Montag 03.08.15, 18:43 Uhr

Linkes Sommerfest mit Gregor Gysi

Unter dem Motto „100 Prozent sozial – Bochum für alle!“ startet der Linke Oberbürgermeisterkandidat Horst Hohmeier in die heiße Wahlkampfphase. In einer Pressemitteilung heißt es: »Geplant sind eine Kandidaten-Tour durch alle Stadtteile, Informationsstände und Verteilaktionen. Für Samstag, den 29. August hat sich prominenter Besuch angekündigt: Dann kommt Gregor Gysi zum Sommerfest der Bochumer Linken auf den Dr.-Ruer-Platz, um den Wahlkampf von Horst Hohmeier zu unterstützen.
Am Montag, den 3. August hat der Wahlausschuss wie erwartet die Kandidatur von Horst Hohmeier bestätigt. Hohmeier selbst stellt derweil sein Kurzwahlprogramm vor. „Wir werden die sechs Wochen bis zur Wahl nutzen, um zu zeigen, dass es soziale und solidarische Alternativen zur aktuellen Stadtpolitik gibt“, sagt Horst Hohmeier. „Ich stehe für ein Ende der Kürzungsorgie und für mehr Druck auf Düsseldorf und Berlin. Bund und Land dürfen Bochum nicht weiter mit ihrer unsozialen Steuerpolitik ruinieren. Statt Privatisierungen und teuren Prestigeprojekten wie dem Konzerthaus brauchen wir mehr Mitbestimmung und eine sozial-ökologische Verkehrswende. Außerdem geht es mir um eine menschlichere Flüchtlingspolitik und um ein klares Nein zu Rassismus, Nationalismus und allen anderen Formen der Menschenfeindlichkeit.“
Mehr als eine einfache Personalwahl
„Am 13. September findet der erste Urnengang in Bochum statt, seitdem die SPD und die Grünen gegen massive Proteste ihren unsozialen Kürzungshaushalt durchgesetzt haben“, sagt der Kreissprecher der Bochumer Linken  Amid Rabieh. „Einige Folgen sind bereits spürbar: Gebühren sind erhöht und Öffnungszeiten von Büchereien sowie Freibädern gekürzt worden. Städtische Beschäftigte mit befristeten Verträgen sind auf die Straße gesetzt worden, die Ganztagsbetreuung an den Bochumer Schulen wurde reduziert. Die KandidatInnen der anderen Parteien stehen allesamt dafür, dass dieser Kurs fortgesetzt und verschärft wird. Aber glücklicherweise ist ja niemand gezwungen sie zu wählen. Jede Stimme für Horst Hohmeier ist eine Stimme gegen die unsoziale Kürzungspolitik in unserer Stadt.“«

 
 
 
 


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