Dienstag 11.08.15, 12:42 Uhr

Solidarität mit ErzieherInnen

Nach der Ablehnung des Schlichterspruchs im Kita Streik appelliert Die Linke an die Eltern: »Verständnis und Solidarität mit den Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsberufe seien jetzt besonders wichtig. Die überfällige Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe könne nur mit Rückendeckung der Eltern erreicht werden.  „Die Entscheidung ist nachvollziehbar, aber auch mutig“, sagt das Ratsmitglied Gültaze Aksevi. „Jetzt müssen Erzieherinnen und Eltern zusammenstehen.“  Bei gewöhnlichen Streiks drohen die Beschäftigten ihrem Arbeitgeber mit wirtschaftlichen Schäden und haben damit ein direktes Druckmittel gegen den Arbeitgeber. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst hingegen sind auf die Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen.
Die Arbeitgeberseite hätte mit dem Schlichterspruch Gehaltssteigerungen im niedrigen einstelligen Prozentbereich akzeptiert. Wenig für die Beschäftigten, aber dennoch viel Geld für die klammen Kommunen. Immerhin geht es um viele Beschäftigte. Da es sich im Erziehungsbereich um öffentliche Pflichtleistungen handelt, sind aus Sicht der Linken Bund und Land gefordert, den Trägern die notwendigen Mittel für eine leistungsgerechte Bezahlung ihrer Beschäftigten zur Verfügung zu stellen.
„Es geht bei diesem Streik nicht um kleine Gehaltsaufbesserungen, sondern um die Anerkennung qualifizierter Arbeit, die sich in einer entsprechenden Eingruppierung ausdrücken muss. Die Beschäftigten fordern nur, was nach gesundem Menschenverstand selbstverständlich drin sein muss, “ erklärt Horst Hohmeier, Ratsmitglied und Oberbürgermeisterkandidat Der Linken. Zur Finanzierung fordert Die Linke die strikte Einhaltung des Konnexitätsprinzips und eine umfassende Gemeindefinanzreform.«

 

 
 
 
 


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