Archiv - April 2016

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Dienstag 26.04.16, 21:13 Uhr

“Tschernobyl, Doel, Tihange und
das Schweigen Bochumer Politiker”

Der Arbeitskreis Umweltschutz (AKU) erinnert: »Heute vor 30 Jahren explodierte der Block 4 des Atomreaktors in Tschernobyl. Eine Fläche der Größe des Saarlandes wurde zur Sperrzone erklärt. Hier können für ca. 1 Millionen Jahre keine Menschen mehr wohnen. In Belgien werden überalterte Atomkraftwerke (Doel und Tihange) betrieben. Die von ihnen ausgehenden Gefahren wachsen mit jedem Tag. Wir haben am 05.02.2016 gemeinsam mit Greenpeace Bochum den Bochumer Oberbürgermeister und die Ratsfraktionen angeschrieben. Bochum soll die Klage der Städte Aachen und Köln gegen den Weiterbetrieb der Kraftwerke unterstützen. Des weiteren wollen wir wissen, wie die Bochumer Bevölkerung im Unglücksfall vor der Radioaktivität geschützt wird.  Bis heute hat nur die CDU und die Linke geantwortet. Lesen Sie hier die Anfrage der CDU aus der Ratssitzung vom 18.02.2016. Sie ist bisher von der Verwaltung nicht beantwortet worden. Die Linksfraktion hat sich der CDU-Anfrage angeschlossen. Da kann man nur hoffen, dass in den Belgischen Atomkraftwerken keine Katastrophe geschieht.«
Dienstag 26.04.16, 20:27 Uhr

Ein Jahr Antifacafé – Grund zum Feiern!

Jubiläumscafé mit letzten Infos zum 1. Mai

Am Mittwoch, 27.4. um 18.30 Uhr lädt das Antifa-Café im Sozialen Zentrum zu einem Jubiläum ein: »Vor einem Jahr fand das erste Antifa-Café im Sozialen Zentrum mit einem Mobi-und Infovortrag zu den Naziaufmärschen in Essen und Gelsenkirchen statt. Seitdem gab es spannende Veranstaltungen – die Gruppe “No Border Kitchen” berichtete über die Situation von Geflüchteten auf der Balkanroute und es gab unter anderem Vorträge über PEGIDA, “Out of Action”, Rechtshilfetipps von der Roten Hilfe und eine Podiumsdiskussion zu linken Securitydiensten. Nicht zuletzt bot das Café die Möglichkeit, Verabredungen für gemeinsame Antifa-Anreisen zu treffen. (weiterlesen)

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Dienstag 26.04.16, 20:22 Uhr

ver.di zeigt Stärke

Mit einem ganztägigen Streik und einer Großdemonstration in Bochum mit mehr als 13.000 Teilnehmenden unterstrich ver.di heute ihre Forderungen im Arbeitskampf im öffentlichen Dienst: 6 Prozent mehr Lohn, keine Abstriche in der Altersversorgung, Schluss mit den unbegründeten Befristungen bei Arbeitsverträgen und 100 Euro mehr für die Auszubildenden. Weitere Fotos von der Demonstration: (weiterlesen)

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Dienstag 26.04.16, 20:02 Uhr

Lesung mit Haydar Karataş

Am Mittwoch, den 4. Mai stellt der türkische Autor Haydar Karataş seinen Roman „Nachtfalter“ in der Stadtbücherei im BVZ vor. Die zweisprachige Lesung im Rahmen der türkischen Buchmesse Ruhr beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. In der Einladung heißt es: »Die Geschichte des Romans spielt 1938: Eine junge Frau wird von den Nachbarn aus dem Dorf gejagt. Ihr Mann, ein einflussreicher Stammesführer, war als Freischärler von den Regierungssoldaten getötet worden. Die Dorfbewohner fürchten weitere Vergeltungsaktionen. Mit ihrer fünfjährigen Tochter an der Hand macht sich die Frau auf einen beschwerlichen Weg. Hunger und Kälte wüten in den Dörfern, die Männer werden zum Kriegsdienst eingezogen oder verstecken sich in den Bergen. Die Gedanken der Rebellen kreisen um Ehre, Rache und Blut, während die Kinder und Frauen ums nackte Überleben kämpfen. (weiterlesen)

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Dienstag 26.04.16, 19:44 Uhr

Stolpersteinputzaktion

Der Kinder- und Jugendring hat Jugend- und Schülergruppen eingeladen, eine Stolpersteinputzaktion in Bochum durchzuführen. Die Aktion soll im Zeitraum zwischen dem 01. Mai und dem 18. Mai 2106, also um den 08. Mai – dem Jahrestag der Befreiung  vom Faschismus – durchgeführt werden.Die “Stolpersteine” des Kölner Künstlers Gunter Demnig werden seit 2004 in Bochum verlegt. Sie befinden sich überall im Stadtgebiet, wo Menschen wohnten, die im Faschismus verfolgt und ermordet wurden. In Bochum gibt es 214 Stolpersteine. Patenschaften für Stolpersteine haben Schulen, Initiativen und Einzelpersonen übernommen. Sie haben sich intensiv mit der Biografie der Opfer beschäftigt und diese öffentlich gemacht. Die Stolpersteine erinnern an Juden, Homosexuelle, Sinti und Roma und politisch Verfolgte. Da viele Steine schon seit Jahren im Boden liegen, sind sie kaum noch leserlich und verschmutzt. (weiterlesen)

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Dienstag 26.04.16, 12:18 Uhr

Blockade-Training

Die SDAJ lädt am Donnerstag, den 28. 4. um 18:30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einem Blockade-Training ein: »Auch dieses Jahr wird uns ein nazifreier Erster-Mai-Feiertag nicht vergönnt sein. Die faschistische und fast verbotene Partei NPD hat für den 1. Mai 2016 eine Demonstration gegen den von ihnen behaupteten „Asylmissbrauch“ in Bochum angemeldet, auf der sie ihre Hetze gegen Geflüchtete verbreiten und die eigentlichen Ursachen von Arbeitslosigkeit, Krise und Krieg verschleiern. Wir sagen: Nicht mit uns! (weiterlesen)

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Dienstag 26.04.16, 12:02 Uhr

NGG rät zu „mobilem Lohn-Check“

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) schreibt: »Vertrauen ist gut, Lohn-Check ist besser: Wer in Bochum zum Mindestlohn arbeitet, der soll Entgelt und Arbeitszeit genau überprüfen – und zwar per „Mindestlohn-App“. „Mit dem ,Lohn-Tester‘ auf dem Smartphone können Beschäftigte ihre Arbeitszeit aufzeichnen und kontrollieren, ob der Chef tatsächlich den richtigen Stunden- und Monatslohn zahlt“, sagt Yvonne Sachtje von der NGG Ruhrgebiet. (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 18:33 Uhr

Nein zu allen Formen von Rassismus!

Die Bochumer Linksfraktion unterstützt den Aufruf des Bündnis gegen Rechts, den geplanten Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Bochum zu verhindern. „Wir rufen alle Bochumerinnen und Bochumer auf, sich an den Protesten zu beteiligen und gemeinsam deutlich zu machen, dass wir rassistische Hetze nicht tolerieren“, sagt der Fraktionsvorsitzende Ralf-D. Lange. „Wir wollen in einer solidarischen Stadt leben. Deswegen widersprechen wir allen Formen von Rassismus, sowohl der ausgrenzenden und Vorurteile schürenden Politik der AfD im Bochumer Rat, als auch der offen kriminellen Gewalt von Neonazi-Strukturen.“ (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 18:28 Uhr

IFAK mobilisiert gegen den NPD-Aufmarsch am 1. Mai

Die IFAK e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit ruft dazu auf, sich am Sonntag, 01. Mai an den Gegenaktionen gegen den Aufmarsch der NPD zu beteiligen: »Die NPD ist eine Partei aus dem Spektrum der neonazistischen Szene. Aktuell wird das Verbot der Partei vor dem Bundesverfassungsgericht geprüft.  Die NPD in Bochum, woher auch der Landesvorsitzende Claus Cremer kommt,  mobilisiert nicht allein in ihrem Umfeld, sondern auch im Spektrum der gewaltbereiten Rechten. In Zeiten in denen Unterkünfte von Geflüchteten brennen und Hetze gegen neuankommende muslimische Mitbewohner*innen an der Tagesordnung ist, ist es wichtig sich Rechtspopulist*innen und Demagog*innen, egal ob NPD, ProNRW, Neue Rechte oder AfD, entgegenzustellen. (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 18:17 Uhr

Völkermord an den Armeniern

Die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH)schreibt: »Bundeskanzlerin Merkel befand sich am Samstag, den 25. April auf kurzem Staatsbesuch in der Türkei. Ziel war der Besuch der türkisch-syrischen Grenze und die Überprüfung der Frage, wie die türkische Regierung das EU-Abkommen zu Flüchtlingen umsetzt. Dabei wurden schwierige Themen, wie die repressive Politik des türkischen Staates gegenüber kritischen JournalistInnen oder die gewaltsamen Angriffe auf Kurden im Osten des Landes, außer Acht gelassen, um Erdogan nicht zu verärgern und seine Partnerschaft nicht zu riskieren. „Erstklassige Arbeit“ bescheinigt Merkel der türkischen Regierung und ignoriert dabei die zahlreichen internationalen Berichte von Menschenrechtsorganisationen, die rechtswidrige Abschiebungen und miserable Bedingungen in den Flüchtlingslagern anprangern. (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 18:09 Uhr

Aktionen gegen den NPD-Aufmarsch

Der Vorstand des Kinder- und Jugendrings Bochum e.V. ruft dazu auf, sich am Sonntag, 01. Mai zahlreich an den Aktionen des  „Bochumer Bündnis gegen Rechts“ gegen den Aufmarsch der NPD zu beteiligen: »Die NPD ist eine rassistische und rechtsextreme Partei, die ihre öffentlichen Auftritte nutzt, um gegen Angehörige von Minderheiten zu hetzen. Mitglieder der NPD stehen im Verdacht, an Übergriffen auf Migranten und an Angriffen auf Flüchtlingsunterkünften beteiligt zu sein. Wir dürfen nicht zulassen, dass Rassisten eine Bühne für ihre menschenfeindliche Politik in unserer Stadt bekommen. (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 12:40 Uhr

Mehr als 50 Organisationen unterstützen den Aufruf des Bündnisses gegen Rechts

Der Aufruf des Bochumer Bündnisses gegen Rechts, den geplanten Nazi-Aufmarsch am 1. Mai zu verhindern, hat eine beachtliche Resonanz gefunden. Mehr als 50 Organisationen, Gruppen, Initiativen und Parteien unterstützen den Aufruf. Das Bündnis ist optimistisch, dass am kommenden Sonntag viele Menschen dafür sorgen werden, dass es für Nazis in Bochum keinen Platz gibt. Neben dem Bündnis rufen noch weitere Initiativen dazu auf, die Aufmarschroute der Nazis zu blockieren.
Der Aufruf im Wortlaut:
»Bochum soidarisch – Naziaufmarsch verhindern!
Die NPD ruft landesweit zu einem Aufmarsch am 1.Mai 2016 in Bochum auf unter dem Titel „Asylbetrug macht uns arm. Wir arbeiten – Fremde kassieren.“
Mit dieser Parole sollen offensichtlich die rassistischen Stimmungen in der Gesellschaft verstärkt werden. Dagegen gibt es einen breiten Widerstand, der sich nicht damit begnügt, gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch nur zu protestieren. Wir wollen verhindern, dass Nazis durch Bochumer Straßen marschieren. (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 12:20 Uhr
Antifa-Gruppen stellen Aktionskonzept vor

In Bewegung bleiben

In einer Presseerklärung von Antifa-Gruppen heißt es, dass sie ein Konzept zur Verhinderung des landesweiten NPD-Aufmarschs am 1. Mai 2016 in Bochum haben: »Mit Hilfe dynamischer Finger soll die Aufmarschroute der Neonazis blockiert werden. Erklärtes Ziel sei es, mit hunderten Bochumerinnen und Bochumern zusammen, die Straßen der Ruhrgebietsstadt für Neonazis unpassierbar zu machen. (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 11:53 Uhr

Die NPD-Provokation stoppen!

Die Soziale Liste Bochum unterstützt die Aktionen des gegen den Aufmarsch der NPD und anderer Neonazis am 1. Mai in Bochum und schreibt: »Angesichts der deutschen Geschichte (Zerschlagung und Verbot der Gewerkschaften 1933) und den Überfällen von Gewerkschaftsveranstaltungen durch Nazis in den vergangenen Jahren, ist die geplante Provokation der Nazis schlichtweg unerträglich und eine Provokation für die Menschen in Bochum und dem ganzen Ruhrgebiet. (weiterlesen)

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