Hintergrund bilden auch die Fehleinschätzungen des Aufsichtsrates und des Vorstandes in den vergangenen Jahren, die den Stahlkonzern in große (finanzielle) Schwierigkeiten brachten.
So hat der Bau neuer Stahlwerke in USA und Brasilien Überkapazitäten, höhere Kosten und Probleme bei der Verbindung zu den Standorten in Europa gebracht. Die Fehler der Geschäftsleitung dürfen nicht auf die Beschäftigten abgewälzt werden. Und die Belegschaften dürfen nicht nach dem Beispiel von Opel gegeneinander ausgespielt werden. Deshalb sind die Kampfmaßnahmen mehr als berechtig!

Die Soziale Liste unterstützt keine Resolutionen, die, wie zur 23. Ratssitzung am 15.September (Stahlstandort Bochum) unter Mitarbeit der nach Rechts offenen AFD-Ratsfraktion erarbeitet bzw. eingebracht wurden.

 
 
 
 


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