Montag 25.04.16, 18:28 Uhr

IFAK mobilisiert gegen den NPD-Aufmarsch am 1. Mai

Die IFAK e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit ruft dazu auf, sich am Sonntag, 01. Mai an den Gegenaktionen gegen den Aufmarsch der NPD zu beteiligen: »Die NPD ist eine Partei aus dem Spektrum der neonazistischen Szene. Aktuell wird das Verbot der Partei vor dem Bundesverfassungsgericht geprüft.  Die NPD in Bochum, woher auch der Landesvorsitzende Claus Cremer kommt,  mobilisiert nicht allein in ihrem Umfeld, sondern auch im Spektrum der gewaltbereiten Rechten. In Zeiten in denen Unterkünfte von Geflüchteten brennen und Hetze gegen neuankommende muslimische Mitbewohner*innen an der Tagesordnung ist, ist es wichtig sich Rechtspopulist*innen und Demagog*innen, egal ob NPD, ProNRW, Neue Rechte oder AfD, entgegenzustellen.
Die Hetze gegen die Unterkünfte von Geflüchteten steht im Schwerpunkt ihrer Aktion.
Wir dürfen uns nicht spalten lassen in unserer Gesellschaft. Ein Motto, dass die IFAK sich in ihrer über 40-jährigen Geschichte immer auf die Fahnen geschrieben hat. Unser Leitsatz ist: Leben, Lernen und Arbeiten in Vielfalt – Das ist auch unsere gesellschaftliche Vision.
Unsere Solidarität gilt den Geflüchteten, ob in unserer Arbeit, im Alltag oder wenn die Rechte der Schutzsuchenden oder vor Armut fliehenden verteidigt werden müssen.
Zusammen mit vielen anderen Initiativen, Gewerkschaften und Parteien gilt es, der NPD in Bochum die rote Karte zu zeigen und die Grenzen aufzuzeigen. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.«

 
 
 
 


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