Samstag 14.11.15, 10:33 Uhr
Stadtrundgang zum Thema Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit

Alle Räder rollen für den Sieg

Im Rahmen der Veranstaltungen zum 77. Jahrestag der Reichspogromnacht bietet die VHS am 22. 11. einen Stadtrundgang zum Thema Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit an: » Vor 79 Jahren wurde der Bochumer Verein als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet. Dieser Musterbetrieb war einer der größten Waffenproduzenten des faschistischen Deutschland. Aber auch in anderen Bochumer Betrieben wurden spätestens mit Beginn des 2. Weltkriegs kriegswichtige Produkte hergestellt. Im Verlauf des Krieges wurde diese Kriegsproduktion nur noch mit dem Einsatz von Tausenden von ZwangsarbeiterInnen aufrecht erhalten. Wer waren diese Männer und Frauen, oft Kinder und Jugendliche, die in Bochum oft im wahrsten Sinne des Wortes mörderische Zwangsarbeit leisten mussten? Wie lebten und starben sie in Bochum? Wie verhielt sich die Bochumer Bevölkerung?
Bei einem Rundgang durch den Stadtteil Stahlhausen und den heutigen Westpark soll am Beispiel des Bochumer Vereins ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden. An einigen Stolpersteinen soll außerdem an den Mord an die ehemals dort lebenden Bochumer Bürger erinnert werden.
Der Rundgang beginnt am Sonntag, den 22.11.2015 um 14.00 Uhr am Gewerkschaftshaus, Alleestr. 80, und dauert bis ca. 16.15 Uhr.
Anmeldungen bei der VHS Bochum erwünscht: Tel. 0234/9101555.
Teilnahmebeitrag: 5 Euro. erm. 3 Euro.

 
 
 
 


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