Archiv - April 2016

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Montag 25.04.16, 18:33 Uhr

Nein zu allen Formen von Rassismus!

Die Bochumer Linksfraktion unterstützt den Aufruf des Bündnis gegen Rechts, den geplanten Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Bochum zu verhindern. „Wir rufen alle Bochumerinnen und Bochumer auf, sich an den Protesten zu beteiligen und gemeinsam deutlich zu machen, dass wir rassistische Hetze nicht tolerieren“, sagt der Fraktionsvorsitzende Ralf-D. Lange. „Wir wollen in einer solidarischen Stadt leben. Deswegen widersprechen wir allen Formen von Rassismus, sowohl der ausgrenzenden und Vorurteile schürenden Politik der AfD im Bochumer Rat, als auch der offen kriminellen Gewalt von Neonazi-Strukturen.“ (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 18:28 Uhr

IFAK mobilisiert gegen den NPD-Aufmarsch am 1. Mai

Die IFAK e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit ruft dazu auf, sich am Sonntag, 01. Mai an den Gegenaktionen gegen den Aufmarsch der NPD zu beteiligen: »Die NPD ist eine Partei aus dem Spektrum der neonazistischen Szene. Aktuell wird das Verbot der Partei vor dem Bundesverfassungsgericht geprüft.  Die NPD in Bochum, woher auch der Landesvorsitzende Claus Cremer kommt,  mobilisiert nicht allein in ihrem Umfeld, sondern auch im Spektrum der gewaltbereiten Rechten. In Zeiten in denen Unterkünfte von Geflüchteten brennen und Hetze gegen neuankommende muslimische Mitbewohner*innen an der Tagesordnung ist, ist es wichtig sich Rechtspopulist*innen und Demagog*innen, egal ob NPD, ProNRW, Neue Rechte oder AfD, entgegenzustellen. (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 18:17 Uhr

Völkermord an den Armeniern

Die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH)schreibt: »Bundeskanzlerin Merkel befand sich am Samstag, den 25. April auf kurzem Staatsbesuch in der Türkei. Ziel war der Besuch der türkisch-syrischen Grenze und die Überprüfung der Frage, wie die türkische Regierung das EU-Abkommen zu Flüchtlingen umsetzt. Dabei wurden schwierige Themen, wie die repressive Politik des türkischen Staates gegenüber kritischen JournalistInnen oder die gewaltsamen Angriffe auf Kurden im Osten des Landes, außer Acht gelassen, um Erdogan nicht zu verärgern und seine Partnerschaft nicht zu riskieren. „Erstklassige Arbeit“ bescheinigt Merkel der türkischen Regierung und ignoriert dabei die zahlreichen internationalen Berichte von Menschenrechtsorganisationen, die rechtswidrige Abschiebungen und miserable Bedingungen in den Flüchtlingslagern anprangern. (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 18:09 Uhr

Aktionen gegen den NPD-Aufmarsch

Der Vorstand des Kinder- und Jugendrings Bochum e.V. ruft dazu auf, sich am Sonntag, 01. Mai zahlreich an den Aktionen des  „Bochumer Bündnis gegen Rechts“ gegen den Aufmarsch der NPD zu beteiligen: »Die NPD ist eine rassistische und rechtsextreme Partei, die ihre öffentlichen Auftritte nutzt, um gegen Angehörige von Minderheiten zu hetzen. Mitglieder der NPD stehen im Verdacht, an Übergriffen auf Migranten und an Angriffen auf Flüchtlingsunterkünften beteiligt zu sein. Wir dürfen nicht zulassen, dass Rassisten eine Bühne für ihre menschenfeindliche Politik in unserer Stadt bekommen. (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 12:40 Uhr

Mehr als 50 Organisationen unterstützen den Aufruf des Bündnisses gegen Rechts

Der Aufruf des Bochumer Bündnisses gegen Rechts, den geplanten Nazi-Aufmarsch am 1. Mai zu verhindern, hat eine beachtliche Resonanz gefunden. Mehr als 50 Organisationen, Gruppen, Initiativen und Parteien unterstützen den Aufruf. Das Bündnis ist optimistisch, dass am kommenden Sonntag viele Menschen dafür sorgen werden, dass es für Nazis in Bochum keinen Platz gibt. Neben dem Bündnis rufen noch weitere Initiativen dazu auf, die Aufmarschroute der Nazis zu blockieren.
Der Aufruf im Wortlaut:
»Bochum soidarisch – Naziaufmarsch verhindern!
Die NPD ruft landesweit zu einem Aufmarsch am 1.Mai 2016 in Bochum auf unter dem Titel „Asylbetrug macht uns arm. Wir arbeiten – Fremde kassieren.“
Mit dieser Parole sollen offensichtlich die rassistischen Stimmungen in der Gesellschaft verstärkt werden. Dagegen gibt es einen breiten Widerstand, der sich nicht damit begnügt, gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch nur zu protestieren. Wir wollen verhindern, dass Nazis durch Bochumer Straßen marschieren. (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 12:20 Uhr
Antifa-Gruppen stellen Aktionskonzept vor

In Bewegung bleiben

In einer Presseerklärung von Antifa-Gruppen heißt es, dass sie ein Konzept zur Verhinderung des landesweiten NPD-Aufmarschs am 1. Mai 2016 in Bochum haben: »Mit Hilfe dynamischer Finger soll die Aufmarschroute der Neonazis blockiert werden. Erklärtes Ziel sei es, mit hunderten Bochumerinnen und Bochumern zusammen, die Straßen der Ruhrgebietsstadt für Neonazis unpassierbar zu machen. (weiterlesen)

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Montag 25.04.16, 11:53 Uhr

Die NPD-Provokation stoppen!

Die Soziale Liste Bochum unterstützt die Aktionen des gegen den Aufmarsch der NPD und anderer Neonazis am 1. Mai in Bochum und schreibt: »Angesichts der deutschen Geschichte (Zerschlagung und Verbot der Gewerkschaften 1933) und den Überfällen von Gewerkschaftsveranstaltungen durch Nazis in den vergangenen Jahren, ist die geplante Provokation der Nazis schlichtweg unerträglich und eine Provokation für die Menschen in Bochum und dem ganzen Ruhrgebiet. (weiterlesen)

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Sonntag 24.04.16, 14:47 Uhr

Peer Gynt

Das Haus der Begegnung, Alsenstr. 19a, lädt am Donnerstag, den 28.4. und Freitag, den 29.4. um 19.00 Uhr zu einer Theateraufführung ein: »Er weiß nicht, wer er ist oder sein will, lügt, betrügt und verletzt dabei die Menschen in seinem Umfeld. Auf der Suche nach sich selbst macht er sich auf eine lange Reise. Mit immer wechselnden Peers erzählt das Claudius-Theater die Geschichte von Henrik Ibsen neu, zeigt die Suche nach Identität, Glück, Erfolg und der Liebe als episodenhafte Erzählung einer inklusiven Gruppe.« Eintritt: 12,00 €, ermäßigt: 8,00€

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Sonntag 24.04.16, 12:35 Uhr

Anarchistisches Kennenlerntreffen

Die Schwarze Ruhr-Uni lädt ein: »Ihr hab Lust andere freiheitlich gesinnte Menschen an der Ruhr-Uni und in Bochum kennenzulernen? In unserer Gesellschaft sind wir mit unseren freiheitlichen Einstellungen oft vereinzelt. Dabei ist gerade der Austausch mit anderen Menschen und die gegenseitige Solidarität wichtig, um den Verhältnissen etwas entgegenzusetzen. Ihr wollt nicht mehr allein mit euren Vorstellungen von einem freien Leben und euren Kämpfen sein? Dann kommt zum anarchistischen Kennlerntreffen an der Ruhr-Uni am 04.05 um 18.00 Uhr vor der Cafeteria von GB. (weiterlesen)

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Freitag 22.04.16, 16:53 Uhr

DGB fordert neue Gesamtschulen

Die DGB-Vorsitzende Eva Kerkemeier unterstützt die GEW in ihrer Forderung nach der Gründung neuer Gesamtschulen. „Der Anmeldeüberhang von über 150 Schülerinnen und Schüler für die Gesamtschulen sprechen eine deutliche Sprache. In Bochum muss eine zukunftsorientierte Bildungslandschaft geschaffen werden“, so Kerkemeier. Dazu gehören die Gründung weiterer Gesamtschulen und die Ausstattung der Schulen nach modernen Standards für Unterricht im Ganztag. „Nicht nur die Neugründung von Gesamtschulen, sondern auch die Pflege der vorhandenen Schulgebäude und Investitionen in die baulichen Substanz mit Blick auf die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte, muss Ziel einer verantwortungsvollen Bildungspolitik in Bochum sein“, so Kerkemeier weiter. (weiterlesen)

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Freitag 22.04.16, 16:25 Uhr

VVN-BdA: Nazi-Aufmarsch verhindern

Die VVN-BdA unterstützt die Aktionen des Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ gegen den Aufmarsch der Nazis (NPD) am 1. Mai in Bochum und erklärt: »Die Mütter und Väter der VVN-BdA haben im Faschismus Erfahrungen mit den Nazis gemacht, die viele auch Bochumer VertreterInnen der Arbeiterbewegung nicht überlebt haben. Beispielhaft: Husemann, Springer, Imbusch. Wir wissen heute, was es bedeutet, den Anfängen nicht zu wehren. Aber es handelt sich beim neofaschistischen Spektrum längst nicht mehr um Anfänge und nicht nur um die NPD. Die VVN-BdA Bochum ruft alle DemokratInnen in Bochum auf, sich an den Aktionen des „Bündnis gegen Rechts“ zu beteiligen.«

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Freitag 22.04.16, 12:08 Uhr
Ganztägiger Warnstreik am Dienstag, den 26. April

ver.di reagiert auf “pure Provokation”

Im Vorfeld der 3. Tarifverhandlungen am 28./29. April für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen werden am Dienstag, 26. April in Bochum erste ganztägige Warnstreiks stattfinden. „Das erste Angebot der Arbeitgeberseite vom 12. April 2016 ist dreist und provokativ“, so Gudrun Müller, Geschäftsführerin im ver.di Bezirk Bochum-Herne. „Ganze 0,6 Prozent jahresbezogen für 2016 und 1,2 Prozent für 2017 macht das Angebot aus und hat damit rein gar nichts mit Wertschätzung der Beschäftigten zu tun.“ Weiter heißt es in der Erklärung vn ver.di: »Angesichts einer enorm guten Kassenlage mit einem Überschuss der öffentlichen Haushalte in Milliardenhöhe, muten die öffentlichen Arbeitgeber den Beschäftigten damit Reallohnverluste zu, was den Abstand gegenüber der Lohnentwicklung in der Privatwirtschaft noch weiter anwachsen lässt. (weiterlesen)

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Donnerstag 21.04.16, 21:02 Uhr

Klassiker der Sendung mit Peter Lustig

Die Crew des SchwarzRotenTresens im Sozialen Zentrum schreibt: »Am Samstag, den 23. 4. laden wit ab 20 Uhr  zu einem Kneipenabend ein, an dem wir uns gerne an Peter Lustig († 23.02.2016) erinnern wollen. Mit seiner Sendung “Löwenzahn” brachte er uns als Kinder bei, die Natur zu achten und mit statt über ihr zu leben. Er zeigte uns, wie man sich einen kleinen Bauwagenplatz baut, warum man auch in der Stadt Bäume besetzen sollte oder wie Urban Gardening funktioniert. Und vieles vieles mehr. Daher zeigen wir im Saal Klassiker aus 25 Staffeln der Sendung “Löwenzahn” mit Peter Lustig. Wie an jedem SchwarzRotenTresen gibt es natürlich auch die üblichen Getränke Hansa Pils, Mate-Longdrinks und Malzbier zum kleinen Preis und zugunsten von Genoss*innen, die Ärger mit dem Repressionsapparat haben. Ein bisschen was zu Essen wird es ebenfalls geben.«

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Donnerstag 21.04.16, 14:15 Uhr

Linksfraktion gegen BVZ-Abriss
und Privatisierung

Die Bochumer Linksfraktion spricht sich gegen die Pläne von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) aus, das städtische Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) neben dem Rathaus abreißen zu lassen und das “wertvolle Grundstück” an einen Investor zu verkaufen. „Städtisches Eigentum abzureißen und anschließend dann dauerhaft Miete an Privatfirmen zu bezahlen – dieser Vorschlag ist absurd“, kritisiert der Vorsitzende der Bochumer Linksfraktion Ralf-D. Lange.Weiter heißt es in der Erklärung der Linksfraktion: »Im BVZ sind aktuell die Stadtbücherei, die Volkshochschule, das Sozialamt, das Jugendamt und das Studieninstitut untergebracht. Die von SPD und Grünen durchgesetzte Kürzungspolitik hat im Laufe der vergangenen zehn Jahre zu einem großen Sanierungsstau an dem erst 36 Jahre alten Gebäude geführt. (weiterlesen)

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Donnerstag 21.04.16, 11:55 Uhr

Neue Antifaschistische Blätter der VVN

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten hat soeben eine neue Ausgabe ihrer Antifaschistischen Bochumer Blätter (ABB) veröffentlicht und schreibt dazu: »Das Schwerpunktthema ist diesmal der Widerstand und die Verfolgung von Frauen während der Zeit des Naziregimes in Bochum. Anhand von Dokumenten und Lebensläufen wird der bedeutende Anteil von Bochumer Frauen am Widerstand gegen Faschismus und Krieg geschildert. In einem weiteren Beitrag wird der Lebensweg der Widerstandskämpferin Christine Schröder nachgezeichnet und die Forderung nach einer Straßenbenennung für die langjährige Sozialpolitikerin und Vorsitzende der VVN erhoben. (weiterlesen)

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Dienstag 19.04.16, 20:03 Uhr

Kuba – Aufbruch oder Abbruch?

Am Dienstag, den 26. April um 19.30 Uhr findet in der Ev. Stadtakademie, Westring 26 c ein Vortrag von Volker Hermsdorf zur aktuellen Lage in Kuba statt. Der Vortrag trägt den Titel seines aktuellen Buches: Kuba – Aufbruch oder Abbruch? In der Einladung heißt es: »Wie kein anderes Land der Region beeinflusst Kuba die Entwicklung ganz Lateinamerikas. Sein alternatives Gesellschaftsmodell ist auch darüber hinaus Vorbild für viele Länder des Südens und allgemein Beleg dafür, dass eine andere Welt möglich ist. Voraussetzung dafür war der Sieg der Revolution über die Diktatur Fulgencio Batistas am 1. Januar 1959. Dessen nach Miami geflüchteten Anhänger versuchen seitdem mit Unterstützung Washingtons vergeblich, einen Systemwechsel auf der sozialistischen Karibikinsel zu erzwingen. Da auch terroristische und andere subversive Methoden nicht zum Ziel geführt haben, sah sich US-Präsident Obama im Dezember 2014 zu einer Kurskorrektur genötigt. (weiterlesen)

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Dienstag 19.04.16, 12:28 Uhr

IGM-Demo vor dem Arbeitgeberverband

Betriebsräte und aktive IG-Metall-Mitglieder demonstrieren am morgigen Mittwoch um 15.00 Uhr vor dem Arbeitgeberverband in Bochum. Die IGM Bochum erklärt dazu: »Die IG Metall fordert für die rund 3,8 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5 Prozent für zwölf Monate. Am 11. April 2016 präsentierten die Arbeitgeber in NRW erstmals ein „Angebot“: Sage und schreibe um 0,9 Prozent sollen die Entgelte steigen plus einer einmaligen Zahlung von 0,3 Prozent. Ein Schlag ins Gesicht der 700 000 Beschäftigten in NRW! (weiterlesen)

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Montag 18.04.16, 21:59 Uhr

Bericht über ein Gespräch von
Refugees mit Dirk Hagebölling

Die Gruppe #RefugeeStrikeBo, die zwei Wochen lang mit einem Protest-Camp vor dem Rathaus auf ihre menschenunwürdige Behandlung in Bochum hingewiesen hat, berichtet auf ihrer facebook-Seite ausführlich über ein Gespräch am 13.04.2016 mit dem Bochumer Feuerwehr-Chef Dirk Hagebölling, der z. Z. auch “Leiter operative Flüchtlingsarbeit der Stadt Bochum”ist. In einem von vielen Punkten heißt es: »Nach wie vor gibt es kein offizielles Papier der Stadt, das verständlich und verbindlich Abläufe, Ansprechpartner*innen und Verantwortlichkeiten zur Arbeitsaufnahme sowie zur Privatwohnungsnahme erklärt. Noch immer sind Refugees auf Hörensagen, ungenaue mündliche Informationen und sich widersprechende Informationen angewiesen. Wir fordern weiterhin, dass sich das ändert, und dass die Stadt beides schriftlich, z.B. in Form in einer mehrsprachigen Broschüre, veröffentlicht und den Refugees zugänglich macht.«

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Montag 18.04.16, 21:15 Uhr

Offenes flüchtlingspolitisches Treffen

Die Initiative Treffpunkt Asyl, das Unterstützer*innen-Plenum des #RefugeeStrikeBo und die Kampagne “Flucht ist kein Verbrechen” laden zu einem gemeinsamen offenen flüchtlingspolitischen Treffen ein: »Los geht es am Donnerstag, den 21. April, um 19 Uhr im Haus der Begegnung in der Alsenstraße 19a. Auf dem Treffen werden wir die Ereignisse der vergangenen Wochen nachbereiten, Infos austauschen und weitere Aktivitäten planen. Auch wird es Informationen darüber geben, wie es mit dem #RefugeeStrikeBo weiter geht, und wie die aktiven Geflüchteten weiter unterstützt werden können. Alle, die sich solidarisch mit den Refugees in die flüchtlingspolitischen Debatten in Bochum einbringen wollen, sind ganz herzlich eingeladen!«

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Montag 18.04.16, 20:58 Uhr

Film: Der Schamane und die Schlange

Das endstation.kino zeigt ab Donnerstag, den 21.04. Ciro Guerras Spielfilm Der Schamane und die Schlange. Die Filmbeschreibung: »Amazonas, Anfang des 20. Jahrhunderts: Der Schamane Karamakate wird gebeten, den deutschen Forscher Theodor Koch-Grünberg zu heilen. Doch dafür müssen sie die geheimnisvolle Yakruna-Pflanze finden. Etwa 30 Jahre später sucht der Botaniker Richard Evans Schultes Karamakate auf. Auch er ist auf der Suche nach der Yakruna. Karamakate, der mittlerweile den Zugang zur Geisterwelt verloren hat, macht sich noch einmal auf den Weg auf dem Amazonas, ins Herz der Finsternis …In grandiosen Bildern erzählt Der Schamane und die Schlange von den Mysterien einer fast vergessenen Kultur und den Schrecken der Kolonialisierung. Beruhend auf wahren Begebenheiten, als faszinierendes Abenteuer erzählt.«

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Sonntag 17.04.16, 21:31 Uhr
Stadtrundgang:

Bochum im NS – Eine Stadt war braun

Die VHS Bochum bietet am Sonntag, den 24.4. einen Stadtrundgang zu Bochum im Faschismus an: Wie hat 1933 alles angefangen? Wie sah Bochum 12 Jahre später aus? An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern,  soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Wer freute sich über die neuen politischen Herren? Wer hatte zu leiden? An Gebäuden, Straßen, Plätzen der Innenstadt soll gezeigt werden, wie der Faschismus in Bochum von 1933 bis 1945 aussah, auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte. (weiterlesen)

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