Dienstag 03.11.15, 19:35 Uhr
Die Veranstaltung fällt aus

Cubas gelebte Solidarität in der Welt

Z.B. der Kampf kubanischer ÄrztInnen gegen Ebola in Westafrika

Am Donnerstag, den 12.11. sind um 19.30 Uhr zwei ÄrztInnen aus Cuba auf Einladung der Humanitären Cubahilfe (HCH) zu Gast in der ev. Stadtakademie, Westring 26c: Dra. Olbis Almeida Falcon, ist Internistin mit Erfahrungen aus jeweils mehrjährigen Einsätzen in Haiti, Äthiopien und jetzt im Tschad. Dr. Victor Manuel Rodriguez Guevara, war Gesundheitsminister der Provinz Las Tunas in Kubas Osten, zuletzt Ressortleiter im Gesundheitsministerium in Havanna, zuständig für Kubas internationale medizinischen Einsätze, so z.B. in Haiti. Er war Dozent an der Escuela Latinoamericana de Medicina (ELAM). Aktuell leitet er die Medizinische Mission Kubas im Tschad.
In der Einladung der HCH heißt es: »Das kubanische Programm der internationalen Solidarität, beispielhaft in der medizinischen Grundversorgung, bei Katastrophen und Epidemien wie kürzlich beim Einsatz gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika, wird regelmäßig von WHO und UNO  hoch gelobt.  Möglich ist dies v.a. durch den unermüdlichen Einsatz von Cubas Medizinern und Dank des vorhandenen politischen Willen des kleinen Landes. Und dies alles trotz  der völkerrechtswidrigen US-Blockade, die auch im Gesundheitwesens Cubas ihre negativen Spuren hinterlässt!
Ban Ki-moon, Generalsekretär der UN, sagte 2014:
“Sie sind immer die Ersten, die ankommen und die Letzten, die abziehen – sie bleiben immer auch nach der Krise im Einsatz. Cuba hat der ganzen Welt eine Menge zu zeigen.”
Kubas medizinisches Hilfsprogramm ist 2015 von Professor Kirk (Dalhousie University, Halifax, Canada) für den Nobelpreis vorgeschlagen worden. Ferner wies er nach, dass Cuba mehr medizinisches Personal in den Ländern des Südens im Einsatz hat, als alle G-7-Staaten zusammen.
Für die US-amerikanische Zeitschrift TIME sind die cubanischen Ärztinnen und Ärzte, die in Westafrika gegen Ebola gekämpft haben, die  Persönlichkeiten des Jahres 2014  wegen des auf sich genommen Risikos, ihres Durchhaltevermögens, ihrer Selbstlosigkeit und ihres absoluten Willens Menschen zu helfen und Leben zu retten.
Die Humanitäre Cubahilfe hat auch anlässlich ihres bevorstehenden 20.Geburtstages eine Rundreise durch 12 Städte in Deutschland organisiert und wird im Jubiläumsjahr 2016 etliche weitere  Veranstaltungen folgen lassen, darunter ein cine cubano, eine Vereinsreise nach Cuba, ein Wandmalprojekt u.a.m. «

 
 
 
 


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