Donnerstag 30.06.16, 10:18 Uhr

DGB: Journalistische Arbeit aufwerten

Zur gestern in Berlin stattgefundenen 4. Tarifrunde in den Gehaltsverhandlungen für die RedakteurInnen der Tageszeitung fanden bundesweit Streikaktivitäten statt. Der DGB Ruhr-Mark unterstützt die Forderungen nach einem deutlichen Lohnplus und hofft auf ein faires Angebot der Arbeitgeber. Anne Sandner, stellvertretende DGB Regionsgeschäftsführerin: „Gute JournalistInnen mit qualitativen Beiträgen bekommt man nicht zum Nulltarif. Der Wert der journalistischen Arbeit und die Attraktivität des Berufs muss aufgewertet werden, um auch morgen noch ordentliche Tageszeitungen lesen und Radiosendungen hören zu können. Denn die Pressefreiheit nützt nur, wenn es auch unbequeme JournalistInnen gibt, die auf einer soliden Basis in Ruhe recherchieren können. Das gilt für feste und freie JournalistInnen, die schon gar nicht im Streit um bessere Arbeitsbedingungen gegeneinander ausgespielt werden dürfen.“

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30. Jun. 2016, 16:08 Uhr

LeserInnenbrief von Wolfgang vom Ubu:

“”Aber wir erliegen spätestens seit dem zweiten Irak-Feldzug einer umfassenden Desinformation, die in den USA, Grossbritannien und Israel durch perfekt organisierte Institutionen betrieben wird und im Grunde ebenso ernst zu nehmen ist wie die allgegenwärtige Überwachung durch die NSA.”
Ähnliche Bemerkungen finden sich mindestens ein Dutzend Mal in diesem Buch (Der Fluch der bösen Tat) . Überhaupt erstaunlich : In den letzten 15 Jahren seines Lebens hatte Peter Scholl-Latour, dieser letzte – über alle politischen Differenzen hinweg – hochgeschätzte Journalist Deutschlands , keine Gelegenheit ausgelassen, den herrschenden Qualitätsjournalismus als korrupt, hirngewaschen oder verlogen zu qualifizieren.”
Walter van Rossum , Medien und Medienkritik (in : ARD & Co. Wie Medien manipulieren , Band 1, Selbrund Verlag Frankfurt, 2015.
“Guter Journalismus gehört gut bezahlt” so titelt die LINKE. Einverstanden, sage ich als Endverbraucher wie als Buchhändler, und der andere Scheiß am besten gar nicht. Also auch keine Rundfunksteuer mehr.


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