Mittwoch 30.09.15, 10:19 Uhr

Deutsche auf Cuba

Auf Einladung der Humanitären Cubahilfe (HCH) nähert sich Wolfgang Hausmann am Donnerstag, den 8. 10. um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer der Geschichte der „Deutschen auf Cuba”. Er präsentiert eine literarische Collage aus Autorentexten und Erinnerungen seiner eigenen Kuba-Reisen der letzten 40 Jahre. Gelesen wird u.a. aus Werken des Schriftstellers und Dichters Georg Werth (gestorben 1856 in Havanna), den Friedrich Engels als den ersten proletarischen Dichter bezeichnete,  und des Fernseh- und Printautors Henky Hentschel (gestorben 2012 in Havanna). Beide sind in unterschiedlichen Epochen und unter unterschiedlichen Umständen auf der Karibik-Insel gestrandet”.
Aber auch andere Deutsche haben Spuren auf Cuba hinterlassen.  Bekannt sind v.a. Alexander von Humboldt, nach dem ein Nationalpark im Nordosten Kubas benannt ist, und die Zigarrenmanufaktur Upmann, gegründet von den Brüdern  Hermann und August Upmann.
Das Repertoire von W. Hausmann umfasst u. a. auch Lesungen zu José Martí, Kästner, Ringelnatz, Heine, Tucholsky, Eva Strittmacher, Mascha Keléko.
Die HCH kündigt auch schon eine weitere Veranstaltung im Dezember an:  »Für den 12.11. 2015 haben wir  zwei kubanische Mediziner, die derzeit im Tschad arbeiten, eingeladen, in der Evangelischen Stadtakademie über Kubas gelebte Solidarität in Afrika und über ihren Kampf gegen Ebola zu berichten. Derzeit sind etwa 25.000  kubanische ÄrztInnen weltweit in Auslandseinsätzen (Missionen) in 68 Ländern tätig. Das kubanische Programm für internationale medizinische Hilfe ist 2015 für den Nobelpreis vorgeschlagen worden.«

 
 
 
 


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