Dienstag 01.09.15, 06:00 Uhr

Antikriegstag 2015

Das Bochumer Friedensplenum lädt am heutigen Antikriegstag, dem 1. September um 19 Uhr gemeinsam mit dem Bochumer DGB zu einer Veranstaltung in die Willy-Brandt-Gesamtschule in Bochum-Werne, Wittekindstr. 33 ein. Eva Kerkemeier, DGB Vorsitzende Bochum und Dorothea Schäfer, GEW Landesvorsitzende NRW werden in Redebeiträgen auf die Bedeutung des Antikriegstages für die aktuellen politischen Probleme eingehen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Schulband der Willy-Brandt-Gesamtschule. Diese Schule ist als Veranstaltungsort am Antikriegstag für das Friedensplenum besonders geeignet. Die Schulkonferenz hat die Schule zur bundeswehrfreien Zonen erklärt. Bundeswehrwerbung ist hier unerwünscht. Neun Tage vor Beginn der Berufsbildungsmesse, auf der es wieder heftigen Protest gegen die Anwesenheit der Bundeswehr geben wird, wird die GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer die besondere Bedeutung der Friedenserziehung betonen.

4 LeserInnenbriefe zu "Antikriegstag 2015" vorhanden:

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1. Sep. 2015, 11:09 Uhr

LeserInnenbrief von Wolfgang vom Ubu:

Antikriegstag ? Und Gewerkschafter werden auf aktuelle politische Probleme eingehen ?
Ich glaub es trotzdem nicht, dass da endlich verstanden wurde, dass seit langer Zeit schon ein weltweiter Krieg der Reichen gegen die Armen läuft. Kriege sind doch nicht nur erklärte bewaffnete Kämpfe der Armeen von Staaten gegen die Armeen anderer Staaten ! Das sind inzwischen die Nebenschauplätze. Die Reichen bringen doch Tag für Tag mit den Mitteln ihres Systems mehr arme Menschen durch Hunger und Krankheiten, durch Ersticken und Ertrinken um als durch reguläre Kriege in vielen Jahren !


 

1. Sep. 2015, 18:04 Uhr

LeserInnenbrief von Norbert Hermann:

Hallo, Wolfgang,
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da hast du ganz recht. Selbst in D’ schland ist der Suizid derzeit die häufigste Todesursache bei jungen Leuten zwischen 18 und 25, das Suizidrisiko ist bei Hartz IV-Betroffenen sind bis zwanzigmal höher als bei Nichtbetroffenen (je nach Literatur). In Griechenland, Spanien, Portugal sind die Zahlen ähnlich.
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Trotzdem gibt es natürlich noch die militärischen Kriege mit teils mehreren hunderttausend Toten (Irak z.B.). Und krassen Entwicklungen: grad sind einige US-Tarnkappenbomber in Spangdahlem/Eifel gelandet, und die Tendenz geht stark in Richtung Drohnenkrieg.
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Gegen Letzteres gibt es die https://drohnen-kampagne.de/, dabei die Aktion gegen die Drohnensteuerungszentrale in Ramstein am 26. 9.: (http://www.ramstein-kampagne.eu/), von einigen honorigen Bochumer Persönlichkeiten unterstützt.


 

1. Sep. 2015, 19:00 Uhr

LeserInnenbrief von Ne ehrlich:

Ist das der selbe DGB, der Rüstungsfirmen aufgrund der ach so tollen “Arbeitsplätze” total wichtig findet?


 

1. Sep. 2015, 23:10 Uhr

LeserInnenbrief von Martin Budich:

Beim DGB, bzw den Gewerkschaften handelt es sich nicht um homogene Gebilde. Sie sind im Großen und Ganzen ein Spiegelbild der politischen Verhältnisse in unserer Gesellschaft. Ich finde es richtig und wichtig mit GewerkschafterInnen zusammen zu arbeiten, die sich offen gegen Militarismus und Rassismus wenden.
Mit etwas Glück bekommen wir morgen die Redemanuskripte der beiden heutigen Reden und alle LeserInnen können sich selbst eine Meinung darüber bilden, ob es vernünftig ist am Antikriegstag gemeinsam mit den Gewerkschaften gegen Krieg und Rassismus zu demonstrieren.


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